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Lenkung schwammig, Auto wird nach links und rechts gedrückt

Audi A3 8VA Sportback
Themenstarteram 21. Dezember 2017 um 9:37

Mahlzeit Moin,

nach langem Hin und Her mit zwei Vertragswerkstätten habe ich schon fast aufgegeben. Ein freier Werkstattmeister hat mir bei einer Testfahrt aber gesteckt, dass mit meinem A3 Sportback 1.4 TfSI doch etwas nicht stimmt. Über eure Hinweise und eure Erfahrung wäre ich deshalb dankbar! Audi wimmelt mich bisher nämlich m.E. frech ab. Egal. Das eigentliche Problem ist, dass das Auto bei höheren Geschwindigkeiten nicht mehr so gern geradeaus fährt:

Fahre ich durch die Stadt ist alles noch soweit in Ordnung. Gefühlt zieht das Auto zwar leicht nach rechts (bzw. fährt dann geradeaus, wenn das Lenkrad etwas nach links geneigt steht). Deutlicher wird es aber auf der Autobahn. Hier wird das Fahrzeug zufällig nach links und rechts gedrückt, als würden Seitenwinde einwirken. Mal mehr, mal weniger, aber häufig spürbar. So ändert das Auto auch gern mal den Radius der Kurve, obwohl ich das Lenkrad fest im Griff habe. Vielleicht ja nicht fest genug, aber korrigieren muss ich die Richtung ständig. Dazu kommt, dass die Karre spürbar nach rechts zieht, wenn man beim Überholen mal durchtritt. Gehe ich von Gas, macht das Auto wieder einen Ruck nach links. Das ist reproduzierbar. Netter, wenn auch unerwünschter Nebeneffekt: Trete ich mal aufs Gas, kann ich den Radius der Kurve beeinflussen - die Rechtskurve wird enger, die Linkskurve weiter.

Irgendwie macht das Fahren so nicht wirklich Spaß. Hatte einen gleichartigen (aber neueren) Mietwagen mit wesentlich strafferer und direkterer Lenkung. Bei meinem A3 wirkt das alles etwas schwammig. Außerdem knackt es manchmal aus dem Motorraum, wenn die Vorderachse nach einer Unebenheit wieder auf die Straße "zurückfällt". Die Reifen sind zwei Monate alt.

Wäre total super, wenn hier jemand eine Idee hat, was das sein könnte. Die freie Werkstatt hat bei ihrer Sichtprüfung nichts gefunden und empfiehlt eine Achsvermessung. Das Auto hat ca. 70 Tkm auf dem Buckel.

Besten Dank schon einmal!

Beste Antwort im Thema

Vielleicht solltest du dir lieber erst einmal über deine Fahrweise den Kopf zerbrechen?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'RS3 Lenkung schwammig?' überführt.]

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Und aus welchen Grund wurde die Achs Vermessung noch nicht gemacht? Gibt es noch Hersteller Garantie? Wurde das Auto gebraucht oder neu gekauft und wo ?

Themenstarteram 21. Dezember 2017 um 10:19

Zitat:

@Manager2008 schrieb am 21. Dezember 2017 um 10:15:21 Uhr:

Und aus welchen Grund wurde die Achs Vermessung noch nicht gemacht? Gibt es noch Hersteller Garantie? Wurde das Auto gebraucht oder neu gekauft und wo ?

Audi möchte das nur gegen Bezahlung machen. Trotz Garantie. War ein Gebrauchtwagen direkt vom Audi-Händler, EZ 2014. Dort hätten zwei "Qualitätsfahrer" das Phänomen nicht beobachten können.

Macht so eine Vermessung denn bei den genannten Symptomen Sinn? Die kostet mich beim freien Reifendienst etwa 60 EUR. Können die da alles, was ggf. verstellt ist, regeln oder kann das nur der Audi?

Eine AV dient als Grundlage, Gewissheit zu erhalten, dass alle Fahrwerksparameter den Hersteller-Vorgaben entsprechen und ausgeschlossen werden kann, dass gravierende Fahrwerksmängel vorliegen.

Jede qualifizierte Werkstatt kann diese Tätigkeit mit der selben Präzision und in identischem Umfang ausführen, wie ein Audi-Händler.

Wichtig: Du hast Anspruch auf ein schriftliches Protokoll nach ausgeführter Tätigkeit.

