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Kaufberatung F30 3L Motoren

BMW 3er F30
Themenstarteram 12. Oktober 2020 um 11:25

Hallo Leute,

Ich brauch eine Beratung von euch. Ich bin momentan bei dem F30 festgefahren.

Zur zeit halte ich ausschau nach nem neuen 3er für mich da mein alter inzwischen mehr steht als fährt.

Gefacht habe ich nach einem VFL 335i wegen des scheinbar robusten n55 Motor.

Jedoch bin ich mir da recht unsicher bezügl. der Verlässlichkeit des Autos. Weshalb ich auch an einen 330d gedacht hab, jedoch ists halt n Diesel was zu meiner Fahrweise nicht unbedingt passen würd. Sowie auch einen höhern Wertverlust hätte. Fahre täglich zur Arbeit 100% Stadtverkehr 5km hin und zurück. Ansonsten würd ich sagen 80% innerorts und 20% ausserorts übers jahr gesehen.

Fahre aktuell noch nen e46 323i und will ungern den r6 klang und Charakteristik vermissen.

Mein Budget lag bei 25.000 dafür sollte ich nen 335i mit unter 130tkm kriegen können. Die Versicherung von 600 Tk/Jahr is auch ok, fraglich ist nur ob er so Robust ist wie man hört, hab aufgrund des Vorgängers keine Lust mehr alle 2-3 Monate irgendwas machen zu müssen.

Ist der 335i F30 empfehlenswert oder sollte man doch lieber zum 330d zugreifen?

Beste Antwort im Thema

Probleme gibt es beim N55 immernoch bei den VANOS-Magnetverstellern. Hier gibt’s zwar Reinigungsanleitungen im Netz en mass, aber ich würde hier jedoch kein Geld sparen und Neue verbauen.

Mit dem Valvetronic-Motörchen gibt es auch ab und an Probleme.

Pleuellagerschalen sind beim N55 auch hinlänglich bekannt.

Hier hat es etliche Revisionen in den Jahren 2009-2013 bei Haupt- und Pleuellagern gegeben. Daher mein persönlicher Rat, unbedingt ein Modell mit Baujahr ab 11/2013 zu kaufen.

Hochdruck- und Vakuumpumpe kommen auch ab und an.

Druckrohre zur Drosselklappe platzen gerne am Flansch zur Drosselklappe.

Manchmal macht die KGE schlapp. Das Dumme daran - sie gibt’s nur mit kompletten Ventildeckel.

Hydrolager an den Zugstreben sollen wohl, neben meinem, kein Einzelfall sein. Hängt vielleicht auch am Gewicht des xDrive, weiß ich nicht. Ist auch egal wenn´s geplatzt ist, wird´s eh teuer.

Und dann gibt’s nicht selten, unabhängig meiner Odyssee, Motorlaufprobleme zu lesen, die sehr schwer zu diagnostizieren sind, da der Motor sehr komplex geregelt ist. Die Werkstätten sind dabei regelmäßig überfordert und daher greife ich einen Rat hierzu eines wirklich fachkundigen MT'ler auf, nur dann zum Motor zu greifen, wenn du technisch bewandert bist und/oder das Geld für den Unterhalt und Reparaturen hast.

Dabei kenne ich sogar einen Fall, ähnlich meinem, bei dem BMW auch nicht weiterkam und ein neuer Zylinderkopf (5.600€ + Arbeitslohn) dann letztlich Abhilfe brachte.

Alles gibt es nicht zum Spartarif - selbst der Druckschlauch hat mir 670 € (inkl. AL) gekostet. Ein ASP-Glas kostete bei mir 272 €.

Darüber hinaus habe ich mit dem xDrive nun den 2. Lagerschaden, meine Steuerkette war stark gelängt, obwohl meiner alle 6.000-12.000 Kilometer frisches Öl sieht und stets warmgefahren wird. Hier mussten sogar zwei Nockenwellenversteller (2x490€) rein.

Ventildeckeldichtung war bei 98tkm undicht, Radar inkl. Steuergeräte waren letztes Jahr defekt, Kühlmittelkühler war nach 5 Jahren undicht, der Klimakondensator hatte gleichfalls ein Leck.

Insgesamt sind bei mir in gut vier Jahren alleine 14.846,58 € in Inspektion, Wartung und Verschleiss.

