Neuestes bei der Elektromobilität
Es wird heftig
http://www.welt.de/.../...Hochleistungsmaschine-schlaegt-sie-alle.html
Wer zu spät...
http://www.power-vehicles.com/2013/12/08/historischer-umbruch/
MfG RKM
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@NTBooker schrieb am 27. Februar 2015 um 17:15:22 Uhr:
Lithium ist nicht mehr Stand der Dinge. Es wird in Zukunft andere Technologien ohne geben. Nur eines der vielen Beispiele, die man dazu im Netz findet : Ryden Dual Carbon Battery.
Und das Aktivmaterial dieser Wunderbatterie war noch gleich?
NTBooker, in jedem thread das gleiche traurige Spiel...😎
4029 Antworten
Zitat:
@Fendt schrieb am 31. Mai 2015 um 16:02:38 Uhr:
100kW werden für einen 40 Tonner an einer Steigung auf der Autobahn nicht reichen.Hier mal die Daten von einem elektrischen Verteiler LKW (18t):
http://eforce.ch/eforce/leistungsdaten/
http://www.lidl.de/.../s7372477
Der kleine 18t LKW hat schon einen 240kWh Akku.
Die langen satt! Man sollte aber mit dem LKW ein Getriebe kaufen. 😉
Als 36 Tonner Krupp hat der so 9 km/h den Buckel hoch geschafft. 😁
Pete
Zitat:
@Blow_by schrieb am 31. Mai 2015 um 21:11:56 Uhr:
Was wird es kosten die A2 von Duisburg nach Berlin komplett aufzureißen, hunderte Tonnen Kupfer zu verbuddeln, alle paar Kilometer Einspeisepunkte zu errichten und dann alles wieder zubuddeln?
Das ist absoluter Nonsens. DANN lieber alles auf die Schiene.
Wann werdet ihr aufhoeren nach der Schiene zu rufen und euch mit der Realitaet beschaeftigen?
Welches Land der Welt hat denn irgendwas "auf der Schiene"?
Pete
Einfach mal den Energiebedarf für den Transport pro Tonne und je km per Bahn und per LKW vergleichen. Und durch die fixe Position des Zuges durch Schienenführung ist eben die externe Versorgung machbar was verhindert das der Energieträger mitgeschleppt werden muss. Von der Unfallgefahr mit den Folgen für Mensch und Natur zu schweigen.
Gütertransport per Bahn ist immer noch um Größenordnungen effizienter und vor allem besser für Mensch, Natur und Straße wenn die Bahn mit Diesel läuft und der LKW elektrisch...
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Zitat:
@Reachstacker schrieb am 1. Juni 2015 um 21:38:01 Uhr:
Wann werdet ihr aufhoeren nach der Schiene zu rufen und euch mit der Realitaet beschaeftigen?
Welches Land der Welt hat denn irgendwas "auf der Schiene"?
Pete
na z.B. DE 😉 so ziemlich alle Sprittransporte kommen per Bahn nach Berlin, das ist auch gut so, allein schon wegen der Unfallgefahr. Scheint man gern zu vergessen. Das Wissen um die Gefährlichkeit "lodert" im wahrsten Sinne des Wortes im Nebel-Massencrash auf der BAB wieder auf. Ein explodierter Tankzug hat natürlich auch was apokalyptisches, jedoch sind meist nur wenige Personen unmittelbar betroffen. Die Schweiz ist tatsächlich ein Musterland: Die stellen sich den Anforderungen des wirtschaftlich notwendigen Alpen-Transits (Gotthard-Basistunnel) und packen nahezu alles auf die Schiene. Wo der Sprit allerdings billig ist, verschiebt sich die "Wirtschaftlichkeit" nunmal auf die Straße. Leider sind dabei die Umweltfolgen nie und eigentlich auch die Straßenbaukosten nicht berücksichtigt. Die werden als "vorhanden-kost nix, einige bestenfalls Maut" Das sollte man aber tun, dann kommt man auch auf andere Ergebnisse.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 2. Juni 2015 um 10:19:28 Uhr:
so ziemlich alle Sprittransporte kommen per Bahn nach Berlin, das ist auch gut so, allein schon wegen der Unfallgefahr. Scheint man gern zu vergessen. Das Wissen um die Gefährlichkeit "lodert" im wahrsten Sinne des Wortes im Nebel-Massencrash auf der BAB wieder auf. Ein explodierter Tankzug hat natürlich auch was apokalyptisches, jedoch sind meist nur wenige Personen unmittelbar betroffen. Die Schweiz ist tatsächlich ein Musterland: Die stellen sich den Anforderungen des wirtschaftlich notwendigen Alpen-Transits (Gotthard-Basistunnel) und packen nahezu alles auf die Schiene. Wo der Sprit allerdings billig ist, verschiebt sich die "Wirtschaftlichkeit" nunmal auf die Straße. Leider sind dabei die Umweltfolgen nie und eigentlich auch die Straßenbaukosten nicht berücksichtigt. Die werden als "vorhanden-kost nix, einige bestenfalls Maut" Das sollte man aber tun, dann kommt man auch auf andere Ergebnisse.
