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Motorlager wechseln E 270 CDI

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 6. März 2016 um 12:35

Hallo,

hatte vor die Motor- und das Getriebelager zu tauschen bei meinen 270er. Hab mir die Teile von lemförder bestellt, womit ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Doch dabei war so ein Gummiüberzug über eines der Motorlager gesteckt wo ich nicht so richtig weiß wofür das sein soll? Wollte morgen auf der Bühne die Arbeit durchführen und dabei nicht irgendwelche Überraschungen erleben. Ich häng mal noch ein Bild mit ran, wäre schön wenn mir jemand was dazu sagen könnte.

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Beste Antwort im Thema

So, ich habe heute meine Motorlager gewechselt. Mein Gott, was für ein Unterschied. Man fährt mit defekten lagern und man merkt es nicht. Gerade bei langen Strecken war es nicht offensichtlich. Aber jetzt wo die Lager getauscht sind es ist ein himmelweiter Unterschied. Die Motorlager von Lemförderer mit der Nummer von oben sind definitiv original Mercedes, Erstausrüster eben. Ich habe Bilder gemacht auf denen alles identisch ist bis auf den Mercedesstern, jede einzelne Zahl und jede einzelne Beschriftung ist absolut identisch.

 

Ich bin folgendermaßen vorgegangen, mit der Motor Traverse habe ich den Motor zuerst links angehoben und das Lager gewechselt und dann entsprechend die rechte Seite. Die linke Seite war völlig problemlos. Da hat man genug Platz zum Schrauben. Die rechte Seite ist deutlich mehr verbaut. Die Überlegungen war es den Katalysator auszubauen aber ich wollte unbedingt einen anderen Weg suchen. Als ich den Motor auf der rechten Seite angehoben habe, und den Ladedruckschlauch auf der rechten Seite abgemacht habe, hab ich gesehen dass das Lager unter der Lichtmaschine drunter passt. Voraussetzung dafür ist das der Motor auf der Seite 2-3 cm angehoben wird so das das alte Lager zuerst rauskam. Richtig fummelig war es mit den Parisern. Die Motorlager sind mit Gummiabdeckungen geschützt. Das macht durchaus Sinn weil Betriebsflüssigkeiten wie Bremsflüssigkeit oder Diesel die Lager zerstören können. Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, wo mein OM 604 Diesel an der Einspritzpumpe verloren hat. Jedes Mal wenn die Einspritzpumpe undicht war waren auch die Motorlager defekt. Der Dieselkraftstoff ist so aggressiv, dass die Gummis am Lager zerstört wurden.

Gut dass ich alle drei Lager gewechselt habe. Es waren tatsächlich alle drei defekt. Ich hätte es nicht geglaubt dass das Getriebelager so Fratze aussieht.

 

Für die SuFu

OM642 Motorlager Getriebelager Lemförderer Dröhnen Dröhnt

 

Drehmomente: Motorlager alle Schrauben 35nm, Getriebelager 50 Nm und 28 Nm.

Am Motorlager kann man den Drehmomentschlüssel nicht überall einsetzen.

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So, ich habe heute meine Motorlager gewechselt. Mein Gott, was für ein Unterschied. Man fährt mit defekten lagern und man merkt es nicht. Gerade bei langen Strecken war es nicht offensichtlich. Aber jetzt wo die Lager getauscht sind es ist ein himmelweiter Unterschied. Die Motorlager von Lemförderer mit der Nummer von oben sind definitiv original Mercedes, Erstausrüster eben. Ich habe Bilder gemacht auf denen alles identisch ist bis auf den Mercedesstern, jede einzelne Zahl und jede einzelne Beschriftung ist absolut identisch.

 

Ich bin folgendermaßen vorgegangen, mit der Motor Traverse habe ich den Motor zuerst links angehoben und das Lager gewechselt und dann entsprechend die rechte Seite. Die linke Seite war völlig problemlos. Da hat man genug Platz zum Schrauben. Die rechte Seite ist deutlich mehr verbaut. Die Überlegungen war es den Katalysator auszubauen aber ich wollte unbedingt einen anderen Weg suchen. Als ich den Motor auf der rechten Seite angehoben habe, und den Ladedruckschlauch auf der rechten Seite abgemacht habe, hab ich gesehen dass das Lager unter der Lichtmaschine drunter passt. Voraussetzung dafür ist das der Motor auf der Seite 2-3 cm angehoben wird so das das alte Lager zuerst rauskam. Richtig fummelig war es mit den Parisern. Die Motorlager sind mit Gummiabdeckungen geschützt. Das macht durchaus Sinn weil Betriebsflüssigkeiten wie Bremsflüssigkeit oder Diesel die Lager zerstören können. Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, wo mein OM 604 Diesel an der Einspritzpumpe verloren hat. Jedes Mal wenn die Einspritzpumpe undicht war waren auch die Motorlager defekt. Der Dieselkraftstoff ist so aggressiv, dass die Gummis am Lager zerstört wurden.