Die Pflege habe ich mir 1.682,55 € kosten lassen, bei Anschaffung/Steuer und Versicherung steht auch ein 4er davor (die Kosten kann man nur heute nicht mehr vergleichen). Sprit hat mir über 75tkm 13.275,45 € gekostet (ausschließlich Ultimate 102 wegen MPPK).

Wie gesagt, es muss nicht alles kommen, klar, aber der Motor ist komplex durch Vanos & Valvetronic und der AGR durch Ventilüberschneidung. Wenn etwas kommt wird’s für BMW Werkstätten oftmals schwierig und für dich extrem teuer.

Der 330d macht uns bei gleichem Fahrprofil dagegen kaum Probleme und ist um Welten sparsamer.

Ich möchte meinen dennoch nicht aufgeben, zahle dafür aber einen sehr hohen Preis.

PS: Ach ja, etliche tausend Euro sind da gar nicht dabei, da sie durch die PS-Garantie übernommen wurden.

Und eines musst du auch beachten - gefühlt sind mindestens 6/10 335i/435i Reimporte aus den Staaten, die einen Totalschaden erlitten haben, im Osten zusammengeschustert wurden und hier für etwas weniger Geld fahren. Hier muss eindringlich davor gewarnt werden, nicht bloß aus Gründen der Sicherheit, sondern auch davor, dass wenn du dann Probleme hast, auch die Werkstätten oftmals nicht weiterkommen, da viele Steuergeräte für den US-Markt werkseitig verbaut wurden und nicht mit den deutschen Ersatzteilen kompatibel sind. Oftmals scheitert es schon an der Software, Radioempfang, ...

Ich wiederhole mich gern; Behalte deinen sämigen 323i E46 für die 5km-Arbeitsstrecke und kaufe dir einen 330d! Da stehst du auf der sicheren Seite.

PPS: Von den Turbos hört man kaum mehr was - eher bei den N57, jedoch kostet der TwinScroll-Turbo vom N55 fast das dreifache vom N57. Die Kosten möchte man nicht haben.

...ah, Verkokungen kann es durch den Direkteinspritzer auch geben. Da sieht meiner jedoch mit 140 tkm noch wirklich gut aus.

Die ZF Achtgangautomatik 8HP45 ist auch sehr solide - hier hört man auch kaum etwas. Hier darf eher darüber sinniert werden, ob ein Ölwechsel nach Empfehlung von ZF tatsächlich Sinn macht.

Das Sechsgang macht hingegen vielleicht Spaß, hat aber bereits bei 430Nm ein Drehmomentproblem und wird daher auch beim MPPK auf 430Nm begrenzt (bei mir 450Nm).

Ach ja, konstruktionsbedingt hat der 335i und der 435i eine Grauguss-Kurbelwelle (ich verdamme den ..., der diese Kostenentscheidung getroffen hat). Meiner hat ein periodisches Klopfen im Takt von 1/6 der Drehzahl und mein nächster Schritt wird wieder zum Motoreninstandsetzer sein - Anfrage läuft.

Mich würde es nicht wundern, wenn die KuWe einen Schlag abbekommen hat.

Und da frage ich mich halt, wie das sein kann, wenn ich meine Kiste immer schön warm fahre und wie ein rohes Ei behandle. Das er, wenn er mal auf Betriebstemperatur ist, mal einen Kickdown abhaben muss, ist doch hoffentlich nichts Besonderes. Dauerlast hat er noch nie bekommen.

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Ja der Innenraum ist für BMW etwas gewöhnungsbedürftig beim E90.

Aber bist du schon mal einen E90 und F30 probegefahren? Ich finde, dass der E90 sportlicher und mehr BMW-mäßig fährt. Qualitativ wertiger finde ich ihn auch. Dann gibt es halt noch schöne R6-Sauger...

Ich mag den F30 schon auch, aber genannte Punkte sind nicht ganz zu verachten.

Themenstarteram 13. Oktober 2020 um 14:53

Zitat:

@TePee schrieb am 12. Oktober 2020 um 23:50:06 Uhr:

Ja der Innenraum ist für BMW etwas gewöhnungsbedürftig beim E90.

Aber bist du schon mal einen E90 und F30 probegefahren? Ich finde, dass der E90 sportlicher und mehr BMW-mäßig fährt. Qualitativ wertiger finde ich ihn auch. Dann gibt es halt noch schöne R6-Sauger...

