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Lebenslauf meines VW Caddy 1.6 TDI 75 KW BMT Comfortline in salsa-red

VW Caddy 3 (2K/2C)
Themenstarteram 25. Oktober 2015 um 13:09

Ich möchte gerne hier den Werdegang meines Caddy dokumentieren. Habe mich bewusst für diese Thread-Form entschieden, denn so können andere User hemmungslos Kommentare, Vorschläge und Kritik posten - was alles gleichermaßen erwünscht ist. :)

Habe den Caddy Anfang November 2014 mit dem 1.6 TDI 75 KW BMT Comfortline in salsa-red bestellt. Lieferzeit 12 - 16 Wochen ... also hieß es mal warten. :o

Die letzten Jahre bewegte ich einen VW Golf IV Variant 1.9 SDI. Mit all dem Kram fü unsere heute anderthalb Jahre alten Zwillinge war der Wagen einfach schnell voll (trotz großer Dachbox) und zudem mit seinen brachialen 68 PS auf Reisen in den Sauerland-Bergen überfordert. Also im Oktober 2014 für einen anständigen Kurs verkauft, zumal sich mit einer klappernden Spannrolle ein vorschneller ZR-Wechsel ankündigte. :( Mein SDI war auch 'ne Wanderdühne. Aber es macht einfach keinen Spaß mehr und nervt, wenn man als Flachländer in Bergen unterwegs ist oder die Kiste voll bepackt ist inkl. Dachbox. Daher war klar, dass mir der "Sprung" von 68 PS auf nur 75 PS als kleinste Diesel-Variante nicht zufriedenstellen wird. Zudem war der Reimport mit Comfortline-Ausstattung ohnehin nicht mit der kleinsten Motorisierung bestellbar. Und die lohnt für mich, da ich Dachreling, Klimaanlage und starkgetönte hintere Scheiben brauche. Also alles gut. Der Tiguan meines Vaters hat den 140 PS TDI ... das ließ sich auf der Urlaubsreise schon echt gut fahren, da werde ich natürlich Abstriche machen müssen.

Bin gar nicht so der Landstraßenüberholer ... gestört hat mich beim Golf immer der enorme Anlauf, wenn ich auf der Autobahn von der rechten Spur hinter dem LKW hängend auf die linke Spur wollte und da nicht megaviel Luft war sprich Beschleunigung von 80 kmh auf 120 kmh (um dann vor dem LKW wieder rüber zu gehen und Platz für die Schnellfahrerfraktion zu machen :eek: ).

Der SDI ist beim schon relativ schweren Golf untermotorisiert gewesen für die Autobahn, ganz klar. Ab 110 aufwärts ging der Dieselverbrauch steil nach oben, weil man einfach mit zu hoher Drehzahl fuhr.

Der Caddy ist ein Reimport aus Dänemark. Die dortige Ausstattung ist der unseren ähnlich, teilweise einen Tick besser (z.B. Berganfahrhilfe Serie). VW bietet den Caddy in DK recht günstig an, so dass ich knapp unter 20 T € blieb. Er hat als Zusatzausstattung Climatronic, Park-Lenk-Assi, Netztrennwand und abnehmbare AHK. Leider wurde meine Vorfreude etwas gebremst. Der dänische VW-Händler hatte beim Bestellen ein Kreuz falsch gesetzt sprich die AHK ist fest und nicht abnehmbar. Pech, machte dem Wagen 260 € günstiger. Ich brauchte den Wagen aber dringend und anderswo trieb ich den Wagen nicht zu annähernd dem Preis auf. Beim örtlichen VW-Dealer stand einer, allerdings ohne Park-Lenk-Assi und selbst als Kurzzulassung fast 6.000 € teurer.

Kleine Anekdote: Der Caddy wird mein erster Neuwagen. Ich habe ca. 2007 schon mal versucht einen Neuwagen zu kaufen; ebenfalls per Bestellung bei Euro-Nissen. Auch damals kam der Wagen nicht wie von mir konfiguriert sondern mit falscher Innenausstattung. Hab ihn damals nicht abgenommen und weiter Fabia gefahren ...

