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Schädlich beim Hochschalten einen Gang überspringen

Themenstarteram 12. März 2010 um 8:10

Hy Leute wollte einmal fragen ob es schädlich ist wenn ich von 2 in den 4 gleich schalte? oder von 3 in den 5

MFG

Alex

Beste Antwort im Thema

Immer im 1. Gang anfahren, bis das Auto rollt... dann 2. Gang... ansonsten leidet die Kupplung nur unnötig;)

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47 Antworten
am 12. März 2010 um 12:08

Für die Kupllung auf Dauer bestimmt nicht das beste oder ?? Bzw. stellt sich für mich der Sinn der ganzen Sache, wieso man im 2 Anfährt (Hintergrund ??)

Hi,

 

leidet da nicht auf Dauer die Kupplung drunter (wird ja schon mehr schleifen gelassen, um den Wagen nicht abzuwürgen)? :rolleyes:

 

Gruß barney8301

Edit: Oh, da hatten zwei zur gleichen Zeit die gleiche Idee... :p

am 12. März 2010 um 12:10

Zitat:

Original geschrieben von MichaelN

Da ist die Frage, ob DAS schädlich ist. Aber wenn man genug Leistung hat (R?).

Das erhöht halt den Kupplungsverschleiss. Entweder du musst die Kupplung länger schleifen lassen oder du gibst mehr Drehzahl. Deswegen im 1. Gang anfahren.

Von 2 auf 6:

Auch hier würde ich aufpassen. Angenommen ich drehe den 2. Gang bis 6000 Umin aus und schalte dann in den 6. Gang und kuppele sofort ein. Die Drehzahl knallt dann schlagartig von 5500 auf 1500 U/min runter, das muss die Kupplung auch einfangen, geht mit Sicherheit auch auf den Verschleiss.

Wenn man allerdings bis 6000 dreht und wartet bis die Drehzahl so auf 2000 U/min abgesackt ist und dann einkuppelt, ist das nicht weiter schlimm.

Grüße

Peter

Immer im 1. Gang anfahren, bis das Auto rollt... dann 2. Gang... ansonsten leidet die Kupplung nur unnötig;)

am 12. März 2010 um 12:13

Zitat:

Original geschrieben von BjoernX

Immer im 1. Gang anfahren, bis das Auto rollt... dann 2. Gang... ansonsten leidet die Kupplung nur unnötig;)

Jepp sehe ich und auch andere so ;-)

Hallo,

ich finde die extrem untertourige Fahrweise schädlich für den Motor.

Die Empfehlung "ab 50kmh in den 5. und ab 60kmh in den 6. Gang" finde viel zu früh.

Der Motor läuft dann so untertourig, daß er vibriert und brummt.

Des weiteren ist untertourig und viel Last sogar schädlich für den Motor.

Die Zylinder erhitzen sich durch die geringen Gaswechsel sehr stark, die Kurbelwelle und die Lager werden durch den hohen Druck und die Vibrationen stark belastet.

Am wohlsten fühlt sich der Motor zwischen 2.000 und 3.000rpm. Was nützt es mir, wenn der Fahrspaß auf der Strecke bleibt, der Motor verkokt und der Verschleiß viel höher ist. Und das alles um einen halben Liter auf 100km zu sparen?

am 12. März 2010 um 13:50

Oftmals spart man im untertourigen Fahren nicht einmal, sondern der Verbrauch steigt teilweise. Achtet mal auf euren BC und fahrt mal in unterschiedlichen Drehzahlbereichen. Man sollte schon im idealen Drehzahlband bleiben.

Hallo!

Zitat:

Original geschrieben von mundl1983

Hy Leute wollte einmal fragen ob es schädlich ist wenn ich von 2 in den 4 gleich schalte? oder von 3 in den 5

Jain - die Frage ist was man als schädlich bezeichnet ;)

Wie in Europa seit ewigen Zeiten üblich hat der Golf ein synchronisiertes Getriebe. Dabei befinden sich alle Zahnräder permanent im Eingriff und die Gänge werde über Schaltgabel/Schiebemuffen geschaltet. Wie das genau funktioniert würde jetzt zu weit führen - wichtig ist nur, dass beim Einlegen eines Gangs der Drehzahlunterschied zwischen Welle und Zahnrad ausgeglichen werden muss.

Das geschieht durch Reibung zwischen den Synchronkörpern bis der Gleichlauf zwischen Schaltrad und Welle hergestellt ist. Je größer nun der Drehzahlunterschied, desto mehr Reibung entsteht zwischen den Synchronkörpern, weshalb selbige natürlich stärker belastet werden.

Also den zweiten Gang ausdrehen und dann in den vierten schalten belastet die Synchronringe deutlich mehr als bei zusätzlicher Verwendung des 3. Gangs. Deshalb sollte man sich angewöhnen die Gänge der Reihe nach durchzuschalten. Wenn man beim Schalten die Kupplung tritt sollte die Belastung aber auch beim Überspringen von Gängen in einem Rahmen bleiben, den das Getriebe lange aushält. Beim Schalten ohne auszukuppeln ist die Belastung mitunter deutlich höher, wenn die Drehzahl nicht möglichst genau getroffen wird (Zwischengas beim Runterschalten, das übrigens auch bei Verwendung der Kupplung das Getriebe schont, aber ich mach das auch nicht).