Ich mag den F30 schon auch, aber genannte Punkte sind nicht ganz zu verachten.

ja ursprünglich wollte ich ein E92 335i der letzten Jahre , bin auch einen Probe gefahren. Jedoch reizt mich die optik des F30 innen und außen mehr. Vom Fahrverhalten nehmen die sich nichts. Das Getribe macht da jedoch viel aus Die 8 Gang Automatik im F30 war viel angenehmer.

Ist den der F30 335i wirklich son Problemkind?

Natürlich ist das kein Problemkind, aber wahrscheinlich hat der TePee einen E90 zu verklingeln ;)

Die E-Lenkung im E90 fand ich noch schlechter als im F30. Null Gefühl. Das war das Hauptmanko in meinen Augen. Und das war noch nicht mal ein Allrad. Die hydraulische Lenkung von E46, E36 und E30 ohne Servo hatten einen dagegen regelrecht begeistert beim Kurvenfahren, das versteh ich unter BMW. Nicht 5ct sparen an der Lenkung.

Themenstarteram 13. Oktober 2020 um 17:10

Zitat:

@joe_e30 schrieb am 13. Oktober 2020 um 16:03:04 Uhr:

Natürlich ist das kein Problemkind, aber wahrscheinlich hat der TePee einen E90 zu verklingeln ;)

Die E-Lenkung im E90 fand ich noch schlechter als im F30. Null Gefühl. Das war das Hauptmanko in meinen Augen. Und das war noch nicht mal ein Allrad. Die hydraulische Lenkung von E46, E36 und E30 ohne Servo hatten einen dagegen regelrecht begeistert beim Kurvenfahren, das versteh ich unter BMW. Nicht 5ct sparen an der Lenkung.

Ja ansichtssache. Ich liebe die Lenkung vom E46 aufgrund des direkten gefühls, jedoch würd ich die nicht vermissen. Bei 235er Reifen machts schon garkein spaß mehr zu Parken. Die war bzw. ist schwergängig

Nein, ich habe keinen E90 zu verchecken ;) Leider überhaupt keinen BMW momentan.

BTT: Einfach von „E46-Lenkung“ und „E90-Lenkung“ zu sprechen sagt nicht viel. Denn auch da gab es modelljahrabhängig Unterschiede. Besonders beim E90, der ja anfangs noch eine normale Servolenkung hatte und erst später mit Efficient Dynamics die elektromechanische Lenkung bekam.

Finde den F30 v.a. innen natürlich auch deutlich moderner und gefälliger.

Trotzdem für die paar km und den Spaß am R6 gepaart mit Problemlosigkeit: Warum z.B. keinen 330i VFL?

Themenstarteram 14. Oktober 2020 um 9:06

Zitat:

@TePee schrieb am 13. Oktober 2020 um 18:57:40 Uhr:

Nein, ich habe keinen E90 zu verchecken ;) Leider überhaupt keinen BMW momentan.

BTT: Einfach von „E46-Lenkung“ und „E90-Lenkung“ zu sprechen sagt nicht viel. Denn auch da gab es modelljahrabhängig Unterschiede. Besonders beim E90, der ja anfangs noch eine normale Servolenkung hatte und erst später mit Efficient Dynamics die elektromechanische Lenkung bekam.

Finde den F30 v.a. innen natürlich auch deutlich moderner und gefälliger.

Trotzdem für die paar km und den Spaß am R6 gepaart mit Problemlosigkeit: Warum z.B. keinen 330i VFL?

Weil ich den E90/92 überspringen wollte, die werden langsam alt und da ich gern automatik haben würd, auch nicht mit einer sagen wir "guten" Automatik bestückt. Bis auf DKG soll die ja ähnlich wie beim e36,e46 gummibandartig sein, bzw so war mein empfinden. Beim F30 8gang Sport Automaten ist das nicht mehr so.

In dem ganzen Thread wurde mir gut geholfen, jedoch die eigentliche Frage wurde nicht beantwortet.

Vielleicht formuliere ich die halt falsch? Ich will halt überwiegend nun wissen, wo die Anfälligkeiten beim 335i sind. Beim N54(E60,E90) z.B. sind die Turbos gern bei ca. 150tkm Platt gewesen. Will wissen was auf mich anfallen könnte bei 100tkm und in den nächsten 20tkm. Sind halt so schon mangelware bei uns im umkreis von 100km und dann einen zu finden, welcher nicht von einem 20 Jährigen getreten wurde, machts schwerer. Dazu noch die US-Importler...

