Kühlwasserlampe geht nicht mehr aus
Hallo zusammen, ich habe am 22.10.2020 einen SLK 200 R170 Bj. 1998 (136PS) mit 135tsd. Km für 4.000€ bei einem Händler gekauft. Mein Vermieter ist selber 2-facher Autohausbesitzer und da ich einen sehr guten Draht zu ihm habe und er meinen SLK Händler kennt, bot er mir an diesen mal anzurufen und vor Kauf mal zu dem SLK zu befragen "von Händler zu Händler erzählt man sich schon mal mehr."
Mein Vermieter erzählte mir dann grob, dass der Händler sehr vertrauenswürdig sei, es wäre im Kühlsystem eine Leitung ausgetauscht worden, dies sei aber erledigt (meine Wortwahl).
War also froh und stolz Besitzer eines SLK Cabrios zu werden. Bei Abholung wunderte ich mich allerdings, dass die Kühlwasserlampe an war, dem Händler mitgeiteilt, meinte er, dass dies anfänglich sein könnte, kippte 1l rein und die Lampe war aus.
1 Woche später fuhr ich zu meinem Bruder nach Köln (Solingen --> Köln rund 30km), knapp in Köln angekommen ging erneut die KW-Lampe an, bevor ich wieder nach Solingen zurückfuhr, kippte ich 1,5l Wasser nach...Lampe wieder aus...in SG angekommen ging sie wieder an - erneut 1,5l nachgekippt.(Lampe wieder aus)...innerhalb der nächsten Woche bin ich wenig gefahren, dann jetzt am WE nach Wuppertal und dort ging die Lampe erneut an, an einer Tankst. angehalten versuchte ich erneut Wasser nachzukippen (im warmen Zustand) aber irgendwie hatte ich Probleme, denn ich sah, wie es 15cm unter dem Einfüllstutzen scheinbar austrat und sich am Bodenblech sammelte, nicht alles, aber rund die Hälfte von 1,5l....die Lampe ging allerdings nicht mehr aus, die Temperatur ging auf max. 80° mehr nicht.....in SG kippte ich im kalten Zustand wieder 1,5l nach, die Lampe blieb an.....(aktueller Stand - werde heut Nachmittag erneut nachkippen).
Meinen Händler verständigt, meinte dass er aktuell in Quarantäne sei, kommenden Freitag möge ich vorbeikommen, dann würde er sich des Falls annehmen...
Eure Meinung dazu würd mich aber schon vorher noch interessieren, es waren jetzt über 5l und nach "erledigt" kommt mir das irwie nicht vor....
Lg Frank
43 Antworten
Was ich nicht verstehe ist das man noch ruhig schlafen kann und mit einer Engelsgeduld auf andere wartet die einem die Probleme "vermeindlich" dann ja lösen. Ich würde mit der Karre nicht mehr fahren und mich erst recht nicht mehr auf die Bahn trauen weil ich Angst hätte liegen zu bleiben oder den Motor zu schrotten.
Ist mir egal ob die Karre verreckt, aber verstehen würde ich so Leute dann doch gerne mal.
Die anderen Figuren a la "Vermieter" oder "Händler" geben aber auch kein besseres Bild ab. Kann doch nicht so schwer sein sich mal den scheiß Motor anzusehen und zu schauen wo die Plörre hinläuft. Ich frage mich echt wie manche ihren Alltag bewältigen.
Eins ist Fakt: Mit dem R170 hat der TE das falsche Auto. Hier muss man zumindest die Bereitschaft haben Probleme anzugehen sonst ist man als Durchschnittsverdiener nach 2 Jahren pleite.
Oder verarscht der uns etwa?????
Zitat:
@db-fuchs schrieb am 29. November 2020 um 17:19:23 Uhr:
Da ist aber jetzt auch Punkt erreicht wo mal ein Befund her muss da würde ich MB empfehlen.
