Neuling Civic braucht mal ein paar Tipps

Honda Civic 8 (FN,FK,FD,FA,FG)

guten morgen,

ich würde mir gerne einen Honda civic anschaffen,wollte so 9000€ ausgeben.nun frage ich mich was für mich so das beste wäre.ich schwanke noch zwischen 1,8l mit 140ps als Benziner oder den mit 1,4l 99ps Benziner.
haben alle honda´s eine steuerkette?
auf was muss ich genau achten?

leider finde ich nur selten einen mit AHK
wie teuer käme mich eine AHK abnehmbar aus dem Zubehör?

danke

131 Antworten

Mein FK2 (Mj2012) verbraucht zur Zeit 6,7l bei aggressiver Fahrweise (Ortschaft 70km/h, LS bis 120km/h). Fahrstrecke tägl. 2x30km, üw. hügelig und kurvig, bis jetzt 3500km runter.
Vergleich FK3 Verbrauch laut Spritmonitor: 6,2l.

Fazit: der Diesel rechnet sich erst am St. Nimmerleinstag.

@pirrax

Ich habe für die Standheizung aktuell effektiv (z.Glück ohne Einbau, da ab Werk so konfiguriert) 1400€ Brutto bezahlt (incl. dieser Easystart R+ FB). Klar, später beim Händler oder bei einem Boschdienst oder ATU ist sowas erheblich teurer.

Die Sitzheizungen sind einfach Hondatypisch eher Stromsparer und deswegen etwas langsamer, als bei dt. Fahrzeugen. Vermutlich begrenzt Honda einfach den Stromfluß der Sitzheizung, um die Batterie zu schonen. Deswegen dauert dies halt ~1km. Das war schon so im Accord und jetzt im CR-V ebenso. Dagegen bekommt man in einem VW Passat den Hintern innerhalb von wenigen Sekunden gegrillt...

Du kannst es meinetwegen Energiemanagement nennen. Ich nenne sowas Batterieschonung, allerdings auf Kosten des Komforts und damit insgesamt: langsame Sitzheizungen, aber mit weniger Fahrzeugpannen wg. leerer Batterie dann evtl. doch zufriedene Kunden...

Und beim Aufheizen des Innenraums ist es einfach reine Physik. Der Benziner erzeugt einfach schneller eine höhere Abwärme, während ein Diesel halt weniger Abwärme erzeugt und daher langsamer auf Temperatur kommt. Ist ja auch mind. 100kg mehr Masse beim Dieselmotor, welche miterwärmt werden wollen... Und dann irgendwann auch der Innenraum... Das ist kein Energiemanagement für mich. Das ist Physik.

Zitat:

Original geschrieben von extrempunkt


Mein FK2 (Mj2012) verbraucht zur Zeit 6,7l bei aggressiver Fahrweise (Ortschaft 70km/h, LS bis 120km/h). Fahrstrecke tägl. 2x30km, üw. hügelig und kurvig, bis jetzt 3500km runter.
Vergleich FK3 Verbrauch laut Spritmonitor: 6,2l.

Fazit: der Diesel rechnet sich erst am St. Nimmerleinstag.

Naja, jetzt bleib mal am Boden.

Auch der 2012er FK2 schafft keine 6,7 Liter, schon gleich gar nicht mit erst 3500 km auf der Uhr und bei aggressiver Fahrweise, wie du sie nennst.

Manchmal frage ich mich, ob hier diverse User überhaupt selbst glauben, was sie so von sich geben... 🙄

70 km/h in Ortschaften finde persönlich schon etwas grenzwertig, 120 km/h außerorts bzw. auf Landstraßen ist i.O. und im Rahmen.

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche


Du kannst es meinetwegen Energiemanagement nennen. Ich nenne sowas Batterieschonung, allerdings auf Kosten des Komforts und damit insgesamt: langsame Sitzheizungen, aber mit weniger Fahrzeugpannen wg. leerer Batterie dann evtl. doch zufriedene Kunden...

Ich kann mir schon vorstellen, warum Honda das so macht.

Vermutlich machen die das so, weil sie bei den neueren Modellen abwerk immer so übertrieben kleine Batterien verbauen (zumindest bei den Benzinern).

