Infos und Diskussionen zum Model 3
Hi
ein paar wichtige Informationen zum Model 3:
https://electrek.co/.../
- Tesla wirbt mit einer Reichweite des Modells 3 mit "Long Range" -Batterie als 310 Meilen (499 km).
- Im Fall des Modells 3 zeigt das Dokument, dass das Fahrzeug eine EPA-Zyklus-Reichweite von 537 km erreicht hat, aber Tesla bat die EPA, die offizielle Reichweite auf 499 km zu senken. 😰
- Ein Gleichstrom-Ladestrom von "bis zu 525A" bei 400 Volt würde eine Laderate von 210 kW bedeuten, was deutlich höher ist als die Ladeleistung des bisherigen Modells S / X von 120 kW.
- Es wäre ein wichtiger Sprung in der Kapazität, das durch die erwartete Supercharger-Version 3 ermöglicht werden soll, die Tesla-CEO Elon Musk im vergangenen Jahr angekündigt hat.
- Das Dokument bestätigt auch das Gewicht des Batteriepacks bei 480 kg (1,058 lbs) oder etwas mehr als einem Viertel des gesamten Leergewichts des Fahrzeugs: 1.740 kg (3.837 lbs).
- 1.927 kg (4.250 lbs.) Testfahrzeuggewicht.
- Die Selbstentladung der Batterie beträgt wahrscheinlich weniger als 4% pro Monat
- Nur 1.740kg. Leergewicht und 1927kg Testfahrzeuggewicht.
- 210kW Laderate möglich.
- 537km EPA, was ja eine realistische Alltagsreichweite ist.
PS: was 634,6km NEFZ Reichweite bedeuten würde und somit mehr, als das Model S 100D.
Beste Antwort im Thema
Neben den ganzen Diskussionen rund um Produktionszahlen und vermeintlichen Mängeln, möchte ich hier einmal unsere eigenen, praktischen Erfahrungen mit einem Model 3 wiedergeben.
Vorab möchte ich meinen, dass ALLE Berichte, rund um das Model 3 vorzugsweise subjektiv sind, egal ob von einem Journalisten, Spezialisten, oder sonst wem wiedergegeben, so natürlich auch dieser.
Wir haben die Chance bei unserer Reise an die Westküste der USA genutzt und uns für einen Tag (inkl. 100 Meilen) über Turo ein Model 3 in Los Angeles angemietet.
Der Vorteil dabei: kein Verkäufer steht Dir ständig mit tollen Ratschlägen auf den Füßen und versucht deine Aufmerksamkeit in irgendeine Richtung zu lenken.
Da unsere M3-Reservierung als Zweitfahrzeug gedacht ist, wollten wir uns einen persönlichen Eindruck darüber machen, ob sich die weitere Wartezeit auf das Fahrzeug lohnt.
Frauchen ist da weniger technikgeprägt, ihr ging es vielmehr darum, ein einfaches Bauchgefühl für das Fahrzeug im Alltagsbetrieb zu bekommen, oder eben auch nicht.
Unser Fazit vorweg (bevor sich jemand erst einen Wolf lesen muss):
Wir würden das Fahrzeug bei 8 von 10 möglichen Punkten einschätzen, das Warten lohnt also.
Bilder brauche ich dazu keine zu veröffentlichen, die gibt es mit Sicherheit in viel besserer Qualität im Netz.
Trotzdem werde ich in einigen Tagen 360°-Fotos vom Innenraum bereitstellen, vielleicht kann man sich damit einen besseren "räumlichen" Eindruck verschaffen (wir befinden uns aktuell noch in USA).
Hier die Details:
Allgemeine Optik
Das Fahrzeug macht auf uns einen wertigen Eindruck, sowohl außen, als auch innen.
Die Leder- und Holzoptik im Innenraum vermitteln einen angenehmen Eindruck.
Das Fahrzeug wirkt "aufgeräumt", was wir nicht als unangenehm empfanden.
Einige Mängel konnten wir ausfindig machen, allerdings hat das Fahrzeug bereits rund 1.500 Meilen drauf, laut Turo auch viele Vermietungen hinter sich.