Fazit:

-> wenn man nicht viel Gefühl hat die Kupplung nicht nur zum Anfahren benutzen, sondern bei jedem Schaltvorgang

-> die Gänge möglichst der Reihe nach durchschalten, auch wenn das Getriebe bei gelegentlichem Überspringen von Gängen in den meisten Fällen den Motor überleben wird

-Johannes

Zitat:

Original geschrieben von mundl1983

Hy Leute wollte einmal fragen ob es schädlich ist wenn ich von 2 in den 4 gleich schalte? oder von 3 in den 5 ...

Hallo Alex,

und das schreibt VW:

"Spritsparschalter. Schalten Sie schnell.

Der höhere Gang ist immer der sparsamere. Deshalb gilt für die meisten Fahrzeuge die Faustregel:

Tempo 30: 3. Gang – Tempo 40: 4. Gang – Tempo 50: 5. Gang

Niedertouriges Fahren quält Ihren Motor keineswegs. Unsere modernen TDI- und TSI-Motoren bieten

bereits bei Drehzahlen unter 2000U/min hohe Durchzugskräfte. ...

Tipps für manuelle Schaltgetriebe: Fahren Sie die Gänge nicht aus. Nutzen Sie den ersten Gang nur zum

Anrollen und schalten Sie schon nach einerWagenlänge in den zweiten. Wenn es die Fahrsituation erlaubt,

können Sie beim Hochschalten auch einen Gang überspringen, also zum Beispiel direkt vom dritten in den

fünften Gang schalten. ..."

Entnommen aus: Effizient unterwegs, Seite 11 (= PDF von VW).

 

Der Vorteil der aufgeladenen TSI-Motoren (+Getriebe, ...) ist ja gerade ihre Elastizität über einen weiten Drehzahlbereich. Die Abstimmung ist so gewählt, dass der Bereich des maximal möglichen Drehmoments (Beispiel 90 kW: 200 Nm von 1.500 bis 4.000 U/min) den Alltag abdecken soll und dies auch perfekt macht. Je stärker die Leistung des TSI-Motors ist, desto weiter reicht dieser Bereich.

VG myinfo

G6-schalten
am 12. März 2010 um 15:09

Zitat:

Original geschrieben von udo karl

Am wohlsten fühlt sich der Motor zwischen 2.000 und 3.000rpm. Was nützt es mir, wenn der Fahrspaß auf der Strecke bleibt, der Motor verkokt und der Verschleiß viel höher ist. Und das alles um einen halben Liter auf 100km zu sparen?

Das mag vielleicht bei deinen damaligen Fahrzeugen aus den 80er Jahren so gewesen sein. Doch welch Wunder, die Motorentechnik hat sich extrem weiterentwickelt! Untertourig heisst bei heutigen Motoren unterhalb von 1100 U/min.

Man hat perfekt geschaltet, wenn nach einen Schaltvorgang die Drehzahl im nächsten Gang wieder so auf 1300 - 1500 U/min. abfällt. Immer nur soviel Drehzahl geben, was man zum Beschleunigen braucht. Hält man eine Geschwindigkeit (z.B. 30 oder 50 Kmh) nimmt man sich den passenden Gang der gerade noch im Bereich von 1200 - 1500 U/min. liegt. Das ist bei 30 in der Regel der 4. und bei 50 der 6. Gang.

Soviel zu kleinen Schaltleerstunde... Ach übrigens, du kannst beim Beschleunigen in diesen Drehzahlen auch ruhig halbgas geben oder 2/3 der Gaspedalstellung, so holt man alles aus den niedrigen Drehzahlen an Leistung raus.

Grüße

Peter

Zitat:

Original geschrieben von myinfo

 

Der Vorteil der aufgeladenen TSI-Motoren (+Getriebe, ...) ist ja gerade ihre Elastizität über einen weiten Drehzahlbereich. Die Abstimmung ist so gewählt, dass der Bereich des maximal möglichen Drehmoments (Beispiel 90 kW: 200 Nm von 1.500 bis 4.000 U/min) den Alltag abdecken soll und dies auch perfekt macht. Je stärker die Leistung des TSI-Motors ist, desto weiter reicht dieser Bereich.

VG myinfo

Es besteht ja immer Hoffnung, das sich das mal rumspricht! :D

lespauli

Also anfahren tue ich immer im ersten Gang, eher anrollen, dann gleich in den zweiten. Ich überspringe z.b. wenn ich im 3. Gang bin dann schalte ich oftmals auch gleich in den 5.Gang oder wenn ich im 4.Gang bin, dann gleich in den 6.Gang. Ich dreh meinen Motor aber nicht im 2.Gang endlos hoch um dann gleich in den 6. Gang schalten zu können, so etwas mache ich nicht. ;)

am 12. März 2010 um 15:29

Anfahren im ersten bis ca. 4500U/min in gefühlten 2sek auf 50km/h und dann schön im letzten Gang weiterrollen.

Leider geht das eigentlich nie, weil immer irgendwelche Spritspargolffahrer vor einem sind die von 0- 50km/h gefühlte 20sek brauchen und anstatt auf die Strasse lieber auf die Schaltanzeige schauen. Lebensgefährlich!

Ich hab immer noch meinen Fahrlehrer im Ohr weil er zu mir immer sagte "Erst den 1. Gang einlegen, wenn das Auto komplett steht."

D.h. wenn das Auto noch etwas rollt, und die Ampel schaltet schnell auf Grün um, kann man dann trotzdem "wärend des Rollens" den 1. Gang einlegen?, oder wirklich nur bei Stillstand und dann den 1. Gang einlegen?

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