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PKW-Verkauf mit eigenem Kennzeichen zur Überführung?

Themenstarteram 20. Juli 2010 um 21:50

Hallo Forum-Nutzer,

nun habe ich mich doch schweren Herzens entschieden mein Auto zu verkaufen. Ich werde aber der Marke BMW treu bleiben, dass steht ganz sicher fest.

Aber nun zu meiner Frage. Ich will mein BMW 318i FL mit original M-Paket in Imola Rot II privat verkaufen. Das Fahrzeug ist auch noch angemeldet.

Nun hat sich ein Interessent gemeldet und auch gefragt, ob er dann nach dem Kauf mit dem auf meinem Namen angemeldeten Fahrzeug nach hause fahren kann. Er verspricht mir ja auch, den PKW für mich abzumelden.

Trage ich bei diesem Vorgehen ein Risiko? Welche Probleme kann ich bekommen?

 

Ganz nebenbei bleibt für mich auch noch die Frage ob ihr mir irgend ein Muster-Kaufvertrag empfehlen könnt?

 

Für eure schnelle Hilfe bedanke ich mich schonmal im voraus...

Viele Grüße

Beste Antwort im Thema

So,nachdem hier nun 2 Seiten lang nur gestritten wurde mal was zum Thema :cool:

Im Anhang ist ein Musterkaufvertrag und da steht unter Hinweise für den Verkäufer auch das mit der Versicherungsfrage.

Wenn ich mir bei so etwas unsicher bin,dann rufe ich meine Versicherung an und kläre das ganze.Wenn man hier auf Hilfe wartet,dann wird das Auto zum Oldtimer :D

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Zitat:

Original geschrieben von chris230379

 

Derjenige wurde beim Crash aus dem Fahrzeug geschleudert, war (lt. Aussage des Arztes) "zum Glück" nicht angeschnallt. Fahranfänger > PS stark...

Wenn ich ein Leasingfahrzeug zurückgebe,geschieht das meistens bei einem Vertragshändler, der das Fahrzeug gegen Gebühr selbst abmeldet, oder wenn du gleich wieder eins mitnimmst auch ohne.

Auch dort kannst du die Karre auf den Hof stellen, die Kennzeichen mitnehmen und selbst abmelden um dir zusätzliche Gebühren zu ersparen.

...ist natürlich tragisch, hat aber relativ wenig damit zu tun, ob ein Auto mit Kennzeichen verkauft wird oder nicht....

Ich wollte mit Leasingauto eigentlich nur deutlich machen, dass es keinen Unterschied macht, ob eine Privatperson das Auto mit Kennzeichen nimmt oder ein Händler oder Leasinggeber...

Fakt ist, dass es imho keinen Nachteil hat, sein Auto mit Kennzeichen zu verkaufen, da das schlimmste was passieren kann ein wenig Schreibarbeit ist, aber keine finanziellen oder gar strafrechtlichen Nachteile, wenn man sich an die angesprochenen Regeln hält....

@Paceyon

....wir sind uns einig :)

Der Vorteil liegt jedoch nur auf der Käuferseite.

Ich hab´ meinen jetzigen auch ohne gekauft.

Dem Verkäufer könnten Probleme entstehen.

So oder so, er muss sich darum kümmern, wenn etwas mit seinem Fahrzeug passiert, es wieder geradezurücken.

Und sei es nachzuweisen, dass es verkauft war.

Das ist überhaupt nicht das normalste und versicherungstechnisch schon gar nicht. Ich habe mein Auto verkauft und bin nur selbst versichert, da lasse ich auch beim Kauf keinen anderen fahren, das ist totaler Quatsch, dass die Versicherung des Käufers da einspringt, ich arbeite bei einem großen Versicherer in Deutschland. Mal abgesehen von Bußgeldern, Steuer, ect. das zahlst du erstmal weiter, wenn er es nicht abmeldet, da kann das 3x im Vertrag stehen, was nützt es wenn er sich nicht dran hält. Ich verkaufe nur sofort & komplett!!

Mein Vorgehen:

-entweder Käufer holt das Auto ab, wie auch immer, kommt nochmal mit nummernschild, ect.

ODER wie ich es auch schon gemacht habe

-ich fahre das Auto zum Käufer und nehm mir die Schilder mit!

Beim letzten Verkauf bin ich auch über 400km gefahren, mir ist es das wert zu wissen, dass nichts passieren kann. Der Käufer kam aus Bayern die 400km mit seinem Auto, wir wurden uns einig und sind zusammen dort hin gefahren am Wochende. Auf den Kaufpreis habe ich ein ICE Ticket verhandelt, so kam ich entspannt daheim an. Solcher "Service" hat die spontane Kaufkraft beflügelt und war für den Preis auch sehr fördernd!