Probleme gibt es beim N55 immernoch bei den VANOS-Magnetverstellern. Hier gibt’s zwar Reinigungsanleitungen im Netz en mass, aber ich würde hier jedoch kein Geld sparen und Neue verbauen.

Mit dem Valvetronic-Motörchen gibt es auch ab und an Probleme.

Pleuellagerschalen sind beim N55 auch hinlänglich bekannt.

Hier hat es etliche Revisionen in den Jahren 2009-2013 bei Haupt- und Pleuellagern gegeben. Daher mein persönlicher Rat, unbedingt ein Modell mit Baujahr ab 11/2013 zu kaufen.

Hochdruck- und Vakuumpumpe kommen auch ab und an.

Druckrohre zur Drosselklappe platzen gerne am Flansch zur Drosselklappe.

Manchmal macht die KGE schlapp. Das Dumme daran - sie gibt’s nur mit kompletten Ventildeckel.

Hydrolager an den Zugstreben sollen wohl, neben meinem, kein Einzelfall sein. Hängt vielleicht auch am Gewicht des xDrive, weiß ich nicht. Ist auch egal wenn´s geplatzt ist, wird´s eh teuer.

Und dann gibt’s nicht selten, unabhängig meiner Odyssee, Motorlaufprobleme zu lesen, die sehr schwer zu diagnostizieren sind, da der Motor sehr komplex geregelt ist. Die Werkstätten sind dabei regelmäßig überfordert und daher greife ich einen Rat hierzu eines wirklich fachkundigen MT'ler auf, nur dann zum Motor zu greifen, wenn du technisch bewandert bist und/oder das Geld für den Unterhalt und Reparaturen hast.

Dabei kenne ich sogar einen Fall, ähnlich meinem, bei dem BMW auch nicht weiterkam und ein neuer Zylinderkopf (5.600€ + Arbeitslohn) dann letztlich Abhilfe brachte.

Alles gibt es nicht zum Spartarif - selbst der Druckschlauch hat mir 670 € (inkl. AL) gekostet. Ein ASP-Glas kostete bei mir 272 €.

Darüber hinaus habe ich mit dem xDrive nun den 2. Lagerschaden, meine Steuerkette war stark gelängt, obwohl meiner alle 6.000-12.000 Kilometer frisches Öl sieht und stets warmgefahren wird. Hier mussten sogar zwei Nockenwellenversteller (2x490€) rein.

Ventildeckeldichtung war bei 98tkm undicht, Radar inkl. Steuergeräte waren letztes Jahr defekt, Kühlmittelkühler war nach 5 Jahren undicht, der Klimakondensator hatte gleichfalls ein Leck.

Insgesamt sind bei mir in gut vier Jahren alleine 14.846,58 € in Inspektion, Wartung und Verschleiss.

Die Pflege habe ich mir 1.682,55 € kosten lassen, bei Anschaffung/Steuer und Versicherung steht auch ein 4er davor (die Kosten kann man nur heute nicht mehr vergleichen). Sprit hat mir über 75tkm 13.275,45 € gekostet (ausschließlich Ultimate 102 wegen MPPK).

Wie gesagt, es muss nicht alles kommen, klar, aber der Motor ist komplex durch Vanos & Valvetronic und der AGR durch Ventilüberschneidung. Wenn etwas kommt wird’s für BMW Werkstätten oftmals schwierig und für dich extrem teuer.

Der 330d macht uns bei gleichem Fahrprofil dagegen kaum Probleme und ist um Welten sparsamer.

Ich möchte meinen dennoch nicht aufgeben, zahle dafür aber einen sehr hohen Preis.

PS: Ach ja, etliche tausend Euro sind da gar nicht dabei, da sie durch die PS-Garantie übernommen wurden.

Und eines musst du auch beachten - gefühlt sind mindestens 6/10 335i/435i Reimporte aus den Staaten, die einen Totalschaden erlitten haben, im Osten zusammengeschustert wurden und hier für etwas weniger Geld fahren. Hier muss eindringlich davor gewarnt werden, nicht bloß aus Gründen der Sicherheit, sondern auch davor, dass wenn du dann Probleme hast, auch die Werkstätten oftmals nicht weiterkommen, da viele Steuergeräte für den US-Markt werkseitig verbaut wurden und nicht mit den deutschen Ersatzteilen kompatibel sind. Oftmals scheitert es schon an der Software, Radioempfang, ...