Es bleibt somit die Frage, waren die Mängel bereits beim Verlassen der Werkshallen da, oder gingen hier Mieter nicht mit der nötigen Sorgfalt an das Fahrzeug heran.
Bei einem Neufahrzeug würde ich manches beim Händler anzeigen und auf dessen Lösung warten.
Das kenne ich auch von meinem Passat, also nix Neues und völlig "normal".
Der Vergleich zu auf dem Markt befindlichen "niederwertigeren" Marken halte ich jedoch für übertrieben.
Ich persönlich stelle aber auch nicht ein gesamtes Fahrzeug in Frage, nur weil 2-3 Spaltmaße nicht auf den zehntel Milimeter stimmen.
Platzangebot
Finden wir mehr als ausreichend.
Beim Einsteigen fällt sofort der durch die Batterien verursachte dickere Boden auf, was aber während dem Fahrbetrieb keine negative Rolle spielte. Es war eben der erste Eindruck.
Ich mit meinen 180cm und rund 125kg fand eine gute Sitzposition, dabei blieb noch ausreichend Platz hinter mir für eine weitere erwachsene Person zum Sitzen.
Der Kofferraum hinten bietet ausreichend Platz für Urlaubsgepäck (2-3 Personen), der vordere Kofferraum ist ausreichend für kleine bis mittlere Einkäufe. Klar, jeder Einkauf und Urlaub ist hier gepäcktechnisch anders zu bewerten.
Der Einstieg, insbesondere hinten gestaltet sich durch die dicken, aber gepolsterten Längsträger im Dachbereich doch als etwas umständlich, einmal aber drin, gibt's genügend Kopffreiheit unter dem Glasdach.
Für die vorderen Sitze besteht dieselbe Einschränkung, fällt jedoch aufgrund der Fahrzeugform deutlich weniger ins Gewicht.
Ein-/Ausparken, Wendigkeit
Der Wendekreis (war meiner Frau wichtig) erscheint für uns normal, kommt allerdings nicht an unsere aktuelle C-Klasse heran (das schaffen übrigens andere Hersteller auch nicht).
Der Rundumblick ist wie bei einem Coupe gewohnt sehr stark eingeschränkt.
Der Blick durch den Rückspiegel läßt Nachfolgendes nur im oberen Bereich erkennen, was beim Einparken störend wäre, hätte das Fahrzeug keine Rückfahrkamera, die eine gute Einparkhilfe darstellt.
Die Außenspiegel waren nicht wie gewohnt asphärisch, was einen zusätzlichen Schulterblick für die Überwachung des toten Winkels unumgänglich macht.
Ich denke aber, hier wird für eine EU- bzw. Deutschlandversion noch eine Korrektur erfolgen.
Fahrbetrieb
In der Tat machen sich die die Fahrgeräusche ab >50km/h durchaus bemerkbar.
Wir wissen aber nicht, ob es dem E-Betrieb (fehlende Motorgeräusche), der Bereifung (Michelin), oder den schlechten Straßenverhältnissen in LA geschuldet ist, wir vermuten hier eher eine Mischung aus allem.
Es war eben unser erster Eindruck, der sich aber nach einigen Minuten gelegt hatte.
Der Unterschied zwischen dem Fahrprofilen Comfort und Sport (Normal haben wir nicht benutzt)
konnte ich nur durch die Leichtgängigkeit der Lenkung nachvollziehen.
Am Fahrwerk konnte ich den Unterschied nicht feststellen (vielleicht ist da mein Allerwertester nicht "empfindlich" genug).
Das Fahrwerk inkl. Federung würden wir als normal betrachten, hier würde ich zu meinem aktuellen Passat B8 keine merklichen Unterschiede ausmachen können.
Wir würden das Fahrwerk als langstreckentauglich ansehen wollen (eben nicht zu hart und nicht zu weich).
Die Fahrassistenzsysteme für autonomes Fahren konnten wir aufgrund der Kürze der Zeit nur kurz anreißen.
