Kosten je km für euren W212/S212

Mercedes E-Klasse S212

24 Cent/km

Bei mir sind es (ohne Kaufpreis) nach 1/2 Jahr und 6.000 km S212; E 200 CGI; EZ: 05/2010; im Moment 24 Cent/km. Hatte noch keine Inspektion in meinem Besitz...

Da ich normalerweise relativ wenig fahre (ca. 9.000 km/Jahr) würden mich eure Kosten vom kleinsten bis zum größten W212/S212 mal interessieren. Es gibt sicherlich noch mehr so Spinner wie mich, die sich alle Kosten für ihr Fahrzeug aufschreiben.

Bezahlt habe ich bis auf Steuer, Versicherung, Anmelden, Kennzeichen, Kofferraumwanne u. Ladekantenschutz über Tanken, Reifenwechsel, Parkgebühren bis hin zur Waschanlage...bisher noch nichts weiteres. Aber all dies ist in die Berechnung "Kosten je km" eingeflossen. Wie handhabt ihr das und wie sehen eure Kosten je km aus. Interessant (für mich) auch oder gerade bei den 400er'n aufwärts...

Beste Antwort im Thema

Wer sich selbst bescheißen will, der rechnet ruhig wie Ihr das macht. Rechnet einfach die Kosten vor der ersten Inspektion aus, lasst den Wertverlust als wirklich kleinen Kostenfaktor beim W212 weg. Kauft noch nicht mal einen neuen Reifen. Nein, rechnet einfach nur Sprit, Steuer und Versicherung (ach ja, die optimalerweise mangels Vergleichbarkeit auch nicht) und dann bescheißt Euch selbst mit so Traumwerten von 20-40 Cent.

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Ohne eine Einigung auf einen vergleichbaren Rechenansatz ist das doch alles Blödsinn hier. Das ist genauso aussagelos wie diese ewigen Verbrauchsthreads.

Letzten Endes geht es doch nur wieder darum, wer mit besonders niedrigen hohen Zahlen glänzen will.

Willkommen am Stammtisch! ??

Zitat:

@Pahul schrieb am 7. Februar 2015 um 06:43:49 Uhr:


Einzig hat unser User @J.M.C. hier eine realistische Betrachtungsweise - der Rest ist nur mit Selbstbescheißen und Schönrechnen befasst.

Also ich würde mich mit meiner Kalkulation nicht zu den obig beschriebenen zählen. 🙂

Gruß Andy

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 9. Februar 2015 um 10:29:18 Uhr:



Zitat:

@Pahul schrieb am 7. Februar 2015 um 06:43:49 Uhr:


Einzig hat unser User @J.M.C. hier eine realistische Betrachtungsweise - der Rest ist nur mit Selbstbescheißen und Schönrechnen befasst.
Also ich würde mich mit meiner Kalkulation nicht zu den obig beschriebenen zählen. 🙂

Gruß Andy

Man sollte bei der Kostenrechnung nicht die betriebswirtschaftlichen Kostenrechnungsregeln mit den Grundregeln der privaten Haushaltsplanung vermengen.

M.E. macht es für den Barzahler und gleichzeitigem Privatnutzer wirklich keinen Sinn die "Investitionen" bzw. die (für den gewerblichen Nutzer) daraus retultierenden Abschreibungskosten mit den Betriebskosten zu vermengen, wenn er nicht gerade einen turnusmäßigen Finanzierungsplan für die restlichen Autos in seinem Leben plant; aber wer weiß schon, wie lange er noch lebt?🙄

Wenn ich z.B. als Barkäufer den Betrag x auf den Tisch des Autohauses gelegt habe, weiß ich nur sicher, dass mein Konto um diesen Betrag geschrumpft ist und wie hoch etwa die laufenden kalkulatorischnen Kosten sein werden, um fortan meinen neuen Schatz zu bewegen. Mein Interesse ist daher bei der Verfolgung der Kosten primär auch nur auf die laufenden Kosten ausgerichtet.

Ich kann doch nicht einen Preisverlust auf der Basis von beispielsweise 5 Jahren einbeziehen, wenn ich gar nicht weiß, wann ich das Auto wieder veräußere.

Eine alte Börsianerregel besagt: "Verluste wie Gewinne sind erst dann zu verbuchen, wenn sie realisiert sind und nicht wenn das Börsenbarometer gerade gut/schlecht steht."