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche


Und beim Aufheizen des Innenraums ist es einfach reine Physik. Der Benziner erzeugt einfach schneller eine höhere Abwärme, während ein Diesel halt weniger Abwärme erzeugt und daher langsamer auf Temperatur kommt. Ist ja auch mind. 100kg mehr Masse beim Dieselmotor, welche miterwärmt werden wollen... Und dann irgendwann auch der Innenraum... Das ist kein Energiemanagement für mich. Das ist Physik.

Stimmt nicht so ganz!

Der Diesel braucht länger um warm zu werden, weil er einen höheren Wirkungsgrad ggü. dem Benziner hat und demzufolge der Benziner mehr Energie in wärme umwandelt, wodurch das Aggregat und somit der Innenraum etc. schneller auf Temperatur kommen im Vergleich zum Traktor-Diesel.

Das ist beim Diesel (besonders bei VW-Diesel) bereits so schlimm, dass man in jedem Fall gezwungen ist, eine Standheizung bzw. einen Zuheizer zu verbauen, da selbst auf Langstrecke der Innenraum nicht wirklich zufriedenstellend warm wird.

BTW: Ich setz mich jetzt mit dicken Backen Wangen raus in die schöne, warme Sonne! 😎🙂

@gotsche
Erstens hab ich einen 3.7 😉
Zweitens: wo steht, daß ich mein auto meinte?
Der 1.8 vtec IST elastischer als der 2.2 diesel.
Keinen anderen motor meinte ich, hab sogar geschrieben, bei gleicher leistung. 🙂

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Zitat:

Original geschrieben von R-12914



Zitat:

Original geschrieben von Gotsche


Und beim Aufheizen des Innenraums ist es einfach reine Physik. Der Benziner erzeugt einfach schneller eine höhere Abwärme, während ein Diesel halt weniger Abwärme erzeugt und daher langsamer auf Temperatur kommt. Ist ja auch mind. 100kg mehr Masse beim Dieselmotor, welche miterwärmt werden wollen... Und dann irgendwann auch der Innenraum... Das ist kein Energiemanagement für mich. Das ist Physik.
Stimmt nicht so ganz!

Der Diesel braucht länger um warm zu werden, weil er einen höheren Wirkungsgrad ggü. dem Benziner hat und demzufolge der Benziner mehr Energie in wärme umwandelt, wodurch das Aggregat und somit der Innenraum etc. schneller auf Temperatur kommen im Vergleich zum Traktor-Diesel.

Kann es sein, dass unsere Aussagen das Gleiche meinen und ausdrücken? Ob nun höherer Wirkungsgrad beim Diesel oder höhere Abwärme beim Benziner ist für mich jedenfalls das Gleiche bedeutend. 😉

Zitat:

Original geschrieben von R-12914


Stimmt nicht so ganz!

Deswegen können wir diesen Satz einfach streichen, oder?!

@mdxvtec: Beschreibe doch mal bitte, was "elastisch" in deinen Augen bedeutet.

Ich habe mal die Werte hier gefunden:

Elastizität

60-100 km/h (im 4. Gang)
FK2: 10,2s
FK3: 6,6s

80-120km/h (im 6.Gang)
FK2: 19,8s
FK3: 11,8s

Quelle:

http://www.autobild.de/.../...mw-1er_honda-civic_volvo-c30-770777.html
http://www.autobild.de/.../dauertest-honda-civic-1.8-sport-831084.html

Zitat:

Original geschrieben von R-12914



Zitat:

Original geschrieben von extrempunkt


Mein FK2 (Mj2012) verbraucht zur Zeit 6,7l bei aggressiver Fahrweise (Ortschaft 70km/h, LS bis 120km/h). Fahrstrecke tägl. 2x30km, üw. hügelig und kurvig, bis jetzt 3500km runter.
Vergleich FK3 Verbrauch laut Spritmonitor: 6,2l.

Fazit: der Diesel rechnet sich erst am St. Nimmerleinstag.