Ich verstehe den Threaderöffner. Er hat sich das Fahrzeug gerade gekauft und logischerweise wenig Lust gutes Geld für eine Analyse hinzulegen die eigentlich der Gewährleister machen müsste. Wenn jetzt sein Vermieter und Besitzer von Werkstätten einen Drucktest machen will, würde ich auch drauf zurückgreifen, schließlich ist das keine Raketentechnik.
Trotzdem ist das Hin und Her unverständlich und ich glaube auch nicht, dass die SLK-Wahl gut war. Es gibt so viele Golfs & Co. für kleines Geld.
Ja mag ja alles sein aber da muss doch mal ein Endpunkt gesetzt werden und dafür muss er einen Befund in der Hand haben.Und da würde ich sagen Fahrzeug Rückgabe, Kaufpreis zurück - Nutzung und gut ist.
Naja, der Preis ist fast egal, deshalb fährt ihn ja jeder Hansel. Aber die vielfältigen Probleme im Griff zu haben verschlingt relative Unsummen. Von artgerechter Pflege und Instandhaltung braucht man gar nicht erst anzufangen heutzutage. Da läuft dann "alles super seit Jahren mit nur einem Ölwechsel" bis auf einmal die Kette reißt, der Himmel verölt ist, die PSE abgesoffen ist, etc. etc. etc.. Eigentlich schade das so viele beim Verwerter landen, verbastelt werden oder total abgerockt sind weil die Fahrerklientel halt nur Golf gewöhnt ist und noch in dem Irrglauben gefangen ist ein Mercedes wäre unverwüstlich. Widerum ist MB mit der Rostkarre nun wahrlich auch kein Meisterstück gelungen das es verdient ewig zu leben.
Dennoch, es gibt exakt folgende Möglichkeiten wo die Plörre hinläuft:
- Ins Motoröl
- In den Brennraum
- Ins Getrieböl (falls Automat)
- Nach außen
- In den Wischwasserbehälter (Heizung)
- In den Klimakasten
Und bei all diesen Möglichkeiten würden gefühlte 10 Liter dann doch eher auffallen weil Gestank, hinüber oder Pfütze? Da bräuchte ich auch keinen Druckstest sondern nur noch ein gesundes Auge und eine halbwegs gute Nase? Ok, im Idealfall sollte man mal vor einem Motor gestanden haben.
Also abschließend: Noch einmal hin, Nachbesssern lassen, dann zum Anwalt und den die Reparatur regeln lassen. Und bitte nicht wundern: Ohne Anwalt macht ein Händler nothing! Und vor allem mails schreiben und belegen können das 2 Versuche stattgefunden haben. Btw., eine Schadensanalyse mit der Aussicht auf Reparatur kostet oft nichts. Zu MB würde ich nicht unbedingt. Kann ja mittlerweile jeder Dorf- oder Hobbyschrauber besser.
Ähnliche Themen
Davon reden wir seit zig Posts. Es muss halt einer die 2 Minuten opfern und hinleuchten an die Schottwand ;-). Ich lach mir nen ast wenn der Vermieter noch für den Drucktest kassiert.... :-)
So, wie ich das sehe, liegt ein Teil des Problems darin, dass einige den SLK als alleiniges und Ganzjahresfahrzeug nutzen oder nutzen wollen. So wird jeder Ausfall zum Problem und Fahrzeugpflege findet allerhöchstens in der Waschanlage statt.
Ich finde, das ist ein Sommerschönwetterfahrzeug mit Dach gegen plötzlichen Regen. Dann gibt's auch keinen Rost.
Zitat:
@MxD schrieb am 29. November 2020 um 18:22:42 Uhr:
Davon reden wir seit zig Posts. Es muss halt einer die 2 Minuten opfern und hinleuchten an die Schottwand ;-). Ich lach mir nen ast wenn der Vermieter noch für den Drucktest kassiert.... :-)
Nene...er hat mir den Test ja vorgeschlagen, einen Kostenvoranschlag zu erstellen und damit dann zusammen zum Händler.
P.S. Heute morgen war die Lampe dann wieder an. Meonem Vermieter schon Bescheid gegeben....