Kann er also wählen für 94 Euro ein Kennzeichen zu beschaffen oder mir ein Rück-Ticket zu kaufen...

Für die die keine Zeit und Lust dazu haben, macht was ihr wollt und hofft dass nichts passiert!

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

 

Der Vorteil liegt jedoch nur auf der Käuferseite.

Und auf Der Verkäuferseite: ich muss nicht Urlaub nehmen, zur Zulassungsstelle fahren und die Gebühren zahlen..... Ganz zu schweigen vom Abstellort des abgemeldeten Fahrzeugs, wenn man keine Garage hat....

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

 

Dem Verkäufer könnten Probleme entstehen.

Nein eigentlich nicht oder kannst Du mir welche sagen?

Siehe Beitrag

GolfDD

:cool:

Außerdem } > hat der Käufer kein Geld, bleibst du auf den Kosten sitzen!

Zitat:

Original geschrieben von GolfDD

 

Ich habe mein Auto verkauft und bin nur selbst versichert, da lasse ich auch beim Kauf keinen anderen fahren, das ist totaler Quatsch, dass die Versicherung des Käufers da einspringt, ich arbeite bei einem großen Versicherer in Deutschland. Mal abgesehen von Bußgeldern, Steuer, ect. das zahlst du erstmal weiter, wenn er es nicht abmeldet, da kann das 3x im Vertrag stehen, was nützt es wenn er sich nicht dran hält. Ich verkaufe nur sofort & komplett!!

Deine Aussage ist schlicht falsch... Es handelt sich um eine gesetzlich geregelte Pflichtversicherung und dass nur Du als Fahrer abgegeben bist ein Tarifmerkmal, das nur Auswirkung auf die Beitragsberechnung hat... Mach Dich mal bei Euch in der Fachabteilung schlau ;)

Ich habe ja geschrieben, dass Deine Versicherung bis zur Ummeldung haftet, allerdings wird Dein Vertrag nicht mehr belastet, Du hast also keinerlei Nachteil....

Es ist zum Glück jedem selbst überlassen wie viel Risiko er eingehen möchte.

Derjenige sollte nachher nicht zu überrascht sein, wenn er auf der Schnauze liegt.

Wenn die Versicherung bei dem Verursacher nichts holen kann, wohin geht sie dann?

Zitat:

Deine Aussage ist schlicht falsch... Es handelt sich um eine gesetzlich geregelte Pflichtversicherung und dass nur Du als Fahrer abgegeben bist ein Tarifmerkmal, das nur Auswirkung auf die Beitragsberechnung hat... Mach Dich mal bei Euch in der Fachabteilung schlau ;)

Ich habe ja geschrieben, dass Deine Versicherung bis zur Ummeldung haftet, allerdings wird Dein Vertrag nicht mehr belastet, Du hast also keinerlei Nachteil....

Ja und nein. Pflichtversichert ist es natürlich, logo! Ein Kaufvertrag ändert aber nichts am Tarifmerkmal, sodass Regressforderungen ect. bei Fremdfahrern weiterhin möglich sind. Die eine oder andere Versicherung wirft da sehr kulant mit umher, wenn es aber hart auf hart kommt gehts nicht ohne Anwalt, mal so einfach nen Totalschaden regulieren, wobei das Auto vor 3 h verkauft wurde ist nicht mit einem Telefonat getan, wie der Kratzer aufm Netto Parkplatz.

Wir hatten mal nen ganz schlauen Fall, ein unversicherter Freund des Versicherten ist gefahren und hat einen Totalschaden verursacht. Die beiden waren dann auch ganz schlau und haben schnell nen Kaufvertrag gemacht und 3h rückdatiert, weil sie dachten so ist's ein Vollkaskoschaden (hat sich später erst herausgestellt mit dem betrugsversuch)...hat nicht geklappt, der schaden des anderen wurde bezahlt, der eigene wegen Verletzung der Tarifmerkmale trotz theoretischen Verkauf nicht!

Regelt jede Versicherung anders...die eine kulant, die andere im Zweifel erst mit Anwalt, die dritte hart.

Und mir das zu ersparen wie gesagt meine Vorgehensweise. Das Risiko ist mir einfach zu hoch, dass was passiert, da der "neue" das Auto nicht kennt, evtl. es am Maximum testet und im Zweifel nicht routiniert reagieren kann! Nicht auf meine Zulassung!!!

