Nörgelnder Neider auf Stütze macht den 204 schlecht - 30 Minuten mit dem erhobenen Zeigefinger...
Warum der Titel?
Er erspart vermutlich der Hälfte der Poster hier ihren Beitrag, da die Kritiker des W204 ihn sich generell nicht leisten können, Trolle sind oder sich einfach nur das schlecht reden, was sie nicht haben. Ich gestehe dem Auto auch zu, dass ich seine eigentlichen Qualitäten gar nicht getestet habe, denn gefahren bin ich ihn nicht. Sicher hätte man einem solchen Querulanten aber auch den W204 nicht gegeben 😁
Eigentlich hätte ich mich in den Verkaufsräumen gar nicht umgeschaut, aber da gestern alles schief gelaufen war, hab ich den kleinen CL heute abend abgeholt. Und da bot sich doch mitsamt der besten aller Frauen ein Bummel durch die verlassenen Verkaufsräume, ähh, -stockwerke in der Hauptniederlassung München an. Den W204 wollte ich mir aus reiner Neugier mal aus der Nähe anschauen, alleine weil man hier doch sehr kontroverse Meinungen über den Innenraum hört und er auf Fotos irgendwie, ja, billig wirkt.
Im Erdgeschoss stand dann u.a. auch ein Classic, der mit offener Tür zum Innenraumcheck einlud. Ich hatte mir den ersten Eindruck nach dem Reinsetzen schlimmer vorgestellt. Der offene Deckel des Bildschirms entspricht zwar nicht meiner Vorstellung von Charme, das macht die gut gewählte Position aber wieder wett. Die monströsen Außenspiegel bieten einen sehr guten Überblick und stören zumindest mich nicht im Geringsten. Auch die Mittelkonsole sieht auf den Fotos wesentlich mehr nach Vectra aus, als in Natura.
Dann jedoch nahm ich die Hände und das Elend began. Die Haptik des Armaturenbrettes rangiert für mein Dafürhalten nur ganz knapp über der Optik, die mir sofort "gummierter Hartplastikspritzguss" sagt. Die dann klopfend zum Einsatz gekommene Spitze des rechten Zeigefingers wurde im Laufe der nächsten Minuten zum Entscheidungsfinder, was eine Probefahrt anging. Aber machen wir es kürzer. Ich habe danach noch zwei andere W204 angeschaut, einen als Elegance, einen als Avantgarde. Zum hausinternen Vergleich musste ein CL203 Mopf mit gehobener Ausstattung herhalten. Für das eine oder andere Detail auch ein S211 als Classic.
Türen:
Außen:
Der Classic hat keine Stoßschutzleisten. Der Avantgarde auch nicht. Da wäre es mal interessant zu wissen, wie viele der typischen Türenrempler hier Dellen verursachen, da die Kraftverteilung auf die Fläche nun wegfällt.
Mechanik:
Schließen sauber und ohne Kraftaufwand, Schließgeräusch bei langsamem Schließen passt, bei schnellerem Schließen etwas dünn.
Das Öffnungsgefühl der Türe ist ordentlich, der Vergleich mit dem CL203 wäre aber unfair, da dessen Türen deutlich schwerer sind.
Beim zügigen Zuziehen hört man leichte Geräusche im Türgriff beim Classic, beim Avantgarde dank Leder nicht.
Innenverkleidung:
Der obere Teil der Türverkleidung innen fühlt sich grausam an. Bei 203 und 211 nicht aus Hartplastik, sondern unterschäumt. Klingt so grausam hohl und dünn beim Klopftest, wie er aussieht und sich anfühlt. Beim Classic auch sonst ein beschämendes Konglomerat aus Hartplastik. Beim Avantgarde mit Leder sieht das schon anders aus. Die Innenseite der Tür wirkt plötzlich wie aus einem merhfach teureren Wagen. Leider bleibt auch dort die obere Abdeckung und der schwarze Bezugsstoff der Türablage wirkte auf mich nicht so schön. Das Klappern beim Klopftest der Türablage blieb aber ebenso, wie das leichte Klappern der Lautsprecherumrandung. Der 203 klingt an der Türablage einen guten Deut besser, aber auch nicht solide, die Lautsprechergitter sind aber still.
Mein absoluter Favorit war die Abdeckung, die bei geschlossener Tür den Übergang zum Armaturenbrett herstellt. Auch bei Avantgardeausstattung scheppert das Ding erbärmlich, wenn man auf den obersten Teil davon in Richtung Tür klopft. Aber auch kein Wunder bei über einem halben Millimeter Spalt 😰
Damit mir niemand unterstellt, dass ich den armen Wagen zerlegen wollte erwähne ich noch mal ausdrücklich, dass ich da nicht drauf herumgehauen habe, sondern nur etwas besser mit der Fingerspitze getippt habe.
Tasten:
Die Tasten für die Fensterheber bedienen sich wunderbar. Klare Druckpunkte und der genau passende Widerstand! Die Position ist zum Bedienen klar besser als im CL203, da man dort am Türgriff vorbeigreifen muss. Wo sie beim W\S lagen weiß ich gerade nicht mehr.