Naja, jetzt bleib mal am Boden.
Auch der 2012er FK2 schafft keine 6,7 Liter, schon gleich gar nicht mit erst 3500 km auf der Uhr und bei aggressiver Fahrweise, wie du sie nennst.
Manchmal frage ich mich, ob hier diverse User überhaupt selbst glauben, was sie so von sich geben... 🙄

70 km/h in Ortschaften finde persönlich schon etwas grenzwertig, 120 km/h außerorts bzw. auf Landstraßen ist i.O. und im Rahmen.

Die Frage ist doch eigentlich: Was bedeuted 'agressive' Fahrweise für Dich, für extrempunkt oder für mich. 70km/h durch eine Ortschaft oder 120km/h sind vllt. der Straßenverkehrsordnung gegenüber 'agressiv', können aber auch recht gleichmäßig dahinrollend gefahren werden, also dem Spritverbrauch gegenüber als 'sanft' und 'verbrauchsarm' gewertet werden.

Ich kann mich aber auch an die Tempolimits halten und agressiv beschleunigen und entschleunigen... Dann habe ich vermutlich 8l oder gar 9l Verbrauch mit dem gleichen Fahrzeug...

Ich hab gegen nen gleichmotorisierten D im gleichen Gang beim durchbeschleunigen keine Chance. Mit Gangwechsel dann eher.
Das wäre dann die Elastizität, oder?
Der D hat da generell bessere Werte. Dachte ich bisher..

Zitat:

Original geschrieben von Zeiti0019


Der D hat da generell bessere Werte. Dachte ich bisher..

Mach Dir nix draus, dachte ich bisher auch, bis MDXVtec kam...

(Jetzt kommt er bestimmt mit der Aussage, dass man beim Benziner auch runterschalten muß.. aber das kann der Dieselfahrer schließlich dann auch, um Bereiche mit noch höheren Drehmomenten zu aktivieren).

Zitat:

Original geschrieben von mdxvtec


Der 1.8 vtec IST elastischer als der 2.2 diesel.
Keinen anderen motor meinte ich, hab sogar geschrieben, bei gleicher leistung. 🙂

Eher Jaein!

Aus niedrigen Drehzahlen heraus ist der genannte Benziner elastischer und man muss nicht runterschalten.
Bei nehmen wir mal an 100 km/h - 140 km/h im 6. Gang als Beispiel ist wohl der Diesel elastischer, da er sich eher in dem Bereich befindet, wo er das maximale Drehmoment anliegend hat, ggü. dem Benziner.
Die Höhe des Drehmoments und wann es anliegt -je nach Situation- ist i.d.R. ausschlaggebend für die Elastizität.
Dann kommen noch Dinge der Übersetzung dazu, usw. usv. ...

Als Beispiel:
Die Honda Benziner kann ich in der Ortschaft wenn ichs drauf ankommen lassen möchte im letzten Gang fahren ohne runterschalten zu müssen. Dabei ist die Beschleunigung (Geschwindigkeit) aus dem Ort heraus dann lineal und schön proportional zur Drehzahl ansteigend.
Die Honda Diesel muss ich um das gleiche zu erreichen schon innerorts im 3. oder 4. Gang (beim Accord Kombi TypeS mit 180 Diesel PS ists der 4. Gang) fahren, damit ich vergleichbar schnell aus dem Ort rausbeschleunigen kann.

Es gibt ja unterschiedliche Formen von Elastizität wie etwa die Drehmomentelastizität, die Drehzahlelastizität sowie die Gesamtelastizität vom Motor.

Je höher das abgegebene Drehmoment vom Motor (egal bei welcher Drehzahl ist) desto höher ist auch die Drehmomentelastizität.
Da hat der Diesel ggü. einem vergleichbaren Benziner wohl immer seine Vorteile, wobei man da eher aufgeladene Benziner mit aufgeladenen Dieselmotoren verlgeichen sollte, um ein enstprechendes, faires Ergebnis zu erreichen.

Je höher das verfügbare und auch effektiv nutzbare Drehzahlband ist, desto höher ist auch die Drehzahlelastizität und da punktet in allen Belangen der Saug-Benziner sowie die kompressorgeladenen Benziner.

Die beste und höchste Elastizität bieten Elektromotoren, da sie bereit bei 0 U/min. ihr maximales Drehmoment bereitstellen können.

