Never ending Story: erhöhte Batterieentladung E61 / 520d touring

BMW 5er E61

Hallo liebe Leute..
Ich weiß.., ist eins der am meißten angesprochenen Probleme… und ja.., ich habe Tage lang immer wieder andere Ursachen/Lösungen usw. dazu gefunden..
Man wird ja immer kirrer im Kopf. Ein weiteres Problem ist, dass ich nicht groß selbst etwas machen kann und meinem ? vertrauen muss und die immer „sehr froh & glücklich sind, wenn man ihnen „kluge Ratschläge“ zu möglichen Fehlerquellen gibt.. ;-)
Ich möchte mein Problem hier mal schildern:
520d touring / Automatik / Komfortsteuerung / Panoramadach usw.
8/2009
120000km

Bisherige „Störungen“:
Kabelbaum Heckklappe, 1 x Xenon rechts; sonst alles eigentlich i.O.

Nach ca. 3,5-4 Jahren ging es los mit „erhöhte Batterieentladung“; mal mehr mal weniger auffällig. Beim Service angesprochen; wurde anfangs auf’s Fahrmangement (meine Frau viel Kurzstrecke) geschoben. Okay, wir haben da sicher auch etwas Nachdruck vermissen lassen, was die Prüfung anging..
Seit diesem Jahr dann auch Radioabschaltung im Stand nach kurzer Zeit; also Verbraucherabschaltung, um ein Start des Wagens zu ermöglichen. Irgendwann dann „Batterie satrk entladen“; der Folgefehler, wenn die Batterie dann nur noch so um 30% Ladekapazität hat.
Ich dann wieder zum Service. Ruhestrommessung; alles i.O. „muss die Batterie sein“… Ich hatte dort schon den Meister drauf angesprochen, dass es da noch viele Gründe mehr geben könne, da der Wagen auch nach Tagen der Nichtnutzung anstandslos ansprang.
Okay, eine gekauft (gleiche AH wie original Batterie / 80Ah.
Einbau am 07.10.15
Nächster Morgen: „erhöhte Batterieentladung“!
Anruf in der Werkstatt. „Mhh, okay, kann dann nur noch an der noch originalen Software liegen; Softwareupdate; dann isses weg“!
Ich habe dann ca. eine Woche immer wieder vorn die Batteriespannung gemessen. Ab 12,2 V und drunter kommt diese Meldung bei mir.
Morgens so um die 11,9 bis 12,2V; Meldung kommt..; zur Arbeit gefahren; gemessen; ca. 12,4-12,6V Nach der Arbeit gemessen vorm losfahren: 12,1-12,2 Meldung kommt..
Bei 11,9 sollte die Batterie quasi „leer“ sein.., aber der Wagen springt an wie ne Eins…
Gestern nun Werkstatttermin; Softwareupdate; erneute Ruhestrommessung (laut Techniker über vier Stunden). Nebenbei wohl auch noch die nicht mehr automatische Laderaumabdeckung repariert ;blieb beim Heckfenster und Heckklappe öffnen oben..) (laut Techniker ne mechanische Sache)
Anruf von der Werkstatt gegen 16:30 Uhr. Wir den Wagen nach Feierabend (wekstatt schon zu) gegen 18:45 mit Zweitschlüssel abgeholt.. Was soll ich sagen..? Direkt dort auf’m Hof: erhöhte Batterieentladung“!!!
Morgentlicher Anruf in der Werkstatt. „Mhhh, dann muss die gekaufte Batterie kaputt sein..“ (war/ist ne BannerAGM 80Ah).
Da ich auch solche Dinge (nicht zuletzt der „1000senden“ Beiträge zu diesem never ending Thema hier gelesen habe..) hatte ich schon zwei Tage nach dem ersten Tausch und der nach wie vor auftretenden Fehlermeldung beim Batteriehändler angerufen und (schon auf Verdacht) die gerade gekaufte als „defekt“ deklariert laut meiner Fachwerkstatt.. Haben sofort! Gesagt: kann passieren; wir schicken sofort ne Neue.. Müßte heute ankommen..; dann sehen wir weiter..
Ich persönlich glaube nicht wirklich daran, dass es die Batterie ist…
Habe auch mehrfach den IBS, Steuerteile feucht bla, bla angesprochen beim Service.., aber das wollen die nicht hören..
Es muss doch wohl bei denen möglich sein, dass da mal einer „auf traditionelle Art“ das System durchprüft, um einen eventuellen Verbraucher einzukreisen..
Ich befürchte einfach, dass es dann nach einem weiteren, möglicher Weise unnötigem Batteriewechsel nicht damit getan ist.. Ich kann nicht „jede Woche“ dahin und dann ein Teil nach dem anderen tauschen lassen..; so nach dem Ausschlussprinzip; hab doch nicht im Lotto gewonnen..
Was meint hier die Fachwelt..; in welche Richtung geht das weiter..; was könnte es noch (hoffentlich simples“ sein..?
Das die Batterie registriert/angelernt wurde vom BMW Service.., davon gehe ich ja mal aus; haben ständig davon gesprochen..