Der Vierwegeschalter für die Spiegel punktet ebenso mit dem Druckgefühl, wirkt aber ein bisschen schwammig, da die Tastkappe keine Führung besitzt. Hier fällt auch der 203er Nachmopf durch, da mit der Mopf eben das eingespart wurde.
Die Sitzverstellung weist sehr locker sitzende Tastkappen auf. War aber selbst beim C215 kaum besser.
Schweller:
Die Plastikverkleidung zum Innenraum hin ist nicht mehr mattiert. Vielleicht eine Geschmacksfrage, mir war sie aber mattiert lieber.
Instrumentierung:
Lenkrad:
Jemand, den ich nicht in den sicher folgenden Strudel der Diskreditierung hineinziehen möchte, hat hier mal geschrieben, dass Mercedes das Kunststück gelungen sei, ein Lederlenkrad mit der Haptik von Plastik zu bauen. Ich hielt es für etwas übertrieben, ist es aber nicht. Bis mir die Nähte aufgefallen sind habe ich mich noch gewundert, dass es den Avantgarde nur mit einem anderen Plastiklenkrad gibt.
Die Tasten sind optisch ein großer Fortschritt zum 203 Nachmopf. Auch hier ordentliches Druckgefühl, jedoch ohne das aufgesetzt wirkende silber auf erhabenen Tasten. Lediglich eine der beiden einzelnen Rundtasten konnte man in jedem der drei 204er zum Klappern bringen, wenn man den Finger darauf hin und her bewegt hat.
Was mir ebenfalls trotz recht kleiner Hände nicht zugesagt hat war der Durchmesser des Kranzes. Der könnte ruhig wesentlich dicker ausfallen.
Hebel:
Ah, nein! Ich hatte den nicht einrastenden Blinker in einem Leihastra kennegelernt. Vermutlich bin ich zu alt für diese Umstellung 😁
Mich würde aber interessieren, wie es da Anderen geht. Lieber die klassische Raste oder den Signalgeber?
Kombiinstrument:
Chromringe sind ebenso Geschmackssache wie das linke Rundinstrument. Sowas Ähnliches gabs im Golf 2 bei der abgespeckten Basisaustattung anstelle einer Analoguhr. Sehr positiv bewerte ich den Schritt zurück zu einem zentralen und großen Tachometer!
Comand:
Der zentrale Drehregler hätte stabiler ausfallen können, die Tasten haben wieder den bereits angesprochenen klaren, aber sanften, Druckpunkt. In Betätigungsrichtung ist kein Spiel vorhanden, jedoch senkrecht dazu gibt es welches. Hier zeigt der 211, dass Regler und Tasten noch besser sein können. Der 203 auch.
Die manuelle Abdeckung des Displays fährt geschmeidig nach oben und hält sanft an. Soweit gut. Sie saß aber bei allen 204ern nicht plan und war jeweils links oben fühl- und sichtbar zu tief. Das Schließen der manuellen Abdeckung erfordert das Ausstrecken des Arms. Könnte bei einer legeren Sitzposition unbequem werden. Ob Comand oder nicht, schon leichtes Antippen des Deckels hört sich nach Octoban an.
Klima:
Argh! Bei 203 und 211 fällt das minimale Spiel der Drehregler nicht auf, beim 204 kann man mit dem Geklapper seine Frau in mehreren Metern Entfernung aufmerksam werden lassen. Wäre das nicht beim Elegance und Avantgarde 204er exakt das gleiche gewesen, ich hätte einen Einzelfall vermutet. Auch wirkt das Rädchen dünn und leicht, da man jede Raste in den Fingern zittern fühlt.
Mittelkonsole:
Die Abdeckung des Aschenbechers öffnet und schließt butterweich. So stelle ich mir diese Mechanik vor! Allerdings dürfte rauchen in P ebensowenig Entwicklungsziel gewesen sein, wie beim 203. Ob für das Ausleeren noch N reicht, oder ob es D sein muss habe ich nicht getestet 😁
Der Schaltknauf sieht irgendwie nach Schaltwagen aus und wirkt mir persönlich zu filigran. Bei Avantgarde sieht das Leder des Sacks passabel aus, der Knauf fühlt sich trotzdem an wie das Lenkrad - vom Sack lässt man im Normalfall die Hände.
Ungefähr auf Höhe des Endes der Schaltkulisse ist ein Übergang im Teppich. Mit dem kleinen Finger erfühlt man wunderbar die scharfe Kante des Plastiks, da er in den entstehenden Spalt gewaltfrei einzudringen vermag. Erneuter Punkt für den 203, dessen Mittelkonsole nicht nur seitlich wegen Unterschäumung besser klingt, sondern auch um die Schaltkulisse durch geringere akustische Präsenz zu gefallen vermag.
Der Controller sagt mir gar nicht zu. Wabbelig um die Ruhelage und er erfordert zu viel Kraft für den Vierwegemechanismus.
Das Fach daneben klingt innen klapprig, hat aber eine hervorragend schließende Abdeckung. Die waren in allen 203ern immer ein wenig hakelig und haben auch die letzten Millimeter nicht aus eigener Kraft zurückgelegt.