Ja, der Transport von Strom ist da deutlich ungefährlicher. 🙄
Aber das ist ja wieder egal.
Das für den Transport von Benzin/Diesel, Benzin/Diesel verbraucht wird, wird ignoriert.
Das Strom in den Stromleitungen Verluste hat ist aber ein riesen Nachteil.
Ihr seid ja wieder flott am schoen reden... 😁 Guckt euch dochmal das totale Transportvolumen an... Das gilt auch fuer die Schweiz, vom St Gotthard mal abgesehen. Berlin und Benzin, was soll mir das sagen als Teil des GESAMT Volumens???
Pete
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 2. Juni 2015 um 10:22:23 Uhr:
Das für den Transport von Benzin/Diesel, Benzin/Diesel verbraucht wird, wird ignoriert.
Das Strom in den Stromleitungen Verluste hat ist aber ein riesen Nachteil.
Verlust Tanklastzug ca. 0,4 Promille, Stromleitung ca. 8 Prozent. Ist Faktor 200!
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 3. Juni 2015 um 01:44:35 Uhr:
Verlust Tanklastzug ca. 0,4 Promille, Stromleitung ca. 8 Prozent. Ist Faktor 200!Zitat:
@KaJu74 schrieb am 2. Juni 2015 um 10:22:23 Uhr:
Das für den Transport von Benzin/Diesel, Benzin/Diesel verbraucht wird, wird ignoriert.
Das Strom in den Stromleitungen Verluste hat ist aber ein riesen Nachteil.
Verlust durch Lagerung?
Verlust durch Transport mit dem Schiff?
Verlust durch pumpen in Tanks, Schiff, Tank, LKW, Tank?
Immer schön fair bleiben.
Aber so wie ich bezichtigt werde es pro Elektro zu rechnen, so rechnest du pro Benzin.
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 2. Juni 2015 um 10:22:23 Uhr:
Das Strom in den Stromleitungen Verluste hat ist aber ein riesen Nachteil.
Das sehe ich nicht ganz so. Die Betrachtungsweise könnte theoretisch auch dem Zeitpunkt des Energiebedarf angepasst werden. 😉 Daher ist die Teilbetrachtung einer Wirkkette in den unterschiedlichen Konzepten allein nicht vollständig aussagefähig und verzerren schnell das reelle Gesamtbild eines Konzeptes, wenn man mit großen Zahlen jongliert. ( "das ist Faktor 200"..) Die größten Verluste entstehen an unterschiedlichen Stellen.
Beispiel um es zu verdeutlichen:
Bei Strom entsteht der Verlust direkt bei Transport. Die "produzierte" Menge steht nicht mehr vollständig am Verbrauchsort zur Verfügung. Der Zeitpunkt der Erzeugung und des Energiebedarf zur Bewegungsenergieerzeugung sind nahezu "zeitgleich" , wenn die Energie nicht zwischengespeichert wird.
Bei dem Transport von Diesel / Benzin, ist eine Speicherung dieser Energie obligatorisch und deren Energiemenge am Verbrauchsort nahezu gleichgeblieben. Es entsteht der größte Verlust erst zeitversetzt durch Umwandlung in Bewegungsenergie.
