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Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 15. Oktober 2018 um 16:10

Moin,

ich fange an mich mit einem Superb anzufreunden. Eigentlich war ein Insignia vorgesehen, aber ich brauche ein Auto mit 2t Anhängelast und das schafft der mit Automatik leider nicht.

Auf was muss man denn bei Skoda sonst noch so achten? Wieso gibt es die ACC für 160 oder 210 Km/h? Wo ist da der Unterschied bzw was bekommt man für die 500€ mehr? ist da auch hardware-seitig etwas anderen verbaut?

Wegen der Anhängelast liebäugle ich mit dem 4x4. Hat der als Diesel auch Euro 6d-temp?

Was mich natürlich auch noch mal interessieren würde ist wie gut der Spurhalteassistent auf der Autobahn (mit Anhänger) funktioniert?

Dann hab ich gelesen, dass es bald ein Facelift gibt bei dem Folgendes aufgewertet wird:

- Spurwechsel-Assistent

- digitalen Instrumenten

- LED-Scheinwerfern (haben die dann auch Matrix?)

Wann kann man damit rechnen, dass man das Facelift bestellen kann? und wann würde der dann etwa ausgeliefert werden?

Freue mich auf eure Antworten.

Viele Grüße

Martin

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12 Antworten

Hallo,

erstmal Glückwunsch, dass Du den Superb ins Auge gefasst hast. Ein solider, entspannter (Be-)Gleiter.

Zu Deinen Fragen:

Der Unterschied beim ACC ist so weit ich weiß nur die Geschwindigkeit. Bedenke bitte, dass Abstandsradar und Tempomat gekoppelt sind. Heißt, Du kannst beim "kleinen" auch nur bis 160km/h mit Tempomat fahren. Ganz ehrlich, ich brauche mein ACC bis 210km/h kaum, daher reicht m. M. n. das kleine.

4x4 kann ich Dir empfehlen, vor allem wenn Du den 140kW Diesel möchtest. Wenn ich richtig informiert bin, haben die Diesel derzeit Euro 6c, nicht 6d Temp. Hier findest Du evtl. mehr Infos.

Spurhalteassistent funktioniert (bei mir ausschließlich ohne Anhänger) ganz gut. Auch gelbe Linien erkennt er meist zuverlässig, wobei ich ihn nur anschalte, wenn der Platz ausreichend ist. Etwas nervig - aller ca. 15 Sekunden musst Du leicht das Lenkrad bewegen.

Digitale Instrumente sind schon bestellbar. Die finde ich bis auf ein Detail schick: Die Motortemperatur und Tankanzeige sind mit einfachen Strichen dargestellt, so wie bei einigen billigen asiatischen Autos vor 10 Jahren in der Grundausstattung. Das hätte man schöner machen können.

LED-Scheinwerfer sind bei VW statisch. Dynamisches hält erst Einzug, wenn es ein paar Jahre bei VW verbaut wurde. Ob mit Matrix, kann ich Dir nicht sagen. Ich halte es für unwahrscheinlich.

Was Du evtl. sonst noch beachten solltest:

  • Das Navi sitzt im Vergleich zu vielen anderen sehr tief, muss man mögen
  • Der Superb ist ein enspannter Gleiter; auch als Sportline - das ist ein Sportanzug, aber hat das gleiche Fahrwerk (DCC). Viele Konkurrenten sind sportlicher.
  • Bitte erwarte keine Premiummarke. Der Superb ist sauber verabeitet und ein klasse Auto, aber der Preisunterschied zu z. B. 5er BMW ist aus meiner Sicht gerechtfertigt.