Mittelarmlehne:
Die beim 203 weggemopfte und als Ersatzteil entfallene Höhenverstellung gibt es auch im 204 nicht wieder. Ob ich sie vermissen würde müsste ich er-fahren. Was ich aber vermisse ist, ja, wir hattens schon öfters, die Unterschäumung der Oberfläche. Die "Schuhsohle" für den Arm wirkt aufgesetzt und fühlt sich an, wie das Armaturenbrett.
Der doppelte Deckel des Fachs wirkt mit seinem Scharnier auf beiden Seiten nicht so wirklich, als sei er aus dem Vollen geschnitzt worden. Praktisch ist der zweiteilige Deckel durchaus, da der Beifahrer im Fach fummeln kann, ohne das ich mich bewegen müsste. Das Fach selbst ist dem Geräusch nach durch dünnere Wände gewichtsoptimiert.
Unter der Fahrerseite verbirgt sich noch ein kleines Fach mit Gummieinsatz. Aber wozu ist es gedacht? Ich komme nicht drauf und die Verkäuferin meinte, leicht peinlich berührt: "Das wissen wir auch noch nicht. Wir hatten ein Brillenfach vermutet, aber dafür ist es zu kurz". Was ist der originäre Verwendungszweck? Das würde mich wirklich interessieren 🙂
Handschuhfach:
Der Knopf zum Öffnen wirkt sehr zerbrechlich. Dafür schließt es kaum hörbar und selbst bei geringstem Druck. Klarer Punkt für den 204!
Schiebedach:
Der Lichtschutz läuft sauber, aber tippen an den Lamellen ruft die erwartete Reaktion hervor.
Sonnenblenden:
Keine Schweißnaht an der Unterkante fühlbar. Nein, der W203 hat sie seit der Mopf auch nicht mehr, der C216 hat sie aber 😛
Die notwendige Kraft zum Herunterklappen ist deutlich geringer als beim 203. Sehr angenehm. Dummer Nebeneffekt: Zieht man sie ~3cm herunter und lässt sie hochschnalzen, klingt das scheußlich. Wohl zur Hälfte deshalb, weil sie zwei mal anschlägt, und zur anderen Hälfte hat es wohl damit zu tun, das Klopfen auf den Himmel über der Blende ein hohles Geräusch erzeugt.
Teppich:
Fiel nicht mir, sondern der vielleicht Pfleglichsten aller Autofahrerinnen auf. Kurzfloriger und weniger weich, als im 203 Vormopf. Wobei ich da nicht weiß, ob es da eine Ausstattungsabhängigkeit gibt.
Kofferraum:
Ich weiß nicht mehr, welcher der Wagen einen offenen Kofferraum hatte. Die Batterie fehlte jedenfalls allen.
Der Griff des Kofferraumbodens hat mich entsetzt. Man zieht das hauchdünne Plastik über die brechend klingende Plastikrastnase und zieht daran einen wabbeligen Ladeboden hoch. Der Gedanke, da drauf einen Sprudelkasten unsanft abzusetzen macht mir richtig Angst. Der 211er hatte Griffe nach dem fast gleichen Prinzip, aber mit verchromtem Metall. Gut, dass die Ladeböden Gasdruckfedern haben würde ich beim 204 nicht erwarten, aber wenn schon nicht den Griff, so hätte man wenigstens deren Dicke übernehmen können. Die entspricht etwa drei aufeinander geklebten Böden!
Die seitlichen Abdeckungen, die man nur kennenlernt, wenn man an die Technik oder den Verbandskasten will sind noch genau so konzipiert wie beim W203. Etwas fummelig, aber wann will man da auch mal dahinter?
Auffällig billig beim 211 war die Abdeckung der 12V Steckdose. Ich dachte ich hätte sie aus Versehen beim Öffnen abgerissen. Hab ich zum Glück nicht, aber das wird garantiert noch jemandem damit passieren, wenn er sie mehr als drei mal benutzt.
Heckklappe:
Den Finger besser stecken lassen. Unter dem Plastik hört man das reine Nirvana, unter dem Filz das Blech.
Sitze:
Ja, stimmt. Fast vergessen. Beim Q7 hab ich noch gelacht, als bei dem Vorführer mit Vollleder die hintere Verkleidung der Sitze aus billigstem Hartplastik war. Und wie erstaunt war ich doch bei meinem Erstkontakt mit dem Sportcoupé, dass dort die Sitze hinten gepolstert, mit Stoff bezogen und mit Ausformungen für die Beine versehen waren.
Beim 204 staune und lache ich nicht.
Was mir bei der Gelegenheit auch noch auffiel ist die deutlich schlechtere Aerodynamik des W204 im Vergleich zum W203. Die Verkäuferin war so nett, für den 180K die Höchstgeschwindigkeit nachzuschauen. 223 als Handschalter, 220 als Automat. Exakt die gleichen Werte wie beim W203 Nachmopf - trotz 13PS mehr. Obs allein an den Spiegeln liegt?