Und somit wären wir bei dem allzeit bekannten Streit Thema. Unterschiedliche Betrachtungsweisen der Teilaspekte eines Konzept, die Effizienz und die Möglichkeiten zur Verringerung von Wandlungsverlusten. Wobei der größte Wandlungsverlust immer noch die Verbrennung ist und auch bleibt 😛
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 3. Juni 2015 um 01:44:35 Uhr:
Verlust Tanklastzug ca. 0,4 Promille, Stromleitung ca. 8 Prozent. Ist Faktor 200!Zitat:
@KaJu74 schrieb am 2. Juni 2015 um 10:22:23 Uhr:
Das für den Transport von Benzin/Diesel, Benzin/Diesel verbraucht wird, wird ignoriert.
Das Strom in den Stromleitungen Verluste hat ist aber ein riesen Nachteil.
Die Übertragungsverluste beim Strom sind natürlich erheblich, betreffen aber das ganze Netz, also auch den Kühlschrank und den PC. Bei der LED ist es besonders krass, BSP (gleiche Lichtleistung) GU10 (230V)=3W zu GU4 (12V) =2W heißt im Klartext, die Trafoschaltung nimmt allein fast 30% der Energie weg. Falsche Schlußfolgerung wäre jetzt, LED-GU10 zu verbieten 😉
Deine Verlustrechnung stimmt leider nur für den innerdeutschen Transport. Der berühmte "Primärenergiefaktor" bildet mittlerweile die Gesamtverluste einer Kette besser ab, da sind es eben 1,1 bei Öl/Gas (Tendenz steigend) und bei Strom 2,6, seit dem 1.1.2015 2.0. also erheblich gesunken, auch dank der EE, die dezentral einspeisen und somit auch die Übertragungsverluste verringern, auf der Höchstspannungsebene wird der EE kaum noch transportiert, PV-Strom bleibt bilanziell eh meist im Niederpannungsnetz, also auch dort deutliche Verlustreduktion, mit Prozenten kannst du da nicht mehr kommen. Im Gegenteil, dort müßte man die "eingesparten Verluste" gegenrechnen.
Aber das war auch nicht Reachs Anliegen. Er hat natürlich recht, dass heute alles auf die Straße geworfen wird. Grund: ganz klar - ist einfach billiger und oft schneller, aber auf jeden Fall flexibler!
So geht z.B. heute die gesamte Lebensmitelkette über die Straße bis hin zur Konserve mit 5 Jahren Haltbarkeit. Das ist natürlich voilkswirtschaftlicher Unsinn. Aber eben bleibt es solange betriebswirtschaftlich sinnig, solange nicht alle Kosten im zu zahlenden Transportpreis enthalten sind.
Eine Umkehr könnte ich mir zuerst im Fernlastverkehr vorstellen, den es ist sicher äußerst ungesund, einen bulgarischen Lasterfahrer von Russe aus mit 20to Pfirsichen 3 Tage auf Bock zu schicken, in Ungarn neue Zeitscheiben einzusetzen, weiterfahren und auch noch einen Wisch rauskratzen, in dem steht, dass er von Kufstein bis Berlin den deutschen Mindestlohn bekommt um dann wieder mit Autoersatzteilen und einer neuen Scheibe Richtung Varna zu verschwinden. Da wäre ein 2800km "Huckepack" im Bahn-Container bilanziell deutlich besser.
Dummerweise funktioniert das mit den Containern nur in DE, und da ist unser schönes Land schon wieder zu klein, aber es wird ja langsam (PL baut Bahnen, was das Zeug hält)
Oh BASF kauft weiter Elektroautos ;-)
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 3. Juni 2015 um 09:01:22 Uhr:
Verlust durch Lagerung?
Du meinst die gesetzlich vorgeschriebene Bevorratung für den Krisenfall?
Dazu gibt es auf Elektroseite keine Vergleichsmöglichkeit, da kein solcher Speicher vorhanden!
Zitat:
Verlust durch Transport mit dem Schiff?
Noch weniger als per Tanklastzug!
Zitat:
Verlust durch pumpen in Tanks, Schiff, Tank, LKW, Tank?
Auch im gespaltenen Promillebereich...
Auf der Höchstspannungsebene wird KAUM noch transportiert???
Warum plant man dann gigantische Trassen wie den Südlink?