Bezüglich der Ausstattung findest Du im Forum viele Tipps. Hier meine subjektiven:

  • DCC - weil es super entspannt, aber auch etwas knackig kann (im L&K und Sportline serienmäßig)
  • Soundsystem - guter Klang und bei Bedarf ordentlich Bass (im L&K serienmäßig)
  • variabler Ladeboden
  • Ambientebeleuchtung (im L&K serienmäßig)
  • Frontscheibenheizung
  • hast Du Kinder: Sonnenschutzrollos, Multimediahalter sowie 230V-Steckdose und Sitzheizung hinten
  • Keyless (im L&K serienmäßig) mit Heckklappenfußwedeloption (Komfortöffnung)

Hoffe, das hilft Dir weiter.

ACC

Viele sagen, die verbaute Hardware sei bei beiden Varianten gleich. Ich hatte bei einer Probefahrt jedoch den Eindruck, dass das 210er bei höheren Differenzgeschwindigkeiten eher beginnt zu regeln und dadurch etwas weicher reagiert. (Subjektive Einschätzung)

Auch habe ich bereits mehrfach gelesen, dass sich die Hardware - also die ab Werk verbauten Sensoren doch unterscheiden. Lt. ETKA handelt es sich bei beiden Sensoren aber um die gleiche Teilenummer. Das muss aber nicht zwingend was heißen, denn sind die Teile Plug`n`Play würde ich auch nur den teureren 210er Sensor im Zubehör anbieten ;)

(Es ist nicht unüblich in der Produktion ein paar Cent zu sparen (also verschiedene Bauteile zu verwenden) und dann aber als Ersatzteil nur die hochwertigere Ausbaustufe vorzuhalten um Lager- und Logistikkosten zu sparen)

Ich persönlich würde den 160er aber auch nicht nehmen, wenn doch ab Werk die gleiche Hardware verbaut wäre, denn ich fahre häufig auf leeren Bahnen über 160 mit GRA/ACC, was mit dem 160er ACC nicht möglich ist.

4x4

Kann ich nur bedingt empfehlen. Vorteil ist OHNE Frage die bessere Traktion. Das merkt man aber eigentlich nur auf Schnee/weichem Untergrund und beim beherzten Anfahren. Auch mag der 4x4 zu ziehen schwerer Anhänger besser geeignet sein aber der Allrad bringt auch Nachteile mit sich:

- niedrigere Endgeschwindigkeit

- schlechterer Durchzug

- höherer Verbrauch

Sprich der FWD bietet insgesamt und vor allem da wo es eigentlich drauf ankommt einfach die besseren Fahrleistungen und das nicht nur auf dem Papier sondern merklich.

Das sollte man einfach beim abwägen für oder gegen 4x4 mit in die Waagschale legen.

6d Temp

Meines Wissens nach kommt 6d (temp) für den Diesel erst mit dem Facelift

Spurhalteassistent

Macht soweit was er soll, muss in den Car-Settings aber erst mal richtig konfiguriert werden, der er sonst wie ein Ping Pong zwischen den Fahrbahnmarkierungen hin und her steuert. Die etwas nervige Warnung nach 15s die Lenkung zu übernehmen nervt in der Tat ab und an, bringt aber im Fall eines Sekundenschlafs ein hohes Maß an Sicherheit. Die Meldung tritt vermehrt auf, wenn man nicht beide Hände am Lenkrad hat oder auf langen Geraden. Bei mir ists eher selten und ein leichtes Gegensteuern reicht aus um die Meldung zu quittieren. Die Erkennung könnte hier ggf. etwas feinfühliger sein aber das Teil ist auch nicht zum Automatisierten Lenken gedacht sondern es ist ein Assistenzsystem.

Bin bis jetzt mit max ~600kg-Anhänger (tatsächliches Gewicht) gefahren und fand es funktioniert normal.