Und da fahr ich gern mal einen Samstag mit meinem "alten" Auto nochmal 400km durch die Pampa, habe 100% Sicherheit und sehe es nicht als Last, ICH will etwas verkaufen, da muss ich schon was für tun, wenn ich mehr haben will als beim Freundlichen in der Inzahlungnahme! -meine Einstellung-

So ein Käse.

Das Auto ist auf die Person A versichert. Er entrichtet auch die Versicherungsbeiträge nach seinem Schadensfreiheitsrabatt. Sollte es zu einem Haftungsfall kommen, wird natürlich auch Schadensfreiheitsrabatt von der Person A erhöht, der Versicherung ist doch relativ egal, ob jetzt die Person B das Auto gekauft hat oder Kumpel von der Disse damit heimgefahren ist.

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

 

Es ist zum Glück jedem selbst überlassen wie viel Risiko er eingehen möchte.

... ich seh das Risiko ja eben nicht...

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

 

Wenn die Versicherung bei dem Verursacher nichts holen kann, wohin geht sie dann?

...es geht nur um die KFZ-Haftpflichtversicherung und dabei handelt es sich um eine gesetzliche Pflichtversicherung, d.h. die zahlt erst mal immer, weil ohne darf das Auto nicht bewegt werden... Sie bezahlt auch nur, wenn der Unfallverursacher der Käufer war... Es ist nicht vorgesehen, dass sich der Versicherer Geld zurück holt, da er genau das leisten muss! Kaskoschutz hat er natürlich nicht, da muss sich der Käufer schon selber kümmern!

Zitat:

Original geschrieben von steel234

So ein Käse.

Das Auto ist auf die Person A versichert. Er entrichtet auch die Versicherungsbeiträge nach seinem Schadensfreiheitsrabatt. Sollte es zu einem Haftungsfall kommen, wird natürlich auch Schadensfreiheitsrabatt von der Person A erhöht, der Versicherung ist doch relativ egal, ob jetzt die Person B das Auto gekauft hat oder Kumpel von der Disse damit heimgefahren ist.

Verirrt, Mr. Opel?:) Egal... korrekt der Rabatt der Person A steigt, egal ist es aber eben nicht, wer fährt, denn A spart je nach Tarif ne Menge Geld wenn er nur selber fahren darf!

Zitat:

Original geschrieben von GolfDD

 

Ja und nein. Pflichtversichert ist es natürlich, logo! Ein Kaufvertrag ändert aber nichts am Tarifmerkmal, sodass Regressforderungen ect. bei Fremdfahrern weiterhin möglich sind.

Der Kaufvertrag ändert dahingehend etwas, dass der Versicherungsvertrag auf den Erwerber übergeht. Dieser hat dann ein Sonderkündigungsrecht, welches in nahezu 100% der Fälle mit Ummeldung des Fahrzeuges wahrgenommen wird.....

Tarifmerkmale haben nichts mit Obliegenheitsverletzung zu tun, so dass auch niemand Regress nehmen kann... Das maximale was passieren könnte, wäre eine Vertragsstrafe, allerdings ist das auch nicht mehr möglich, da der Vertrag ja auf den Erwerber übergegangen ist...

Steht so in allen AKBs....

Zitat:

Original geschrieben von GolfDD

Zitat:

Original geschrieben von steel234

So ein Käse.

Das Auto ist auf die Person A versichert. Er entrichtet auch die Versicherungsbeiträge nach seinem Schadensfreiheitsrabatt. Sollte es zu einem Haftungsfall kommen, wird natürlich auch Schadensfreiheitsrabatt von der Person A erhöht, der Versicherung ist doch relativ egal, ob jetzt die Person B das Auto gekauft hat oder Kumpel von der Disse damit heimgefahren ist.

Verirrt, Mr. Opel?:) Egal... korrekt der Rabatt der Person A steigt, egal ist es aber eben nicht, wer fährt, denn A spart je nach Tarif ne Menge Geld wenn er nur selber fahren darf!

Siehe letzter Post: mit Veräusserung geht der Versicherungsvertrag auf den Erwerber über, so dass Dein SFR unangetastet bleibt...

Wir arbeiten als Versicherungsmakler mit knapp hundert KFZ-Versicherern zusammen und ist in deren AKBs überall so geregelt!

So,nachdem hier nun 2 Seiten lang nur gestritten wurde mal was zum Thema :cool:

Im Anhang ist ein Musterkaufvertrag und da steht unter Hinweise für den Verkäufer auch das mit der Versicherungsfrage.

Wenn ich mir bei so etwas unsicher bin,dann rufe ich meine Versicherung an und kläre das ganze.Wenn man hier auf Hilfe wartet,dann wird das Auto zum Oldtimer :D

DANKE!!!

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