Ölwechsel nach 5.000 Km
Der erste Ölwechsel ist nach 30.000 Km oder 2 Jahre sagte mir der Autohändler. Darf ich aber trotzdem privat Öl+Filter nach 5000-10000 wechseln? Das sollte eigentlich kein Problem mit der Garantie ergeben, oder?
Beste Antwort im Thema
[Sinnfreie Provokation von MOTOR-TALK entfernt]
Du willst paar Euro sparen aber machst nen unnützen Ölwechsel 25000km vor der Notwendigkeit.
252 Antworten
Die 50800 lässt keinen großen Spielraum für Unterschiede zu.
Bei 50400/50700 war das noch etwas anders, bei 50200 war das Fenster sehr groß.
Alle high-tech Öle erreichen ihre Werte überwiegend durch das hinzufügen von Additiven. Unter anderem sind die Additive dafür zuständig Schmutzpartikel zu binden, eine geringere Reibung und somit geringeren Verschleiß zu gewährleisten etc. Die Wirkung der Additive nimmt allerdings deutlich ab, nach etwa 12 bis 15 tkm. Dies ist nicht kritisch, dennoch entspricht das Öl bei weitem nicht mehr der Qualität, wie am Anfang. Ab 25 tkm gehen die Additive dann in die Knie und muss zwingend gewechselt werden. Auch wenn ein Autohersteller sagt das erst bei 30 tkm ein Wechsel vorgesehen ist, bedeutet das nicht, das das Öl bis dahin noch in einem Top Zustand ist. Ein vorzeitiger Wechsel von Motoröl ist also deutlich mehr, als nur ein Placebo Effekt im Kopf des Fahrers. Im Übrigen...wer einen langjährigen Werkstatt-Meister gut kennt, kann ihn ja mal auf seine ehrliche Meinung ansprechen, was die 30 tkm Intervalle angeht. Die meisten halten da garnicht so viel von und wechseln bei ihren eigenen Kfz‘s bereits nach 15 tkm. Und von der Sorte kenne ich etliche. Am Ende soll jeder machen was er will und sich leisten will und kann. Ich werde jedenfalls kein Öl 30 tkm fahren, genauso wenig wie ich Super 95 tanken werde, auch wenn laut Hersteller möglich. Aber halt nicht optimal! Schönes Wochenende euch
Ein Klassiker:
- Angebliches-Insiderwissen von einer Person die man kennt...
- Verallgemeinern auf eine größere Anzahl...
- Dann die Wahl lassen...
- Auf ein komplett anderes Gebiet ablenken...
Dabei vergessen, dass unter sehr guten Bedingungen die 30tkm durchaus drin sind, aber kaum jemand solche Bedingungen selbst hat. Daher rechnen die Bordcomputer ja mit Kaltstartanzahl, Öltemperatur, etc. die Kilometer runter.
Vergessen wird auch, dass Millionen von Nutzern mit LL-Intervallen problemlos in diversen Motoren etlicher Hersteller problemlos fahren.
Ähnliche Themen
Zitat:
@gromi schrieb am 25. Dezember 2020 um 18:34:08 Uhr:
Dabei vergessen, dass unter sehr guten Bedingungen die 30tkm durchaus drin sind, aber kaum jemand solche Bedingungen selbst hat. Daher rechnen die Bordcomputer ja mit Kaltstartanzahl, Öltemperatur, etc. die Kilometer runter.
Stimmt ...
... selbst VW sagt, dass bei meinem alten IVer mehr als 30.000 km als Berechnung für den nächsten Service nicht möglich seien.
Trotzdem schickt mich mein Auto - bei eingestelltem 30.000er Intervall - seit 17 Jahren und knapp 500.000 km im Schnitt nach 32.000 km zum Service.
Das bedeutete bis vor 4 Jahren einen jährlichen Wechsel, jetzt sind es nach einem Arbeitsplatzwechsel zwischen 1 1/2 und 2 Jahre. Da ich nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahre, steigen insgesamt anteilig die längeren Strecken. Daher fahre ich trotzdem nicht eher zum Wechsel und mein Auto läuft völlig problemlos.
Zitat:
@gromi schrieb am 25. Dezember 2020 um 18:34:08 Uhr:
Ein Klassiker:
- Angebliches-Insiderwissen von einer Person die man kennt...
- Verallgemeinern auf eine größere Anzahl...
- Dann die Wahl lassen...
- Auf ein komplett anderes Gebiet ablenken...Dabei vergessen, dass unter sehr guten Bedingungen die 30tkm durchaus drin sind, aber kaum jemand solche Bedingungen selbst hat. Daher rechnen die Bordcomputer ja mit Kaltstartanzahl, Öltemperatur, etc. die Kilometer runter.
Vergessen wird auch, dass Millionen von Nutzern mit LL-Intervallen problemlos in diversen Motoren etlicher Hersteller problemlos fahren.