PS: ich unterstelle, dass das Fahrzeug mit identischen Felgen und Reifen rundum ausgestattet ist und der Luftdruck auf die Herstellerangaben eingestellt wurde.

Stimme Gummihoeker zu. Die Achsvermessung in einer freien Werkstatt durchführen lassen. Sind gut investierte 60 oder 70€. Evtl. Abweichungen siehst du auf dem Protokoll. Bei Audi selbst liegst du sicherlich beim 3-4fachen Preis.

Hab das selbe Problem auf der Bahn. AV durchgeführt aber such keine Besserung. Mal fährt er wie auf Schienen mal zieht er nach links und rechts. Hab mich damit abgefunden.

Themenstarteram 21. Dezember 2017 um 14:27

Zitat:

@Alias1 schrieb am 21. Dezember 2017 um 11:24:31 Uhr:

Stimme Gummihoeker zu. Die Achsvermessung in einer freien Werkstatt durchführen lassen. Sind gut investierte 60 oder 70€. Evtl. Abweichungen siehst du auf dem Protokoll. Bei Audi selbst liegst du sicherlich beim 3-4fachen Preis.

Danke erstmal für eure Antworten!

Dadurch dass das Auto erst bei höheren Geschwindigkeiten anfängt zu schwimmen und bei schneller Beschleunigung nach rechts zieht erscheint es mir so, als würde das Problem vor allem durch größere Kräfte und Momente, die auf die Bauteile wirken, hervorgerufen werden. Laut Audi macht die Achsvermessung gerade deshalb keinen Sinn, "denn wenn Spur oder Sturz verstellt wären, würde sich das auch bei geringerer Belastung deutlich zeigen." Ist da was dran oder ist die Achsvermessung eurer Meinung nach der sinnvolle nächste Schritt?

PS: Reifendruck stimmt, Felgen und reifen sind identisch. Was wäre denn, wenn nicht oder falsch ausgewuchtet wurde?

So oder so halte ich eine Achsvermessung nicht für verkehrt (Bei mir in der Region wird keinen großen Wert auf Instandhaltung der Straßen gelegt ;) ) Sollten die Reifen eine Unwucht haben, dürfte sich das aus meiner Sicht eher in eine Art Vibration bemerkbar machen.

Nein eine Achsvermessung zu Beginn macht wenig Sinn.

Das Auto muss auf die Hebebühne und alle Achsführenden Teile müssen überprüft werden.

Für mich klingt es im ersten Moment so als wäre am linken Vorderrad entweder Querlenker oder Spurstange deutlich (!!!) ausgeschlagen. (Das nur mal als Ferndiagnose/Glaskugelraten)

Wenn das Autohaus das dir eine Gewährleistung schuldet die Auffassung vertritt das alles in Ordnung ist empfehle ich den Gang zu TÜV oder Dekra. Dort klagst du dein leid, das sind unabhängige Prüfingenieure die keinen finanziellen Nutzen aus irgendeiner Diagnose ziehen. I.d.R. bieten die eine solche Untersuchung als Service sogar Umsonst an.

Die haben auch entsprechende Prüfstände dazu.

Wenn die was finden, dann lass es dir schriftlich geben und geh damit zum Autohaus.

Sehr unwahrscheinlich dass sie sich dann immernoch quer stellen, wenn aber doch hilft nur mehr der Anwalt.

PS: Ich würde mit dem Auto nur noch die allernötigsten Wege fahren, TÜV/Dekra und dann direkt Autohaus.

Zumindest wenn die Schilderungen nicht übertrieben wurden.

Ein ausgeschlagenes Gelenk welches sich schon im Lenkverhalten bemerkbar macht und nicht nur klappert ist nicht weit davon entfernt rauszufliegen, dann ist das Auto unlenkbar.

Eine AV zu Beginn, ist die sinnvollste Maßnahme, um überhaupt und Fakten zu schaffen und dokumentieren.

Wie von Dir in Absatz zwei angesprochen, werden VOR der AV alle relevanten Fahrwerks- und Lenkungsteile auf Spielfreiheit und mögliche Defekte geprüft.

Dieses Procedere, welches auch Inhalt für den Auftrag "AV" ist, ist unerlässlich, um überhaupt erst eine Basis zu schaffen.

Welche Fakten willst du denn mit der AV schaffen? Was soll dokumentiert werden?

Wenn du Pech hast dokumentierst du das die Werte gerade so noch im Soll bist und löhnst 100€ für nichts.