Schöne Grüße

21 Antworten

..muss nochmal ne Frage dazu fragen... ;-)
Hatte natürlich auf Grund des Forums hier.., schon mal nach "IBS-Sensor" gesucht..
Da kommt immer was wie "Minus-Batterieklemme mit Kabelsatz & Adapter"; da ist dann auch ne Batterieklemme zu sehen; nen Stück Massekabel (denk ich mal und zwei kleinere Kabel mit Steck-Kontakten.. Also ich dachte/denke immer, dass der eigentliche Sensor da am Minus-Anschluss der Batterie mit dran wäre/ist...? falsch..?
Bei mir läuft da noch so'n recht kleines "Spiralkabel" zwischen dem Plus und Minuspol rüber...
Zum Plus-Anschluss (rot) läuft zum "Hauptkabel" (rot) noch nen kleines rotes mit rein; da dann alles "zusammen/ineinander" mit roter "Kappe" überzogen/verschrumpft..

Moin!

Also ich muss sagen, bei dem was ich jetzt grad gelesen habe, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch! Wenn die Aussagen der Werkstatt wirklich genau so waren, dann möchte man als versierter und passionierter BMW-Schrauber eigentlich nur noch leise wimmernd in die Laufende Kreissäge springen, weil das weniger weh tut als die Inkompentenz die hier zum Vorschein kommt.

Man möge mir verzeihen wenn ich mich (mal wieder) aufrege, aber ich frage mich echt was die Leute in den Werkstätten beruflich machen, ich hoffe nichts technisches.

Der Reihe nach:

Zitat:

@Superkassek schrieb am 16. Oktober 2015 um 09:49:40 Uhr:


Nach ca. 3,5-4 Jahren ging es los mit „erhöhte Batterieentladung“; mal mehr mal weniger auffällig. Beim Service angesprochen; wurde anfangs auf’s Fahrmangement (meine Frau viel Kurzstrecke) geschoben.

Hier musste ich erste Mal schlucken. Ja, es gibt tatsächlich eine Service Anweisung von BMW, das Kunden bei Problemen mit der Batterie auf event. ungünstiges Fahrprofil hinzuweisen sind. Aber: Bei Dir ist die Batterie nicht das Problem. Auch wenn ich es schon gefühlte drei Millionen Mal geschrieben habe, ich betone es gerne: "Erhöhte Batterieentladung" bedeutet, das man einen Ruhestrom von mehr als 80mA während der Schalfphase des Autos hatte. Es sagt NICHTS über den Ladezustand der Batterie aus, es sagt NICHTS über die Kapazität, die Qualität oder einen sonsitigen Parameter der Batterie aus. Es sagt aus, das etwas die Batterie unzulässig hoch belastet, und zwar nicht im Betrieb, sondern in den Zeiten zwischen zwei Fahrzyklen.

Erhöhte Batterieenladung kann man auch bei einer neuen Batterie mit 100% Ladezustand haben. Ein Batterietausch ist hier so, als wenn der Motor plötzlich wesentlich mehr Sprit verbraucht, und man deswegen einen neuen Tank einbaut.

Erhöhte Batterieentladung kann man auch haben wenn man statt der Batterie einen kleine Atomreaktor im Kofferraum hat, es geht hier nur um Stromfluß, einen Wert, eine Größe und um die Umstände wann dieser Wert ermittelt wurde. Batterie ist hier Schnuppe...

...sollte eine Werkstatt wissen.

Zitat:

Irgendwann dann „Batterie satrk entladen“; der Folgefehler, wenn die Batterie dann nur noch so um 30% Ladekapazität hat.

Folgefehler, ganz genau! Eine entladene Batterie ist das resultat einer Batterieentladung. Idiotisch formuliert, aber es geht hier genau um die richtige Verwendung der Begriffe. Muss die Batterie mehr abgeben als sie bekommt, dann sinkt die Ladung.

Zitat:

Ich dann wieder zum Service. Ruhestrommessung; alles i.O. „muss die Batterie sein“…

Nackenhaare die dritte, super! 1. Ruhestrommessung bei nem sporadischen Fehler, klar das der in dem Moment i.O. sein kann! Check Control und IBS haben meist etwas mehr Zeit und wenn nur ganz kurz der Strom zu hoch ist, dann gibts am nächsten Morgen eine Meldung.