Das Fahrzeug hält sicher die Spur und Abstand zum Vordermann, bin ich auch von meinem Passat nicht anders gewohnt.
Das Folgen von Abzweigungen gem. Navi hat er nicht gemacht, ich denke, hier ist die Software noch nicht soweit gewesen.
Bedienung/Touchscreen
In der Tat sehr ungewohnt die Geschwindigkeitsanzeige nicht hinter dem Lenkrad zu haben, aber für den gewohnten Blick etwas weiter rechts auf das Display brauchte es nur wenige Minuten, dann ging auch das in unseren Automatismus über.
Diese Sorge hatte auch meine Frau, sie hatte sich aber auch sehr schnell daran gewöhnt, es stellt somit kein Problem dar.
Trotz englischer Menüführung und kein Studieren der Anleitung haben wir uns in den Menü's sehr schnell zurecht gefunden.
Wer heute ein Smartphone bedienen kann, der kann auch ein Model 3 bedienen.
Dazu muss man aber kein Handyspezialist sein.
Die längste Zeit haben wir damit verbracht, herauszufinden wie das Handschuhfach aufgeht.
"Dankenswerterweise" hatte unsere Fahrt auch einige Regentropfen, was die Scheibenwischerautomatik gut verarbeitete.
Holt man sich vor der Fahrt das Scheibenwischermenü (links unten) auf das Display kann man auch während der Fahrt noch individuell und bequem nachsteuern.
Zumindest für mich stellte die Bedienung des Touchscreen während der Fahrt kein Problem dar, alles aber eine Frage der Übung.
(Musik)Sound
Hat zumindest mich mehr als überzeugt.
Das verbaute Soundsystem bietet absolute Spitzenqualität für den gehobenen Hörgenuss.
Da kommt mein Dynaudio im Passat nicht annähernd heran.
Aufgrund Zeitmangel haben wir uns auf die vorhandene Musik beschränkt und auf das Koppeln eigener Smartphones verzichtet.
Fahrleistung
Erneut ein Punkt, der zumindest mich vollendst überzeugt.
Für die Beschleunigung bedarf es fast schon einen Waffenschein.
Ein Zucken im rechten Fuß und man hat 5-10 Fahrzeuge überholt.
Gut, ist ein wenig überspitzt, aber ich liebe es, schnell zu fahren und ärgere mich machmal über "Schleicher", die nicht immer zügig überholt werden können.
Ich glaube, diese Sorge ist mit dem Model 3 Geschichte.
Das waren auf die Schnelle unsere gesammelten Erkenntnisse von einem Tag Model 3.
Wie eingangs erwähnt werden wir uns noch ein wenig in Geduld üben, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und wird wohl dem erwarteten Eindruck einer Investiton um die 40-45k€ gerecht werden.
5055 Antworten
Zitat:
@6502 schrieb am 17. April 2018 um 12:31:25 Uhr:
Das mag zum großen Teil stimmen....... wohnt man allerdings (mit Modell 3) neben so einer Fabrik mit Störstrahlung oder (mit dem Modell S) in einem meiner 2 Nachbardörfer mit fast ohne deutschem GSM-Netz und hat deshalb diese Empfangsprobleme - dann sind das keine "Gewohnheiten, die jemand nicht abzulegen bereit ist" - sondern technische Probleme, die nur durch einen Umzug (oft unrealistisch) zu lösen sind... (oder warten auf Änderungen im Umfeld oder andere Modelle mit Schlüsselbedienung).
Ja und wenn man auf dem Mond lebt, hat man überhaupt keinen Handy Empfang.
Ganz ehrlich, wenn ich wo leben würde, wo die Strahlungen so stark sind, dass sie ein einfaches Bluetooth Signal auf wenigen Metern stört, dann würde ich mir andere Sorgen machen, als den Zugang zu meinem Auto.
