RVS-Technology (Keramikbeschichtung des Motors)
servus!
bin im internet auf folgende webseite gestoßen:
http://www.rvs-deutschland.de/
hab mir das kramse da mal durchgelesen und bin... naja... in erster linie mal positiv beeindruckt...
kurzfassung:
"Das Cermet lagert sich exakt und nur an den Stellen höchster mechanischer und thermischer Belastung an.
Dort werden Unebenheiten begradigt und auf beiden Seiten der reibenden Teile bildet sich eine keramische Schicht, mit Eigenschaften, von denen der Motorenbauer träumt. Der partielle keramische Motor wurde geschaffen. Verschleißschutz durch Reduzierung der Reibungswiderstände mittels einer keramischen Schicht, genau dort, wo man sie benötigt."
nun meine frage: hat damit schon mal jemand erfahrungen gesammelt? wie ist das zeug wenn man sich die hochglanzprospekte mal wegdenkt im betrieb? kann mir einer mehr darüber sagen?
Beste Antwort im Thema
Moin,
Diesen Bericht des Fraunhoferinstitutes ... Was sagt er aus ?! Das man nach einigen km im Motor noch dieses Keramikzeugs findet. Nicht mehr ... nicht weniger. Ein Punkt ... den Ich auch noch hätte feststellen können 😉
Bzgl. der Seriösität dieses Gutachtens ... kann man sich an die Fraunhofergesellschaft wenden bzw. an das entsprechende Institut. Die geben einem dann schon die entsprechende Auskunft.
Ich halte den Nutzen all dieser "Zaubermittelchen" für sehr weit hergeholt. Denn woher soll dieses Teilchen wissen ... wo es sich hinsetzen muss ... und wo nicht ?! Ich würde daher von einer statistischen Verteilung ausgehen. Nicht mehr, nicht weniger. Und man bedenke bitte ... das es einen UNTERSCHIED macht, ob ich ein Werkstück gezielt mit Keramik beschichte ... oder sowas mache indem ich irgendwas reinkippe. Natürlich funktioniert eine Keramikbeschichtung und hat ganz tolle Eigenschaften im Motor. Aber eben auch sehr viele Nachteile, so dass diese Technologie bisher nicht in Alltagsmotoren einsetzbar ist ... und sein wir doch mal Ehrlich ... wieviele von uns haben ein Auto verschrottet weil der Motor PLATT war, durch VERSCHLEISS ??? Motoren werden heutzutage für durchschnittlich 400.000 km gebaut ... in der Regel geht alles mögliche kaputt ... aber der Motor ansich nicht. Vergleicht dochmal die Messungen die AMS, Autobild etc.pp. nach einem 100.000 km Dauertest, bei dem die Autos alles mögliche werden, aber nicht geschont ... über den MOTORENVERSCHLEISS ... der ist in der Regel nach 100.000 km immer noch im Rahmen der Fertigungstoleranz ... also ... welchen Nutzen hat das Zeugs dann ??? Und ehrlich gesagt ... wenn ICH als Autohersteller einen Wettbewerbsvorteil sehe ... dann setze ich den auch um. Wenn Ich mit so einem "Öl" einen 5%-10% geringeren Verbrauch auf 100 km hätte ... bei so einem minimalen finanziellen Aufwand ... warum sollte Ich dann bitte Direkteinspritzer etc.pp. entwickeln und da Millionen reinballern ?! Ich würde das direkt in mein Öl einfüllen ... und würde sofort jeden Vergleichstest gewinnen !
Hauptsächlich ist das Interesse dieser Firmen darin zu sehen ... mit möglichst wenig finanziellem Einsatz ... möglichst viel Reibach zu machen. Tut euch selbst nen Gefallen und nehmt die 100 Euro ... die dabei zusammenkommen ... und geht lieber mit eurer Freundin/Frau schick essen ... da haben meiner Meinung nach ALLE Beteiligten mehr von.
MFG Kester
22 Antworten
Danke TOM!,
ich habe schon gedacht es funktioniert nur bei mir! ;-)
Ich hab auch ca. 10% Spritersparnis und das hat sich über die letzten Jahre so gehalten. Die Investition hat sich echt gelohnt, wenn ich hochrechne, was der Sprit gekostet hätte, den ich nicht verbraucht habe.
Auch nach einem Ölwechsel blieb der niedrigere Spritverbrauch erhalten, was ja wohl eindeutig auf eine bleibende Schicht im Motor schließen läßt.
Neulich habe ich die RVS Technologie meinem Schwiegervater weiterempfohlen und der erzählte mir wiederum er hätte mit dem deutschen Händler der CeNano gesprochen. CeNano läßt danach derzeit das RVS Produkt und die Spritersparnis beim TÜV Süd zertifizieren. Das Ergebnis wird demnächst veröffenlicht.