Ich wiederhole mich gern; Behalte deinen sämigen 323i E46 für die 5km-Arbeitsstrecke und kaufe dir einen 330d! Da stehst du auf der sicheren Seite.

PPS: Von den Turbos hört man kaum mehr was - eher bei den N57, jedoch kostet der TwinScroll-Turbo vom N55 fast das dreifache vom N57. Die Kosten möchte man nicht haben.

...ah, Verkokungen kann es durch den Direkteinspritzer auch geben. Da sieht meiner jedoch mit 140 tkm noch wirklich gut aus.

Die ZF Achtgangautomatik 8HP45 ist auch sehr solide - hier hört man auch kaum etwas. Hier darf eher darüber sinniert werden, ob ein Ölwechsel nach Empfehlung von ZF tatsächlich Sinn macht.

Das Sechsgang macht hingegen vielleicht Spaß, hat aber bereits bei 430Nm ein Drehmomentproblem und wird daher auch beim MPPK auf 430Nm begrenzt (bei mir 450Nm).

Ach ja, konstruktionsbedingt hat der 335i und der 435i eine Grauguss-Kurbelwelle (ich verdamme den ..., der diese Kostenentscheidung getroffen hat). Meiner hat ein periodisches Klopfen im Takt von 1/6 der Drehzahl und mein nächster Schritt wird wieder zum Motoreninstandsetzer sein - Anfrage läuft.

Mich würde es nicht wundern, wenn die KuWe einen Schlag abbekommen hat.

Und da frage ich mich halt, wie das sein kann, wenn ich meine Kiste immer schön warm fahre und wie ein rohes Ei behandle. Das er, wenn er mal auf Betriebstemperatur ist, mal einen Kickdown abhaben muss, ist doch hoffentlich nichts Besonderes. Dauerlast hat er noch nie bekommen.

OK, Automatik-Wunsch ist natürlich klar pro F30 mit der ZF 8-Gang. War mir bisher nicht ersichtlich.

Zitat:

Probleme gibt es beim N55 immernoch bei den VANOS-Magnetverstellern. Hier gibt’s zwar Reinigungsanleitungen im Netz en mass, aber ich würde hier jedoch kein Geld sparen und Neue verbauen.

 

Mit dem Valvetronic-Motörchen gibt es auch ab und an Probleme.

 

Pleuellagerschalen sind beim N55 auch hinlänglich bekannt.

Hier hat es etliche Revisionen in den Jahren 2009-2013 bei Haupt- und Pleuellagern gegeben. Daher mein persönlicher Rat, unbedingt ein Modell mit Baujahr ab 11/2013 zu kaufen.

Hi Chris,

was wurde denn bei den N55 ab 11/13 geändert? Ich dachte immer die aktuellste Version des N55 in den F3x Modellen sei die ab 07/13 verbaute EWG Version mit 4“ Turbo inlet?

 

Danke und viele Grüße

 

Tim

Hi Tim,

geändert wurde nochmals das Führungslager der Kurbelwelle (Spurlager - 10/2013). Das war auch der letzte Streich bei den Revisionsständen zu den Haupt- und Pleuellagerschalen.

Dass dieses im Zweifel nicht ganz unproblematisch ist, zeigt eine PuMa zu den Bx8/Bx6-Motoren (60329717). -> s.a. Unterforum

Der 6-Zylinder ist zwar grundsätzlich unproblematischer, allerdings habe ich auch diese Warninfo in den CBS zum Axialspiel beim N55.

Man macht durch die Änderungen zum Sommer (EU6/EWG) ohnehin nichts Falsches, daher würde ich heute bewusst auf ein Modell achten, welches nach Oktober 2013 gebaut wurde. Und der Thread geht ja hier auch um die Zuverlässigkeit - bei geplantem Kurzstreckeneinsatz (5 Kilometer)

VG

Chris

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 15. Oktober 2020 um 09:29:48 Uhr:

Hi Tim,

geändert wurde nochmals das Führungslager der Kurbelwelle (Spurlager - 10/2013). Das war auch der letzte Streich bei den Revisionsständen zu den Haupt- und Pleuellagerschalen.

Dass dieses im Zweifel nicht ganz unproblematisch ist, zeigt eine PuMa zu den Bx8/Bx6-Motoren (60329717). -> s.a. Unterforum

Der 6-Zylinder ist zwar grundsätzlich unproblematischer, allerdings habe ich auch diese Warninfo in den CBS zum Axialspiel beim N55.