Wenn du so starke Strahlung hast, kannst du weder Keyless Go (da läuft der Empfangsmodus auch im 433er Band, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Keyless_Go) noch eine normale Funkfernbedienung verwenden (die VAG Fernbedienungen laufen IMHO auch auf dem 433 er Band). Ich denke nicht, dass es mit Bluetooth viel anders ist - sonst würde mir ja jeden zweiten Tag beim Joggen irgendwo der Kopfhörer aussteigen.
Aber eben: Alle, die Angst haben, dass das Mobilfunknetz und die Tesla Server häufiger Ausfallen als ihr Mobiltelefon, können ja den Schlüssel nehmen. Model 3 Inhaber haben zusätzlich noch Bluetooth. Und ansonsten gibt's ja noch den guten alten Schlüssel oder aber die Feuerwehraxt in Verbindung mit dem Notfallhandbuch 😉
Und jetzt zurück zum Model 3: Natürlich geht es zunächst einmal darum etwas Geld zu sparen. Zwei komplizierte Schlüssel kostet dann wahrscheinlich wieder 30 Dollar in der Herstellung. Aber man sollte nicht vergessen, dass sich auch die Hersteller der Mobiltelefone sich immer weiter den Gegebenheiten anpassen. Und vielleicht reicht es, wenn man bald 2-3 Mal auf den Lautstärketaster drückt, um das Fahrzeug zu öffnen - oder es geht noch viel leichter. Es ist doch nur eine Frage der Zeit... Momentan ist der Schlüssel natürlich schneller als eine App - ohne Frage. Und auch Fehlerresistenter.
Aber irgendwo muss die Spannung beim E-Auto fahren ja auch bleiben: Schliesslich kann man ja nicht mit dem Feinstaub Diesel die Dioxin verseuchten Eier aus dem Supermarkt holen, also holen wir uns den Kick halt beim Aufschliessen des Fahrzeugs 😉
Model 3: es geht vor allem darum, dass Tesla das gleich richtig gut carsharing-tauglich machen wollte. Und das verbessert sich enorm, wenn man keine physischen Schlüssel mehr braucht.
Mancher erinnert sich: die Model 3 Besitzer sollten Geld verdienen können mit dem einfachen Verleih des Fahrzeugs.
Verleih? Die Autos sollten autonom Fahrgäste befördern und in der Zeit Geld verdienen, in denen der Besitzer das Auto nicht benötigt 😉
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Zitat:
Progress, Precision and Profit
Elon Musk
Everybody
Progress
First, congratulations are in order! We have now completed our third full week of producing over 2000 Model 3 vehicles. The first week was 2020, the second was 2070 and we just completed 2250 last week, along with 2000 Model S/X vehicles.
This is more than double Tesla’s weekly production rate last year and an amazing feat in the face of many challenges! It is extremely rare for an automotive company to grow the production rate by over 100% from one year to the next. Moreover, there has simultaneously been a significant improvement in quality and build accuracy, which is reflected in positive owner feedback.
Starting today at Giga and tomorrow at Fremont, we will be stopping for three to five days to do a comprehensive set of upgrades. This should set us up for Model 3 production of 3000 to 4000 per week next month.
Another set of upgrades starting in late May should be enough to unlock production capacity of 6000 Model 3 vehicles per week by the end of June. Please note that all areas of Tesla and our suppliers will be required to demonstrate a Model 3 capacity of ~6000/week by building 850 sets of car parts in 24 hours no later than June 30th.
Any Tesla department or supplier that is unable to do this will need to have a very good explanation why not, along with a plan for fixing the problem and present that to me directly. If anyone needs help achieving this, please let me know as soon as possible. We are going to find a way or make a way to get there.
The reason that the burst-build target rate is 6000 and not 5000 per week in June is that we cannot have a number with no margin for error across thousands of internally and externally produced parts and processes, amplified by a complex global logistics chain. Actual production will move as fast as the least lucky and least well-executed part of the entire Tesla production/supply chain system.
By having a Model 3 subsystem burst-build requirement of 6k by the end of June, we will lay the groundwork for achieving a steady 6k/week across the whole Model 3 system a few months later.
