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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

19.10.2020 09:56    |    knolfi    |    Kommentare (96)    |   Stichworte: A238, E-Klasse, Mercedes

Liebe Bloggemeinde,

 

im kommenden Juni läuft der Leasingvertrag unseres 991.2 Cabrios aus und es wird Zeit, sich darüber Gedanken zu machen wie es weitergehen soll.

 

Ursprünglich wollt ich ja den Elfer behalten und weiterfahren, aber wir haben gemerkt, dass der Wagen für unsere Zwecke langsam zu klein wird. Den Elfer fährt überwiegend meine Frau im Alltag (Einkaufen, Kinder shuttlen, etc.), da sie die kompakten Abmessungen im Vergleich zum Cayenne liebt...aber unsere Kinder passen beide nicht mehr hinten bequem rein und auch der Kofferraum vorne durch sein tiefes Loch erweist sich beim Be- und Entladen als nicht gerade rückenfreundlich....und wir werden auch nicht jünger. :D

 

Folge ist, dass er kaum gefahren wird. Er wird jetzt im Dezember zwei Jahre als und hat gerade mal 12.000 km runter.

 

Somit haben wir uns entschieden, den Elfer abzugeben (auch wenn dies mich wirklich richtig schmerzt :() und ihn durch ein praktischeres, schickes Fahrzeug zu ersetzen.

 

Ich hatte auch mal ein ein BEV gedacht, der als Zweitwagen eh kaum Langstrecken bekommt, aber entweder gefallen mir die Modelle nicht (i3, ID & Co) oder sind einfach zu groß (Taycan, e-tron). Des weiteren möchte meine Frau wieder ein Cabrio, was es nicht als BEV gibt.

 

Somit sind wir also auf der Suche nach einem Cabbi. Da wird bereits ein Mercedes Cabrio hatten, dass allerdings keinen guten Eindruckhinterlassen hat, uns optisch aber zusagt, dachte ich, dass wir es mal mit dem großen Bruder probieren, denn jeder verdient eine zweite Chance.

 

Somit eine Probefahrt übers WE mit einem E300 Cabrio Vor-MOPF beim örtlichen MB-Händler ausgemacht, da weder ein MOPF noch unsere Wunschmotorisierung (E53) verfügbar war.

 

Der Vorführer war umfangreich wenn auch nicht üppig ausgestattet; es fehlte u. a. die Luftfederung, die fahrwerkstechnisch nochmals anderes zu Wege geht, als die Stahlfederung. Schön war das umfangreiche Assistenzpaket, was anhand der Verkehrszeichen selbstständig bremst und wieder beschleunigt, rel. spurstabil selbstständig lenkt und auch sanft verzögert und beschleunigt.

 

Vom Komfort her ist das E-Klasse-Cabrio eine ganz andere Liga als der Elfer. Der Elfer ist ja ein reinrassiger Sportwagen und man merkt jeden Krümel auf der Straße, das E-Cabrio dämpft alles weg und gleitet darüber. Das kann es deutlich besser als das C-Cabrio. Dafür fährt man aber auch deutlich entkoppelt von der Straße, aber ich könne mir vorstellen, dass die AMG-Version etwas straffer abgestimmt ist.

 

Die Verarbeitung ist top und die Materialien sind sehr hochwertig. Gut gefällt mir auch der große durchgehende Monitor, der leider noch nicht die neueste MBUX-Version beinhaltet, aber schöner integriert ist, als der aufgesetzte Monitor in der C-Klasse.

 

Ebenfalls positiv: ein Heckklappenschloss zum Öffnen der Heckklappe, was beim C-Cabrio fehlte. Dank Keyless geht das Öffnen der Heckklappe auch mittel Fusskick.

 

Das Kofferraumvolumen lässt sich durch den el. einklappbaren Verdeckkasten vergrößern und im Fond haben Kinder üppig Platz.

 

Alles in allem hat das E-Klasse-Cabrio einen guten Eindruck hinterlassen. Einzige Wertmutstropfen ist die runde Dachgeometrie, so dass beim Öffnen der Tür Regenwasser vom Verdeck auf den Sitz tropft und die im Forum angesprochene Problematik mit den durchscheuernden Seilen bei der Verdeckkinematik.

