Honda Jazz IMA 2011 Hybrid
Konkrete Infos zum Jazz Hybrid fehlen noch aber ein erstes echtes Bild vom Jazz Hybrid (auch als Fit Hybrid geläufig) ist durchgesickert und gibt schonmal einen Vorgeschmack darauf, wie sich zumindest die Hybridvariante von den Standard Jazz unterscheiden wird:
Beste Antwort im Thema
Es dreht sich alles nur um den CO2 Ausstoß. Die 95g sind ja nur die halbe Wahrheit, diese gelten für ein Fahrzeug mit irgendwas 1350kg. Und entsprechen einen Verbrauch von ca 4,1l Benzin. Leichtere Wagen müssen weniger ausstoßen, sonst tragen sie negativ zur CO2-Bilanz des Herstellers bei. Im Falle des SpaceStar wohl nicht unerheblich bei 4,5l auf knappe 1000kg. Und den unter die Grenze zu bringen (so irgendwo auf 3,1l) wird für diesen Wagen zu teuer. Deshalb darf man gespannt sein, was aus solchen Fahrzeugen wird. Und deshalb gibts den Jazz nicht mit reinem Benziner. Unsere Autowelt wird sich wandeln: schwerer und teurer - für die Umwelt ...
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'Gefühl' ist das eine - Messwerte das andere ...
Wenn Du auf der Straße von 100 km/h runterbremst, wirst Du bestimmt nicht ohne weiteres feststellen können, ob Du 4 Meter mehr /weniger benötigt hast.
Die Bremse kann 'giftig' erscheinen und einen gefühlt guten Eindruck hinterlassen und dennoch zeigen die Messwerte eine andere Welt.
Und selbst 1 Meter mehr oder weniger entscheidet über 'nochmal Glück gehabt' oder Totalschaden.
Ich muss mir das man als Textbaustein ablegen:
Es geht hier um den alten Jazz Hybrid, nicht den Neuen ab 2020.
Also gleich mal was zum Alten... knapp 10 Jahre alt, 126000 km gelaufen und immer noch so sparsam wie von Honda versprochen.
Auf dem Bild seht ihr meine Strecke von Juli 2021 bis heute, Sommer, Winter, viel Autobahn (auch 130+, waren diesmal viel verreist) aber auch Pendlerstrecke in Berlin.
Tja, was will man mehr? Also ich zumindest noch nicht den neuen Jazz.;l
Zitat:
@KlausMB9 schrieb am 12. Januar 2022 um 14:52:44 Uhr:
Zitat:
@Nachbarpl schrieb am 12. Januar 2022 um 11:59:18 Uhr:
Ich habe den Jazz auf Vredestein Quatracs liefern lassen. Keine Beschwerden über die Bremsleistung bei Trockenheit oder Nässe. Auch im (etwas) Schnee verhält sich der Jazz vorbildlich...Schön,und wo bist du beim Bremsweg (100 - 0m) gelandet?
Auf 4 Reifen... ;-)
Zitat:
@gato311 schrieb am 12. Januar 2022 um 16:31:41 Uhr:
@KlausMB9 Die Bremse ist doch bei Straßennutzung bei allen Autos heutzutage ausreichend. Mehr als in die ABS-Regelung kannste auch nicht. Den Unterschied merkste doch erst nach mehreren Bremsungen aus hoher Geschwindigkeit ohne lange Abkühlphasen.
Ausreichend sind sie alle. Es gibt gute und bessere Bremsanlagen. Man muss nicht erst mehrere Vollbremsungen vollziehen, um Unterschiede zu bemerken. Wobei die meisten Bremsanlagen heute nicht mehr unter Fading leiden. Beim ABS-Regel verhalten gibt es schon Unterschiede.
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Bei Trockenheit und gerader Fahrt sind die Unterschiede ab Mitte der 2000er wirklich gering geworden.
Klar, gibt es noch andere Faktoren als die Reifen (wie auch die Gewichtsverteilung des Autos), aber der Hauptfaktor bei plumpen Bremsen auf gerader Straße bleiben wohl die Reifen.
Wie auch immer, konkrete vergleichbare Werte werden wir hier kaum bekommen.
Kann geht es in die Plusgrade, lässt sich der Wagen wieder sehr sparsam bewegen.
Manchmal würde ich es gerne probieren, aber letztlich traue ich mich doch nicht zu schauen, ob ich wirklich 1.000 km schaffe. Zumal die Warnleuchte schon angeht, wenn noch 10 Liter im Tank sind.