As part of the drive towards 6k, all Model 3 production at Fremont will move to 24/7operations. This means that we will be adding another shift to general assembly, body and paint. Please refer anyone you know who you think meets the Tesla bar for talent, drive and trust. Between Fremont and Giga, Tesla will be adding about 400 people per week for several weeks.
Precision
Most of the design tolerances of the Model 3 are already better than any other car in the world. Soon, they will all be better. This is not enough. We will keep going until the Model 3 build precision is a factor of ten better than any other car in the world. I am not kidding.
Our car needs to be designed and built with such accuracy and precision that, if an owner measures dimensions, panel gaps and flushness, and their measurements don’t match the Model 3 specs, it just means that their measuring tape is wrong.
Some parts suppliers will be unwilling or unable to achieve this level of precision. I understand that this will be considered an unreasonable request by some. That’s ok, there are lots of other car companies with much lower standards. They just can’t work with Tesla.
Profit
A fair criticism leveled at Tesla by outside critics is that you’re not a real company unless you generate a profit, meaning simply that revenue exceeds costs. It didn’t make sense to do that until reaching economies of scale, but now we are there.
Going forward, we will be far more rigorous about expenditures. I have asked the Tesla finance team to comb through every expense worldwide, no matter how small, and cut everything that doesn’t have a strong value justification.
All capital or other expenditures above a million dollars, or where a set of related expenses may accumulate to a million dollars over the next 12 months, should be considered on hold until explicitly approved by me. If you are the manager responsible, please make sure you have a detailed, first principles understanding of the supplier quote, including every line item of parts & labor, before we meet.
I have been disappointed to discover how many contractor companies are interwoven throughout Tesla. Often, it is like a Russian nesting doll of contractor, subcontractor, sub-subcontractor, etc. before you finally find someone doing actual work. This means a lot of middle-managers adding cost but not doing anything obviously useful. Also, many contracts are essentially open time & materials, not fixed price and duration, which creates an incentive to turn molehills into mountains, as they never want to end the money train.
There is a very wide range of contractor performance, from excellent to worse than a drunken sloth. All contracting companies should consider the coming week to be a final opportunity to demonstrate excellence. Any that fail to meet the Tesla standard of excellence will have their contracts ended on Monday.
Btw, here are a few productivity recommendations:
– Excessive meetings are the blight of big companies and almost always get worse over time. Please get of all large meetings, unless you’re certain they are providing value to the whole audience, in which case keep them very short.
– Also get rid of frequent meetings, unless you are dealing with an extremely urgent matter. Meeting frequency should drop rapidly once the urgent matter is resolved.
– Walk out of a meeting or drop off a call as soon as it is obvious you aren’t adding value. It is not rude to leave, it is rude to make someone stay and waste their time.
– Don’t use acronyms or nonsense words for objects, software or processes at Tesla. In general, anything that requires an explanation inhibits communication. We don’t want people to have to memorize a glossary just to function at Tesla.
– Communication should travel via the shortest path necessary to get the job done, not through the “chain of command”. Any manager who attempts to enforce chain of command communication will soon find themselves working elsewhere.
– A major source of issues is poor communication between depts. The way to solve this is allow free flow of information between all levels. If, in order to get something done between depts, an individual contributor has to talk to their manager, who talks to a director, who talks to a VP, who talks to another VP, who talks to a director, who talks to a manager, who talks to someone doing the actual work, then super dumb things will happen. It must be ok for people to talk directly and just make the right thing happen.
– In general, always pick common sense as your guide. If following a “company rule” is obviously ridiculous in a particular situation, such that it would make for a great Dilbert cartoon, then the rule should change.
If there is something you think should be done to make Tesla execute better or allow you to look forward to coming to work more (same thing in the long term), please send a note to [redacted]
Thanks for being such a kickass team and accomplishing miracles every day. It matters. We are burning the midnight oil to burn the midnight oil.
Elon
Ach wieder so eine zufällig geleakte Mail an die "Mitarbeiter". Diese Rede ist nicht an die Mitarbeiter sondern an die Geldgeber gerichtet.
