Qualitätsunterschiede beim Benzin
Guten Abend liebe Community,
mal eine kleine Frage zu dem Benzin.
Ich tanke eigentlich immer bei den Großen Marken wie Schell, Aral, Jet etc. und hab mich mal so gefragt ob es eigentlich Qualitätsunterschiede beim Benzin gibt.
Ich habe irgendwie "angst" bei einer kleinen Dorf Tankstelle zu tanken, da ich schon öfters gehört habe dass das Benzin dort nicht so gut sein soll und auf langer zeit den Motor schaden kann.
Stimmt das, oder kauft die kleine Dorf Tankstelle auch ihr Benzin auch bei den Großen marken, und ich kann dort problemlos Tanken und ein paar Cent pro liter sparen
Beste Antwort im Thema
Vielleicht solltest du mal selbst lesen was du geschrieben hast. @OHCTUNER
Das was da jetzt in merkwürdigster Grammatik steht sagt aus, dass Ultimate günstiger ist als anderer Sprit.
Wir sind hier aber nicht in einem Interpretationsforum für philosophische Satzkonstruktionen sondern in einem Technikforum.
Da kann man sich zumindest mal Mühe geben den Satz so zu schreiben, dass ihn überhaupt irgendwer versteht.
2041 Antworten
Zitat:
@draine schrieb am 11. September 2019 um 19:47:46 Uhr:
Zitat:
@GaryK schrieb am 11. September 2019 um 19:26:55 Uhr:
Dumm nur, dass trotzdem 8% Ethanol drin sein können. Bis 5% als Ethanol und weitere 3% als ETBE weiterverarbeitet.Ethanol ist Ethanol und ETBE ist ETBE. Die beiden haben verschiedene chemische Eigenschaften, auch wenn die Ausgangsbasis identisch ist. ETBE ist z.B. nicht mit Wasser mischbar, bzw. hat es eine sehr geringe Lösligkeit darin. Ethanol ist in jedem Verhältnis mit Wasser mischbar.
Korrekt. Und trotzdem zählt ETBE in die Alkoholquote bei E5 und E10 mit rein. Was sagt dir das?
Bio-ETBE zählt als "Bio-Kraftstoff", ebenso wie Bio-MTBE u.ä., siehe Artikel 2 hier:
https://eur-lex.europa.eu/.../?uri=CELEX%3A32003L0030&%3Bfrom=EN
Hier noch die aktuelle Version:
https://eur-lex.europa.eu/.../?...
Zitat:
@GaryK schrieb am 11. September 2019 um 20:00:12 Uhr:
Korrekt. Und trotzdem zählt ETBE in die Alkoholquote mit rein. Was sagt dir das?
Das E5 mit 5% Ethanol und 3% ETBE trotzdem kein E8 ist, sondern E5.
Ihr redet etwas aneinander vorbei.
Im Grunde kann doch jeder Ethanol-Skeptiker gucken, inwieweit seine Sorge berechtigt ist. Wer keinen Sprit haben will, der sich mit Wasser vermischen kann, nimmt Benzin mit ETBE. Wer Sorge vor alufressendem und benzinleitungdauflösendem Ethanol hat, auch. Wem es um die Teller-Tank-Diskussion geht oder nicht will, dass der böse Ostdeutsche in seinen Fabriken Ethanol herstellt, weil der arme Norweger oder bedürftige Saudi sonst arbeitslos wird, muss dann auf Diesel mit Palmöl, Erd- oder Autogas umsteigen.
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Zitat:
@Taxidiesel schrieb am 11. September 2019 um 21:47:30 Uhr:
Ihr redet etwas aneinander vorbei.Im Grunde kann doch jeder Ethanol-Skeptiker gucken, inwieweit seine Sorge berechtigt ist. Wer keinen Sprit haben will, der sich mit Wasser vermischen kann, nimmt Benzin mit ETBE.
Und dann gibt es noch die, die nehmen Ethanol eben WEIL es Wasser binden kann. 😁
Die Wasserbindung beim Ethanol ist ein klarer Vorteil.
Phasentrennung ist abhängig von mehreren gleichzeitig auftretenden Negativ-Faktoren, neben Kälte, längeren Standzeiten ohne Durchmischung (mind. alle 4 Wochen mal bewegen!) usw. auch Sauerstoffkontakt (Volltanken bis zum Rand im Tankstutzen!).
Dann muss das in der Praxis in einem Autotank schon sehr dumm laufen, dass sich da was trennt.