 

Das E-Cabrio bleibt erstmal in der Auswahl...wir werden aber noch ein weiteres Cabrio probefahren. Welches das ist, erfahrt ihr in einem separaten Blogartikel. :)

 

So long

 

euer knolfi

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19.10.2020 10:29    |    Goify

Aus optischen Gründen würde ich aber einen Vor-Mopf nehmen. Der Mopf sieht schon arg speziell aus und muss man wirklich mögen.


19.10.2020 10:50    |    knolfi

Das MOPF-Cabrio wurde ja nur vorne verändert. Sprich Kühlermaske, Scheinwerfer Kotflügel und Motorhaube. Das Heck ist quasi identisch geblieben, nur die Rückleuchten haben eine neue Grafik bekommen.

 

Bei der Limousine ist es schon extremer.


19.10.2020 11:15    |    Goify

Gerade die Front ist leider etwas Richtung BMW abgestürzt, was Größe und Proportion betrifft.


19.10.2020 11:25    |    knolfi

Geschmacksache...ich finde sie sportlich schick.

 

BMW geht mit seiner Riesen-Niere gerade designtechnisch einen Weg, den ich persönlich hässlich finde.


19.10.2020 11:45    |    el lucero orgulloso

Richtung BMW "abgestürzt" ist sehr relativ – bis zum aktuellen Riesennieren-Trend fand ich das BMW-Design durchaus harmonischer, als bei Mercedes.

Auch die MoPf hat dem 213er-Cabriolet nicht geschadet finde ich.

Aber das ist ja alles Geschmacksache. ;)

 

Einen weiteren Stern hätte ich bei dir in der Einfahrt nicht unbedingt erwartet, Knolfi.

Bezüglich der Alternative tippe ich auf ein Audi A5 Cabriolet oder vielleicht noch den BMW 8er.

Bin gespannt, was es ist/wird. :)


19.10.2020 11:51    |    Goify

Aktuelle BMWs haben ja einen serienmäßig verbauten Kaufverhinderungsgrund und die E-Klasse ist auf bestem Weg, ebenfalls solche Details zu verbauen. Mag sein, dass meine Gene zu wenig asiatisch sind.


19.10.2020 11:56    |    PIPD black

Mag man die Front der Mercedesse noch ertragen können, gehen die Heckdesign schon lange nicht mehr.


19.10.2020 15:48    |    joe-han

Kauf dir einen jungen gebrauchten, statt alle 2 Jahre ein neues Auto produzieren zu lassen. Hilft der Umwelt ;-)


20.10.2020 08:28    |    knolfi

Ach so...noch ein Punkt ist mir positiv aufgefallen: das Buremester-Soundsystem ist wirklich für seinen "geringen" Aufpreis sehr, sehr gut abgestimmt.

 

Steht dem viel teureren System vom gleichen Hersteller im Cayenne in nichts nach.


21.10.2020 13:34    |    Grasoman

Zitat:

Des weiteren möchte meine Frau wieder ein Cabrio, was es nicht als BEV gibt.

Es gibt BEV-Cabrios, sogar mit 4 Sitzen:

* Fiat 500e Cabrio "La Prima"

https://www.fiat.de/500-elektro-la-prima

 

Citroen e-Mehari - schon seit 2018

https://de.wikipedia.org/wiki/Citro%C3%ABn_e-M%C3%A9hari

https://www.citroen.de/.../...-citroen-e-mehari-jetzt-erhaeltlich.html

 

Beide nicht mit einem C-Klasse Cabrio oder E-Klasse Cabrio zu vergleichen, aber es sind Cabrios und sie sind rein batterie-elektrisch.


21.10.2020 13:46    |    knolfi

Na ja, der Fiat 500 hat eher ein großes Faltdach und die mit seinen Holmen eigentlich kein reinrassiges Cabrio. Außerdem ist der Fiat 500 eher bedingt tauglich für vier Personen plus Kofferraum für den Wochenendeinkauf.

