Sammelthread: elektrische Reichweite Golf 8 GTE
Hallo zusammen,
gerne würde ich eure Erfahrungen in Bezug auf den durchschnittlichen Verbrauch und die rein elektrische Reichweite des GTE erfahren.
Beispiel:
Fahrstrecke: 37km
Restreichweite: 1km
Verbrauch: 19,9 kWh/100 km
Streckenprofil: Stadt/Bundesstraße
Fahrweise: normal
Würde mich über ein paar Vergleichswerte freuen.
Edit: es kam gerade der Vorschlag, die Fahrweise auch mitaufzunehmen. Vielleicht kann man das ja grob kategorisieren:
- sparsam (auf Reichweite achtend, zurückhaltend etc.)
- normal (im Verkehr mitschwimmend, außerorts 100, Autobahn 130 etc.)
- schnell (starke Beschleunigung, Autobahn mehr als 130 etc.)
Beste Grüße
Beste Antwort im Thema
Guten Abend zusammen,
ich habe mir erlaubt, einige Beiträge zu entfernen, die schon weit vom Thema waren. Auch die Sachlichkeit vermisse ich bei einigen Usern.
Grüße
dolofan.
MT-Team | Moderation
583 Antworten
Zitat:
@MacV8 schrieb am 29. Dezember 2020 um 11:55:42 Uhr:
Rein mit Benzin wären es ca. 6,5 - 7,5 l/100 km nmE. Also "heftige" 9 € /100 km.
Das ist bei unserem Strompreis hier noch etwas günstiger und wäre ein Nullsummenspiel.Was ist die Erwartung? Dass man zum Nulltarif fährt? Tut man nicht, aber man ersetzt einen (ggf. großen) Teil der fossilen Energie und des CO2 Ausstoßes durch regenerative Energie (mit dem entsprechenden Stromtarif).
Ist doch eigentlich bemerkenswert, dass das fast kostenneutral funktioniert.
Rein elektrisch fahre ich 100 km für unter 6 €. Da wird sogar gut gespart.
Er wieder mit seinen nicht realen Stromverbräuchen. 😁
Ein Plug in bleibt ein Plug in und wird kein Verbrauchswunder durch den zusätzlichen Elektromotor. Das Sparpotenzial zeigt sich am ehesten im Stadtverkehr und bei gemäßigtem Tempo unter 80km/h und mit leichtem gefühlvollem Gasfuß.
Wer mit über 100km/h über Landstraßen und Autobahn elektrisch rauscht, darf sich nicht wundern, wenn er hinterher den Verbrauch sieht und sich hier dann darüber echaufiert. Dafür sorgt schon der Luftwiderstand, der quadratisch zur Geschwindigkeit steigt.
Bei einem Benzinmotor steigt der Verbrauch durch den weitaus schlechteren Wirkungsgrad proportional halt nicht so rapide an.
Dann kommen da noch die negativen Einflüsse durch die Temperatur im Winter und die Elektroheizung. Irgendwann kippt dann die Kostenrechnung zugunsten des Verbrennungsmotors und auf Benzin zu fahren wird wirtschaftlicher als elektrisch. Ökonomisch ist es dann vielleicht immer noch eine andere Sache.
Ich habe den e Hybrid auch nicht zum Sparen bestellt, sondern weil es sich mit dem angenehmer, komforabler und einfacher fahren lässt als mit einem nur Benziner und ich das entschleunigte Dahingleiten auch geniesen kann. Und natürlich, weil Langstrecken eher die Ausnahme für uns sind.
Gruß Ulli
Zitat:
@pernmich schrieb am 29. Dezember 2020 um 14:50:23 Uhr:
Er wieder mit seinen nicht realen Stromverbräuchen. 😁
Nur nicht neidisch werden, bloß weil der eigene rechte Fuß immer so schwer ist ;-).
Im Moment ist es schwierig und da liege ich auch mal bei 20-25 kWh/100 km, aber im Sommer bin ich regelmäßig problemlos unter 20 gekommen.
Zitat:
@pernmich schrieb am 29. Dezember 2020 um 14:50:23 Uhr:
…
Er wieder mit seinen nicht realen Stromverbräuchen. 😁
Wenn man im Glashaus steht, sollte man besser die Steine aus der Hand nehmen.
Du bist hier der einzige, der mit 5 bis 5,5 l/100 km extrem niedrige Benzinverbräuche realisieren kann und auf der anderen Seite für die gleiche Strecke, rein elektrisch, mit 50 kWh extrem viel Strom benötigt.
Ich habe schon fast nie Strecken, die ich unter 6 Litern Benzin bewältigen kann. Auf der anderen Seite war mein Akku nie nach nur 20 Kilometern leer. Selbst beim Passat GTE aus der ersten Generation nicht, dessen Akku noch 1/3 kleiner war.
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Zitat:
@febrika3 schrieb am 29. Dezember 2020 um 15:28:43 Uhr:
Zitat:
@pernmich schrieb am 29. Dezember 2020 um 14:50:23 Uhr:
…
Er wieder mit seinen nicht realen Stromverbräuchen. 😁Wenn man im Glashaus steht, sollte man besser die Steine aus der Hand nehmen.