Bin seit Anfang März gute 1.000 km gefahren. Läuft einwandfrei, ich mag das erhöhte Sitzen. Und Schiebetüren sind genau so hilfreich wie vorher gedacht.

Er fährt sich weiterhin super, hat aktuell 7.600 km runter und die Wahl mit 102 PS ist ausreichend flott für meine Bedürfnisse.

 

An einige Dinge muss(te) ich mich erstmal gewöhnen:

Lichtassi - Ich kann schon selbst Licht anschalten bzw. mache es auch bei angehender Dunkelheit an, wo es dem Lichtassi aber noch hell genug ist. Also im Ergebnis keine Hilfe, war halt Serie.

Tempomat - Sehr praktisch und hilft etwas beim Dieselsparen aufgrund des sehr gleichmäßigen Gasgebens.

Schiebetüren in Verbindung mit hoher Sitzposition - Einfach geniel zum Anschnallen der Mädels in den Kindersitzen. Und die Kinder können schön rausgucken.

Regensensor - Wischt für meine Bedürfnisse viel zu oft und schnell. Auf der unempfindlichsten Einstellung meistens so grad akzeptabel. Leider nicht einfach so deaktivierbar. Mal gucken, ob ich mich daran gewöhne oder den rausprogrammieren lasse. :(

Parkhilfen - Die Piepser vorne und hinten sind super. Den Park-Lenk-Assi hab ich noch nicht benutzt. Musste ich ja dazuwählen, um vorne Piepser zu haben. Schadet nicht.

 

Abgesehen vom Kühlwasserverlust nach Maderbiss fährt der Caddy ohne Fehl(er) und Tadel. Verbrauch 4,5 bis 6 Liter. Bei normaler Fahrt knapp über fünf, hab aber auch schon 4,3 geschafft. Bei Kurzstreckenstadtverkehr natürlich einiges mehr. Bedenkt man den CW-Wert einer Schrankwand, ist das schon sehr anständig.

Demnächst kommen dann die inzwischen gebraucht erworbenen Winterreifen im Neuzustand drauf. :) Bin wirklich sehr zufrieden mit der Entscheidung. Die busartige Fahrzeughöhe ist einfach schön - sei es die Übersicht beim Fahren, das bückfreie Einladen/Anschnallen der kleinen Mädels oder der wirklich große weil eben auch hohe und dank extra geordertem Trennnetz auch hemmungslos nutzbare Kofferraum.

Seit der Auslieferung im März 2015 bin ich aktuell 12.200 km gefahren.

Mal schauen, was die VW-Nachbesserung bringt ... :confused:

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 12. Mai 2019 um 13:45

Da unsere Zwillings-Mädels mit fünf Jahren jetzt groß genug für erwähnenswerte Fahrradtouren sind, haben wir uns ein Familienostergeschenk in Form eines AHK-Fahrradträgers gemacht. Sinnvoll war nur ein Träger für zwei oder vier Fahrräder. Den Vierer finde ich aber sehr monströs, voll beladen grenzwertig hinsichtlich der AHK-Stützlast und auch erst perspektivisch voll nutzbar wenn die Mädels größere Fahrräder haben. :rolleyes: Folglich haben wir uns einen Zweier geholt und die Fahrräder der Mädels fahren im Kofferraum mit – im Caddy kein Problem :p , 14-Zoll-Fahrräder können dort aufrecht von hinten gegen die Rückbank gelehnt oder leicht versetzt hingelegt werden.

Allerdings nutzen wir den Fahrradträger nicht gerade wöchentlich. Da ich aber trotzdem ein qualitativ gutes sprich stabiles Modell wollte, entschied ich mich für einen von Thule. Den gab es kürzlich bei Obi im Online-Shop als Frühlingsangebot für rund 200 €. Da passt für mich das Verhältnis zwischen Preis, Qualität und Nutzungshäufigkeit. Obwohl die Fahrräder im montierten Zustand gekippt werden können, lässt sich die senkrechte und tief runtergehende Heckklappe des Caddy nicht öffnen. Das wusste ich schon vorher, alternativ hätte ich ein mehr als doppelt so teures Modell extra für Vans a la T6 & Co. kaufen müssen.

