Ölwechsel nach 5.000 Km

VW Golf 8 (CD)

Der erste Ölwechsel ist nach 30.000 Km oder 2 Jahre sagte mir der Autohändler. Darf ich aber trotzdem privat Öl+Filter nach 5000-10000 wechseln? Das sollte eigentlich kein Problem mit der Garantie ergeben, oder?

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[Sinnfreie Provokation von MOTOR-TALK entfernt]
Du willst paar Euro sparen aber machst nen unnützen Ölwechsel 25000km vor der Notwendigkeit.

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Zitat:

@stein71 schrieb am 25. Dezember 2020 um 17:48:50 Uhr:



Zitat:

@Matador 8 schrieb am 12. Juli 2020 um 12:29:16 Uhr:


Woher stammt die Information, dass die erstverbaute Ölablaßschraube anders sei? Mir ist nur eine Version der Ölablaßschraube bekannt.

Die ist anders. Kann man aber trotzdem wieder vervenden.

Hallo @stein71
Du hast doch bestimmt auch eine verbindliche Quelle für deine Aussage das die Kunstoffschraube mehrfach verwendet werden darf.
Soweit mir das bekannt ist wird von VW vorgegeben die Schraube zu entsorgen aber ich ( wir ) lernen gerne dazu. 😉
Mfg Mario

Zitat:

@Marki_M. schrieb am 25. Dezember 2020 um 14:19:25 Uhr:


Du gefährdest dadurch nicht die Garantie, weil das wenn dann beim 🙂 gemacht wird, der dokumentiert das im System und das wars dann auch schon.

So kenne ich das bei Mercedes und Mazda auch mit der Ölanlieferung. Da wird die Norm und das verschlossene Gebinde geprüft. Anschließend wird das so dokumentiert oder Originalöl eingetragen.

Ich hab gelesen, das die VW Werkstätten bis 40€ für den Liter Motoröl berechnen. Im freien Handel bekomme ich das Total VW 50800 für ca. 6€, das original Castrol für 10€ dem Liter. Das sind um 160€ Ersparnis. Wenn sie dann noch 10€ an Entsorgungskosten nehmen, ist es mir auch egal.

Diese unlauteren Preise muss man ja nicht zahlen. Kostenvoranschläge rechtzeitig vorher einholen und fragen ob man das Öl mitbringen kann. Von der einen oder anderen Werkstatt hört man dann nichts mehr. Die anderen verhandeln i.d.R. über die Entsorgungskosten. Das ist für mich OK.

Gruß Ulli

PassaratiCC hat nicht unrecht m.M. insbesondere betreffend den Additiven und den Schwebestoffen im Öl.

Mit immer dünnflüssigeren Motorölen 0W20 und kleineren Ölmengen wird der Schmierfilm geringer. Er wird dadurch anfälliger für Verschmutzungen und Veränderungen. Dies ist aktuell den geforderten Abgaswerten geschuldet, und den Verbrauchswerten laut WLTG.

Besonders eine Vermischung mit dem Ottokraftstoff bei Kurzstrecke, der noch dünnflüssiger ist, kann fatale Folgen haben. Wenn der Kraftstoffgehalt im Motoröl zu hoch ist oder wenn die Kombination von Verschleißmetallen auf eine Schädigung von Lagern, Kolben oder Ventilen hinweist, was sich dann aber erst mit höherer Laufleistung oftmals zeigt.
Keiner kann behaupten, das es generell Probleme gibt, da dies jeweils von der Serienstreuung und der Entwicklungsstufe teilweise abhängig ist.
Kurzum, soll jeder selbst entscheiden was er für richtig hält.
Nur mal angemerkt; es gibt auch spezielles Öl welches man laut Erfinder frühestens nach 250 tkm wechseln sollte.
Also für jeden was dabei, wobei ich bei dem 0W20 mit Wasserähnlicher Konsistenz wohl eher 15-20 tkm wechseln werde.

Wer mehr wissen mag, hier gibts fundierten Lesestoff und wer dann noch nach Quellen fragt, der kann sich gerne beim Öldoktor informieren und eine Ölprobe seines Autos hinschicken und gegen Euros untersuchen lassen.
https://d-nb.info/1196023638/34

Das wurde hier ja bereits geschrieben, wenn Du komplett wechselst, kann man das 504 00 verwenden. Nur mischen darf man es mit dem 508 00 eben nicht.

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@Marki_M.
Willst du auch “nur“ 5w30 nehmen?
Sind die 0W20/50800 nicht vielleicht doch besser, weil eher vollsynthetisch, was die 5w30er/50400+50700 definitiv nicht alle sind?

Also ich denke gerade noch darüber nach, aber ich habe von vielen gehört, dass das 5W30 schon ratsam wäre, zumal hier auch ein Teil Kurzstrecke dabei ist. Und das 504 00 ist da evtl. ratsam. Ich will das 508 00 gar nicht schlecht reden, muss aber für die Nutzung uneingeschränkt passen.

Ist ja ein plug in. Da ist das anders, erstmal jedes Jahr Service und dann 50800. Es darf nur beim Nachfüllen bis zu 0,5 Liter 50400 zugemischt werden.

Jedes Jahr geht dann auch richtig ins Geld, bei diesen Preisen. Und ökonomisch ist auch was anderes.

Und bevor wieder jemand mit dem Feigenblatt der Ölverdünnung kommt, das hätte man technisch auch leicht anders lösen können.

Kommuniziert wurde ein 24 Monats Intervall außer der ID Familie. Das war auch ein Grund, mich für den Golf zu entscheiden und nicht der Mercedes A-Klasse.

Gruß

Uneingeschränkt und jederzeit passendes und nutzbares 508 00 wäre also für ein Fahrprofil mit sowenig wie möglich Kurzstrecke passend?

Mal unabhängig von Additiven usw - ist für häufige Kaltstarts/Kaltfahrten dann nicht das per se "flüssigere" Öl sinnvoll? Oder sind die Schmiereigenschaften des "flüssigeren" schlechter als zäheres 5W30?

@Marki_M.
Was nannte man dir denn als Vorteil des 5w30 bei Kurzstrecke?
Der Motor dürfte eine variable Ölpumoe haben und ein geregeltes Thermomanagement. Das passt sich in der Ölfördermenge entsprechend dem Fahrzustand an. Entwickelt sind die durchaus mit 0w20.

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