Du bist hier der einzige, der mit 5 bis 5,5 l/100 km extrem niedrige Benzinverbräuche realisieren kann und auf der anderen Seite für die gleiche Strecke, rein elektrisch, mit 50 kWh extrem viel Strom benötigt.
Ich habe schon fast nie Strecken, die ich unter 6 Litern Benzin bewältigen kann. Auf der anderen Seite war mein Akku nie nach nur 20 Kilometern leer. Selbst beim Passat GTE aus der ersten Generation nicht, dessen Akku noch 1/3 kleiner war.
Der Benzinverbrauch is das einzige was bei seinen Aussagen für mich plausibel ist, weil es möglich ist. Alles andere nicht xD
Dazu kommt noch, warum bezahlt man offensichtlich 30 Cent pro kWh, wenn man jeden Cent zweimal rumdrehen muss 😁
Wen es interessiert, nochmal zum Luftwiderstand. Der steigt ja bekanntlich im Quadrat zur Geschwindigkeit, also doppelte Geschwindigkeit = 4-facher Luftwiderstand.
Die aufzuwendende Leistung, um den 4-fachen Luftwiderstand bei doppelter Geschwindigkeit zu überwinden steigt über den Daumen aber ca. 8-fach.
Hier, in diesem Diagramm ist das sehr anschaulich erläutert und lassen sich verschidene Fahrzeuge mit unterschiedlichem cw-Wert und Stirnfläche schnell durchrechnen.
http://spare-benzin.de/Fahrphysik/Luftwiderstand/Luftwiderstand.html
Hier mal die Leistungs-Mehraufwendung bei 50, 100, 150, 200km/h verschiedener Fahrzeuge, allein für den Strömungswiderstand. OK klar, der ID3 schafft real keine 200km/h, weil er abgeregelt ist. Macht mit einem Elektromotor und der derzeitigem Akkukapazität eben keinen Sinn.
Mercedes A-Klasse: 0,8, 6,3 21, 50kW.
VW Golf 8: 1, 8, 27,5, 65kW.
VW ID3: 1, 8,3, 28, 67kW.
VW Touareg: 1,5, 12, 40, 96kW.
Der Touareg muss bei 200km/h allein für den höheren Strömungswiderstand, ca. 46kW mehr als die A-Klasse aufbringen. Der ID3 steht vom Strömungswiderstand etwas schlechter als der Golf 8 da.
Gruß Ulli
Super Thema und interessant mal eure Erfahrungen zu lesen.
Ich hab meinen GTE zwar erst seit etwa 2 Wochen aber ein paar kleine Erfahrungen zum Verbrauch konnte ich auch schon sammeln.
Ich hatte vorher einen Golf 7 TDI... den bin ich immer so zwischen 5 und 5,5 Liter gefahren.
Kostenfaktor pro 100 Km ca. 6€.
Meine Erwartung war das ich meinen Arbeitsweg (einfach 15Km) und kleinere Fahrten in der näheren Umgebung ähnlich Kosteneffizient erledigen kann mit reinem Elektroantrieb.
Inzwischen bin ich auf dem Boden der Tatsachen angekommen... Ich fahre 2 Motoren mit mir rum und etliches Mehrgewicht.
Ich nutze natürlich im Winter auch gerne mal die Sitzheizung und Lenkradheizung. Dem Akku ist die Kälte auch nicht zuträglich.
Aktuell komme ich mit rechnerisch 6€/100 Km so gar nicht hin.
Um bei der Arbeitsstrecke zu bleiben... insgesamt 30Km mit einem kleinen Berg zwischendrin der natürlich ganz schön Akku zieht auch wenn ich nur mit 70 rauffahre.
Genrell bin ich nicht der Raser ich würde sagen mein Fahrstil ist Vorausschauend bis Normal.
Ich nutze die automatische Rekuperation so gut es geht und nehm den Fuß vom Gas wenn das Auto meint ich solle das mal tun.
Wie soll ich sagen... nach den 30Km ist der Akku fast leer (5-15% Rest)
Durchschnittsverbrauch lt. Bordcomputer ca. 25 Kwh/100 Km.
Wobei auch das nicht stimmen kann denn bei 13 Kwh Akkukapazität und 30 Km Wegstrecke komme ich rechnerisch deutlich über 30 Kwh/100Km.
Kann es sein das der Bordcomputer den Zusatzstrom für Heizung usw. nicht mitrechnet?
Im Hybridmodus komm ich auf der Strecke mit knapp 4 Liter/100Km + ca. 10 Kwh/100Km raus.
Momentan bin ich an dem Punkt... Rechnerisch ist es fast egal ob ich rein elektisch fahre oder im Hybridmodus.
Es sind so oder so locker 8-9€/100 Km.
Wenn Heizung tatsächlich extra weg geht... dann auch ganz schnell mal 10€/100 Km oder darüber.