Mein persönliches Fazit: In der Summe eine nicht mal mäßige Qualität und ein riesiger Rückschritt zum 203. Der hat zwar auch seine Schwächen und man sollte nicht überall klopfen, aber an sehr vielen Stellen sind die Unterschiede erschreckend. Es ist eine Plastikkiste, selbst mit Avantgarde und Leder. Ich würde lieber nach einem 211 als Classic Ausschau halten oder an einen der letzten 203er denken. Weniger bullig, aber mehr Mercedes.
Ich habe es bewusst unterlassen, den 204 mit BMW und Audi zu vergleichen. Bei einer solchen Diskussion kommt sicher nichts Brauchbares heraus. Ich sage aber mal sicherheitshalber dazu, dass ich bei den Wägen keine andere Erwiderung auf das Angebot einer Probefahrt gegeben hätte. Ebenso habe ich als Vergleich zwei andere Neuwagen aus der Ausstellung genommen und auch nicht nur einen der 204er "abgeklopft", um Verschleißerscheinungen und Einzelfälle halbwegs auszuschließen.
Ebenso ist mir klar, dass vermutlich 99% der hier anwesenden W204 Fahrer diese Details egal sind, ihr Wagen natürlich solider oder der Vergleich selbst schon kleinlich ist. Ich will auch keinen Zuspruch von irgendwelchen Fremdfabrikatsfraktionen. Es stand weder ein Mondeo, noch ein 3er oder ein A4 daneben. Ebensowenig sagt das alles etwas über den Fahrkomfort, das Bedienkonzept oder die Unterwäsche meiner Großmutter aus. Mir ging es hier einzig und allein um die Anmutung des Innenraums.
Für wen das ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist, sollte sich ruhig mal die gleichen 30 Minuten für den Wagen Zeit nehmen wie ich es getan habe.
198 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von thewas
Aha, und was ist mit den Links aus 2002 und 2003? Auch eindimensional? 😉 Oder hatte BMW damals auch schon ein Facelift? 😉 Oder waren die BMWs damals auch "so" selten? 😉
Im selektiv Lesen bist du ein ganz Großer. Dein Link für 2002 zeigt lediglich den Wertverlust je Hersteller, da müsste man sich dann die Modellpalette noch mal genauer ansehen. Das sagt nicht viel aus, zudem dürfte der Unterschied von 0,8 Prozent fast in den Rahmen der statistischen Abweichung fallen. Das sagt also nicht viel aus. Dein Link aus 2003 ist eine Prognose und keine fundierte Analyse, denn 2003 kam der neue 5er gerade auf den Markt. Wie man das hier als harte Fakten verkaufen kann, bleibt dein Geheimnis.
Zitat:
Original geschrieben von thewas
Du hast dich abwertend zur Wertstabilität von BMW und Audi geäussert ohne aber Fakten zu bringen, was einfach nicht stimmt: (wie schnell man vergessen kann 😉 )
Das ist aus dem Zusammenhang gerissen, zu kurz gedacht und auch noch falsch wiedergegeben.
Zitat:
Original geschrieben von thewas
Ausserdem zeigen die Grafiken nichts andere als was ich gesagt habe, dass in den letzten Jahren der 5er Wertstabiler ist 😉
Ja, und? Ich habe nirgendwo das Gegenteil behauptet.
Zitat:
Original geschrieben von thewas
Schnell dichtmachen, nicht dass der Sternkönig weiter Kritik vom Pöbel über seinen Adelstall dulden muss...
Sternenkönig, auch nett. Wieder ein Beispiel dafür, wie du hier "argumentativ und faktisch" was beiträgst?
Zitat:
Original geschrieben von paquito
Zitat:
Original geschrieben von paquito
Viele Unternehmen leasen u.a. auch:Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Leasingraten sind was für Leute die Ihre Autos nicht bezahlen können, also warum zum Teufel ist die Höhe derer so interessant? Das Auto wird dadurch teuerer, besser nicht. Abschreiben kann man auch bei Barzahlung, nur muß das "Fett" verfügbar sein. Die 1% Regel trifft auch den Leasingnehmer bei Privatnutzung.
- um die Kosten im Voraus besser budgetieren zu können
- um Kapital (auch wenn es vorhanden ist) nicht unnötig in der Firma zu binden
Ich würde solche Aussagen nicht so vollmundig verkünden - jeder ernstzunehmende Wirtschaftstreibende, dem du erklärst, dass nur solche Leute Anschaffungen finanzieren, die das Geld nicht parat haben, lacht dich aus.
Ich danke Dir für Deine sachliche Antwort, sehr selten in den Mercedes Foren.😎
Wie die meisten hier, habe ich m e i n e Meinung geäussert. Da ist nicht davon auszugehen, das diese Meinung, das einzig richtige Abbild der Realität darstellt 😉 Lösungen gibt es viele, für mich gibt es meine.😉
Ich äusserte mich als Privatkäufer und da ist Leasing imho Geld verbrennen.
Selbst bei Selbständigen des bodenständigen Coleurs, wird durch Leasing lediglich der Liquititätsgrad - kurzfristig! - erhöht.