Hat der Service vielleicht mal in Betracht gezogen das event. die Batterie nicht ausreichend geladen wird? Sollte man den Service mal darauf hinweisen das die letzten 30 Messzyklen bzgl. Ruhestrom abgefragt werden können? Dann werden die sehen wie oft die Meldung kommt. Vielleicht spricht sich sogar rum, das im Fehlerspeicher der Motorsteuerung genau steht in welchem Bereich die Ruhrstromverletzung lag und wie lange (!) diese gemessen wurde. Der Historienspeicher des KGM liefert ggf. sogar Hinweise auf den "Verletzer".

Ach Scheiss drauf, neue Batterie rein, wenns beim ersten Mal nicht klappt, dann eben noch eine... Kunde ist ja fast genauso doof wie wir....

Zitat:

Ich hatte dort schon den Meister drauf angesprochen, dass es da noch viele Gründe mehr geben könne, da der Wagen auch nach Tagen der Nichtnutzung anstandslos ansprang.

Spätestens jetzt hätte ich die Ignoranz der Werkstatt gegenüber meiner Schilderung damit quittiert, auf dem Absatz kehrt zu machen.

Zitat:

Okay, eine gekauft (gleiche AH wie original Batterie / 80Ah.
Einbau am 07.10.15
Nächster Morgen: „erhöhte Batterieentladung“!

Dir sollte jetzt auch klar sein, warum, oder!?

Zitat:

Anruf in der Werkstatt. „Mhh, okay, kann dann nur noch an der noch originalen Software liegen; Softwareupdate; dann isses weg“!

Warum sich mit Diagnosen aufhalten wenn man blinden Aktionismus betreiben kann!?

Ich nenn die Spezis in den "Fachwerkstätten" ja schon seit vielen Jahren "Teiletauscher", denn von Handwerk verstehen die nichts mehr, aber ich glaube nichtmal Teile Tauschen bekommen die mehr hin!?

Zitat:

Ich habe dann ca. eine Woche immer wieder vorn die Batteriespannung gemessen. Ab 12,2 V und drunter kommt diese Meldung bei mir.

Ein leichter Spannungsabfall vorne ist normal. Und der Fehler kommt nicht w. 12,2 Volt, die 12,2 Volt kommen wg. der Entladung!

Hier verwechselt man leicht Ursache und wirkung.

Zitat:

Morgens so um die 11,9 bis 12,2V; Meldung kommt..; zur Arbeit gefahren; gemessen; ca. 12,4-12,6V Nach der Arbeit gemessen vorm losfahren: 12,1-12,2 Meldung kommt..

12,6V ist eine theoretisch voll geladenen Batterie. Im E60 wird diese aber nie voll geladen, das ist konstruktiv bedingt. Selbst eine neue Batterie bei Langstrecke wirst Du nie über 75%-80% Ladung sehen. Ein Wert von 12,2 bis 12,4 Volt an den Fremstartpunkten ist realistisch und gut.

Die gemessenen 12,6 kommen wenn die Batterie noch nicht voll im "Leerlauf" ist, es ist also keine echte ruhespannung, die setzt sich erst.

Zitat:

Bei 11,9 sollte die Batterie quasi „leer“ sein.., aber der Wagen springt an wie ne Eins…

Je nachdem wo ich messe habe ich 11,8 volt, ich würde da nicht viel drauf geben, bzw. nicht davon meine weiteren Diagnosen abhängig machen.

Zitat:

Direkt dort auf’m Hof: erhöhte Batterieentladung“!!!
Morgentlicher Anruf in der Werkstatt. „Mhhh, dann muss die gekaufte Batterie kaputt sein..“ (war/ist ne BannerAGM 80Ah).

Was ich jetzt gerne schreiben würde kann man sich denken...!?

Zitat:

Ich persönlich glaube nicht wirklich daran, dass es die Batterie ist…

Ich auch nicht! Und Du kannst noch nen Dutzend Batterien verbauen, der Fehler wird bleiben.

Zitat:

Habe auch mehrfach den IBS, Steuerteile feucht bla, bla angesprochen beim Service.., aber das wollen die nicht hören..

Und wir sehen ja was passiert wenn Werkstatt "Schema F" durchläuft. Du bist da in ganz ganz schlechen Händen.

Gibt es eigentlich nach all dem hin und her mal nen gescheiten Auszug des Fehlerspeichers und des Powermanagements? Ok, war ne retohrische Frage 😉

Zitat:

Es muss doch wohl bei denen möglich sein, dass da mal einer „auf traditionelle Art“ das System durchprüft, um einen eventuellen Verbraucher einzukreisen..

Klar, eine klassische Ruhestrommessung. Dafür müsste idealerweise der Fehler reproduzierbar sein.

Frage ist also, warum kommt der Fehler immer nur wenn grad nicht gemessen wird?

Zitat:

was könnte es noch (hoffentlich simples“ sein..?