Gestern gleich die erste Testfahrt mit einem Fahrradtransport zum NOK (für Südelber: Nord-Ostsee-Kanal, von unserem Zuhause 20 Min. entfernt). Sehr zu empfehlen, direkt am Kanalufer verlaufen Fahrradwege. Die Fahrt war gut, es schaukelt und wackelt nix. Natürlich muss ich den Träger dann nach Abnehmen der Erwachsenen-Räder demontieren um an die Fahrräder der Kinder im Kofferraum zu kommen. Während der Fahrradtour hatte ich den Träger dann in den Kofferraum gelegt.

Ist sicher keine Optimallösung, aber für paarmal im Jahr völlig ok und mit etwas Übung kein großer Zeitfresser. :) Und man muss auch bedenken, dass wir als nächstes Familienauto auf einen Mittelklasse-Kombi umsteigen wollen und dann ist der Abklappwinkel des Trägers groß genug um den Kofferraum zu öffnen. Stand jetzt wird der aktuell gut vier Jahre alte Caddy aber noch mindestens drei Jahre bei uns verbleiben.

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Themenstarteram 26. Oktober 2015 um 14:42

Ergänzung zum Thema Rostvorsorge. Sowas stelle ich mir für den Schweller vor:

HT Hohlraum Schutzwachs

 

Zehn Jahre sind im Automobilbau -getrieben von Aktienkursen und Gewinnerwartungen- eine Ewigkeit, die Einsparungen -sorry Entfeinerungen- weiter vorangeschritten. Die alten Caddys haben die geringsten Probleme mit dem Rost (außer Türgriffe der Schiebetüren). Die Lackstärken haben in den Jahren deutlich abgenommen, bestimmte Bereiche werden nicht mehr auslackiert oder klarlackiert.....Rost ist bei heutigen Fahrzeugen wieder ein sehr großes Thema. Nicht bei Fahrzeugen im Leasingnutzungszeitraum, aber danach deutlich. Die Zeiten des aus der Heckklappe triefenden Rostschutzes eines Golf II sind längst Geschichte....

@ PIPD black

So siehts aus, der Krempel soll heutzutage nicht mehr lange halten.

Themenstarteram 27. Oktober 2015 um 8:45

Die Fahrzeugqualität ist heutzutage definitiv nur so gut wie sie (zum Verkaufszeitpunkt) unbedingt sein muss. Gar keine Frage.

Der ganze Spraydosenkram ist nur teuer und die Sonden zu kurz. Druckbecher mit langen Sonden sind die erste Wahl. Das hier (Fluid-Film Liq.A) ist ja vom Rostschutzdepot empfohlen und gibt es auch in den ungeliebten Spraydosen, falls man keine Druckluft hat.

Themenstarteram 28. Oktober 2015 um 13:59

Hab ich jetzt auf die Schnelle nicht in Spraydosen-Form gefunden. Ist für mich ein Muss zum Selbermachen ...

Zitat:

@Nordelber schrieb am 28. Oktober 2015 um 13:59:22 Uhr:

Hab ich jetzt auf die Schnelle nicht in Spraydosen-Form gefunden. Ist für mich ein Muss zum Selbermachen ...

Findest Du z.B. hier und solltest dann noch die Sonde nehmen.

Von Wachs würde ich persönlich die Finger lassen, das wird mit der Zeit rissig (egal was der Hersteller schreibt) und unterrostet dann. Fett schließt Risse spätestens im Sommer immer wieder und unterkriecht auch nach Jahren noch Wasser. Bei Wachs kriecht gar nichts mehr, wenn das Lösungsmittel mal verdampft ist (das übrigens stinkt).

Themenstarteram 29. Oktober 2015 um 9:03

Danke das hatte ich natürlich gefunden. War mir aber nicht ganz sicher ob identisch mit den hier schon erwähnten Fluid-Film Liq.A :)

Die Sonde ist ein Muss. Damit komm ich aber zumindest im Schweller überall hin.