Da die Kosten irgendwann dennoch fällig werden, nur ein verschieben des Problems auf einen späteren Zeitpunkt. In den ersten 4 Jahren verliert ein normales KFZ den meisten Wert. Das ist der Zeitraum nach welchem die meisten Leasingautos zurückgegeben werden. Wenn daß kein Problem ist, gut, dann spielt aber die Leasingrate mehr oder wenige keine Rolle mehr. S.h., der Firma oder der Privatperson geht es richtig blendend. Für wie lange ist die andere Frage.
Für Großunternehmen und Mittelständler gilt eher deine Einschätzung.
Mein W203 ist einer vom "Repoman". Ein arme Schlucker hatte sich gewaltig überschätzt, ich profitiere davon, thats Live. Das Auto war ein Schnäppchen, welches ich mit verhandeln und dem ganzen Sums nicht bekommen hätte.. Bargeld war in dem Fall schneller als die Bank anpumpen. Hätte ich kein Auto gewollt wäre Wagen stehen geblieben.
Der nächste Vorteil von Leasing - der für mich keiner ist - bei Leasing bleibt die Schufa bzw. Creditreform Einträge "sauber".
Ich würde es nicht schreiben, wäre ich von dem Thema gänzlich unbeleckt. Jeder muß seine eigenen Erfahrungen sammeln und hoffentlich daraus schlau werden.
Ich werde auch in Zukunft das anschaffen, was wirtschaftlich noch sinnvoll ist, gerne etwas höherwertig wenn ich es bar bezahlen kann. Alles andere ist Roulette mit der eigenen Existenz.
In der Rest der Diskution steige ich gar nicht erst ein, hat mir zuviel vom E-Klasse Niveau, welches in immer neuen Beschimpfungen anscheinend nie einen Gipfel findet.
Über manche Typen kannst echt nur den Kopf schütteln 🙄
Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Selbst bei Selbständigen des bodenständigen Coleurs, wird durch Leasing lediglich der Liquititätsgrad - kurzfristig! - erhöht.
Da die Kosten irgendwann dennoch fällig werden, nur ein verschieben des Problems auf einen späteren Zeitpunkt. In den ersten 4 Jahren verliert ein normales KFZ den meisten Wert. Das ist der Zeitraum nach welchem die meisten Leasingautos zurückgegeben werden. Wenn daß kein Problem ist, gut, dann spielt aber die Leasingrate mehr oder wenige keine Rolle mehr. S.h., der Firma oder der Privatperson geht es richtig blendend. Für wie lange ist die andere Frage.
[...]
In der Rest der Diskution steige ich gar nicht erst ein, hat mir zuviel vom E-Klasse Niveau, welches in immer neuen Beschimpfungen anscheinend nie einen Gipfel findet.
Das muss nicht unbedingt so sein. Zum Einen besteht die Möglichkeit, auch Jahreswagen zu leasen, wobei der steuerliche Vorteil natürlich nicht so hoch ist, zum Anderen kann man vor der Unterschrift unter den Leasingvertrag direkt über Möglichkeiten der Übernahme nach Leasingende reden.
Je nach dem wie es so laufen kann, ist es u.U. günstiger, einen Wagen nicht bar zu bezahlen. Wenn bspw. das eigene Geld gebunden ist und mehr Zinsen abwirft, als man beim Leasing draufzahlt (oder man nur mit Verlust rankäme), oder wie bspw. beim Phaeton die Kisten über Leasing in den Markt gedrückt werden, mit vollkommen hanebüchenen Restwerten. (Bei DEM Beispiel würde ich sogar als Privatmann grübeln, da ich das Auto ohne umfassende Garantie nicht haben wollte 😁)
Vom Autokauf auf Pump wegen mangelnden Kapitals halte ich aber auch wenig.
Die Meinung zum E-Klasse Abteil teile ich ebenfalls. Ein glück, dass paquito ebenfalls C-Klasse fährt 😛
Zitat:
Selbst bei Selbständigen des bodenständigen Coleurs, wird durch Leasing lediglich der Liquititätsgrad - kurzfristig! - erhöht.
Da die Kosten irgendwann dennoch fällig werden, nur ein verschieben des Problems auf einen späteren Zeitpunkt.
Nicht ganz, Leasingraten können direkt als Kosten verbucht werden. Finanzierungsraten bzw. Bargeld zum Barkauf muss als zu versteuerder Gewinn entnommen werden.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von citius
Nicht ganz, Leasingraten können direkt als Kosten verbucht werden. Finanzierungsraten bzw. Bargeld zum Barkauf muss als zu versteuerder Gewinn entnommen werden.Zitat:
Selbst bei Selbständigen des bodenständigen Coleurs, wird durch Leasing lediglich der Liquititätsgrad - kurzfristig! - erhöht.
Da die Kosten irgendwann dennoch fällig werden, nur ein verschieben des Problems auf einen späteren Zeitpunkt.
Ich kenne zwar das deutsche Steuersystem nicht - aber es müsste schon sehr skurril sein, wenn man das Geld für einen Firmenwagen zuvor als Gewinn versteuern muss.