Man macht durch die Änderungen zum Sommer (EU6/EWG) ohnehin nichts Falsches, daher würde ich heute bewusst auf ein Modell achten, welches nach Oktober 2013 gebaut wurde. Und der Thread geht ja hier auch um die Zuverlässigkeit - bei geplantem Kurzstreckeneinsatz (5 Kilometer)

VG

Chris

Hi Chris,

vielen Dank für deine Anwort! Für mich war das nur in sofern interessant, da mein letztes Jahr gekaufter 435i xDrive am 18.112013 produziert wurde - also gemäß der just in time Philosophie der Autoindustrie dann hoffentlich auch schon diese Änderungen am Führungslager mitbekommen hat :D

Gibt es eine Möglichkeit, das sicher herauszufinden?

Viele Grüße

Tim

Hallo Tim,

 

meines Wissens nach höchstens durch den Hersteller anhand der Motornummer. Würde mir da aber keine Gedanken machen, solange deiner hervorragend läuft.

Zum Wechsel ist es vermutlich die bescheidenste Stelle vom ganzen Fahrzeug - deswegen demontierst du deinen Motor auch nicht.

Sehe es aber auch so wie du JIT bzw. JIS werden schon dafür gesorgt haben, dass du den letzten Stand hast.

 

Wie hoch ist denn deine Laufleistung?

MPPK?

Probleme bislang?

 

VG

Chris

Hi Chris,

aktuelle Laufleistung bei mir sind ca. 75.000 Km, gekauft vor 11 Monaten mit 60.000 Km :D

In dieser relativ kurzen Zeit sind bis jetzt keine Probleme aufgetreten. Ölverbrauch ist bei ca. 0.5 L/5000 Km mit Motul 5W40 und davor ca. 0.5L/8.000 Km mit Fuchs 5W30. Wobei man dazu sagen muss, wenn der Wagen warm ist, wird er auch gerne sportlich über die Autobahn bewegt, von daher ist der Ölverbrauch für mich passend.

Zur Zeit sind die einzigen Veränderungen eine Alu Charge- und Boostpipe, sowie ein CSF Ladeluftkühler. Wegen Leistungssteigerung bin ich noch am kämpfen, ob MPPK oder eine Softwareoptimierung durch Aulitzky Tuning auf ca. 400 PS / 600 nm

Gleich nach dem Kauf habe ich die beiden Differentiale und das VTG spülen lassen. Allerdings ist meine „Angst“ vor Schäden am VTG immer an Bord....

Winterreifen aktuell 225/45/18 rundum, Sommer 225/35/20 und 255/30/20

Zur Zeit beschäftige ich mich primär die Frage, ob ein präventiver Wechsel der Pleullagerschalen ab einer bestimmten Laufleistung (ca. 120.000 Km) auch bei der „aktuellsten“ N55 Variante (mal vom M2 N55 abgesehen) sinnvoll wäre?

VG

Tim

Hi Tim,

Ölverbrauch zwischen 0,06-0,10 Liter/1000km sind wohl wirklich normal beim N55. Ich habe noch keine Angabe darunter gefunden. Und meiner hat bei dieser Laufleistung auch dasselbe verbraucht (war damals Castrol EDGE Titanium FST 0W-30 LL-04).

Pleuellagerschalen: Macht auch Aulitzky. Wie da allerdings die Qualität ist, kann ich dir nicht sagen. Sinnvoll ist es allerdings in jedem Fall, allerdings kommt bei unseren Allradlern ein erheblicher Mehraufwand durch den Antrieb hinzu. Aulitzky verlangt, soweit ich mich erinnern kann, ca. 1.200 € für den Wechsel - wobei 500 € sicherhlich auf den Mehraufwand des xDrive zurückzuführen sind.

VTG: Ich habe jetzt zum zweiten Mal das VA-Differential mit einem Lagerschaden und nicht das VTG. Beim VTG wird im Forum eher von Kupplungsproblemen gesprochen, die teilweise mit frischem Öl beseitigt werden können. Letztlich wäre auch das VTG instandsetzbar, daher wäre das nicht das letzte Zünglein an der Waage bei mir.

Die Konstruktion bleibt nämlich so oder so (und auch schon mit dem MPPK) eine Schwachstelle.