 

Der e-Mehari ist mit seinem Planenverdeck schon arg spartanisch und nicht unbedingt ganzjahrestauglich...des weitern glaube ich nicht, dass man das Verdeck in 20sec demontiert und in der selben Zeit wieder montiert hat. :D

 

Ich würde mir z. B. einen kleineren Taycan (Außenlänge 4,70 m statt 5,00 m) mit vier Sitzen und Stoffverdeck wünschen...wahrscheinlich wäre durch den verkürzten Radstand die Batteriekapazität reduziert, da nicht so viele Zellen in den Unterboden wie beim großen Taycan passen., daher wäre die Reichweite reduziert, aber hey: Cabrios sind eben auch Genussfahrzeuge, wo man zu Kompromissen bereit sein muss.


22.10.2020 10:41    |    DaimlerDriver

Mit echten 4-sitzigen Cabrios tue ich mich immer etwas schwer. Das sind ja zumeist modifizierte Coupés, die auf modifizierten Limousinen basieren. Aber was soll man machen, wenn die Kids größer werden und man ein Cabrio möchte? Der Kompromiss aus Platz, Kompaktheit, Design, Komfort und Sportlichkeit ist leider nur ein Kompromiss.

 

Wenn ich auf die Kompaktheit verzichten könnte, würde ich mir das S-Klasse Cabrio gönnen. Stil, Design, Platz, Komfort und wenn man möchte Sportlichkeit passen da recht gut. Die Länge macht es allerdings auch einfacher, gelungene Proportionen zu schaffen (kann man den noch neu kaufen oder wird die Produktion schon eingestellt?).

 

Was ich nicht verstehe ist, dass es kein echtes BEV Cabrio gibt (von 4-Sitzern ganz zu schweigen). Ich wüsste nicht einmal, dass eins angekündigt ist. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, offen mit Elektroantrieb eine Passstraße zu fahren. Statt dessen werden Diesel Cabrios angeboten. :(


22.10.2020 10:51    |    Goify

Der Tesla Roadster war ein elektrisches Cabrio.


22.10.2020 11:05    |    knolfi

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:41:58 Uhr:

Mit echten 4-sitzigen Cabrios tue ich mich immer etwas schwer. Das sind ja zumeist modifizierte Coupés, die auf modifizierten Limousinen basieren. Aber was soll man machen, wenn die Kids größer werden und man ein Cabrio möchte? Der Kompromiss aus Platz, Kompaktheit, Design, Komfort und Sportlichkeit ist leider nur ein Kompromiss.

Korrekt. Und ich konnte mal wieder erfahren, wie komfortabel ein viersitziges Cabrio im Vergleich zum 2 + 2-Sitzer ist. Klar sind die sportlichen Ambitionen nicht so ausgeprägt wie beim Elfer, aber ich will ja auch nicht auf die Rennstrecke.

 

O. T.: Der Elfer macht schon Laune, ist aber auch nach wie vor schwieriger zu fahren als ein vergleichbar motorisierter Audi oder Mercedes (BMW kenne ich nicht). Mit dem Elfer bin ich aktuell nie schneller als 270 gefahren, da zu anstrengend; mit dem S5 Cabrio war das möglich (laut Tacho) und auch sicher.

 

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:41:58 Uhr:

Wenn ich auf die Kompaktheit verzichten könnte, würde ich mir das S-Klasse Cabrio gönnen. Stil, Design, Platz, Komfort und wenn man möchte Sportlichkeit passen da recht gut. Die Länge macht es allerdings auch einfacher, gelungene Proportionen zu schaffen (kann man den noch neu kaufen oder wird die Produktion schon eingestellt?).

Das S-Klasse-Cabrio wurde eingestellt. Es gibt noch Neuwagen, wie aber vorkonfektioniert sind. Ich finde das S-Klasse-Cabrio ebenfalls sehr elegant...genau so wie das M850i Cabrio, aber diese Modelle mit über 5m Länge sind mir persönlich schon wieder viel zu groß.

 

Aktuell ist das E53-Cabrio die Cabrio-Spitze von MB.

 

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:41:58 Uhr:

Was ich nicht verstehe ist, dass es kein echtes BEV Cabrio gibt (von 4-Sitzern ganz zu schweigen). Ich wüsste nicht einmal, dass eins angekündigt ist. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, offen mit Elektroantrieb eine Passstraße zu fahren. Statt dessen werden Diesel Cabrios angeboten. :(

Ich glaube, wie gehören da zu einer Minderheit. Zum einen ist der Cabrio-Markt rückläufig, immer mehr Hersteller verzichten zu Gunsten von SUV's (die es mittlerweile in jeder Fahrzeugkategorie gibt) auf offene Versionen ihrer Modelllinien. Vermutlich, um die Produktionskapazitäten auf die Volumenmodelle zu fokussieren.