Zitat:
wer mal etwas von den Begriffen Kreuzschliff und Hohnen gelesen hat weiss dass diese "Rauheit" im Zylinder gewollt ist und das es genau NICHT will dass da alles glatt ist.
und 2tens - wie soll sich etwas "Keramisches" im Motor während des Betriebs fest verbinden? Wir reden hier nicht von Fertigungsmethoden die beim Motorenbau angewand werden sondern von etwas da dem Motoröl beigegeben wird...
summa summarum - derselbe Käse wie alle anderen Cera- Keramik- Teflon- MOS2- Zusätze.
Gutes Öl und fertig - damit man den Kreuzschliff bei 200tkm eben doch noch sehen kann 😉
Ich gönne es jedem der so schlau daherschwatzt wie hier im Forum, dass er viel Geld für teures Öl ausgibt :-)
Fröschlein
quak
Naja, dann gibt man lieber viel Geld für diese sog. "Zusätze" aus, welche laut Hersteller nicht für den Motor geeignet sind, steht übrigends in jeder Betriebsanleitung...
Alles kann und nichts muss, lautet hier die Devise...
Aber ich kippe keine Sachen in den Motor, welche nicht ausdrücklich auch für denselbigen freigegeben sind, dass gilt übrigends auch für jegliche Art von Motoröl...
Wer an die Wirkung dieser überteuerten Produkte glaubt, möge es gerne tun, aber ich sehe ehrlich gesagt keinen fundierten Beweis das es funktioniert, von daher ist es für mich jedenfalls "rausgeworfenes Geld"...
PS: Nichts ist so relativ wie der Spritverbrauch von einem Fahrzeug, dass wissen die Hersteller dieser Produkte auch...
Zitat:
Original geschrieben von Lalelubär
Aber ich kippe keine Sachen in den Motor, welche nicht ausdrücklich auch für denselbigen freigegeben sind, dass gilt übrigends auch für jegliche Art von Motoröl...
Na dann sag mir mal einen Grund, weshalb der Hersteller eines Motors, der ja, wie schon so oft berichtet, den größten Gewinn an Reparaturen und Ersatzteilen hat, nicht an dem Verkauf des Motors an sich, ein Produkt empfehlen sollte, mit dem der Motor länger hält und das teure empfohlene Öl nicht unbedingt nötig ist. Glaub mir, von jedem empfohlenem Öllieferanten erhalten die viel, viel Geld.
Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann - oder? Der Autoindustrie ist genauso wenig zu trauen, wie einem Banker.
Fröschlein
Zitat:
Original geschrieben von fröschlein
Na dann sag mir mal einen Grund, weshalb der Hersteller eines Motors, der ja, wie schon so oft berichtet, den größten Gewinn an Reparaturen und Ersatzteilen hat, nicht an dem Verkauf des Motors an sich, ein Produkt empfehlen sollte, mit dem der Motor länger hält und das teure empfohlene Öl nicht unbedingt nötig ist. Glaub mir, von jedem empfohlenem Öllieferanten erhalten die viel, viel Geld.Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann - oder? Der Autoindustrie ist genauso wenig zu trauen, wie einem Banker.
Fröschlein
Logisch...😁
Aber die Hauptsache ist, man traut den ganzen Herstellern von diesen tollen Keramikzusätzen mehr zu, als den Entwicklern der Motoren selber...
Falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, die Anbieter/Hersteller dieser ganzen Ölzusätze ala "Keramikmist" u.s.w. sind in erster Linie daran interessiert, hierbei UMSATZ und somit Profit zu machen und ihr Produkt an den Mann zu bringen...🙄
Aber von mir aus, kipp ruhig weiter son Zeug in den Motor und glaube daran das es funktioniert. Wahrscheinlich gehörst du auch zu den Leuten die denken, wenn sie V-Power getankt habe, ist sofort eine Mehrleistung von 10PS im Motor zu spüren...😛
Ein Technisch einwandfreier Motor welcher regelmässig einen Ölwechsel mit vernüftgen, für ihn freigegebenes Öl erhält, benötigt keine Keramikzusätze für evt. Spritersparnis, weniger Reibung u.s.w...🙄
Und da brauche ich auch nicht an den Weihnachtsmann zu glauben u.s.w. das ist eine bewiesene Tatsache...
Hier passt folgendes Zitat:
Der lebt wohl auch in einer Welt, in der Ponys Regenbogen fressen und Schmetterlinge pupsen!
Sorry Cap.