Zum angeblich aggressiven Ethanol-Märchen wurde hier bereits mehrfach auf die Praxistests einer Oldtimer-Zeitschrift hingewiesen.
Ich tanke in allen 3 Autos E10 seit etlichen Jahren - ohne Probleme.
Zitat:
@draine schrieb am 11. September 2019 um 20:16:33 Uhr:
Zitat:
@GaryK schrieb am 11. September 2019 um 20:00:12 Uhr:
Korrekt. Und trotzdem zählt ETBE in die Alkoholquote mit rein. Was sagt dir das?Das E5 mit 5% Ethanol und 3% ETBE trotzdem kein E8 ist, sondern E5.
Und diese Aussage ist "analytisch" richtig, rechtlich AFAIK falsch. Das ist E10. Weil mehr als 5% Ethanol enthalten sind. Ob ETBE oder "frei" juckt nicht. Die DIN 228 limitiert "Oxygenate", die E10 Norm DIN 51626-1 hat höhere Freiheitsgrade.
Zitat:
@jw61 schrieb am 11. September 2019 um 22:58:19 Uhr:
Zum angeblich aggressiven Ethanol-Märchen wurde hier bereits mehrfach auf die Praxistests einer Oldtimer-Zeitschrift hingewiesen.
Haben Oldtimer überhaupt Einspritzpumpen aus Aluminium?
Ich lese hier schon eine zeitlang mit, aber der Hinweis auf
diesen Test ist mir entgangen. Hast du den Link dazu noch?
Nicht sachlich werden. E10 ist tödlich für Motoren, führt zu drölfzig Prozent Mehrverbrauch, du verhungerst weil dein Essen im Tank landet und sich deine Einspritzpumpe in Sekunden auflöst.
Dass es für die Mineralölbranche und der vorgegebenen Bioquote schlicht teuer ist, Ethanol und andere Biokraftstoffe als E10 zu verkaufen statt im 100 Oktan Sprit für ein Höllengeld als "High Performance Kraftstoff" zu landen - böses Gerücht. Reine Desinformation.
Puh , da bin ich aber froh das mein Motor kein 100 Oktan von ....... mag und bleib beim 102 Oktan Zaubersprit ! 😁
Zitat:
@GaryK schrieb am 11. September 2019 um 23:02:49 Uhr:
Zitat:
@draine schrieb am 11. September 2019 um 20:16:33 Uhr:
Das E5 mit 5% Ethanol und 3% ETBE trotzdem kein E8 ist, sondern E5.
Und diese Aussage ist "analytisch" richtig, rechtlich AFAIK falsch. Das ist E10. Weil mehr als 5% Ethanol enthalten sind. Ob ETBE oder "frei" juckt nicht. Die DIN 228 limitiert "Oxygenate", die E10 Norm DIN 51626-1 hat höhere Freiheitsgrade.
E10 ist schon seit einigen Jahren über die DIN EN 228 spezifiert...
https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-51626-1/135591381
https://www.beuth.de/de/norm/din-51626-1/116281360
Zitat:
@4Takt schrieb am 12. September 2019 um 09:53:19 Uhr:
Haben Oldtimer überhaupt Einspritzpumpen aus Aluminium?
😁 Da mittlerweile schon Autos Bj 1989 Oldtimer genannt werden können ist es zumindest nicht auszuschließen das Einspritzpumpen die zumindest Komponenten aus Alu haben. Gehäuse zb hat man auch schon damals gerne aus Aludruckguss gefertigt.
Auf der anderen Seite gab es damals auch schon genügend Länder in denen Ethanol dem Sprit beigemischt wurde und das deutlich mehr als 5 oder 10%.
Was mittlerweile gerne übersehen wird ist das es mittlerweile Oldtimer gibt die sich bei den Werkstoffen nicht wirklich von neuen Modellen unterscheiden.
Aber noch was zur Spritqualität. Stift erzählte von seinem Nebenjob, in der Werkstatt seines Bruders. Da hatten Sie einen VW dessen Motor bescheiden lief und zwei VW/Audiwerkstätten nichts gefunden haben. Bei ihnen in der Werkstatt ebenfalls ergebnislose Suche und dabei war irgendwann der Tank leer, war nicht mehr viel drin als er reinkam.
Also ab zur Tanke und einen größeren Kanister voll geholt und oh Wunder, die Karre lief damit wieder rund und sauber.
Stellt sich die Frage wo der Kunde diesen Sprit getankt hat, konnte der sich gar nicht erklären...