 

VW hat aktuell nur noch ein Cabrio im Programm (T-Roc-Cabrio); Audi schrumpft die TT und A5 Modellreihe laut AutoBild zu einem A4-Cabrio 2023 zusammen, BMW hat noch den Vierer (Cabrio und Roadster) und den Achter im Programm, Porsche den Elfer und 718. Lediglich MB leistet sich noch mit der C-und der E-Klasse zwei viersitzige Cabrios sowie mit dem GT einen Roadster.

 

Ein e-Tron Cabrio oder eines auf der EQ-Basis von MB würde ich durchaus interessant finden, aber vermutlich werden diese Modelle einfach zu schwer und zu strömungsungünstig, als dass sie effizient betrieben werden können...na ja, mal sehen, die Entwicklung von BEV steht ja noch am Anfang...da wird sich sicherlich noch was tun.


22.10.2020 11:07    |    DaimlerDriver

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:51:23 Uhr:

Der Tesla Roadster war ein elektrisches Cabrio.

... richtig: war.


23.10.2020 06:17    |    AustriaMI

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:51:23 Uhr:

Der Tesla Roadster war ein elektrisches Cabrio.

Das Ding ist doch mehr Targa als Cabrio und doch sehr puristisch (eben Roadster und nicht Cabrio)


23.10.2020 08:23    |    Grasoman

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:51:23 Uhr:

Der Tesla Roadster war ein elektrisches Cabrio.

Aber hatte nur 2 Sitze, und wenn man auf 2 Sitze reduziert. dann gab es noch einige weitere BEV-Cabrios. Es ist aber klar, dass der Fadenersteller für Frau und 2 Kinder mindestens mal 3 Sitze braucht. Sich dazu: macht 4 Sitze.

 

Der neue Tesla Roadster II soll aber 2+2 Sitze bekommen. Für einen PS Junkie vielleicht wirklich eine Option. Angekündigt ist da viel, gezeigt erstmal nur ein geschlossenes Coupé als Konzept.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster_(2020)

Momentan rechnet man so 2022 mit der Markteinführung. Ob da dann noch was offenes kommt, wer weiß das schon.

 

Eigentlich wäre dann eher interessant: man nimmt ein passendes Grundauto, z.B. ein 4-sitzes, mittelgroßes Cabrio wie ein E46 Cabrio oder ein CLK Cabrio, und lässt sich den zu einem BEV umrüsten. In Kalifornien bekommt man sowas bestimmt auch schon fertig: als älteres Mustang Cabrio in einer BEV-Umrüstung, oder so. Verlangt aber eben auch auch wirklich viel Hingabe.

 

Tesla Model 3 als Cabrio von Newport Convertible Engineering: um 200.000 USD.

Ja, muss man dann so wollen.

https://newportconvertible.com/tesla-model-3-convertible/

 

Newport Convertible macht aus praktisch allem ein Cabrio.

 

Damit hättest du dann das hier:

Zitat:

Ich würde mir z. B. einen kleineren Taycan (Außenlänge 4,70 m statt 5,00 m) mit vier Sitzen und Stoffverdeck wünschen...wahrscheinlich wäre durch den verkürzten Radstand die Batteriekapazität reduziert, da nicht so viele Zellen in den Unterboden wie beim großen Taycan passen., daher wäre die Reichweite reduziert, aber hey: Cabrios sind eben auch Genussfahrzeuge, wo man zu Kompromissen bereit sein muss.

Länge Model 3: 4694 mm

4 Sitze: check

Stoffverdeck: check

 

Und mit einer richtigen BEV-Plattform, 75 kWh und reichlich Reichweite. Und geht wie die Hölle.


23.10.2020 08:44    |    knolfi

Zitat:

@Grasoman schrieb am 23. Oktober 2020 um 08:23:06 Uhr:

 

 

Länge Model 3: 4694 mm

4 Sitze: check

Stoffverdeck: check

 

Und mit einer richtigen BEV-Plattform, 75 kWh und reichlich Reichweite. Und geht wie die Hölle.