Natürlich... 8-10€/100 Km für einen Kompaktsportler geht absolut klar.
Aber ein Verbrauchswunder ist es definitiv auch nicht.
Ich hoffe ja wenn es nicht mehr so kalt ist wird das noch etwas moderater.
Die 13kW des Akkus sind brutto. Netto sind es etwa 11kW. (100km / 25kW) * 30km = 12kW. Bei 10% Rest stimmt das also.
Der hohe Verbrauch ist auch der kalten Witterung geschuldet. Im Sommer sieht das dann anders aus. Ein Verbrauchswunder ist ein Plug in gegenüber einem Elektroauto auch nicht. Keinen direkten Radnarbenmotor, sondern im Getriebe mit drin usw.
Auch sind reine Elektroautos eben mehr auf Effizienz gebaut. Z.B. große schmale Räder, der Latsch aber gleich groß usw.
Das höhere Gewicht, was gegenüber einem Elektrofahrzeug immer angeführt wird, ist mmn. eine Legende. Richtig wäre zu sagen, das die beiden Typen etwa gleich schwer sind. Denn i.d.R. hat ja das Elektroauto einen wesentlich größeren Akku, der das Gewicht ausgleicht.
Ich hatte auch angenommen, der ID3 hätte einen besseren Strömungswiderstand im Vergleich zum Golf, das ist aber umgedreht, wie wir an dem Diagramm oben gesehen haben. Gut, nimmt sich aber nicht viel.
Also so 2 bis 3kW/h auf 100km kann man wohl beim durchschnittlichen Plug in an Verbrauch drauf packen.
Und ja, ich denke auch, das es kostenmäßig im Winter egal ist, ob Benzin oder Elektrobetrieb. Elektrisch ist aber grüner. 🙂
Gruß Ulli
Der computer rechnet das, was er raus zieht. Das sind beim gte keine 13kwh. Irgendwas um die 11,x kWh wenn ich mich nicht täusche sind nutzbar. Dazu kommen dann noch die Ladeverluste (natürlich im bordcomputer nicht enthalten). Also real ist man bei ca. 13 wenn man den nutzbaren Teil leer fahren sollte.
In deinem Fall im Winter dann eventuell ein Nullsummenspiel. Wenn man nur zuhause laden kann (Arbeitgeber günstiger). In der Gesamtbetrachtung muss man natürlich die Steuer noch umlegen, bei 10k km pro Jahr immerhin 1 Euro pro 100km den man spart.
Hallo, ich hoffe ich werd hier nicht gelyncht. Aber mich interessiert natürlich das Thema Reichweite auch. Hab seit 2 Mt. einen Seat Leon eHybrid. Bei mir ist im Kfz-Schein ein Eintrag: kWh 8,7. Auf Nachfrage beim Händler und der wiederum bei Seat: "Das ist die nutzbare Kaoazität". Währ interessant obs den Eintrag bei Euch "Golfern" auch gibt!
Ich sage es mal so...Die Steuer und die Rate die hier die meisten haben, da ist doch eigentlich relativ egal ob er nun 2€ mehr auf 100km verbraucht. Genießt eure Autos und tretet auch mal den Pinsel durch😁
Aktuell mit dem R bin ich bei 16€/100km und wenn ich 8€/100km schaffe dann bin ich Reich🙂
Cheers und guten Rutsch GTE‘er...
Zitat:
@ulliboy schrieb am 31. Dezember 2020 um 17:45:36 Uhr:
Die 13kW des Akkus sind brutto. Netto sind es etwa 11kW. (100km / 25kW) * 30km = 12kW. Bei 10% Rest stimmt das also.
War das nicht aufgrund der ca. 17 % Hybridreserve noch weniger, was nutzbar ist? Mit meinem Passat GTE konnte ich max. bei leerer Batterie so um die 11 kWh laden, was abzüglich 10-20 % Ladeverluste irgendetwas um die 9-10 kWh nutzbar ergeben müsste.
Zitat:
@xxxmarc23xxx schrieb am 31. Dezember 2020 um 18:46:27 Uhr:
Ich sage es mal so...Die Steuer und die Rate die hier die meisten haben, da ist doch eigentlich relativ egal ob er nun 2€ mehr auf 100km verbraucht. Genießt eure Autos und tretet auch mal den Pinsel durch😁
Aktuell mit dem R bin ich bei 16€/100km und wenn ich 8€/100km schaffe dann bin ich Reich🙂
Cheers und guten Rutsch GTE‘er...
Hier wird bei manchen jeder Cent umgedreht in der Rechnung 😁D daher der Hinweis auf die Gesamtbetrachtung ^^
Ja Du hast recht, diese 17% Hybridreserve kannte ich bisher nicht und kommt die ja dann noch dazu. Dann kommen wir tatsächlich eher bei 9 - 9,5kW/h raus, beim GTE. Ist noch die Frage, ob nicht auch ein Stück weit der untere Puffer dafür verwendet wird.
Wo kommen denn jetzt auf einmal die 17% Hybridreserve her?
Gruß Ulli