Und wenn jemand meint, er müsse unbedingt seinen fiktiven Wertverlust in die Kostenrechnung/km einbringen, dann bitte aber exakt gestaffelt für`s 1., 2., 3., 4., ...10.,......20. Nutzungsjahr bei zusätzlich gestaffelten Jahreskilometerleistungen.
So wird auch er spätestens dann feststellen, dass sich mit jedem Nutzungsjahr bzw. jedem zusätzlich gefahrenen km die Kosten/km kontinuierlich verringern.
Das hat dann auch wirklich nichts mehr mit "selbst bescheißen" zu tun.

Zitat:

@D.Duesentrieb schrieb am 9. Februar 2015 um 13:33:28 Uhr:


Ich kann doch nicht einen Preisverlust auf der Basis von beispielsweise 5 Jahren einbeziehen, wenn ich gar nicht weiß, wann ich das Auto wieder veräußere.
Eine alte Börsianerregel besagt: "Verluste wie Gewinne sind erst dann zu verbuchen, wenn sie realisiert sind und nicht wenn das Börsenbarometer gerade gut/schlecht steht."

Auch wenn du natürlich teilweise recht hast, so kannst (und musst) du in der Praxis natürlich schon einen Wertverlust mit in die Lebenszyklus-Kosten eines Automobils einrechnen.

Man sollte dann eben nur die Basis seiner Berechnungen mit angeben, also z.B. die Haltedauer, den Anschaffungspreis und den Veräußerungspreis rsp. angenommenen Wertverlust genauso, wie die km-Leistung etc.. Und dann darf man die Zahl nicht allzu genau nehmen, weil gerade der Wertverlust in den nächsten 5 Jahren beispielsweise ohnehin nur so ungenau geschätzt werden kann wie die Betriebskosten. Wenn man es genau wissen will, geht es eben nur rückwirkend - da hast du vollkommen recht.

Zur Berechnung der Frage "Was kostet mich mein Auto?" kann man aber den Wertverlust nicht außen vor lassen oder auch die entgangenen Zinsen für die bar gezahlte Summe oder die Zinsen für geliehenes Kapital.
Sonst lügt man sich selbst etwas vor.

Mein 212er kostet mich im Betrieb knapp 50 Cent je km (davon alleine 10 Cent die Garage).
Und mit Wertverlust mehr als einen Euro.
(Wenn die angenommenen zurückgelegten Kilometer stimmen sowie die geplante Haltedauer und der Wertverlust.)
Ich könnte die Kosten drastisch senken, wenn ich mehr fahren, das Fahrzeug länger nutzen oder einfach auf der Straße parken würde.

Insofern sind meine persönlichen Werte absolut nicht relevant oder aussagekräftig.
Und man kann weder mit besonders hohen noch mit besonders niedrigen Werten irgendwo angeben.

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@DD

Ich sehe es ähnlich wie Du.

Für den Privatkäufer macht es am ehesten Sinn den Verkauferlös für den ALTEN WAGEN (Konditionen der Inzahlungnahme können in Abhängikeit vom Neuwagen variieren) zu betrachten und sich 2 Fragen stellen:
- wie hoch ist die Nettozuzahlung für mein neues Auto (und das gedanklich voll abschreiben)
- wir hoch sind die lfd. Betriebskosten
- kann und will ich mir das für die Freude eines neuen .... leisten.

Beim nächsten Wagen stellen sich dann die gleichen Fragen. Nur in den seltensten Fällen wird man die Wiederverkauserlös wieder aeinem Sparbuch zuführen können.

Gruß DZF

@DD,

Naja. zumindest ist es interessant zu wissen wie hoch die Kosten "in etwa" sind, respektive sein werden.
Rein persönlich müsste ich den Kaufpreis für mein eigenes Empfinden als Privatnutzer komplett abschreiben = Geld ist unwiederbringlich weg - 28K fürn Müll.
Dann interessiert eigentlich nur noch der Haltungsaufwand.

Gruß Andy

meiner kostet pro km 24 cent, inkl aller Wartung reparatur, ohne die Anschaffungskosten.