Ist aber leider noch Zukunftsmusik. Vlt. wenn das Leasing des im Juni angeschafften Modells 2024 ausläuft.


23.10.2020 09:42    |    Grasoman

Zukunftsmusik ist der nur als Serienmodell. Ein umgerüsteter Neuwagen hingegen kann in 4 Monaten vor deiner Tür stehen. 2 Monate brauchen sie für die Umrüstung, 2 Monate Shipping dazu. Für die EU-Einzelgenehmigung sollte ein US-Importeur alles brauchbar vorbereiten können. Die Bestellung von gleich einem EU-Model 3 als Grundfahrzeug kann das weiter vereinfachen, nur die Frage ist, ob der US-Umrüster auch damit klarkommt.

 

Sonst: mal schauen, welche Optionen es dann 2024 alles geben wird. Angekündigt ist da so einiges an 4-sitzigen BEV Cabrios (Polestar, Bentley, Audi, Porsche) und irgendwie macht das am Cabrio auch am meisten Sinn, als nun gerade die Abgase des eigenen Fahrzeugs im Stand wieder einzuatmen. Insofern fand ich Verbrenner-Cabrios schon immer seltsam. Zumal man in den Dingern ja nun selten 800-1000 km Reichweite braucht, sondern auch mit 200 km schon gut hinkommt, wenn man die täglich frisch zur Verfügung hat.


23.10.2020 14:45    |    DaimlerDriver

Meint ihr ersthaft, so ein umgebautes Model 3 würde @knolfi gefallen?

 

Ich würde mich mit so einem zusammen gebastelten Ding nicht öffentlich blicken lassen. ;)


23.10.2020 15:02    |    knolfi

Ich mich auch nicht...:D

 

BTW: es geht hier um einen Firmenwagen, also ein Leasingfahrzeug, dass drei Jahre gefahren wird. Sich dafür einen "Prototypen" in die Firma zu stellen, der in Übersee zusammengeschraubt wurde, keinerlei Garantie oder Gewährleistung hat und wo es noch nicht mal ein Werkstattnetz für gibt, kommt nicht in Frage.

 

Wie gesagt, phantasieren was in naher oder ferner Zukunft kommt, ist die eine Sache, aber ich brauche aktuell einen pragmatischen Ansatz und da gibt es aktuell kein vollwertiges viersitziges BEV-Cabrio.

 

BTT: mal sehen, ob's der Benz wird. Meine Frau ist noch ein bisschen ambivalent, da sie eher zu einem anderen Modell tendiert. Aber die Verkäufer dieser Marke scheinen aktuell keine Lust zu haben, ein Geschäft machen zu wollen...die erste Anfrage bzgl. einer Probefahrt übers Wochenende in drei Wochen (davor finden wir keine Zeit) wurde vom einen Verkäufer damit kommentiert, dass es bis dahin gut sein kann, dass der Vorführer bereits verkauft ist und das andere AH dieser Marke hat auf eine Anfrage für eine Probefahrt noch nicht mal reagiert.

 

Ich hab meiner Frau gesagt, dass wir uns spätestens Mitte November entscheiden sollten, da es durch einen möglichen zweiten Lockdown zu Lieferverzögerungen kommen könnte und sie dann im Juni ohne fahrbaren Untersatz dasteht. Aber ich kaufe auch nicht die Katze im Sack...mal sehen, ob's mit der zweiten Probefahrt noch was wird.


23.10.2020 15:35    |    Goify

Pragmatischer Ansatz? Nimm nen Golf. :D


23.10.2020 15:52    |    knolfi

Gibt's nicht mehr als Cabrio. ;)


23.10.2020 15:59    |    Goify

Ein pragmatisches Auto ist auch kein Cabrio. Kannst ja das Schiebedach dazubestellen.


23.10.2020 16:19    |    DaimlerDriver

Da bleiben eigentlich nur noch zwei andere: das 440i Cabrio oder das S5 Cabrio. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du dir ein Pony Car angesehen hast.

 

Mir würde die Entscheidung leicht fallen: E53 Cabrio.

 

An den neuen Grill der 4er muss ich mich erst einmal gewöhnen, wobei ich ihn noch nicht live gesehen habe. Der Audi ist eigentlich schön. Mit den normalen Händlern/Werkstätten komme ich aber nicht klar. Zum Glück haben in München Audi Sport (neben Lamborghini), der war sehr gut und auf anspruchsvollere Geschäftskunden eingestellt.