Anhängerbetrieb

Wenn die Stützlast ausgereizt ist, zeigt der SuperB mit DCC in Comfort ein nicht gerade vertrauenserweckendes Fahrverhalten. Bei schwereren Lasten also besser mit DCC=SPORT

Features Facelift:

Das digitale Cockpit gibt es ja jetzt schon. Zum Facelift wird wohl insgesamt das Design etwas nachgeschärft. Außerdem soll der Umstieg auf 6d-Temp erfolgen. Außerdem soll der SuperB wie auch der KodiaQ eine 360°C Kamera und den Trailer-Assist vom Passat bekommen. An einen Spurwechsel-Assistent glaube ich hingegen nicht, da im Passat noch nicht angeboten. In tschechischen Foren wird außerdem wohl auch von einer Matrixfunktion berichtet ( https://www.skoda-portal.de/.../ ).

Darauf würde ich aber nicht zu viel geben denn:

Wie sich aktuell zeigt, sind die dyn-LED-Systeme wie sie beispielsweise bei A4 und Passat angeboten werden nicht wirklich besser als ein gutes dynamisches LED-System. Zwar ist die Maskierung deutlich besser (LED-Systeme können je nach Ausbaustufe mehrere Objekte getrennt maskieren) aber die Ausleuchtung nicht. Einzig Modelle wie bspw. der A6 4G FaceLift verfügen über ein deutlich leistungsfähigeres Fernlicht, wodurch die Ausleuchtung gerade in der Ferne wirklich besser ist als bei einem guten Xenon-System.

Von statischen LED-System wie im KodiaQ oder Octavia reden wir mal nicht - das ist einfach nur murks. Sieht besser aus aber das war's auch schon. Wenn das ein Kriterium ist lieber abwarten.

Apropos abwarten:

Ich glaube nicht, dass das Facelift vor Q4 2018 an den Endkunden ausgeliefert wird.

Themenstarteram 17. Oktober 2018 um 12:06

Moin Min,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Hilft gut weiter. Zum Facelift bleibt noch kurz die Frage ob du Q4 2018 oder eher 2019 meinst? Wahrscheinlich letzteres, denn noch kann man es ja nicht bestellen und Q4 2018 ist ja praktisch morgen.

Etwas Schade, so lange wollte ich nicht warten, denn der Trailer Assist hätte mich schon interessiert. Klar kann man auch gut ohne rückwärts um die Ecke, aber wenn man lange ohne gefahren ist dann braucht man doch immer 2-3 Versuche.

LED: Licht ok, da hätte ich nur das Matrix gut gefunden, wobei ich das noch nie gesehen hab. Hatte mal einen Volvo mit mitlenkendem Xenen, und das war einfach super.

Der Kodial wäre prinzipiell eine Überlegung wert, aber wenn ich es richtig sehe hat der aktuell praktisch ein Jahr Lieferzeit, was .... etwas doof ist.

Kann es sein, dass man den Kodiak gerade nicht mal konfigurieren kann?

Viele Grüße & Vielen Dank schon mal!

Das kommt davon, wenn man in Eile schnell was runterschreibt:

Zitat:

Features Facelift:

Das digitale Cockpit gibt es ja jetzt schon. Zum Facelift wird wohl insgesamt das Design etwas nachgeschärft. Außerdem soll der Umstieg auf 6d-Temp erfolgen. Außerdem soll der SuperB wie auch der KodiaQ eine 360°C Kamera und den Trailer-Assist vom Passat bekommen. An einen Spurwechsel-Assistent glaube ich hingegen nicht, da im Passat noch nicht angeboten. In tschechischen Foren wird außerdem wohl auch von einer Matrixfunktion berichtet ( https://www.skoda-portal.de/.../ ).

