Produktion des Ford Focus endet 2025
Hallo zusammen!
Ich dachte, ich sehe nicht recht, aber es ist tatsächlich Gewissheit:
"Am 4. April montierte Ford nach fünf Generationen und drei Jahrzehnten ununterbrochener Produktion den letzten Mondeo in seinem Werk in Valencia. Und es dauerte nicht lange, bis nun Gerüchte über die Zukunft des Focus aufkamen. Wie die Automobilwoche und Automotive News Europe berichteten, wird die Produktion des Kompaktwagens nach dem 29. August stark reduziert. Sinkende Nachfrage nach Kompaktwagen und Lieferengpässe sind hier die Gründe dafür.
Für den Ford Focus sieht die Zukunft aber noch düsterer aus, denn er wird ab 2025 überhaupt nicht mehr hergestellt. Das bedeutet, dass das überarbeitete Modell der vierten Generation der letzte seiner Art ist, denn es gibt keine Pläne für eine mögliche Wiederbelebung des einst so beliebten Modells im Zeitalter der Elektromobilität. In einem Interview mit Journalisten bestätigte Ford-Europachef Stuart Rowley das geplante Aus für den Focus."
"Der Abschied des Kompakten im Jahr 2025 ist eine direkte Folge des Produktionsstopps im deutschen Werk Saarlouis (wo der Focus montiert wird).
Der Standort verlor den internen Wettbewerb mit dem Werk in Valencia um die Produktion der Elektromodelle der neuen Generation."
Quelle: https://de.motor1.com/.../
163 Antworten
Zitat:
@Polos Match schrieb am 18. Dezember 2024 um 18:44:53 Uhr:
@eddy_mx genau, dann hätte die Umwelt etwas davon - wenn deshalb auf ÖPNV umgestiegen werden würde.Und zum nicht geeigneten Focus-Ersatz: Der EcoSport könnte ähnlich wie bei Opel der neue Frontera (ordentliche 4,38m) etwas oberhalb des Puma (/Mokka) angesiedelt werden.
Oberhalb vom Puma ist der Kuga der auf dem Focus aufbaut.
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 18. Dezember 2024 um 18:11:01 Uhr:
Wer hat eigentlich etwas davon, wenn man den Flottenverbrauch so niedrig setzt, dass die Hersteller gezwungen sind, Elektroautos zu bauen, die sich der Durchschnittsdulli nicht leisten kann, gleichzeitig das Ladenetz nicht ausreichend ausgebaut ist, während die Preise für Kraftstoff und Werkstattkosten weiter steigen. Das führt ja faktisch zur Demobilisierung der Bevölkerung.
Du gibst ja schon die Antwort und die lautet "Demobilisierung der Bevölkerung". Das ist leider das Ziel. Nachzulesen bei Ulrike Herrman. Wie das Buch heißt ist mir entfallen, aber sie tingelte damit durch sämtliche Talkshows beim ÖRR.
Gruß
Agassizi
Rede ich schon Jahre davon das man das Autofahren so schwer und teuer macht das es für viele nicht finanzierbar ist,EU Politik schlimmster Version
https://www.youtube.com/watch?v=AhAK_qCP618
Für mich als frischen Turnier-Fahrer ein interessantes neues Video zu dem Thema.
Der Punkt Zuverlässigkeit hat mich etwas "überrascht".
Das mit der hohen Teilkasko Einstufung habe ich auch zu spüren bekommen, das war aber vor dem Kauf klar.
Ich kämpfe aktuell mit Sync4 und Smartphone Anbindung. In den Kommentaren zum Video schreibt jemand über massenhafte Ausfälle bei der Hitze. Ich hoffe, es sind doch alles Einzelfälle...
Die Windgeräusche sind auf der Autobahn schon sehr präsent, v.a. beim aktuellen Wetter. Da hoffe ich noch auf eine Lösung seitens des Händlers. Dabei ist der Rest des Wagens super ruhig und macht echt Spaß!
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Aluhut absetzen und die Schuld beim Hersteller erkennen. Ford könnte auch einfach klügere Antriebe (ein)bauen. Dann müsste man keine Modelle einstampfen. Der 2.5 FHEV ist in Europa verfügbar. Wieso hat man den nicht in den Focus adaptiert. In China verkauft man den Mondeo Nachfolger mit einem Vollhybriden. Oder man hätte den Zwoliter vom alten Mondeo nochmal auffrischen können. Toyota geht den Weg seit bald 2 Jahrzehnten und die Verkaufszahlen in Europa steigen und steigen.
Der Unterschied ist das Toyota es kann aber Ford nicht.
Die bekommen zum einen die E-Technik nicht dahin wo andere Hersteller sind und bekommen noch nichtmal den 2,5er R4 so konstruiert das er von Neu an problemlos läuft.
Zitat:
@agassizi schrieb am 18. Dezember 2024 um 20:22:32 Uhr:
Du gibst ja schon die Antwort und die lautet "Demobilisierung der Bevölkerung". Das ist leider das Ziel. Nachzulesen bei Ulrike Herrman. Wie das Buch heißt ist mir entfallen, aber sie tingelte damit durch sämtliche Talkshows beim ÖRR.