H2-Motors empfiehlt sogar einen vorbeugenden Pleuellagertausch bei 100.000 km - da bin ich nun darüber, habe aber auch ein Klopfen, welches noch nicht diagnostiziert ist... :-/

Als ich meinen Getriebeölwechsel bei ZF in Friedrichshafen im Stammwerk habe machen lassen, habe ich mich mit denen zum Eingangsdrehmoment unterhalten. Problematisch bei den Benzinern ist der Wandler - hier wird die Software vom MPPK so angepasst, dass im Schaltzeitpunkt nur 450 Nm anliegen. 600 Nm sind also eher Try & Error. Alpina verbaut sicherlich nicht grundlos das 8HP70 im B3 - da kann ich also wenig sagen was du tun sollst.

Die Pleuellager sind in allen N55 (N55B30M0 = 335i/435i, N55B30O0 = M135i/M235i mit 320/326PS, N55B30T0 = M2) und im S55 dieselben. Hier scheint allerdings die einfachere Ölversorgung (Wanne/Pumpe/Schwallblech) das Problem beim N55 zu sein.

Ich habe jetzt die 2. Ölanalyse bei Oelcheck machen lassen und habe insgesamt kaum Verschleissrückstände, daher werde ich mich ein bisschen nach den Testergebnissen richten, sofern das Klopfen nicht eine größere Reparatur an der Kurbelwelle notwendig macht.

Also, ich würde dir das MPPK empfehlen, dann hast du 340PS und 450Nm und trotzdem eine ganz andere Kiste als heute. Wenn du dich für Aulitzky entscheidest, bin ich gespannt, wie es sich mit deinem Fahrzeug weiterentwickelt. Ich bin da ja extrem geläutert.

VG

Chris

Servus Chris,

Denke auch, ein bisschen Öl darf sich jeder Motor genehmigen, von daher bin ich bis jetzt noch sehr zufrieden mit dem N55!

Ich werde die Pleullager auf jeden Fall zwischen 100.000 und 120.000 wechseln lassen um mir mal ein Stimmungsbild zu machen. Mein weiß ja nie, wie der oder die Vorbesitzer damit umgegangen sind. Da meiner „leider“ bei BMW Scheckheftgepflegt ist, sprich nur alle 25.000 km einen Ölwechsel mit 5W30 bekommen hat, besteht in meinenAugen etwas Grund zur Vorsicht...

Bei den nicht xDrive Modellen kann man wohl auf Ölwanne und Ölpumpe vom S55 umbauen um diese „Schwachstelle“ zu beheben. Bei den xDrive Modellen leider nicht, höchstens vielleicht auf die Ölpumpe des S55.

Wie zufrieden bist du mit der Ölanalyse? Warte auch schon sehnsüchtig auf den nächsten Ölwechsel, um denen eine Probe zusenden zu können :D

Grundsätzlich bin ich von dem Allrad Antrieb auch überzeugt, gerade bei dem R6 Benzin- oder Dieselmotoren ist das Seriensperrdifferential meiner Meinung nach unbrauchbar. Die Zeit wird zeigen wie lange das System hält. Allerdings finde ich es interessant, dass das gleiche Allrad System auch bei deutlich stärkeren Modellen wie dem 335d, 550i, 550d zum Einsatz kommt. Es müssten also noch gewisse Reserven bei Leistung und Drehmoment vorhanden sein.

Den Wandler sehe ich bei Leistungssteigerungen neben dem xDrive/VTG als größte Problemzone, um davon Abstand zu nehmen. Aber auch hier fahren ja gerade bei dem nur 50 nm stärkeren 8HP50 in den B58 Modellen übertriebene viel mehr Drehmoment, als theoretisch gesund, schade dass es hierzu noch keine Langzeiterfahrungen gibt...

Mein Getriebeöl wird auf jeden Fall bei 80.000 von ZF gewechselt werden.

Das MPPK war eigentlich auch von Anfang an mein Favorit, angeblich soll ja auch etwas mehr Leistung als 340 PS dabei rum kommen. Dem entgegen steht natürlich ca. 1300€ für „nur“ 34 PS und. 50 nm mehr.

Hoffe sehr, dein Klopfen ist nichts schlimmes! Wir hatten in der FB Gruppe neulich auch so einen Fall, indem 95% der Befragten auf Lagerschaden getippt hatten und es letztendlich etwas ganz triviales und kostengünstiges war - von daher, Daumen sind gedrückt!

VG

Tim

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