@ R-12914

Hab Dank für diese Erklärung.

Würde nun ein sehr schnell schaltendes DSG-Getriebe ggü. einer Handschaltung nun Auswirkung auf die Fahrbarkeit, Beschleunigungsvermögen und die Elastizität eines Saugbenziners, aufgeladenen Benziner & Turbodiesel haben? Wie sähe es mit einem ideal schaltenden Getriebe (z.Bsp. DSG) mit den Motorvarianten aus? Quasi, wenn Schalten erlaubt und fast keine Zeit fressen würde.

Zitat:

Original geschrieben von Zeiti0019


Ich hab gegen nen gleichmotorisierten D im gleichen Gang beim durchbeschleunigen keine Chance. Mit Gangwechsel dann eher.
Das wäre dann die Elastizität, oder?
Der D hat da generell bessere Werte. Dachte ich bisher..

Wie ich

hier

schon schrieb.

Im Endeffekt erschlägt man mit dem Schlagwort "Drehmoment" nicht alles - da hängt dann immer noch die Getriebeübersetzung dahinter.

Den FN2 wollte ich nicht aus 50km/h im 6. Gang raus beschleunigen - da tat mir dann der Motor immer leid und vorwärts ging es auch nicht richtig. Im 5. dagegen kein Problem. 😉

Beim Chevy geht im 6. Gang auch nicht wirklich was - obwohl es im an Nm nicht mangelt. 😉

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche


@ R-12914

Hab Dank für diese Erklärung.

Würde nun ein sehr schnell schaltendes DSG-Getriebe ggü. einer Handschaltung nun Auswirkung auf die Fahrbarkeit, Beschleunigungsvermögen und die Elastizität eines Saugbenziners, aufgeladenen Benziner & Turbodiesel haben? Wie sähe es mit einem ideal schaltenden Getriebe (z.Bsp. DSG) mit den Motorvarianten aus? Quasi, wenn Schalten erlaubt und fast keine Zeit fressen würde.

Bei dieser Art des Schaltens kommt es m.M.n. -genauso wie beim manuellen Getriebe- wieder darauf an, wie gut der Fahrer sein Auto/seinen Motor kennt und wie gut er weiß, bei welcher Geschwindigkeit und Drehzahl er welchen Gang benötigt.

Beschleunigungstechnisch kann ich mir vorstellen, dass ein DSG-Getriebe (sofern warm) oder eine wirklich gute, moderne Automatik Vorteile bringen kann, da die Schaltpausen halt nicht bzw. nicht so sehr vorhanden sind.

Aber wie sähe es nun motorseitig mit einem solchen sagen wir mal idealen Automatik-Getriebe aus? Welcher der Motoren - in etwa PS-Leistungsgleich, hätte dann Vorteile? Der Saugbenziner (sagen wir mal der 2.0l), der TDiesel (2.2l) oder ein aufgeladener Benziner (1.2-1.4l)? Alle bei rund 150PS... Wenn wir also den Fahrer nur noch Gas geben lassen und dessen Fähigkeiten und Erfahrungen beim Schalten dem Automaten überlassen und so auch keine 'Schaltfäule' beim Fahrer existiert. Was wäre dann motorseitig zu erwarten? Gleichstand? Oder leichte Vorteile hier oder dort?

Zitat:

Original geschrieben von MadMax


@mdxvtec: Beschreibe doch mal bitte, was "elastisch" in deinen Augen bedeutet.

Ich habe mal die Werte hier gefunden:

Elastizität

60-100 km/h (im 4. Gang)
FK2: 10,2s
FK3: 6,6s

80-120km/h (im 6.Gang)
FK2: 19,8s
FK3: 11,8s

Quelle:

http://www.autobild.de/.../...mw-1er_honda-civic_volvo-c30-770777.html
http://www.autobild.de/.../dauertest-honda-civic-1.8-sport-831084.html

Watt? Das muss ich nachprüfen. Kann mir nicht vorstellen, dass meiner 20s von 80 auf 120 im 6. benötigt. So lahm kam mir der 6. Gang zumindest nie vor.^^

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