Es gibt die "üblichen verdächtigen", die sind schon genannt worden.

Ich würde wie folgt vorgehen:

- Fehlerspeicher auslesen, mir die höhe des Fehlerspeichers ansehen und die Dauer, danach kann man das eine oder andere event. ausschliessen.

- Überlegen wann die Fehlermeldung mit großer Wahrscheinlichkeit auftriff und dann die Ruhestrommessung machen.

- Die weiteren Schritte ergeben sich auf Basis der Ergebnisse der vorangegangene Schritte.

Natürlich muss für so eine Fehlersuche ein fundiertes Wissen über die Funktionsweise vom Fahrzeug da sein. Dazu noch ein bisschen mehr Diagnosematerial als nur ein Multimeter.
Nützt also alles nichts wenn ich hier eine Seitenlange Prüfanleitung schreibe die dann nicht umgesetzt werden kann.
Die harte Tour wäre folgende: Nicht betriebsrelevante Steuergeräte durch ziehen der Sicherung abklemmen, immer nur eine, und schauen ob der Fehler weg bleibt. Mühselig, aber sicher in der Diagnose, vorrausgesetzt der Fehler ist reproduzierbar.
Viel Erfolg!

Zitat:

@chief123 schrieb am 16. Oktober 2015 um 13:19:21 Uhr:


Der IBS ist am Plus an der Batterie.
...
Minus geht das Kabel direkt an die Batterie.

Am Pluspol sollte die Sprengpatrone sein, würde ich aufpassen.

Der IBS ist der kleine schwarze Kasten direkt am Massepol.

Massepol-Klemme/IBS/Massekabel zur Karosserie sind eine Einheit.

Zitat:

Bei mir läuft da noch so'n recht kleines "Spiralkabel" zwischen dem Plus und Minuspol rüber...

Das sollten 12V für den IBS sein.

Zitat:

Zum Plus-Anschluss (rot) läuft zum "Hauptkabel" (rot) noch nen kleines rotes mit rein; da dann alles "zusammen/ineinander" mit roter "Kappe" überzogen/verschrumpft..

Das sollte einerseits das Sensorkabel für die Sprengpatrone sein und dann die verschrumpfte Patrone.

Würde ich bei komplett angeschlossener Batterie, nun ja, ist wie beim Gurtstraffer oder Airbag....

Hast recht, meine Erinnerung hat Lücken 🙂
Habe meinen Beitrag oben bearbeitet.
IBS also am Minus.

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Kein Problem, ist halt so wenn das Auto keine Probs macht, entfällt mal das eine oder andere... ;-)

Etwas, was Du mal probieren kannst:
Batterie freilegen, Heckklappenschloss mit Schraubenzieher schließen, Fzg abschließen und nach ner Stunde Ruhestrom messen.
Stell Dein Voltmeter auf Ampere (umstecken), lockere die Polklemme der Batterie und verbinde die Prüfspitze vom Messgeräte mit dem Kontakt am Kabel und zeitgleich mit dem Pol der Batterie.
Dann zieh das Kabel von der Batterie soweit ab, daß es den Pol nicht mehr berührt (Verbindung bleibt durchs Messgerät bestehen).
Nun kannst den aktuellen Ruhestrom am Messgerät sehen.
WICHTIG, ES DARF ZU KEINER UNTERBRECHUNG KOMMEN!
Den Wert hier mal posten

Habe jetzt nicht direkt einen Lösungsvorschlag für dich, aber nur mal so als Anmerkung wie ich bei meinem e61 die Meldung mit erhöhter Batterieentladung regelrecht erzeugen kann.

Ich habe irgendwie von meinem alten BMW die Angewohnheit übernommen, nach dem abschließen nochmal kurz am Türgriff zu ziehen, ob auch wirklich zu ist. Wieso - keine Ahnung 🙄

Auf jeden Fall hatte ich Anfangs auch des öfteren die Meldung. Zudem blieb immer mal wieder nach dem aufschließen eine Tür verschlossen.

Bei meinem e61 ist es so, dass das ziehen des Türgriffes ca. 1 - 1.5 Sekunden nach dem abschließen irgendwie die Elektronik so verwirrt, das am Ende das Schloß blockiert wird. Wenn ich dann zurück zum Auto komme, bleibt die Tür an der ich gezogen habe erstmal verschlossen. Muss dann nochmal ab- und wieder auschließen und erst dann bekomm ich die Tür auf und werde dann mit erhöhter Batterieentladung empfangen. Kann das ganze regelrecht provozieren.

Seitdem ich mir das abgewöhnt habe, ist die Meldung glaube ich kein einziges Mal mehr aufgetreten 😁

Vielleicht machst du ja auch irgendeine Handlung die dein Auto nicht mag 😉

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