Wir haben hier ein komplexes Problem und wie so oft eine einfache "Erklärung" dazu. Es reicht aber sicher nicht aus, diese mit einem lapidaren "nachzulesen bei xy" zum Fakt zu erheben. Wenn Du schon einen Namen ins Spiel bringst, liefere doch bitte auch genauere Angaben, wie zum Beispiel den Buchtitel und ggf. die Seitenzahl. Dann kann sich jeder selber ein Bild machen, ob das die Frau Herrmann tatsächlich so geschrieben hat und welche Quellen angegeben sind.
Eigentlich dachte ich, das kann jeder recherchieren, den es interessiert. Auf Anfrage aber doch ein paar Infos.
Das Buch heißt: Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden.
Der folgende Youtube Clip enthält die von mir angeführte Aussage, dass wir auf Individualverkehr verzichten sollen. Das sollte an dieser Stelle reichen. Wer es genauer wissen will, der kann ja das Buch lesen. Die meisten dürften aber eher an Autos interessiert sein.
https://www.youtube.com/watch?v=AFiXZlCG4dM
Gruß
Agassizi
Eine sehr freizügige Interpretation. Weder im Buch noch im Video (hier geht es zur ungekürzten Originalversion ohne irreführenden Titel und ohne eingeblendete "meinungsbildende" Texte) ist irgendwo auch nur ansatzweise davon die Rede, daß die Demobilisierung der Bevölkerung das Ziel sei. Vermutlich meinst Du die Äußerung der Frau Herrmann, daß die erneuerbaren Energien für private Fahrzeuge nicht ausreichen werden. Nun, wenn sie das - wie sie sogar selber sagt - aus ihrer Sicht so darstellt und das E-Auto aus diesem Grund und ebenfalls aus ihrer Sicht für eine Sackgasse hält, ist das ihr gutes Recht. Für die Zukunft hat das aber auch nicht mehr Bedeutung, als wenn Du oder ich das oder auch das Gegenteil sagen würden. Und mal ganz allgemein gesprochen: Ein Sachbuch ist einfach nicht dazu geeignet, daraus irgendwelche verbindlichen Schlüsse im Stil von "Wir müssen/sollen/werden zukünftig dieses oder jenes tun, nachzulesen bei XY" zu ziehen. Ein wenig Einordnung kann nicht schaden 😉.
@all: Sorry für OT, aber das konnte IMO nicht so stehenbleiben.
Ford möchte sich die Focus-Einstellung nicht noch einmal überlegen? Trotz dem Alter einfach mal noch einen Vergleich gewonnen: https://www.autobild.de/.../...-kombis-im-vergleichstest-27753159.html
Der Focus war im Jahr 2024 das meistverkaufte Auto von Ford in Deutschland, 2023 genauso.
Das Fordmanagment trifft schon interessante Entscheidungen und treibt die bisherigen Fordkäufer zwangsläufig zu den Mitbewerbern....
Ford schafft sich in D selber ab....
Managementfehler sind das eine, die Strafzahlungen für CO2 Ausstoß das andere. Wenn ich richtig informiert bin sind die für einen Focus höher als für einen SUV. Bei SUV sind die Grenzwerte etwas höher, da sie ja so schwer sind. Verkehrte Welt in meinen Augen. Die Strafzahlungen wirken wie ein auf 2025 vorgezogenes Verbrennerverbot. Obs für Hybride besser aussieht kann ich nicht sagen.
Auf jeden Fall sind sie gezwungen viele e-Autos zu verkaufen, um die Strafzahlungen abzumildern. Leider ist das Produktportfolio hier nicht überzeigend. Der Explorer sieht für mich aus, wie eini lustiges Plastikauto aus dem Überraschungsei. Capri ist nicht ganz so schlimm(nur der Name ist eine Unverschämtheit), aber der ist dann ja auch noch mal teurer.
Gruß
Agassizi
Zitat:
@agassizi schrieb am 17. Januar 2025 um 10:59:57 Uhr:
Obs für Hybride besser aussieht kann ich nicht sagen.
Das ist so. Wenn die Hybride nahe des 95g Ziels sind gibt es kaum Strafzahlungen. Deshalb verkaufen Toyota oder Honda ihre gesamte Flotte in Europa nur noch mit diesen Motoren. Andere ziehen nach wie Renault bei Clio, Captur, Symbioz, Arkana, Astral, Espace, Rafale, alle mit Vollhybrid. Und geben diese sogar in Dacia weiter wo wir sie inzwischen im Jogger, Duster und bald Bigster vorfinden.
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 17. Januar 2025 um 11:17:17 Uhr:
Bis die EU ihre Fehler einsieht ist es ohnehin schon viel zu spät.
Das sind keine Fehler,das ist Vorsatz.
Oder gibt es wirklich was positives von der EU was Industrie und Verbraucher zugute kommt?
Mir fällt da nix ein.