 

Darauf würde ich aber nicht zu viel geben denn:

Wie sich aktuell zeigt, sind die dyn-LED-Systeme wie sie beispielsweise bei A4 und Passat angeboten werden nicht wirklich besser als ein gutes dynamisches Xenon-System LED-System . Zwar ist die Maskierung deutlich besser (LED-Systeme können je nach Ausbaustufe mehrere Objekte getrennt maskieren) aber die Ausleuchtung nicht wirklich besser. Einzig Modelle wie bspw. der A6 4G FaceLift verfügen über ein deutlich leistungsfähigeres Fernlicht, wodurch die Ausleuchtung gerade in der Ferne wirklich besser ist als bei einem guten Xenon-System. [EDIT]Man müsste also genau hinsehen, ob ein dynamische LED-System, wenn es denn mit dem Facelift kommt, wirklich besser ist als das jetzige Xenon mit DLA[/EDIT]

Von statischen LED-System wie im KodiaQ oder Octavia reden wir mal nicht - das ist einfach nur murks. Sieht besser aus aber das war's auch schon. Wenn das ein Kriterium ist lieber abwarten.

 

Apropos abwarten:

Ich glaube nicht, dass das Facelift vor Q4 2019 2018 an den Endkunden ausgeliefert wird.

Wer sich also gewundert hat - hier die Korrektur ;)

 

 

###

 

 

 

Zitat:

@mlhbmb schrieb am 17. Oktober 2018 um 12:06:30 Uhr:

[...]Etwas Schade, so lange wollte ich nicht warten, denn der Trailer Assist hätte mich schon interessiert. Klar kann man auch gut ohne rückwärts um die Ecke, aber wenn man lange ohne gefahren ist dann braucht man doch immer 2-3 Versuche.[...]

Ist aber vermutlich trotzdem wie mit dem Park-Lenk-Assistent - tolles Feature aber wird nie benutzt ;)

Zitat:

LED: Licht ok, da hätte ich nur das Matrix gut gefunden, wobei ich das noch nie gesehen hab. Hatte mal einen Volvo mit mitlenkendem Xenen, und das war einfach super.

Über was wir hier sprechen geht über mitlenkende Xenons aber weit hinaus. Auch der DLA im jetzigen SuperB hat da deutlich mehr drauf. Er kann mit Dauerfernlicht fahren. Er kann also den Fernlichtkegel so steuern, das andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Genau wie "Matrix-LED" nur deren Maskierung ist deutlich präziser und schneller als es mit Xenon möglich wäre.

Der Begriff "Matrix-Licht" wird aber leider oft fälschlich verwendet. "Matrix" ist nichts weiter als der Markenname von Audi und Opel für ein dynamisches LED-Lichtsystem. Bei Mercedes heißt es MultiBeam und bei VW Dynamic Light.

Allerdings sollte man nicht zu viel drauf geben. Gerade beim Abblendlicht ist ein gutes Xenon-System einem LED-Scheinwerfer häufig sogar überlegen. Die Ausleuchtung mit Xenon ist meist besser und Xenon SW verfügen über spezielle Lichtfunktionen für das Abblendlicht, während die LED-Systeme (zumindest von VAG) eigentlich nicht mehr bieten als eine gleitende Leuchtweitenregulierung (manche haben wenigstens noch mitschwenkendes Kurvenlicht).

Die Stunde eines dynamischen LED-Systems schlägt erst mit aktiviertem Fernlicht:

+ Maskierung mehrerer Fahrzeuge gleichzeitig.

+ schnellere Reaktionszeit

+ insgesamt mehr Lichtleistung möglich (leider nicht bei allen Fahrzeuge wirklich realisiert)

(Das ist jetzt nur die Kurzversion, Lichttechnik ist eine Wissenschaft für sich)

 

Zitat:

Der Kodial wäre prinzipiell eine Überlegung wert, aber wenn ich es richtig sehe hat der aktuell praktisch ein Jahr Lieferzeit, was .... etwas doof ist.

Kann es sein, dass man den Kodiak gerade nicht mal konfigurieren kann?

Viele Grüße & Vielen Dank schon mal!

Mit langen Lieferzeiten musst Du dich bei Skoda eh abfinden.

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 17. Oktober 2018 um 11:15:28 Uhr:

 

[...]