Und der Kurs springt auf 2 % im Pre Market. Es ist so lächerlich.
Für eine dritte Schicht braucht er wohl ca. 50% mehr an Arbeitern die das Model 3 zusammen bauen. Damit ist die gesamte Gewinnkalkulation für das Model 3 obsolet und es scheint so als wenn Musk auch mit seinem Model 3 nur Verluste produzieren will.
Das Problem ist die überaus geringe Effizienz der Tesla-Produktion und so wird es auch nicht besser werden, im Gegenteil.
Es ist völlig egal was Tesla macht, es ist alles Mist. Das ist wie bei der Elektromobilität. Kein Argument ist zu doof, um nicht dagegen benutzt zu werden.
6.000/Woche? Finde ich cool! Mai 2019 rückt in Reichweite. 🙂
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 18. April 2018 um 09:40:20 Uhr:
Es ist völlig egal was Tesla macht, es ist alles Mist. Das ist wie bei der Elektromobilität. Kein Argument ist zu doof, um nicht dagegen benutzt zu werden.6.000/Woche? Finde ich cool! Mai 2019 rückt in Reichweite. 🙂
"Argument"?
Bei einer Investition oder einem Business Plan geht es schliesslich um Gewinn und/oder Verluste, da kann man doch nicht vorher irgendwelche Zahlen einsetzen um sich hinterher zu wundern warum man soviele Miese auf dem Konto hat. Elon Musk hat ja auch geschrieben: "A fair criticism leveled at Tesla by outside critics is that you’re not a real company unless you generate a profit, meaning simply that revenue exceeds costs. It didn’t make sense to do that until reaching economies of scale, but now we are there."
Das Problem ist ja, dass Elon Musk noch nicht erkannt hat, dass die Produktion mindestens 50% teurer wird als er mal prognostiziert hatte. Vielleicht ist es ja so dass ihm das noch niemand vermitteln konnte, es haben ja einige Manager das Unternehmen schon verlassen.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 18. April 2018 um 09:40:20 Uhr:
Es ist völlig egal was Tesla macht, es ist alles Mist. Das ist wie bei der Elektromobilität. Kein Argument ist zu doof, um nicht dagegen benutzt zu werden.
..
1+
Das Problem ist - die meisten Leute hier haben ÜBERHAUPT keine Ahnung und das noch nicht mal im Ansatz was Elon Musk die letzten Jahre aus dem Nichts bis heute hingestellt hat ...
Eine Produktion mit diesen Ausmaßen OHNE "Vorkenntnisse" aufzuziehen ist absoluter Wahnsinn - mag sein, dass etablierte Automobilhersteller so was "nebenbei" machen aber Tesla ist halt eben nicht aus diesem Bereich entsprungen ...
Also Leute - erst mal nachmachen und dann die großen Reden schwingen ...
Zitat:
@Coliban schrieb am 18. April 2018 um 09:48:03 Uhr:
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 18. April 2018 um 09:40:20 Uhr:
Es ist völlig egal was Tesla macht, es ist alles Mist. Das ist wie bei der Elektromobilität. Kein Argument ist zu doof, um nicht dagegen benutzt zu werden.6.000/Woche? Finde ich cool! Mai 2019 rückt in Reichweite. 🙂
"Argument"?
Bei einer Investition oder einem Business Plan geht es schliesslich um Gewinn und/oder Verluste, da kann man doch nicht vorher irgendwelche Zahlen einsetzen um sich hinterher zu wundern warum man soviele Miese auf dem Konto hat. Elon Musk hat ja auch geschrieben: "A fair criticism leveled at Tesla by outside critics is that you’re not a real company unless you generate a profit, meaning simply that revenue exceeds costs. It didn’t make sense to do that until reaching economies of scale, but now we are there."
Das Problem ist ja, dass Elon Musk noch nicht erkannt hat, dass die Produktion mindestens 50% teurer wird als er mal prognostiziert hatte. Vielleicht ist es ja so dass ihm das noch niemand vermitteln konnte, es haben ja einige Manager das Unternehmen schon verlassen.
