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Jaguar S-Type ok für Fahranfänger?

Jaguar S-Type CCX
Themenstarteram 10. November 2011 um 10:20

Hallo,

ich habe ein Jaguar s-Type 3.0 V6 238ps gekauft... (gebraucht) Ein Bekannter meint, dass ich wahnsinnig sei, und besteht drauf dass es mein größter Fehler meines Lebens sei, weil ich mich noch damit umbringen würde.... Das Problem ist, dass ich Fahranfängerin bin(21)

Ist es wirklich so gefährlich? Auch wenn ich sehr vorsichtig und kurzen Strecke in einem Dorf fahre? (Brauche es von Uni zur Wohnung)

Sorry vielleicht ist es eine dumme Frage, aber ich kenne mich nicht so gut mit Autos aus, und vielleicht werde ich dann das Auto zurückgeben, wenn es überhaupt nicht geht... Aber verstehe nicht so wieso ich mich nicht schnell an das Auto anpassen kann, wenn ich vorsichtig bin.

Sollte ich das Auto also zurückgeben, weil es GAR nicht geht, dass ich es fahren werde?

Wäre für jeden Tipp sehr dankbar!

Beste Antwort im Thema

Weiterfahren, so lange es geht. Dein Bekannter ist neidisch. Seine Aussage ist totaler Mist, man kann sich auch mit einem 2CV Citroen zu Tode fahren.

Willy

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Hallo wenwen69.

Als Kurzstreckenfahrzeug ist der Wagen nur bedingt geeignet und zwar, wenn es auf die Unterhaltskosten nicht ankommt (Benzin und Werkstatt).

Ich habe meinen S-Type (auch 238 PS) auch unlängst für reinen Kurzstreckenbetrieb eingesetzt (je nur 2 km zum Bahnhof). Es ergab sich einfach keine längere Fahrt. Da hatte es mich erschreckt, dass die Durchschnittsverbrauchsanzeige (nicht Momentanverbrauch!) 28 Liter anzeigte. Das relativiert sich natürlich im Streckenmix. Aber nur kalt und extrem kurze Strecken, dass schadet jedem Motor und auch dem Geldbeutel.

Wenn Du nicht selbst schrauben willst, ist der Jaguarservice auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.

Viele Abreden, die die Jaguaristen zu hören bekommen, stammen aber daher, dass (selbsternannte und echte) Fachleute jeweils (ausschließlich) von IHRER Automarke begeistert sind und Laien (Endverbraucher) diesen Blödsinn auch noch glauben und nachfaseln.

In Deinem Wagen steckt viel von "Ford", HELLA, Bosch und und und. Alles sehr solide.

 

Und zu Deinem anderen Thema, dass Du eröffnet hast:

http://www.motor-talk.de/.../...ten-jaguar-3-0-s-type-v6-t3582277.html

Die Versicherungskosten werden ja berechnet einerseits nach der Typ-Klasse und andererseits nach Schadensfreiheitsrabattstufe i. V. m. dem Fahrerkreis.

Von der Typ-Klasse ist der Wagen günstig, weil die TK sich danach richtet, wieviel Finanz-Schaden durch solch ein Fahrzeug im letzten Veranlagungszeitraum verursacht worden ist (und nicht mehr wie früher, rein nach PS). Und da der S-Type kaum gestohlen wird und eher von ruhigeren Fahrern umhergecruised wird, ist da nichts zu befürchten. Besser als beim Golf!

Von der SF-Rabattstufe trifft es Dich sowieso.

1. Neuer Versicherungsvertrag,

2. Fahranfänger,

3. unter 25 Jahre,

dass kann natürlich teuer werden.

Gegenrechnen könntest Du:

1. wenig Kilometertarif

2. beschränkter Fahrerkreis (z. B. nur Du fährst den Wagen)

Wenn es Dir ein Trost ist, bei einem männlichen Fahranfänger würde es noch teurer.

Wenn Du sowieso schon 5.000 Euro für den Wagen ausgegeben hast, investiere in ein Fahrsicherheitstraining. Wenn du z. B. die Versicherung beim ADAC abschließt, wird das Training meines Wissens, besonders berücksichtigt (ich glaube, da kommt man dann schneller aus dem "Unter 25 Jahrebeitrag" heraus). Solch ein Dampfschiff will kontrolliert werden (er hat echt Dampf und ist ein Schiff!). Der kraftvolle Heckantrieb ist etwas ganz anderes, als das Antriebszeugs bei den Fahrschulautos. Ein Sicherheitstraining lohnt sich wirklich. Lasse es Dir doch schenken. Eltern springen auf soetwas bestimmt an...