Gut dass ich alle drei Lager gewechselt habe. Es waren tatsächlich alle drei defekt. Ich hätte es nicht geglaubt dass das Getriebelager so Fratze aussieht.

 

Für die SuFu

OM642 Motorlager Getriebelager Lemförderer Dröhnen Dröhnt

 

Drehmomente: Motorlager alle Schrauben 35nm, Getriebelager 50 Nm und 28 Nm.

Am Motorlager kann man den Drehmomentschlüssel nicht überall einsetzen.

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Zitat:

@Otako schrieb am 26. Oktober 2017 um 16:28:18 Uhr:

So, ich habe heute meine Motorlager gewechselt. Mein Gott, was für ein Unterschied. Man fährt mit defekten lagern und man merkt es nicht. Gerade bei langen Strecken war es nicht offensichtlich. Aber jetzt wo die Lager getauscht sind es ist ein himmelweiter Unterschied. Die Motorlager von Lemförderer mit der Nummer von oben sind definitiv original Mercedes, Erstausrüster eben. Ich habe Bilder gemacht auf denen alles identisch ist bis auf den Mercedesstern, jede einzelne Zahl und jede einzelne Beschriftung ist absolut identisch.

Ich bin folgendermaßen vorgegangen, mit der Motor Traverse habe ich den Motor zuerst links angehoben und das Lager gewechselt und dann entsprechend die rechte Seite. Die linke Seite war völlig problemlos. Da hat man genug Platz zum Schrauben. Die rechte Seite ist deutlich mehr verbaut. Die Überlegungen war es den Katalysator auszubauen aber ich wollte unbedingt einen anderen Weg suchen. Als ich den Motor auf der rechten Seite angehoben habe, und den Ladedruckschlauch auf der rechten Seite abgemacht habe, hab ich gesehen dass das Lager unter der Lichtmaschine drunter passt. Voraussetzung dafür ist das der Motor auf der Seite 2-3 cm angehoben wird so das das alte Lager zuerst rauskam. Richtig fummelig war es mit den Parisern. Die Motorlager sind mit Gummiabdeckungen geschützt. Das macht durchaus Sinn weil Betriebsflüssigkeiten wie Bremsflüssigkeit oder Diesel die Lager zerstören können. Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, wo mein OM 604 Diesel an der Einspritzpumpe verloren hat. Jedes Mal wenn die Einspritzpumpe undicht war waren auch die Motorlager defekt. Der Dieselkraftstoff ist so aggressiv, dass die Gummis am Lager zerstört wurden.

Gut dass ich alle drei Lager gewechselt habe. Es waren tatsächlich alle drei defekt. Ich hätte es nicht geglaubt dass das Getriebelager so Fratze aussieht.

Für die SuFu

OM642 Motorlager Getriebelager Lemförderer Dröhnen Dröhnt

Danke für den Bericht.

Wie lange hast Du gebraucht.

Nette Grüße

Adel_1

Zu lange, die rechte Seite war sehr fummellig, mit Pausen über 3 Stunden.

Danke,

Zitat:

@Otako schrieb am 26. Oktober 2017 um 16:54:40 Uhr:

Zu lange, die rechte Seite war sehr fummellig, mit Pausen über 3 Stunden.

Bei mir W211 M112 habe ich 4 Std inkl. Hardyscheiben gebraucht.

War aber gemütlich mit Ülausch und Kaffee. Beide Kats raus sonst bekommt

man die Lager nicht rausgezogen. Der Auspuff kann in den Gummis hängen

bleiben.

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Zitat:

@Rollo4040 schrieb am 26. November 2017 um 08:14:28 Uhr:

Zitat:

@Otako schrieb am 26. Oktober 2017 um 16:54:40 Uhr:

Zu lange, die rechte Seite war sehr fummellig, mit Pausen über 3 Stunden.

Bei mir W211 M112 habe ich 4 Std inkl. Hardyscheiben gebraucht.

War aber gemütlich mit Ülausch und Kaffee. Beide Kats raus sonst bekommt

man die Lager nicht rausgezogen. Der Auspuff kann in den Gummis hängen

bleiben.

Ich habe die Kats beim M112 drin gelassen. Mit fummeln gehen sie auch raus .

Bei den Motorlagern vom OM642 braucht man wirklich nicht die Auspuffanlage lösen. Man müsste alle Schrauben ersetzen und die Demontage der oft angerosteten Teile ist anstrengend.