Endlich ging es mit dem Jazz mal wieder auf lange Tour. 860 km, hauptsächlich auf der Autobahn. Viele LKW und KFZ, immer wieder Bremsen und Beschleunigen, ideal für den Hybrid.
Tempo bei 120 km/h, maximal kurz 140 km/h beim Überholen.
Auch Landstraßen mit Ortsdurchfahrten waren dabei rund 200 km.
Und was verbraucht ein 10 Jahre alter Hybrid mit 130.000 km auf der Uhr da im Schnitt?
Ich war positiv überrascht, über die gesamte Strecke lag der Verbrauch bei 5,2 Liter pro 100 km. Da bleiben die Kosten auch bei den derzeitigen Spritpreisen im Rahmen.
Ein ganz neuer Hybrid ist sicher noch etwas sparsamer, da sollte eine 4 vor dem Komma stehen.
Aber eine Neuanschaffung rechnet sich sicher nicht.
Immer noch recht leise, komfortabel und extrem spurstabil, ein toller Reisewagen.
Überrascht bin ich auch immer wieder vom Durchzug, wenn ich beispielsweise mal von 100 auf 130 km/h beschleunigen muss. Geht erstaunlich fix, muss ich nicht mal Vollgas geben, 5.000 U/min reichen.
Im Sommer geht es in die Alpen, das werden insgesamt bis zu 2.000 km. Ich freue mich darauf. 🙂
Bin gestern mal nen gemieteten 72er Fiat 600 ca. 100 km gefahren mit 2 Leuten drin. Überwiegend so im Bereich zwischen 65 und 95 km/h GPS (also nicht nach Tachoschätzeisen) + Stadtverkehr.
Da war ich am Ende bei knapp über 5 l E10.
;-)
Zitat:
@gato311 schrieb am 26. Mai 2022 um 11:29:55 Uhr:
Bin gestern mal nen gemieteten 72er Fiat 600 ca. 100 km gefahren mit 2 Leuten drin. Überwiegend so im Bereich zwischen 65 und 95 km/h GPS (also nicht nach Tachoschätzeisen) + Stadtverkehr.
Da war ich am Ende bei knapp über 5 l E10.
;-)
keine große Kunst zwei Freunde hatten mal Civic EG4 VEIs mit Eco vtec (Ventilabschaltung) - die waren bei Schleichfahrt hohe 3 Liter oder niedrige 4 und wenn man sie geprügelt hat ~5-6 liter.
der Legendäre D15Z1 Motor von Honda :-)
D15Z1 1493 cm³ 75 mm × 84,5 mm 9,3:1 68 / 5500 131 / 4500 SOHC VTEC-E OBD-1 Civic V EG4, EG8; Civic VI MA9
über 2500 U/min 16V darunter 12V :-D
Bitte nicht vergessen, hier geht es um ein Fahrzeug mit immerhin 98 PS, Automatik und rund 1,3 Tonnen Leergewicht.
Der Wagen meiner Frau ist genauso sparsam wie meiner, wiegt aber nur gut 800 Kilo, hat einen kleinen Dreizylinder und Handschaltung.
Von "Kunst" war auch nicht die Rede.
Klar, der Jazz ist viel schneller gefahren worden und ist größer, aber so riesig sind die Fortschritte halt nicht wegen des ständig steigenden Gewichts aus bekannten Gründen.
P.S.
Habe ja selber nen 2002er Jazz CVT ohne Hybrid.
Stimmt schon.
Aber nimm mal einen Wagen mit 100 PS, 1,3 Tonnen und Automatik aus den 80igern. Der hat locker 10-12 Liter geschluckt.
Auch wenn Du es kaum glauben kannst, es gibt noch ein paar mehr Marken als Honda. 😉
Übrigens, in den Neunzigern hatten Bekannte einen Civic mit 90 PS und Automatik. Da ging nichts unter 9 Litern. Fuhr aber noch mit 91 Oktan, vielleicht lag es auch daran.
War eines der ersten Fahrzeuge, die ich nach meinem Führerschein fahren durfte.
Und ein sparsamer Fahrer war ich schon immer, selbst meinen 85er Escort mit Vergaser habe ich zur der Zeit schon mit unter 6 Litern auf 100 km bewegt. Aber der war auf 98 Oktan ausgelegt.