Ferner solltest Du darauf achten, dass die Heraufstufungen (SF) immer zum Jahresbeginn erfolgen, meines Wissens die Herabstufungen auch. Das würde bedeuten, dass Du bei Versicherungsbeginn in diesem Jahr, näher an der nächsten Herabstufung bist (könnte das mal ein Versicherungsfachmann be- oder entkräften?)

Gruß, Jag-Man

Weiterfahren, so lange es geht. Dein Bekannter ist neidisch. Seine Aussage ist totaler Mist, man kann sich auch mit einem 2CV Citroen zu Tode fahren.

Willy

Zitat:

Original geschrieben von WillyFetscher

... man kann sich auch mit einem 2CV Citroen zu Tode fahren...

genau, besonders wenn die Ente auf einen S-Type trifft :D

Jag-Man

Grundsätzlich ist es völlig egal, mit welchem Fahrzeug man seine Karriere beginnt. Wenn, dann sprechen nur finanzielle Gründe gegen einen Jaguar. Hier wäre vielleicht eine Zulassung auf einen anderen Versicherungsnehmer eine Alternative. 

 

Persönlich bin ich der Auffassung, dass ein großes Fahrzeug für einen Anfänger auch auch Sicherheitsgründen einen Vorteil hat. Man hat einen Haufen Blech um sich.

 

Ich kann diese dümmlichen Sprüche über ideale Fahranfängerautos nicht nachvollziehen.  Wer es sich leisten kann, sollte direkt ein großes Auto wählen. Spätestens bei ersten, selbstverursachten Schaden stellt man fest, dass man noch umsichtiger fahren muss.

 

peso

Hallo.

Dein Bekannter hat wohl ne Schraube locker?:confused:

Sehe viele junge Leute die mit Autos aus Bayern unterwegs sind.

Die sind ja auch nicht untermotorrisiert.

Ist ja soweit alles geschrieben.

Wenn Du es Dir leisten kannst warum nicht.

Natürlich wird er etwas mehr verbrauchen dafür hast Du auch allen Luxus für kleines Geld an Bord.

Schau mal was Du für einen Kleinwagen für das Geld bekommst.

Leider habe ich damals nicht die Chance gehabt nach meinem 1. Auto einen Jaguar zu fahren .Sonst hätte ich viel Geld gespart.:)

Gute Fahrt ,Mario.

Meine-katz

Zitat:

ich habe ein Jaguar s-Type 3.0 V6 238ps gekauft.

Warum?

:cool:

Ich habe mein erstes Auto vor 2,5 Jahren mit 19 gekauft und was war es? Ein Jaguar S-Type 2,7 V6D Executive! Ich habe diese Entscheidung noch keine Millisekunde bereut. Wieso soll es kein Auto für Fahranfänger sein?:confused: Der Jag ist 1000 mal sicherer als die typischen Fahranfängerautos ala Golf & Co. Man gewöhnt sich mit einem großen Auto umzugehen und ist immer entspannt unterwegs. Natürlich hat die Katze auch deutlich mehr unter der Haube als die typischen Fahranfängerkisten, also sollte man es nicht gleich übertreiben. Wenn man halbwegs vernünftig fährt kann überhaupt nichts passieren. Der Jag hat ein sehr sicheres und souveränes Fahrverhalten. Immer nur Kurzstrecke tut natürlich langfristig keinem Auto wirklich gut, aber glaube mir, wenn du auf den Geschmack gekommen bist, fährst du auch gerne mal weiter, egal ob es dafür einen Grund gibt oder nicht - der Weg ist das Ziel! In meiner ersten Woche als Jaguar Besitzer bin ich auch knapp 2500 km gefahren:D Höre nicht auf Schwachköpfe, selbsternannte Experten und Neider, die dir die schöne Katze aus und schlechtreden wollen, das war bei mir genau so und zum Glück hab ich nie auf sie gehört.;)

Ich wünsch dir noch viel Freude und alles Gute mit deiner großen, eleganten Katze. Einmal Jaguar - immer Jaguar!

Mfg. Austro-Jag

Themenstarteram 10. November 2011 um 23:06

Wirklich vielen Dank für eure wertvollen Tipps und humorvollen Kommentare! Ich bin wirklich sehr dankbar dafür!! Dann freue ich mich auf mein neues Auto :D!

Wenwen

Hi Jag-Man,

2012 wirst Du in der SF Klasse nur runter gestuft, wenn Du 2011 die Versicherung mindesten 6 Monate + 1 Tag geführt hast. Ansonsten kann ich mit deinen Ausführungen gut leben. Was allerdings nach dir kommt, ist ziemlicher Müll!!!!!

Tragischer Weise ist eine Freundin von mir in einem 2CV tödlich verunglückt, was wahrscheinlich mit JEDEM anderen Auto nicht geschehen wäre, ich zähle aber auch eine "Ente" nicht zu der Kategorie Auto, sondern eher in den Bereich Wellpappe.