Ich bevorzuge bei den Motorlagern die sehr einfache Montagelösung über die vier Schrauben des Lenkgetriebes und man bekommt bequem und super einfach die Lager rein und raus. Bei den oberen Schrauben des Motorlagers bin ich von oben ran. Dazu einfach die Luftfilterkästen raus (5 Minuten).

Was in einem anderen Thema sehr gut beschrieben wird.

Zitat:

@HSTler schrieb am 26. November 2017 um 09:39:23 Uhr:

Bei den Motorlagern vom OM642 braucht man wirklich nicht die Auspuffanlage lösen. Man müsste alle Schrauben ersetzen und die Demontage der oft angerosteten Teile ist anstrengend.

Ich bevorzuge bei den Motorlagern die sehr einfache Montagelösung über die vier Schrauben des Lenkgetriebes und man bekommt bequem und super einfach die Lager rein und raus. Bei den oberen Schrauben des Motorlagers bin ich von oben ran. Dazu einfach die Luftfilterkästen raus (5 Minuten).

Was in einem anderen Thema sehr gut beschrieben wird.

Stimmt, hatte ich auch so gemacht, nachdem ich versucht hatte, dass rechte Motorlager oben heraus zu wursteln. Bis ich dann einen Kurzschluss an der Lima verursacht hatte. Ab da habe ich dann die Batterie abgeklemmt und die vier Schrauben am Lenkgetriebe herausgeschraubt :-)

Ach du auch :)

Bei mir hat es ganz schön am Anlasser gefunkt. Da ist irgend ein Kabel blanc. Zum Glück nichts passiert.

Am Anlasser liegt doch immer Plus an .

Zitat:

@Otako schrieb am 26. November 2017 um 13:12:36 Uhr:

Ach du auch :)

Bei mir hat es ganz schön am Anlasser gefunkt. Da ist irgend ein Kabel blanc. Zum Glück nichts passiert.

Ja toll und das sagst du nicht früher? ;-)

 

@benigo25 richtig, aber ich hätte nicht gedacht, dass man dort mit dem Motorlager einen solchen Lichtbogen erzeugen kann. Heute erst Fehlerspeicher ausgelesen. 21 Fehler allein die Elektrik. Da hätte das Fzg. nicht mehr fahren dürfen. Alles gelöscht und jetzt nach 50km Probefahrt und wieder auslesen, kein Fehler abgelegt.

Hat bei mir damals leider auch gefunkt . Habe dann auch die Batterie abgeklemmt .

@chruetters

Das war mir peinlich:)

Ich bin mit der Ratsche an den Anlasser drangekommen, dann würde es hell, verdammt hell. Ich dachte alle Steuergeräte sind hin.

So, jetzt auch Bunde. 3 Lager gewechselt bei 365tkm, OM642. Waren weich, nicht durch, Getriebelager mit leichter Rissbildung & porös.

Lichtbogen: Normalerweise gehört auf das Plus am Generator eine kleine Plastikabedeckung, so dass das nicht passieren sollte.

Linkes und hinteres Motorlager ist eine Sache von jeweils 10 min. No further comment. Rechts, es funktioniert beim OM642 wie @Otako bereist schrieb ohne Ausbau des Kats bzw. Ablassen des LG. Aufgrund meines fortgeschrittenen Alters habe ich das allerdings ohne Motorheber und Darunterkrabbeln gemacht. Fzg. auf Bühne, so dass man darunter aufrecht stehen kann (fortgeschrittenes Alter ;), beide Motorlager lösen (unten). Getriebehebe unter die Ölwanne, Motor heben (Brett dazwischen). Rechtes Getriebelager ausbauen und zwischen LM und Motorlängsträger nach vorn führen zur Motorfront. Dann nach rechts und nach unten weg. Schläuche / Leitungen können dran bleiben, ggf. etwas zur Seite drücken. Evtl. muss man beim Einbau den Motor weitere 1-2 cm heben, da die neuen Lager nicht ganz so platt sind. Die Pariser habe ich bei Einbau drauf gelassen, haben nicht gestört. Das Hitzeschutzblech habe ich von oben mit der Schraube entnommen und umgekehrt. Im Prinzip dauert das nicht länger als das linke Motorlager. (Hat aber doch länger gedauert, bis ich das Wie herausgefunden habe ;) Wenn ich es noch einmal machen müsste, dann wäre es in 30 bis 40 min erledigt, alle 3 Lager.

Nur als kleine Anmerkung, wie mein Vorredner schrieb - die Überzieher die es bei MB dabei gibt, sind keine Transportsicherung oder dergleichen, sondern stellen einen Hitzeschutz dar, den man drauflassen sollte, wenn man denn die Lager länger nutzen möchte ;)

im M112 (C208) hab ich die auch drauf gelassen, und der dürfte vorn etwas schmäler als der W211 sein :p

https://www.motor-talk.de/.../motorlager-t2581966.html?...

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