Zum einen interessiert hier glaub ich niemand, deine Kompetenzen im Thema „Bewertung, Analyse & Einschätzung von Texten und Argumentationen“ anderer User. Aber Danke für die Vorstellung!
Zum zweiten ist es so, das deine Argumentation wohl sehr identisch gelagert ist, wenn Du von Millionen Nutzern ohne Probleme redest.
Zum Dritten kristallisieren sich Probleme durch zu späte Ölwechsel oder gar minderwertige oder falsche Öle, meist erst nach einer hohen Laufleistung heraus. Das Thema der vorgezogenen Ölwechsel wird allerdings zumeist unter Neuwagenkäufern diskutiert sodass hier Probleme aufgrund der geringen Laufleistung erstmal kein Thema sind. Daher ist deine Argumentation völlig Sinnbefreit und inhaltlich Nutzlos in dem diskutierten Thema. Frohes Fest
Schon interessant, wie die Meinungen abweichen.
Der eine schwört auf den Wechsel nach der Einfahrzeit, der andere sieht das ganz anders. Ich meine die 30.000 km habe ich nie eingehalten. Nach jedem Winter (also alle 12 Monate) habe ich bisher immer den Ölwechsel gemacht. Andere lehnen sowas komplett ab.
Naja, immerhin sind ein Daumen gedrückt worden. So viel zu deiner absoluten “niemand“-Vorhersage.
Die Millionen Nutzer über Markengrenzen hinweg sind keine solche Insiderinformation, sondern schlichtweg die Realität.
Realität ist auch, dass hohe Kilometerlaufleistungen auch mit den Herstellerintervallen absolut machbar sind.
Und warum bringst du mit “minderwertigen“ oder “falschen“ Ölen wieder andere Themen vor? 😉
@Schattenparker50214 Realität ist vor Allem, das zum Beispiel Hersteller wie BMW, Audi, Porsche, Mercedes und einige andere, bei höherpreisigen und Leistungsstarken Fahrzeugen sogar nach wenigen Tausend Kilometern, nach wie vor einen Ölwechsel vorschreiben, um die von mir bereits genannten Risiken zu minimieren. Ebenso ist Realität das die LL Intervalle seinerzeit nicht aus hundertprozentiger Überzeugung des hervorragenden Motorschutzes eingeführt wurden, sondern man vielmehr ein besonderes Verkaufsmerkmal und Argument gesehen hat. Zumindest solange bis andere Hersteller nachgezogen sind. Daran hält man bis heute fest. Ebenso ist Realität, das man hätte Zehntausende Steuerketten-Schäden bei VW mit häufigeren Ölwechseln vermeiden können. Bis heute wird das Thema aber nicht offiziell nach außen getragen. Warum wohl? Also tue mir und allen anderen jetzt bitte den Gefallen und erzähle nicht weiter irgendeinen Unsinn, von dem Du scheinbar absolut keine Ahnung hast. Zudem sind 90% Inhalt deinerTexte absolut sinn- und Nutzlos und hilft somit niemandem weiter! So, Du hast jetzt grün, gib Vollgas und nerv wonders!
Geht es bei @Marki_M. um ein höherpreisiges und leistungsstarkes Auto?
Geht es um Verkaufsargumente? Glaube er hat das Fahrzeug schon gekauft.
Geht es bei dem Fahrzeug um ein Gebrauchtfahrzeug mit Steuerkette?
Es geht hier um den GTI. Bestellt ist er, aber der kommt vorr. erst im März.
Ok für mich ist das schon höherpreisig. Weil Listenpreis 51.000 Euro sind schon eine Menge (zumindest für mich). Und von der Leistung sind 245 PS für mich auch nicht wenig. Es geht hier somit um einen Neuwagen.
Zitat:
@Marki_M. schrieb am 25. Dezember 2020 um 20:52:05 Uhr:
Es geht hier um den GTI. Bestellt ist er, aber der kommt vorr. erst im März.Ok für mich ist das schon höherpreisig. Weil Listenpreis 51.000 Euro sind schon eine Menge (zumindest für mich). Und von der Leistung sind 245 PS für mich auch nicht wenig. Es geht hier somit um einen Neuwagen.
In der Tat ist das sehr viel Geld. Keine Frage und ich kann Dir nur empfehlen das zu tun mit dem Du Dich gut fühlst.
Wenn Du einen vorgezogenen Ölwechsel machen möchtest: mach es!
Erforderlich ist es nicht, aber wenn das Bauchgefühl danach verlangt, es ist Deine Kohle.
Ich habe das früher auch gemacht. Seit meiner Ed. 35 nicht mehr und keines der Fahrzeuge hat irgendwelchen Schaden genommen. Ich fühle gut mit der Entscheidung, und dass ist das wichtigste.