Kommt aus dem gleichen Topf - ist nur etwas dünner, damit es mit dem geringen Dosendruck verarbeitet werden kann. Man braucht halt etwas mehr davon.

Themenstarteram 30. Oktober 2015 um 10:28

Ok, vielen Dank für die Info!

Themenstarteram 29. November 2015 um 12:35

Vor einigen Wochen wurden die gebraucht erworbenen Winterreifen (auf Stahlfelgen) montiert. Habe jetzt auch die erste Fahrt mit leichten Minustemperaturen hinter mir.

Meine Eindrücke:

- Reifengröße identisch, daher keine Veränderung im Fahrgefühl

- Der Caddy ist augrund der BMT extrem lang übersetzt sprich es dauert wirklich lange, bis er halbwegs warm wird. Bei richtigen Minustemperaturen in Verbindung mit der bei mir üblichen gemäßigter Fahrweise habe ich Zweifel, ob die 30 km zur Arbeit genügen um überhaupt auf volle Öltemperatur zu kommen. :eek:

- Fahrgefühl bei Glätte gut und sicher, ausreichende Rückmeldung der Straßenverhältnisse

- AC-Taste muss man auch im Winter einige Zeit vor Fahrtende ausschalten. Sonst beim nächsten Anschalten viel Feuchtigkeit in Form beschlagener Scheiben. Im Sommer mache ich das eh so, damit die Lüftung sauber bleibt und nicht müffelt :rolleyes:

Mehr dann nach der ersten Fahrt im Schnee :)

Ansonsten rollt er tadellos, wurde aber zuletzt überwiegend für Kurzstrecken genutzt. KM-Stand aktuell 13.100

Ab 4 Grad läuft die AC doch eigentlich schon nicht mehr oder hat sich da was geändert?

30 km werden schon reichen, wenn du nicht von einem Stau in den nächsten fährst und die größte Heiz- und Gebläsestufe wählst und beibehältst.

Der Kompressor wird nicht mehr gebraucht, um Kälte zu erzeugen (hat eine steuerbare Taumelscheibe um die Kompressionsleistung zu regeln)

Aber die Klima hat meine ich eine 'Trocknerpatrone' (oder sowas in der Art/z.B.) , deswegen hält sie im Winter ja auch die Scheiben besser beschlagfrei als ohne... (obwohl sie keine Kühlleistung erbringt)

Ok.

Ich dachte, da ist die ganze Anlage abgeschaltet und funktioniert nur noch wie ein Auto ohne AC.

Das Trocknen der Luft funktioniert auf jeden Fall auch bei niedrigen Temperaturen. Bei meinem 1,4l bleiben die Scheiben ohne AC deutlich länger beschlagen, auch wenn ich den Ventilator hoch schalte.

Diesen Punkt verstehe ich nicht:

"AC-Taste muss man auch im Winter einige Zeit vor Fahrtende ausschalten. Sonst beim nächsten Anschalten viel Feuchtigkeit in Form beschlagener Scheiben. Im Sommer mache ich das eh so, damit die Lüftung sauber bleibt und nicht müffelt"

Die beschlagenen Scheiben habe ich vor allem, wenn ich die Heizung bei niedrigen Außentemperaturen bis zur letzten Fahrminute anlasse und dann beim Aussteigen ganz schnell die Türen schließe. Das ist auch physikalisch erklärbar, denn die warme Luft um Fahrzeug enthält viel Wasserdampf, der beim Abkühlen kondensiert. Einmal durchlüften mit Außenluft und das Problem ist gelöst. Wobei ich es im Auto eh nicht wärmer mach als 18 bis 20 Grad.

Ich lasse bei geparktem Fahrzeug auch immer die vorderen Seitenscheiben 2 cm auf, um einen Luftaustausch zu ermöglichen. Dank Clim Air sieht man es kaum und es kann auch nicht reinregnen. Denn wenn mal die Sonne scheint, verdunstet Wasser von der Bodenmatte und kondensiert dann an den Scheiben. Unter 0 gibt es eine Eisschicht.

Bernhard

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