Wobei … in Österreich gibt es diese Skurrilität teilweise: Firmenautos sind generell nur bis zu einer bestimmten Preisgrenze von der Steuer absetzbar - den Rest müssen die Eigentümer privat tragen (und als Draufgabe wird die MWSt auch nicht refundiert - im Abzocken ist unsere Finanz sehr erfinderisch).
Das ist aber meines Wissens bei Leasing genau so wie bei Kauf.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Nicht ganz, Leasingraten können direkt als Kosten verbucht werden. Finanzierungsraten bzw. Bargeld zum Barkauf muss als zu versteuerder Gewinn entnommen werden.Zitat:
Selbst bei Selbständigen des bodenständigen Coleurs, wird durch Leasing lediglich der Liquititätsgrad - kurzfristig! - erhöht.
Da die Kosten irgendwann dennoch fällig werden, nur ein verschieben des Problems auf einen späteren Zeitpunkt.
Bei dieser Einschätzung teile ich höchstens den ersten Satz mit Dir. Lediglich die Variante Bankfinanzierung wäre bei der Abschreibung schlechter gestellt, da es einen Höchstsatz für abzugsfähige Zinsaufwendungen gibt. Für näheres gibt es Steuerfachleute 😉
Bei Leasing geht die komplette Aufwendung als Kostenfaktor in die Abrechnung also meistens jährlich. Die Umsatzsteuer gibt es sofort in der geleisteten Höhe zurück. Bei Barzahlung gibt es die volle Umsatzsteuer, auf den geleisteten Kaufpreis, s o f o r t zurück. Bei einem Wagen für 40K sind
das 6386,55 Euro. Billiger ist Leasing trotzdem nicht. Wenn jemand alle 2 - 3 Jahre ein neues Fahrzeug haben möchte und es für Ihn finanziell kein Problem ist, Glückwunsch.
Es gibt wie bereits von mehreren geäußert, viele Möglichkeiten und Rechenspiele.
Allen gleich ist die Tatsache, das "Pumpen" Geld kostet, in Form von Zinsen. Wenn Du einen Wagen anschaffst , den Du ganz bezahlst, ist es Deiner - der KFZ-Brief ist bei Dir!
Bei Leasing hat den Brief (das ist imho die Besitzurkunde) der Leasinggeber, also bist Du der momentane Eigentümer, aber niemals der Besitzer.
Gibst Du einen Leasingwagen nach - sagen wir - 3 Jahren zurück, ist der Wertverlust Gigantisch, fährst Du ihn länger, wäre es besser gewesen sofort bei Kauf zu bezahlen.
Es gibt immer Ausnahmen wie "EvilJogga" schon bemerkte, wie z.B. den VW Phaeton der mit aller Macht in den Markt gedrückt wird. Die Raten sind "billig", der Hammer kommt hinterher, weil auch Volkswagen verschenkt nichts.
Es gibt von fast allen Herstellern Flottenangebote, mit teilweise sehr günstigen Vollwartungsverträgen. Da reden wir über minimum 5-8 Fahrzeuge, alle 3 -4 Jahre wohlgemerkt. Diese Abnehmer generieren einen ganz anderen Umsatz als Privatleute oder Kleinfirmen. Daher werden diese Leute gerne mal über spezielle Konditionen gehalten. Geschenkt bekommen auch die nichts. Wer das glaubt träumt.
Das ganze Leasing ist ein gigantisches Gebilde der KFZ-Hersteller, die auch teilweise eine "Bank" sind. Ich weiß auch warum... Den Listenpreis wollen die nichtmehr ans Auto kleben, den 499,00 ließt sich leichter als 38.987,45.
Das ganze ist ein Blendwerk,
wer sich das (als Privatmann) schönrechnet, glaubt auch das der Zitronenfalter Zitronen faltet 😁
PS: Werde am WE den 204 mal unter die Lupe nehmen. Für uns ist nur das T-Modell interessant, habe aber noch keinen gesehen.
So wichtig ist die Sache auch nicht, ein Auto aus der 0-Serie würde ich niemals kaufen.
@paquito
In unserem "vereinten" Europa bist nirgendswo mehr sicher vor den Aasgeiern. Nur hat es wieder mal keiner geglaubt, die Verarsche ist geglückt. Das Establishment hat dadurch mehr Einfluß als je zuvor. Da kommt noch mehr, auch wenn es sich momentan niemand vorstellen kann oder gar glauben will. Die Politik wird auch diese Situation wieder schönreden, egal ob D oder A .
Zitat:
Vom Autokauf auf Pump wegen mangelnden Kapitals halte ich aber auch wenig.
leider wäre dann die Autoindustrie fast pleite, wenn nur der kaufen würde, der das Geld tatsächlich verfügbar hat u. nicht mit Taschenspielertricks über Leasing finanziert.
Auch ich bleibe nach wie vor bei meiner Meinung für den privaten Käufer: wer kein Geld hat, der least u. glaubt ans Märchen, dass er günstiger fährt. Lasst den Leuten einfach ihren Glauben. Viele sind schon böse erwacht, als das Ende des Leasingvertrages da war oder ein Unfall eingetreten war.