4x4

Kann ich nur bedingt empfehlen. Vorteil ist OHNE Frage die bessere Traktion. Das merkt man aber eigentlich nur auf Schnee/weichem Untergrund und beim beherzten Anfahren. Auch mag der 4x4 zu ziehen schwerer Anhänger besser geeignet sein aber der Allrad bringt auch Nachteile mit sich:

- niedrigere Endgeschwindigkeit

- schlechterer Durchzug

- höherer Verbrauch

Sprich der FWD bietet insgesamt und vor allem da wo es eigentlich drauf ankommt einfach die besseren Fahrleistungen und das nicht nur auf dem Papier sondern merklich.

Das sollte man einfach beim abwägen für oder gegen 4x4 mit in die Waagschale legen.

[...]

Hallo Dr.OeTzi,

da gehen unsere Erfahrungen und Meinungen auseinander. Ich fahre privat den 140kW FWD - hier muss der Gasfuß manchmal sehr vorsichtig sein. Poolfahrzeug bei uns stets Passat mit 110kW 4x4.

Ich habe keine Messwerte, nur den subjektiven Popometer: Auch wenn es ein anderer Motor ist, der Durchzug beim 4x4 ist klasse, Spitze ca. 225 lt. Tacho (OT: ist m. M. n. ab der Leistung in den meisten Fällen eh unrelevant), Verbrauch trotz Vollgasanteile rund 5,5l reell. An sich handelt es sich nicht um einen reinen 4x4, sondern um einen Fronttriebler, und bei Befarf hilft die Hinterache mit max. 50% mit (soweit ich es richtig weiß).

Wie gesagt, alles sehr subjektiv. Richtig ist das höhere Gewicht, da FWD keinen Antriebsstrang nach hinten braucht.

Themenstarteram 18. Oktober 2018 um 21:29

Moin Moin,

noch mal vielen Dank für eure Antworten.

Bezüglich Höheres Gewicht 4x4:

Prinzipiell fände ich ein höheres Leergewicht eh gut. In der Normalfahrt sicher egal. Aber ich hab einen 9m /2t Wohnanhänger, den ich aktuell mit meiner E-Klasse (S212) ziehe und die ist so mehr oder weniger am Limit.

Im Leergewicht und Radstand kommt der Superb leider da nicht ganz ran. Aber je mehr desto besser auch wenn ein Leergewicht > 2t besser gewesen wäre, damit ich wenigstens einen 100kmh Zulassung bekomme.

Die sich zuschaltende Hinterachse wird auf jeden Fall helfen, vorallem wenn man auf dem Rasen-Campingplatz den Anhänger in Position bringt.

Viele Grüße!

Zitat:

@mlhbmb schrieb am 17. Oktober 2018 um 12:06:30 Uhr:

Moin Min,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Hilft gut weiter. Zum Facelift bleibt noch kurz die Frage ob du Q4 2018 oder eher 2019 meinst? Wahrscheinlich letzteres, denn noch kann man es ja nicht bestellen und Q4 2018 ist ja praktisch morgen.

Etwas Schade, so lange wollte ich nicht warten, denn der Trailer Assist hätte mich schon interessiert. Klar kann man auch gut ohne rückwärts um die Ecke, aber wenn man lange ohne gefahren ist dann braucht man doch immer 2-3 Versuche.

LED: Licht ok, da hätte ich nur das Matrix gut gefunden, wobei ich das noch nie gesehen hab. Hatte mal einen Volvo mit mitlenkendem Xenen, und das war einfach super.

Der Kodial wäre prinzipiell eine Überlegung wert, aber wenn ich es richtig sehe hat der aktuell praktisch ein Jahr Lieferzeit, was .... etwas doof ist.

Kann es sein, dass man den Kodiak gerade nicht mal konfigurieren kann?

