Online: 4.709
ANZEIGE
2. Zwischenbericht: Jetzt geht’s los

Nach der Fahrzeugübergabe beim Autohändler ging’s erst mal nach Hause zum Packen – dachten wir. Wir hatten aber nicht mit dem Interesse gerechnet, das der Kodiaq in unserer Straße wecken würde. So verbrachten wir die ersten Stunden mit Nachbarn und Freunden am Auto. Unsere ersten Eindrücke: Das Auto ist geräumig, schön, modern, von hinten ist eine gewisse Ähnlichkeit zum Audi erkennbar – von vorne erinnert der Kühlergrill an den Jeep.

Viel Platz - vorne wie hinten

Die dritte Sitzreihe - toll, dass es sie gibt, aber bequem sitzen hier nur Kinder Die dritte Sitzreihe - toll, dass es sie gibt, aber bequem sitzen hier nur Kinder Durch die höhere Sitzposition ist der Einstieg sehr bequem. Außerdem vermittelt die Sitzposition zusammen mit der Türstärke ein gutes Sicherheitsgefühl. Unser Testwagen war ein 7-Sitzer. Die zweite Sitzreihe ist in der Länge verschiebbar und die Rückenlehne verstellbar. Als Erwachsener sitzt man auch hinten bequem. Die dritte Sitzreihe ist jedoch nicht für große Menschen mit langen Beinen besonders geeignet, da dort der Boden etwas höher ist. Aber für kurze Strecken lässt es sich ertragen. Der Wagen wurde uns mit Ledersitzen zur Verfügung gestellt, was die Reinigung erleichtert.

Unter der Haube kämpfen 190 Pferdchen, um das Auto über alle 4 Räder permanent nach vorne zu treiben. Das 7-Gang-DSG-Getriebe schaltet butterweich. Der Motor läuft ruhig, kultiviert, ist durchzugsstark, angenehm ruhig und gibt einen guten Sound ab, wird jedoch bei höheren Geschwindigkeiten (jenseits von 130 km/h) durch die Windgeräusche übertönt. Selbst vollbeladen hat der Wagen genug Leistungsreserven für Überholmanöver und Bergfahrten.

Verbrauch und Fahrleistung

Auch von hinten hübsch anzusehen: der ŠKODA Kodiaq Auch von hinten hübsch anzusehen: der ŠKODA Kodiaq Der Verbrauch bei konstant 120 km/h (mit Tempomat und durch den Bordcomputer auf einer Fahrstrecke von ca. 20 Kilometern ermittelt) betrug ca. 6,8 Liter. Der Streckenverbrauch auf der Hinfahrt mit teilweise erhöhtem Reiseverkehr betrug circa 8,5 Liter. Ermittelt haben wir das durch den Tankvorgang. Bei der Heimfahrt schluckte der Kodiaq wiederum 9,5 l/100 km – wobei die Fahrten jenseits der Richtgeschwindigkeit eher die Regel als Ausnahme waren – natürlich unter Berücksichtigung der StVO.

Da der Skoda Kodiaq ein Leergewicht (je nach Ausstattung) von ca. 1.800 Kilogramm hat, liegt er sehr gut auf der Straße. Höhere Geschwindigkeiten und Kurvenfahrten meistert er problemlos – unterstützt wird er dabei durch die dynamische Fahrwerkssteuerung, die das Fahrverhalten überwacht.

Ganz sanft oder hart wie ein Brett

Vier Modi stehen zum Auswahl. Im Komfort Modus gleitet der Kodiaq über die Straße (fast) wie auf Schienen – im Sport Modus dagegen wird er hart wie ein Brett und mutiert quasi zum Sportwagen (was die Federung und Lenkung angeht). Man spürt jede Unebenheit ziemlich heftig im Rücken. Auch abseits der geteerten Wege (leider gab es nicht so viele Testmöglichkeiten) lässt er sich bequem führen.

Das Cockpit des Kodiaqs Das Cockpit des Kodiaqs Der permanente Allradantrieb mit den verschiedenen Assistenten hält den Wagen in der Spur und unterbindet souverän jegliche Ausbruchsversuche (oder besser gesagt: lässt es dazu erst gar nicht mal kommen). Die Motorkraft wird bedarfsgesteuert auf alle vier Räder verteilt – standardmäßig gilt der Kodiaq jedoch als Fronttriebler, in dem der Allrad sich nach Bedarf automatisch einschaltet.

Jede Menge Platz für Getränke und Gepäck

Gehen wir jetzt mal in den Innenraum des Kodiaqs über. Das Wageninnere ist sehr freundlich und überschaubar aufgebaut. Die Sitze sind bequem und bieten genügend Seitenhalt. Die zweite Rückbank bietet Isofix-Haltepunkte für zwei Kindersitze. Der Beifahrersitz und die dritte Sitzreihe bieten diese Möglichkeit nicht. Es gibt viele nützliche Ablageflächen: So passen in die Tür 1,5-Liter-Flaschen, die Mittelablage ist mit praktischer Flaschenöffnungsfunktion ausgestattet und die verstellbare Armablage sorgt für entspanntes Fahren.

Das hat Spaß gemacht: Den Kofferraum des Kodiaq mit Luftballons füllen Das hat Spaß gemacht: Den Kofferraum des Kodiaq mit Luftballons füllen Der Kofferraum ist groß genug. Durch die Verstellmöglichkeiten der zweiten Sitzbank lässt sich die Größe bei Familienfahrten sogar noch etwas variieren. Mit sieben aufgestellten Sitzen wird der Kofferraum allerdings klein. Während des Urlaubs haben wir testen können, wie viele aufgeblasene Helium-Luftballons in den Kofferraum des Kodiaqs passen. Der Test hat uns Riesen-Spaß bereitet. Denn das hört sich einfacher an, als es war. Da die Heckklappe eine gewisse Neigung hat, ist es nicht so leicht, die Luftballons im Inneren zu verstauen, ohne dass sie herauswollen… Wir haben 30 hineingekriegt und theoretisch würden noch ein paar mehr reingehen, aber nur theoretisch.

Ausfahrbarer Schutz für die Türen

Die dritte Bank ist, wie bereits erwähnt, nicht für lange Urlaubsreisen gedacht (mit Kindern wäre es zwar möglich, aber nur auf Kosten des Kofferraumes). Die Ladefläche ist eben und das Herausnehmen der Gegenstände durch die erhöhte Ladefläche gestaltet sich sehr angenehm.

Eine absolute Neuheit für uns war der ausfahrbare Kantenschutz – hier hat sich Skoda tatsächlich was Tolles für Familien ausgedacht. Der ist nur bei geöffneter Tür sichtbar und schützt die Türkanten des Kodiaqs sowie die benachbarten Autos vor Beschädigung und Parkremplern.

So weit, so gut. Im zweiten Teil unseres Tests lest Ihr, welche Assistenzsysteme wir ausprobiert haben.

Euer

SirDeedee

Diesen Artikel teilen:
ŠKODA auf MOTOR-TALK

Auf dieser Seite findest Du Informationen zu Aktionen von ŠKODA und MOTOR-TALK. Anschließend berichten die Teilnehmer und MOTOR-TALK über die Events.

Blogautor(en)
  • Skoda
Abonnenten (2037)

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    XXL > 1420.02px XL 1300.02px - 1420px L 1000.02px - 1290px M 640.02px - 1000px S 480.02px - 640px XS 0 - 480px