 

Meine Frau hatte einmal ein A4 Cabrio. Da war nach 2 Wochen das Verdeck defekt. Das kann passieren, aber die wollen für die Reparaturzeit nicht einmal einen Ersatzwagen stellen.


23.10.2020 21:18    |    gurnemanz

Ein Mini JCW Cabrio wäre auch noch schön. Ist innen überraschend groß. Dazu wendig, handlich, schnell und spaßig. Und wozu brauchst Du ein Cabrio, das den Wochenendeinkauf wuppt? Da ist der Cayenne aufgrund der großen Heckklappe doch eh viel praktischer.


23.10.2020 22:29    |    Grasoman

Ich finde sowas wie einen Kia e-Soul oder Kia e-Niro da viel praktischer. 4 Leute gehen gut rein, für den Einkauf bleibt Platz im üppigen Kofferraum, Frauchen hat keine Riesenkarre, und jeden Morgen einen vollen Akku.

Die Teile laden mit 11 kW auf 3 Phasen, auf Langstrecke mit CCS und um 40-70 kW peak. Ihre Grundreichweite ist gut, sie sind bezahlbar und Kia gibt bis zu 7 Jahre Garantie. Für ein bisschen Cabrio-Feeling kann man die Scheiben runter fahren und das Schiebedach öffnen. (Sonderausstattung in der Top-Ausstattung "Spirit")

 

Beim geldwerten Vorteil auf das BEV für das Leasing-Firmenfahrzeug sind außerdem nur 0,25% des Bruttopreises pro Monat als geldwerter Vorteil zu versteuern. Und die Leasingraten in den ersten 2-3 Jahren sind durch die Förderungen auch recht niedrig. Und genug Schwuppdizität hat die Geschichte auch, ganz ohne sinnloses Donnergrollen und hohen Verbrauch eines V6 oder V8. Oder eines R6.

 

Ein Cayenne hingegen ist ein durstiges, fettes, unübersichtliches Ungetüm in der Stadt.


23.10.2020 23:16    |    AustriaMI

Zitat:

@Grasoman schrieb am 23. Oktober 2020 um 22:29:36 Uhr:

Ich finde sowas wie einen Kia e-Soul oder Kia e-Niro da viel praktischer. 4 Leute gehen gut rein, für den Einkauf bleibt Platz im üppigen Kofferraum, Frauchen hat keine Riesenkarre, und jeden Morgen einen vollen Akku.

Die Teile laden mit 11 kW auf 3 Phasen, auf Langstrecke mit CCS und um 40-70 kW peak. Ihre Grundreichweite ist gut, sie sind bezahlbar und Kia gibt bis zu 7 Jahre Garantie. Für ein bisschen Cabrio-Feeling kann man die Scheiben runter fahren und das Schiebedach öffnen. (Sonderausstattung in der Top-Ausstattung "Spirit")

 

Beim geldwerten Vorteil auf das BEV für das Leasing-Firmenfahrzeug sind außerdem nur 0,25% des Bruttopreises pro Monat als geldwerter Vorteil zu versteuern. Und die Leasingraten in den ersten 2-3 Jahren sind durch die Förderungen auch recht niedrig. Und genug Schwuppdizität hat die Geschichte auch, ganz ohne sinnloses Donnergrollen und hohen Verbrauch eines V6 oder V8. Oder eines R6.

 

Ein Cayenne hingegen ist ein durstiges, fettes, unübersichtliches Ungetüm in der Stadt.

Absolute Themaverfehlung??


24.10.2020 14:49    |    knolfi

@gurnemanz Mini hatte ich gar nicht auf dem Schirm. :eek: Danke dafür!


24.10.2020 16:46    |    knolfi

Mini konfiguriert und meiner Frau gezeigt. Findet sie nett ist aber durchgefallen, da eine ungeliebte Nachbarin ein Mini-Cabrio fährt...ist eben wie zwei Frauen, die das gleiche Kleid anhaben...das wird danach nicht mehr angezogen. :D :D


24.10.2020 16:57    |    gurnemanz

Zickenalarm:-)). Ich persönlich würde in der Stadt viel lieber mit einem MINI herum fahren, als mit einem relativ "schiffigem" E-Klasse Cabrio. Ein MINI produziert auch viele sympathische Kommentare. Aber in diesem Land darf ja jeder selbst entscheiden, was er fährt, noch!