Viele Grüße & Vielen Dank schon mal!

ich habe den ACC bis 160 genommen, weil ich den Preisunterschied befremdlich fand. Ich fahre den 1,4 tsi, leise wie ein Tesla, setzte den Automoat auf 160 und dann bin ich halt relativ sparsam unterwegs. Drüber fängt er - im Gegensatz zum Diesel . an zu saufen. Wenns pressiert dann geht er auch gut bis 220 Tacho. Bin sehr zufrieden mit dem Wagen.

@Joschh

Das sich der 150er Passat 4Motion "klasse anfühlt" und spritzig ist, liegt aber weniger am Allrad als an der generellen Charakteristik des 150er TDI. Der hat einen kleineren Turbo als der 190er TDI. Ein kleinerer Turbo kann unten heraus eher und vor allem schneller Kraft aufbauen. Dadurch fühlt er sich im direkten Vergleich sogar spritziger an als der 190PS TDI - ist er aber natürlich nicht.

Der 150er im Passat macht beim Sprint aus dem Stand natürlich einen richtigen Satz nach vorn gegen über dem FWD aber sobald der 190er FWD vollen Grip an der Vorderachse hat wendet sich das Blatt.

Und genau das gleiche ist auch beim Duell 190PS 4x4 vs. 190PS FWD der Fall - nur fallen da die Unterschiede geringer aus. Beim Sprint aus dem Stand hat man mit dem FWD im ersten Moment natürlich keine Chance. Beim"fliegenden Start" sieht das jedoch anders aus. Sobald der FWD die volle Kraft auf den Asphalt bekommt ist er in jeder Fahrsituation "schneller" als der 4x4. Das spiegelt sich auch in den Beschleunigungsangaben von 0-100km/h wieder. Denn trotz des erheblichen Vorteils beim Anfahren, ist der 4x4 gerademal lächerliche 0,3s schneller als der FWD. Das allein zeigt doch, wie sich der FWD trotz anfänglich erheblichem Rückstand heran kämpft. In der PRaxis bedeutet das am Baustellenausgang: Der FWD zieht den 4x4 spielend ab. Denn da spielt der 190er mit 4x4 in der Liga des 150ers mit FWD.

Merke das häufig im Vergleich gegen Golf, Octavia und Co am Baustellenausgang. Wenn das kein RS/GTD/Scout/Alltrack ist, kann er nur max 150PS haben, wenn das TDI Badge am Heck klebt. Und im Gegensatz zu meinem vorherigen A6, der deutlich schwerer war als der jetzige SuperB, komme ich an denen praktisch nicht vorbei. Erst in der VMax (>200km/h) schiebt mein SuperB dann langsam vorbei.

Und jetzt kommts: Am Baustellenausgang war mein A6 langsamer als der SuperB 190PS FWD und schneller als besagte 150PS Octavia/Golf/Leon und Co.

Selbiges hat sich auch mit der Einführung des Leon Cupra 5F vor einiger Zeit gezeigt. (Damals noch nur als FWD bestellbar) Während alle lästerten, dass man die 300PS doch nie auf den Asphalt bekommt, stellten verschiedenste Tester fest, dass der Cupra bei den Tracktests schneller war als der Golf R mit 10PS mehr und Allrad. Gleichzeitig sagten die Tester, dass sich der Golf R dennoch "schneller anfühlt". Ein Beispiel dafür war die Rundenzeit des Leon Cupra (oder auch des Megane RS) gegenüber dem Golf R

Was Haldex, also 4x4 / 4Motion / 4Drive und Quattro bei den kleinen Audis auf MQB Basis angeht:

Du hast natürlich recht, dass das Haldex-Allrad kein "echter" Allradantrieb ist aber es geht nicht nur ums Gewicht, denn auch wenn die Haldex-Kupplung geöffnet ist, hat der 4x4 mehr Reibungsverluste im Antriebsstrang als der FWD. Dazu kommt, dass die Haldex der 5. Generation nicht nur bei Traktionsverlust zuschaltet, sondern quasi schon vorher. Insbesondere in der Stadt fordert das Kraftstoff (merke das im Vergleich zum vorherigen A6, der trotz 200kg mehr unterm Blechkleid in der Stadt rund 1l weniger verbraucht hat.