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Naja nicht ganz, nicht nur durch Reibung, sondern durch den hohen Druck reagiert das Pulver in dem Mittel chemisch und bildet eine neuartige Substanz, die sich mit dem Metall verbindet und eben diese Glas-Keramische Schicht bildet.
Ich kenne einen der Hersteller persönlich und kenne auch die Entdeckung dieses Minerals. Dieses wurde bei Bohrmaßnahmen in der ehemaligen Sowjetunion in den 70-er Jahre entdeckt. Im Jahr 2003 kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern aus St. Petersburg und einem gewissen russischen Juden, Herrn Gänsel aus Deutschland. Daraufhin wurde eben diese Test in der TEG, die es heute nicht mehr gibt gemacht und auch in der Fa. Bogner bei Frankfurt. Schon nach kurzer Zeit wurde der Entwickler und Geschäftspartner aus Russland durch den Herrn Gänsel betrogen und es kam zu einem Bruch.
Herr Gänsel eignete sich widerrechtlich die Anteile des Entwicklers an und suchte die Kooperation mit einer Finnischen Firma, die dann dieses Produkt versuchte zu kopieren. Das Ergebnis ist das von euch allen diskutierte Produkt.
Wer das Original haben möchte, der kann in den nächsten zwei Monaten dieses im Internet finden. Das Original wird ausschließlich für den Motor verwendet. Darüber hinaus wird dieses Produkt nur in einer Vertragswerkstatt angeboten und vor dem erstmaligen Verwendung wird das KfZ erst geprüft, Kompressionsdruck; Vakuum etc. werden gemessen und das Fahrzeug auch auf den allgemeinen Zustand hin überprüft. Danach wird das alte Öl abgelassen, der Motor mit einer Spezialflüssigkeit gereinigt und erst dann wird das Pulver dem neuen Öl beigemischt und eingefüllt. Auch danach werden Messungen durchgeführt und in der Akte des KfZ vermerkt. So kann die Veränderung der Motorparameter dokumentiert werden.
Die Vertragspartner der hier diskutierten Produktes haben vor kurzem in einem baltischen Land einen Schiffsmotor zu Vorführzwecken behandelt und diesen komplett zerstört :-)
Gruss
Paul
Zitat:
Original geschrieben von DerTommer
Hab ne Keramikbeschichtung von nem anderen Hersteller in drei relativen neuen Autos getestet und es funzt! Zwar erreicht man keine versprochenen 20% Spritersparniss, doch mit den erzielten 10% bin ich auch zufrieden. Ausserdem läuft der Motor echt flotter und ruhiger. Kann soetwas also eigentlich nur weiterempfehlen, aber die Wirkung ist vielleicht wirklich je nach Hersteller unterschiedlich.----Und zu einem Comment von oben: Die Keramikpartikel werden nur mithilfe starker Reibung in die Motorhaut gepresst, wo keine Reibung ist wirst du auch keine Beschichtung vorfinden!
MFG
Tom
diese ganzen zusätze sind nicht zu empfehlen.
sterndoc hatte das damals mit versuchen und tests in seinem labor erklärt gehabt.
die keramik schicht soll sich wohl nach ner zeit lösen und dann wir schmiergelpapier auf den laufflächen wirken.
ich würde es lassen. einfach das geld in gutes öl castrol 0w40 oder m1 0w40 investieren und gut ist.
zumal die produkpalette von rsv nicht seriös ist.... die haben was für diesel, was für benziner... 2takter und und und.... dabei ist alles der eine und gleiche schrott.
ich benutze mein öl und nichts anderes.
Wo habt ihr den toten abgestorbenen thread entdeckt?
Mos2 wurde vor urzeiten eingesetzt, für ganz andere bereiche.
mathy genauso, verkaufen 15w40 ursuppe und dann sollst es mit ihrem wundermittel teuer aufpeppen.
teflon und co wird/ist keine andere heilige scheisse. siehe cap sein cabrio oder andere motore mit hoher laufleistung.
selbst mein m40 mädel läuft mit 282t km noch gut! (Wie am ersten tag schließ ich mal aus!!!).
Es ist ja schon vor 5 Jahren einigen Leuten aufgefallen, dass es ausschließlich User mit Beitagszählern im unteren einstelligen Bereich sind, die diese Brühe positiv erwähnen bzw in den Himmel loben, während Stammuser dem Zeug eher skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.
Fakten, die die Wirksamkeit wirklich bestätigen fehlen bisher. Werbewirksames Blabla (von den einstelligen Usern) gibt es dafür jede Menge...
Da kann sich jetzt jeder seinen eigenen Reim drauf machen. 🙄