Zitat:
Original geschrieben von hespertal
Auch ich bleibe nach wie vor bei meiner Meinung für den privaten Käufer: wer kein Geld hat, der least u. glaubt ans Märchen, dass er günstiger fährt. Lasst den Leuten einfach ihren Glauben.
Wer etwas mehr von der Materie weiß, verzichtet auf solche Pauschalisierungen, denn mit denen kommt man in der Realität nicht weit. Guck dir mal die Konditionen
hieran. Es wäre doch ziemlich dumm, stattdessen bar zu bezahlen und sinnlos Geld zu versenken. Man muss den Einzelfall bertachten und das durchrechnen.
Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Allen gleich ist die Tatsache, das "Pumpen" Geld kostet, in Form von Zinsen. Wenn Du einen Wagen anschaffst , den Du ganz bezahlst, ist es Deiner - der KFZ-Brief ist bei Dir!Bei Leasing hat den Brief (das ist imho die Besitzurkunde) der Leasinggeber, also bist Du der momentane Eigentümer, aber niemals der Besitzer.
Dem ersten Satz stimme ich zu. Genau da liegt aber die Crux. Wenn du liquide bleiben musst, kann es sich lohnen, das Geld beim Auto zu pumpen, weil mans dort u.U. billiger bekommt. Einer der vielen angesprochenen Fälle 😉
Meines Wissens ist die Zulassungsbescheinigung Teil II zwar eine Urkunde, nicht jedoch eine Besitzurkunde. Im Zweifelsfalle ist sie ein starkes Indiz für das Eigentum und damit in der Praxis oft entscheidend, nicht jedoch eine Urkunde, die das sicher bescheinigen würde.
Und ich glaube doch, du hast da Besitz und Eigentum verdreht 😉
@ boofoode
Die Erfahrung lehrt:
Wird dir beim Leasing der Rabatt geradezu aufgedrückt, meistens werden billige Raten aber anders zu Stande gebracht, kannst du ihn als Barzahler nach einem fünfminütigen Gespräch auch einstreichen. Ausnahmen bestätigen die Regel, der Einser dürfte aber keiner sein.
Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Nicht korrekt!Zitat:
Original geschrieben von citius
Bei Leasing hat den Brief (das ist imho die Besitzurkunde) der Leasinggeber, also bist Du der momentane Eigentümer, aber niemals der Besitzer.
- Beim Leasing (mieten) ist man lediglich der momentane Besitzer des KFZ!
- Bei Barzahlung (KFZ-Brief zuhause) aber der rechtmäßige Eigentümer mit
allen Rechten an der Sache!Und letzteres sollte zumindest für jeden Privatmann/frau der anzustrebende Königsweg sein. Privatleute, die ihre Fahrzeuge leasen, haben in aller Regel nicht das nötige Kapital auf der hohen Kante (also fehlende Liquidität)!
@EvilJogga hat hier wohl völlig recht. Und seine Meinung zum Thema W 204
kann ich ebenfalls nur voll unterstreichen - wahrlich kein großer Wurf von MB!!!Alles andere in deinem Bericht sehe ich aber genauso.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von EvilJogga
um liquide bleiben zu können, muss man erst mal über Liquidität verfügen. Das können aber die wenigsten Leasing Inanspruchnehmer nicht von sich behaupten. Die haben eben nichts auf der hohen Kante. (@für boofoode: Ausnahmen gibts natürlich auch hier, das gebe ich zu.) Und in der Regel wird dort auch vieles andere fremdfinanziert: Urlaub, Möbel usw.Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Allen gleich ist die Tatsache, das "Pumpen" Geld kostet, in Form von Zinsen. Wenn Du einen Wagen anschaffst , den Du ganz bezahlst, ist es Deiner - der KFZ-Brief ist bei Dir!Wenn du liquide bleiben musst, kann es sich lohnen, das Geld beim Auto zu pumpen, weil mans dort u.U. billiger bekommt. Einer der vielen angesprochenen Fälle 😉
hespertal: so ein schwachsinn.
stell dir folgenden fall vor: student ist mit dem studium fertig und hat nix auf der kante, also null liquidität. dann bekommt er einen super job, bei dem er im monat 3.000,- € netto verdient.
wenn er spass daran hat, einen wagen zu fahren, der 50.000,- € kostet, kann er
a) sparen (dauert seine zeit)
oder
b) finanzieren
oder
c) von mir aus auch leasen
in diesem fall verfügt er durchaus über eine sehr gute liquidität, obwohl sein starkapital null war. und genau das ist das thema. es gibt viele, die gar nix auf der kante haben UND wenig verdienen und dann an ihre persönliche schmerzgrenze gehen, um einen schicken wagen zu fahren. das sind die, die sich übernehmen. aber es gibt eben auch die andere sorte (in der mehrheit) und deswegen sollte man das nicht verallgemeinern...
Den Thread sollten mal einige Entwickler von MB lesen - und viele hier den W204 einfach mal fahren.