Ich habe schon sehr viele Achsvermessungen in verschiedenen Betrieben durchführen lassen, von ATU über die Vertragswerkstatt bis zum unabhängigen Reifenhändler.

Absolut keiner hat vor der Vermessung das Fahrwerk überprüft, kein Wunder, dafür werden sie ja auch gar nicht bezahlt.

Das wird frühestens dann gemacht wenn der Kunde zurück kommt und sich über das weiterhin schiefe Lenkrad beschwert.

Wenn ich dich richtig im Kopf habe hast du selbst einen entsprechenden Betrieb, zumindest gibt das auch dein Name her. Wenn du selbst vor einer AV das Fahrwerk kontrollierst ist das sehr löblich, aber schliesse von dir nicht auf andere Betriebe. Und wenn dann gib dem TE deine Adresse ;)

Deswegen fahre ich VOR der AV zu Dekra/TÜV/KÜS/GTÜ etc. und lass mir dort mein Fahrwerk durchchecken, das ist ein Prüfingenieur der kann tatsächlich Fakten schaffen.

Bei den Prüforganisationen ist das i.d.R. Service und kostet nichts.

Was andere Werkstätten sagen oder vermessen interessiert den Vertragshändler auch wenig.

Wenn der mir sagt das mein Fahrwerk mechanisch ok ist, DANN lasse ich die Einstellung überprüfen und ggf. einstellen.

PS: Die Prüforganisationen haben i.d.R. auch spezielle Prüfstände die es erlauben das Fahrwerk nicht nur statisch sondern auch dynamisch zu überprüfen, da können Werkstätten i.d.R. nicht mithalten.

Themenstarteram 22. Dezember 2017 um 9:23

Zitat:

@Destructor schrieb am 21. Dezember 2017 um 23:14:19 Uhr:

Nein eine Achsvermessung zu Beginn macht wenig Sinn.

Das Auto muss auf die Hebebühne und alle Achsführenden Teile müssen überprüft werden.

Für mich klingt es im ersten Moment so als wäre am linken Vorderrad entweder Querlenker oder Spurstange deutlich (!!!) ausgeschlagen. (Das nur mal als Ferndiagnose/Glaskugelraten)

...

PS: Ich würde mit dem Auto nur noch die allernötigsten Wege fahren, TÜV/Dekra und dann direkt Autohaus.

Zumindest wenn die Schilderungen nicht übertrieben wurden.

Ein ausgeschlagenes Gelenk welches sich schon im Lenkverhalten bemerkbar macht und nicht nur klappert ist nicht weit davon entfernt rauszufliegen, dann ist das Auto unlenkbar.

Danke für deinen Rat! Die freie Werkstatt hat mein Auto auf der Hebebühne nach der Testfahrt nach eigener Aussage etwa eine Stunde lang inspiziert. Würden die ohne diese statischen und dynamischen Prüfstände von TÜV, etc. auch herausfinden, wenn Querlenker oder Spurstange nicht mehr in Ordnung bzw. die Gelenke ausgeschlagen sind oder kann es sein, dass sich das erst unter Belastung zeigt? Deine letzte Aussage verunsichert mich nämlich etwas. Das Auto war erst im September zur HU. Würde man derartige Fehler dabei nicht feststellen? Im Prüfbericht stehen keine Vorbehalte diesbezüglich.

Werd wohl in den sauren Apfel beißen und dem Audi das Auto auf den Hof stellen.

Naja, es kann sein das man es erst unter Belastung auf dem Prüfstand merkt. Ein guter Mechaniker kann zum Teil aber auch mit dem Montiereisen soetwas nachstellen und Spiel in den Gelenken rausfinden.

Eine HU ist leider keine verlässliche Prüfung, abgesehen davon das diese z.T. als Gefälligkeit vergeben wird ist es nur eine obeflächliche Prüfung welche häufig bei Werkstätten vor Ort durchgeführt wird.

Die Behauptung, dass eine HU, welche nach festgelegten Richtlinien von einem amtlich anerkannten Sachverständigen durchgeführt wird, keine verlässliche Prüfung darstellt und einer oberflächlichen Gefälligkeit gleichkommt, ist schon mal eine Ansage...

Du lebst in deiner kleinen Traumwelt oder? :D

Selbst die Prüforganisationen haben erkannt das da sehr viel Schmu getrieben wird und versuchen dagegen vorzugehen, bisher mit nicht sehr durchschlagendem Erfolg.

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