Nicht falsch verstehen - auch ich würde den 190er im SuperB wohl wieder mit Allrad bestellen aber ich will einfach realistisch beschreiben, dass der Allrad häufig etwas überbewertet wird. Ohne Frage gibt es "Anwendungsfälle" wo ein Allrad PKW gegenüber dem FWD uneingeschränkt überlegen ist. Außer Frage steht auch, dass man beim FWD deutlich gefühlvoller mit dem rechten Fuß sein muss und sich der Allrad souveräner anfühlt. Ich behaupte aber, dass "Otto-Normal-Benutzer" die Vorteile vom Allrad oft gar nicht bzw. überhaupt nicht nutzen , weil sie praktisch nie in die Situation kommen Allrad wirklich zu benötigen und stattdessen täglich die Nachteile des Allrads in Kauf nehmen, die kaum einer kennt. Wird ja kaum drüber gesprochen ;)

Zu dieser Gruppe würde sogar ich mich zählen (trotz 50.0000km / Jahr in verschiedensten Region, bei jedem Wetter plus ab und an Anhängerbetrieb). Jedoch sind mir die Nachteile bewusst (insbesondere die schlechteren Fahrleistungen des 4x4). Das kompensiert der 4x4 für mich mit dem Gefühl souveräner unterwegs zu sein. Objektiv betrachtet ist der Allrad aber eigentlich Quatsch.

Oder anders, etwas humoristisch beschrieben:

Mit meinen bisherigen FWD-PKW bin ich über ~400.000km genau zweimal im Winter einen Berg nicht hochgekommen (ohne Schneeketten) und musste meinen Wagen 100m entfernt von der Skihütte abstellen. Jetzt mit dem SuperB lag da kein Schnee als ich das letzte mal da war :p :D

Ich habe auf meinem Nachhauseweg eine heftige Steigung und aufgrund der Höhe (am Ende 450 m) häufig auch mal viel Schnee. Dort bleiben jeden Abend mit Schneefall regelmäßig Autos hängen, da bin ich immer wieder mal froh über den Allradantrieb und nehme die Nachteile gerne in Kauf.

Wer einen so großen und schweren Anhänger ziehen will, wird mit einem Frontkratzer eher nicht glücklich, spätestens an einer Steigung mit feuchter Straße braucht man schon ziemlich viel Gefühl, um ohne scharrende Räder wegzukommen.

Was nun den Verbrauch angeht: Bei einem Vergleich der jeweils identischen Modelle mit und ohne AWD in der AMS lag der Unterschied im Verbrauch zwischen 0,3 und 0,5 Litern auf 100 km, wenn ich mich richtig erinnere. Das wäre es mir immer wert.

Was nun die Fahrleistungen angeht: Die Unterschiede spielen sich in einem Bereich ab, der im Alltag einfach keine Rolle spielt.

Und spätestens, wenn die Straße nicht trocken und griffig ist, wird der Vorsprung des 4x4 deutlich größer gegenüber dem FWD. Falls das für irgendjemanden wichtig ist... ;)

Man kann sich FWD schönreden wie man will, einmal 4x4 immer 4x4.

@digidoctor

Das würde ich so nicht sagen. Würde es sich um ein Privatfahrzeug handeln, würde ich wohl wieder auf FWD umsteigen sofern ich beim Volkswagenkonzern bleiben würde. Die Mehrkosten wären es mir bei meinem Fahrprofil (95% Autobahn) nicht wert.

Beim Firmenwagen, sofern es keine Begrenzung des BLP oder beim CO² gibt gebe ich Dir aber recht, da würde ich wohl auch wieder einen AWD ordern...

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