24.10.2020 16:57    |    DaimlerDriver

... und den Mini BEV gibt es nicht mal als Cabrio bzw. das Cabrio nicht als BEV. Dann hätte man mit dem „ich bin ja so umweltbewusst“ Gesicht an der Nachbarin vorbeiziehen können. :D


24.10.2020 17:40    |    knolfi

Na ja, Stadt ist relativ...unsere Gemeinde hat zwar Stadtrecht, ist aber schlappe 5800 Einwohner groß. :D

 

BTT: der Mini JCW kostet vollausgestattet nicht mal ein Drittel des Benz. Fährt sich sicherlich wie ein Gocart und würde in der Stadt“ völlig ausreichen. Allerdings bekommt unser Zweitwagen auch mal Strecken von 550 km am Stück, und da wäre mir die Kiste zu hoppelig. Da sind mir meine Bandscheiben zu teuer...

 

Die Fahrleistungen liegen leider auch deutlich unter dem Niveau eines 991 oder E53.


24.10.2020 17:50    |    Goify

Sind euch die Fahrleistungen bei einem Zweitwagen soo wichtig? Wenn das Teil in unter 7 Sekunden auf 100 ist und Tacho 250 läuft, sollte das doch auch für gehobene Ansprüche ausreichen.


24.10.2020 19:09    |    gurnemanz

Zitat:

@knolfi schrieb am 24. Oktober 2020 um 17:40:45 Uhr:

Na ja, Stadt ist relativ...unsere Gemeinde hat zwar Stadtrecht, ist aber schlappe 5800 Einwohner groß. :D

 

BTT: der Mini JCW kostet vollausgestattet nicht mal ein Drittel des Benz. Fährt sich sicherlich wie ein Gocart und würde in der Stadt“ völlig ausreichen. Allerdings bekommt unser Zweitwagen auch mal Strecken von 550 km am Stück, und da wäre mir die Kiste zu hoppelig. Da sind mir meine Bandscheiben zu teuer...

 

Die Fahrleistungen liegen leider auch deutlich unter dem Niveau eines 991 oder E53.

Du hast ja oben selber geschrieben, daß der 911er in zwei Jahren lächerliche 12.000km bewegt wurde. Soviel Strecken von 550km am Stück können das ja dann nicht gewesen sein. Ob der MINI weniger Komfort hat, als der 11er weiß ich nicht. Und da sowieso noch ein Cayenne bereit steht, verstehe ich persönlich dieses Kriterium nicht.

Und ob das den dreifachen Preis vom Benz rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden, wobei ich die aktuellen Leasing-Raten nicht kenne, bei der 1%-Regelung wird man es so oder so merken.

Aber ich bin weder MINI-Händler, noch habe ich Aktien von BMW... :-)))


24.10.2020 21:18    |    Grasoman

knolfi, du kommst hier ziemlich versnobt rüber. Ist das eigentlich Absicht?

Und wenn ein Mini Cabrio reichen würde, dann liegt das Fiat 500e Cabrio ja größenmäßig rein Reichweite. Und die Nachbarin fährt es auch nicht. :-) Genau wie keinen Kona, e-Soul und e-Niro. Wo man sich auch keine Sorgen um die heiligen Bandscheiben machen muss. Nur mal so: Quer- und Längskraft hängen auch an Beschleunigungen. Wer langsamer beschleunigt, bremst und durch die Kurve fährt, hat niedrigere Krafteinwirkungen auch auf die Bandscheiben, so einfach. Denken 2.0.


24.10.2020 21:24    |    Lumpi3000

Mein Arbeitskollege hat einen Mini Cooper S als Cabrio ... Sicher ein tolles Auto, fährt auch gut. Aber hinten kann man nicht wirklich gut sitzen, auch als Kind nicht ...


24.10.2020 21:28    |    joker0222

Was zur Hölle ist BEV?


24.10.2020 21:29    |    Lumpi3000

Battery Electric Vehicle ... Elektroauto :D


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