6000 die Woche und das bei negativer Marge? Macht es dann am Ende die Masse, oder wie?
Ich verstehe jetzt nichts mehr.
Zitat:
@harald-hans schrieb am 18. April 2018 um 10:45:54 Uhr:
[...]
Also Leute - erst mal nachmachen und dann die großen Reden schwingen ...
Was soll denn dieser Quatsch mit dem "erstmal Nachmachen"?
Jedem steht es frei Tesla und Musk zu bewerten. Oder dürfen das nur Leute machen, die was Positives zu sagen haben? Und da Musk vieles so in Welt hinaus posaunt (um seine Investoren zu besänftigen), erhält man tiefere Einblicke als bei anderen Herstellern.
Zudem hat Coliban wenigstens etwas zum Thread beigetragen. Sogar einen wichtigen Punkt angesprochen. Wenn man nun 24/7 mit mehr Arbeitern an dem Model 3 schraubt, wie wirkt sich das Ganze auf die Gewinnmarge aus?
Gibt es diese bei einem 35.000 $-Auto dann überhaupt noch?
Das Thema Tesla ist sehr spannend und es gibt diesbezüglich viele Ansichten und Meinungen. Ich sehe in Musk einen Gaukler und Lügner. Andere sehen in ihm ein Genie und Visionär. Ist doch völlig okay.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 18. April 2018 um 09:40:20 Uhr:
Es ist völlig egal was Tesla macht, es ist alles Mist. Das ist wie bei der Elektromobilität. Kein Argument ist zu doof, um nicht dagegen benutzt zu werden.6.000/Woche? Finde ich cool! Mai 2019 rückt in Reichweite. 🙂
Tolle Ankündigungen und Versprechen machen kann der Elon schon lange und richtig gut 😉
Warten wir die Realität Ende Q2 ab.
Für mich klingt das alles nach "too-much" ... Aktuell knapp über 2000/Woche und Ende Juni dann auf einmal das 3-fache!! Und das alles bei weniger Automatisierung und mehr Personaleinsatz. Und das Ganze soll auch noch den lange erhofften und wahrscheinlich noch basierend auf dem ursprünglichen Automatisierungsgrad berechneten Gewinn bringen. Wie soll das gehen? Mehr Leute gleich mehr Personalkosten. Und das Geld für die jetzt zurückzubauende Automatisierung ist bereits ausgegeben. Oder will er die Roboter an Kuka zurückgeben bzw. bei Ebay einstellen?? 🙄
Zitat:
@TheRealThing schrieb am 18. April 2018 um 11:05:38 Uhr:
....
6000 die Woche und das bei negativer Marge? Macht es dann am Ende die Masse, oder wie?Ich verstehe jetzt nichts mehr.
Es wird ja noch komplizierter, Elon Musk schreibt ja in seiner "geleakten" Mail:
Zitat:
The reason that the burst-build target rate is 6000 and not 5000 per week in June is that we cannot have a number with no margin for error across thousands of internally and externally produced parts and processes, amplified by a complex global logistics chain
Das heisst er will also erst einmal 6000 Autos pro Woche bauen damit wenigstens 5000 ausgeliefert werden können. Das nenne ich mal eine ziemlich interessante Interpretation des Automobilbaues... Das heisst dann auch, dass die 5000 Autos, die pro Woche dann irgendwann mal gebaut werden sollen, nicht nur, in Bezug auf reine Montage, 50% teurer werden als vorher geplant sondern dass sie auch noch 16% auf die 50% teurer werden. 😕
Ich denke, ich bin nicht so das produktionstechnische und finanzielle Genie um das zu verstehen...
Zitat:
@nolam schrieb am 18. April 2018 um 11:21:29 Uhr:
Für mich klingt das alles nach "too-much" ... Aktuell knapp über 2000/Woche und Ende Juni dann auf einmal das 3-fache!!
Und vorher schreibt er wie geil es war, dass er um rund 100% in einem Jahr steigern konnte... Er setzt die Ziele einfach extrem sportlich. Warten wir ab...