Übrigens, ich bin der "Neidhammel" und versuche Wen mit allen Mitteln von diesem Auto weg zu bringen. Das hat zwei ganz "normale" Gründe. 1. Gerade als "blutige" Fahranfängerin mit NULL Erfahrung spürst du z. B. in einem Golf oder Polo wenn du zu schnell bist, in diesem Jaguar bekommst du das erst mit, wenn es zu spät ist. Du brauchst für so ein Auto ganz einfach ein bisschen Fahrpraxis und Erfahrung (beides bei Wenn nicht vorhanden). 2. Mit der Anschaffung alleine ist es bei diesem Auto noch lange nicht getan, das will auch "unterhalten" werden. Dazu nötig: Verdammt guter Job oder reiche Eltern (beides bei Wen nicht vorhanden).

Fazit: ...

Dummschwätzer gibt es leider genügend, die zahlen ihr aber keinen Cent, wenn der Jaguar mangels Liquidität nicht mehr rollt.

 

Zitat:

Original geschrieben von Jag-Man

Hallo wenwen69.

Als Kurzstreckenfahrzeug ist der Wagen nur bedingt geeignet und zwar, wenn es auf die Unterhaltskosten nicht ankommt (Benzin und Werkstatt).

Ich habe meinen S-Type (auch 238 PS) auch unlängst für reinen Kurzstreckenbetrieb eingesetzt (je nur 2 km zum Bahnhof). Es ergab sich einfach keine längere Fahrt. Da hatte es mich erschreckt, dass die Durchschnittsverbrauchsanzeige (nicht Momentanverbrauch!) 28 Liter anzeigte. Das relativiert sich natürlich im Streckenmix. Aber nur kalt und extrem kurze Strecken, dass schadet jedem Motor und auch dem Geldbeutel.

Wenn Du nicht selbst schrauben willst, ist der Jaguarservice auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.

Viele Abreden, die die Jaguaristen zu hören bekommen, stammen aber daher, dass (selbsternannte und echte) Fachleute jeweils (ausschließlich) von IHRER Automarke begeistert sind und Laien (Endverbraucher) diesen Blödsinn auch noch glauben und nachfaseln.

In Deinem Wagen steckt viel von "Ford", HELLA, Bosch und und und. Alles sehr solide.

 

Und zu Deinem anderen Thema, dass Du eröffnet hast:

http://www.motor-talk.de/.../...ten-jaguar-3-0-s-type-v6-t3582277.html

Die Versicherungskosten werden ja berechnet einerseits nach der Typ-Klasse und andererseits nach Schadensfreiheitsrabattstufe i. V. m. dem Fahrerkreis.

Von der Typ-Klasse ist der Wagen günstig, weil die TK sich danach richtet, wieviel Finanz-Schaden durch solch ein Fahrzeug im letzten Veranlagungszeitraum verursacht worden ist (und nicht mehr wie früher, rein nach PS). Und da der S-Type kaum gestohlen wird und eher von ruhigeren Fahrern umhergecruised wird, ist da nichts zu befürchten. Besser als beim Golf!

Von der SF-Rabattstufe trifft es Dich sowieso.

1. Neuer Versicherungsvertrag,

2. Fahranfänger,

3. unter 25 Jahre,

dass kann natürlich teuer werden.

Gegenrechnen könntest Du:

1. wenig Kilometertarif

2. beschränkter Fahrerkreis (z. B. nur Du fährst den Wagen)

Wenn es Dir ein Trost ist, bei einem männlichen Fahranfänger würde es noch teurer.

Wenn Du sowieso schon 5.000 Euro für den Wagen ausgegeben hast, investiere in ein Fahrsicherheitstraining. Wenn du z. B. die Versicherung beim ADAC abschließt, wird das Training meines Wissens, besonders berücksichtigt (ich glaube, da kommt man dann schneller aus dem "Unter 25 Jahrebeitrag" heraus). Solch ein Dampfschiff will kontrolliert werden (er hat echt Dampf und ist ein Schiff!). Der kraftvolle Heckantrieb ist etwas ganz anderes, als das Antriebszeugs bei den Fahrschulautos. Ein Sicherheitstraining lohnt sich wirklich. Lasse es Dir doch schenken. Eltern springen auf soetwas bestimmt an...

Ferner solltest Du darauf achten, dass die Heraufstufungen (SF) immer zum Jahresbeginn erfolgen, meines Wissens die Herabstufungen auch. Das würde bedeuten, dass Du bei Versicherungsbeginn in diesem Jahr, näher an der nächsten Herabstufung bist (könnte das mal ein Versicherungsfachmann be- oder entkräften?)

Gruß, Jag-Man

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