Zitat:
@Ha-Pe-85570 schrieb am 29. November 2020 um 20:16:50 Uhr:
So, wie ich das sehe, liegt ein Teil des Problems darin, dass einige den SLK als alleiniges und Ganzjahresfahrzeug nutzen oder nutzen wollen. So wird jeder Ausfall zum Problem und Fahrzeugpflege findet allerhöchstens in der Waschanlage statt.Ich finde, das ist ein Sommerschönwetterfahrzeug mit Dach gegen plötzlichen Regen. Dann gibt's auch keinen Rost.
Ich oute mich mal, daß der SLK als alleiniges Ganzjahresfahrzeug genutzt wird. Laufleistung im Jahr ca. 6000 Kilometer. Habe mich explizit für den 172er entschieden und es keine Minute bereut, ist auch bei winterlichen Verhältnissen kein Problem.
Eine Waschanlage sieht der "Kleine" nicht, only handwash :-)
Gruss
Zitat:
@SLK172 schrieb am 30. Nov. 2020 um 09:28:53 Uhr:
Habe mich explizit für den 172er entschieden
Der ist auch noch keine 20 Jahre alt und durch viele Bastler-Hände gegangen.
Zitat:
@SLK172 schrieb am 30. November 2020 um 09:28:53 Uhr:
Ich oute mich mal, daß der SLK als alleiniges Ganzjahresfahrzeug genutzt wird. Laufleistung im Jahr ca. 6000 Kilometer. Habe mich explizit für den 172er entschieden und es keine Minute bereut, ist auch bei winterlichen Verhältnissen kein Problem.
Eine Waschanlage sieht der "Kleine" nicht, only handwash :-)
Naja, der R172 ist auch nicht unbedingt als die Rostkarre vor derm Herrn bekannt im Vergleich zum 170er. Dennoch hast du natürlich den Unterboden ordentlich konserviert? Ist halt immer schade wenn nach 10 Jahren die Achse raus muss weil die Bremsleitungen durch sind (da hilft auch ein R172 nix).
Das sollte das erste sein was man nach Kauf macht, nur der Normalo schert sich nicht drum und das Ergebnis sieht man dann beim TÜV (bei jeder Baureihe).
Zugegeben gibt es beim R172 weniger Wehwehchen die beim R170er so an die 30 Punkte umfassen. Undichtes Dach und ein rasselnder Kettentrieb beim 350er (blue efficiency) fallen mir spontan ein. Bei letzterem meine ich nicht! das Wellenrad bis 2007.
@MxD OT
Den 172er erst letztes Jahr bekommen und seitdem mit Mike Sanders unterwegs. Dach wurde schon über die junge Sterne Garantie getauscht. SLK 200 BJ. 09/2015, 32000 KM. Möchte den SLK lange fahren, da er mir jedenTag ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Dem 171er SLK 200 BJ. 2008, KM 102000 KM, wurde über Kulanz die Hinterachsträger erneuert und wir haben ihm noch Stahlflexleitungen und eine Hohlraumversieglung gegönnt. Das Alltagsauto meiner Partnerin :-)
Gruss
Zitat:
@MxD schrieb am 30. Nov. 2020 um 18:38:07 Uhr:
Dennoch hast du natürlich den Unterboden ordentlich konserviert?
Da unser R172 350er zwar locker 10.000 km im Jahr zu den Biergärten in Bayern unterwegs ist, aber höchstens eine Handvoll Regenfahrten im Sommer erlebt, wird der so rostfrei bleiben, wie unser Crossfire davor. In beiden Fahrzeugen blieb das Dach fast den ganzen Sommer über offen. Jegliche Maßnahmen wären da völlig überflüssig. Ich bleibe dabei SLK und SL sind Schönwettersommerfahrzeuge qua Bestimmung.
Na dann paßt es ja bei euch. Suche aktuell ne Wanderkarre und könnte heulen wenn ich drunter schaue und die Bremsleitungen beim nächsten TÜV den Daumen nach unten kriegen würden. Ein paar Dosen Wachs über die Jahren hätten es getan. Beim slk neble ich regelmäßig den Boden ein (sanders ist eh an den Blechen). Ist so ein psychoding.... :-)