Kosten lt. ADAC
Für E 200 rd. 82ct. Bis E 500 4matic rd 138ct je km, Tabellen für viele Motorisierungen kann jeder einsehen, auch Nichtmitglieder, Haltedauer 48 Mon, 15.000km p.a.
Wertverlust macht mit rd. 80 Prozent den dicksten Brocken aus
auch Gebrauchte verlieren noch viel an Wert, natürlich schon wesentlich weniger als der Neuwagen

Wir sollten uns da nichts schön rechnen! Für das Auto (incl. angenommenen Wertverlust, meist kommt es noch schlimmer) gebe ich tatsächlich mehr Geld im Jahr aus als fürs Wohnen oder für meine zwei Kinder, hätte ich auch nicht gedacht, entspricht aber der Realität.
Und zusätzlich fährt meine Frau noch ein Audi Cabrio, damit kostet unsere luxuriöse Premium-Mobilität uns wirklich ganz schön viel!
Wir gönnen uns ja sonst nichts??

Wenn ihr den Wertverlust so hoch ansetzt, solltet ihr vielleicht besser leasen. Und dann stellt es sich heraus, wieviel es jedem WERT ist, den Daimler auch zu besitzen.

E300 T S12, ca. 73T€ Brutto neu. Komplett Leasing 40.000km jährlich ohne Anzahlung incl. Versicherung / Steuer / Wartung excl. Tanken bei 1.360.-€ Brutto monatlich + 300.-€ Brutto Tanken bei 3.500km monatlich macht ca. 42 Cent pro km.

Gruss

C.

(211-) Leasingrückläufer, ideal für Privatkäufer:
Kosten bei ca. 20tkm: reine BK 16ct/km, inkl. WV ca. 35ct/km. Also unter 600 Euro/Monat. Wohnen kostet mindestens das Dreifache, Autokosten also im Verhältnis zum V6-Luxus ein Schnäppchen.

Mal eine Frage an diejenigen, die wirklich an den Fahrzeugkosten/km interessiert sind:

Habt ihr euch denn auch mal ausgerechnet, was euer Haus/eure Wohnung pro Wohn-/schlafstunde kostet?
Oder die Fernreise pro Erholungstag?
Oder das Smartphone pro telefonierter Minute?
Oder gar der Hund pro Gassigang?

Wenn ihr es macht, dann lasst bloß die Investkosten außen vor. Sonst werdet ihr fortan nur noch zu hause bleiben und mit dem Telefon am Ohr den Hund durch den Garten führen😁

Nur gibt es einen Unterschied: Wenn ich in mein Haus Geld strecke, dann dient das dem Werterhalt oder der Wertsteigerung. Wenn ich Geld in mein Auto stecke, verbrenne ich Geld.

Natürlich darf man gerne sein Auto als Hobby sehen. Ist mir sogar sympathisch. Trotzdem ist es nur folgerichtig, wenn man sich auch über die Kosten des Hobbies jederzeit im Klaren ist.

Ja ebend. Da bin ich ganz bei DD.
Was kostet es jeden Abend auf dem Sofa zu sitzen?
Was kostet die Klospülung?
Was kosten die Schuhe jeden Tag (auf die Nutzungsdauer gerechnet)?
...
alles Schmarrn.
Und was Hobby anbelangt- und da bin ich ganz bei JMG - sollte man zumindest bei einem so teuren Hobby (bei mir ist es wohl das eher) einigermaßen die Kosten im Blick behalten.

Das es Geldschredder-Maschinen sind ist uns allen klar. Aber ich für meinen Teil lebe nur einmal und bin nur einmal Vater der sein Sohn + Frau in ein sicheres Fahrzeug packen will.
Das der nun mal fast 400PS hat... is ja mein Bier.

Andy

Zitat:

@J.M.G. schrieb am 10. Februar 2015 um 15:28:51 Uhr:


Nur gibt es einen Unterschied: Wenn ich in mein Haus Geld strecke, dann dient das dem Werterhalt oder der Wertsteigerung. .....

Das ist meinerseits unbestritten; ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch dein Haus bei Betrachtung der Kosten pro Nutzungseinheit teurer wird, je weniger du es nutzt. und vor Allem, wenn du die Investkosten einbeziehst.

Lässt du es leerstehen würden die Kosten in`s Unendliche (dividiert durch 0) gehen.

An diesem Beispiel wollte ich ja nur verdeutlichen wie unsinnig es ist, sich an den Kosten/km beim Auto zu orientieren und dazu noch die Investitionskosten einzubeziehen.

Kosten = Am Ende weniger Geld als am Anfang.

Wenn man nicht gerade jetzt ein Haus kauft und sich einigermaßen in der Vergangenheit angestellt hat, dann hat man in der Regel nach Hausverkauf mehr Geld als vor Hausverkauf. Bei meinem Auto sehe ich die €uros nur so durchrinnen.

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