Was mir bei der Diskussion auffällt ist z.B. eine teils (IMHO) abstruse Qualitätsvorstellung. Beispiele:
Haptik - Amaturenbrett
Äh, streichelt ihr vor jeder Fahrt das Armaturenbrett oder wie soll ich mir das jetzt vorstellen? 😕
"Billiges" Design
Design gefällt oder gefällt nicht. Inwiefern soll z.B. ein weicherer Kunststoff bessere Qualität darstellen? Qualität bedeutet für mich ganz nüchtern erstmal dass das Teil über Jahre seinen Zweck erfüllt, sich nicht verfärbt, beim Fahren nicht klappert, ...
Klappern beim draufschlagen/-tippen:
Hab ich noch nie bei einem Auto probiert. Solange auch auf Kopfsteinpflaster nichts klappert bin ich schonmal zufrieden.
Ok, diverse Punkte stören trotzdem beim W204. Bei der Probefahrt ist mir aber eigentlich nur ein Punkt besonders aufgefallen: Die unbequeme weil zu harte Mittelarmlehne. Ansonsten fand ich grad den Komfort erheblich besser als in den Fahrzeugen der Konkurrenz. Aber so legt halt jeder Hersteller auch andere Prioritäten. Mercedes will halt immer in Sicherheit und Komfort führend sein, und IMHO sind sie das auch meistens.
Unverständlich dagegen für mich vollkommen: Standheizung und Distronic in der Fahrzeugklasse nicht lieferbar. Kann eigentlich für einen Premiumhersteller nicht angehen. Da stehen sie selbst hinter einem VW Passat zurück.
Weiterer Negativpunkt: Die C-Klasse muss derzeit noch mit einer (relativ) alten Motorgeneration leben, da haben andere Hersteller, grad BMW, mit aktuellen Neuentwicklungen einfach einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet.
Was die Qualität des W204 wirklich angeht werden wir alles in ein paar Jahren erfahren. Wird es grosse Rückrufe geben, rosten die Fahrzeuge, stehen die Fahrzeuge ständig in der Werkstatt oder funktionieren sie einfach über die Jahre problemlos? Denn am Ende ist doch genau DAS das was Qualität wirklich ausmacht, und nicht das Design im Innenraum.
Amüsant immer wenn 124er oder 201er als inbegriff von Qualität gebracht werden, auch die Generation hatte ihre Problemchen. Aber über die Jahre wird sowas gerne verdrängt, wahrscheinlich wird in 10 Jahren über den 203er oder 204er auch gesagt "damals - das waren noch Autos" 😁
Gruß Meik
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Amüsant immer wenn 124er oder 201er als inbegriff von Qualität gebracht werden, auch die Generation hatte ihre Problemchen.
Mag ja alles sein, aber das Gesamtpaket stimmte bei diesen Modellen einfach. Qualität, Material, Robustheit, Verarbeitung, Rostschutz, Funktionalität oder Fahrkomfort waren und sind selbst bei hohen KM-Laufleistungen hervorragend. Nicht umsonst sind gepflegte Fahrzeuge heute noch begehrt und man sieht sie auch noch relativ häufig im Strassenverkehr.
Zitat:
Original geschrieben von More lame VW
Asche auf mein Haupt Leute🙄, ich hab das Thema wirklich durcheinander gewürfelt. Ich hab vor mir ein paar KFZ Briefe liegen, die mich als den Eigentümer ausweisen😉 Meine Frau nimmt gewisse Sachen dann in Ihren Besitz😁Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Nicht korrekt!
- Beim Leasing (mieten) ist man lediglich der momentane Besitzer des KFZ!
- Bei Barzahlung (KFZ-Brief zuhause) aber der rechtmäßige Eigentümer mit
allen Rechten an der Sache!Und letzteres sollte zumindest für jeden Privatmann/frau der anzustrebende Königsweg sein. Privatleute, die ihre Fahrzeuge leasen, haben in aller Regel nicht das nötige Kapital auf der hohen Kante (also fehlende Liquidität)!
@EvilJogga hat hier wohl völlig recht. Und seine Meinung zum Thema W 204
kann ich ebenfalls nur voll unterstreichen - wahrlich kein großer Wurf von MB!!!Alles andere in deinem Bericht sehe ich aber genauso.
Gruß
Über den W204 rede ich dann mit, wenn meine Meinung feststeht, wobei ich mich auf Geschmacksdiskusionen nicht mehr einlasse, bringt nur Verdruss.
Wenn ich liquide bleiben will, dann ist mein erster Ansprechpartner nicht eine Bank (die machen gar nichts umsonst oder günstig), sondern der eigene Verstand. Entweder ich kann - und will - mir eine Sache leisten, oder ich kann es nicht. Schönrechnen hilft nichts. 3000 Euro/mon. netto, sind eine feine Sache. Hofentlich ist dieses Einkommen auch für eine angenommene Leasingdauer verfügbar, wenn der Laden vorher "zu macht" gibt es große Augen. Wer unbedingt immer ans "Limit" gehen will soll das gerne machen.