Heute schon geärgert? Hybrid+ADAC

Toyota Prius 3 (XW3)

Hallo zusammen,
da war heute ein schöner Test über den Prius2 in der ADAC-Zeitung - 90000km ohne Probleme, hat mich nicht sehr verwundert, ich fahre ja mit einer solchen Kiste durch die Lande und kann die Ergebnisse nur bestätigen. Dann aber S.36 - "den Japanern nicht hinterherlaufen" - ein Prof.Dr. Indra zum Hybridantrieb. Der gute Mann liefert einige "Statements" zur Hybridtechnik ab, die einen dann doch "frösteln" lassen, wollte der ADAC den Nicht-Hybridfahrern doch ein paar Schlagworte liefern, die Finger von dieser unbrauchbaren Technik zu lassen?
Zitat:"Den Hybridantrieb als Wunderwaffe zur Lösung aller Umweltprobleme zu sehen, ist eine gute PR-Idee."
Hallo, wer sagt denn sowas?
"Hybridantriebe sind eine Vergewaltigung der Physik"
Etwas weiter oben im Aufsatz erklärt uns der Professor die Rekuperation bei schweren Fahrzeugen - "dabei spart man wegen häufigem Bremsen(Energiegewinnung) nicht nur viel Sprit, sondern schont auch die Bremsen". Vergewaltigung der Physik? Habe ich diesen Spruch nicht schon mal von einem Vorstandsmitglied einer großen Automobilfirma gehört, die jetzt den Hybridantrieb in China(?) erproben möchte?
Und so gehts weiter, immer weiter. Ganz besonders witzig" in den USA wollen Hybrid-Besitzer ihre Autos wieder zurückgeben, weil die angegebenen Verbrauchseinsparungen nicht eingetreten sind", wieso bloß verkaufen die dann soviele davon in den USA, sind das alles Trottel, gibts keinen Verbraucherschutz in den USA? Ich habe jetzt keine Lust, den ganzen Aufsatz abzutippen, wer die ADAC-Zeitung hat, kann das ja nachlesen, aber die Schlußbemerkung gefällt mir besonders gut, den Toyota Prius seiner Antriebstechnik berauben und dann wieder Motor und Getriebe einbauen, die nach modernster Technik aufgebaut sind (steht alles zur Verfügung) und - voila - dann braucht man die Hybridtechnik (alles bloß PR) nicht mehr. Also wieder mal ein "Ankündigungsweltmeister" bei der Arbeit, kein (winziges) Wörtchen über CO2, Abgase etc., aber von einem Professor, dessen "Hobby" mit Rennmotoren und Rennfahrzeuge angegeben wird, kann ich wohl leider nicht mehr erwarten. Schade, etwas mehr Argumente und weniger "Statements" hätten mir besser gefallen. Grüße Harry
(Trotz Physik ein Verbrauch von 4,9l/100km - geringster Verbrauch bei einer Autobahnfahrt (4,5l/100km) mit 130/140 km/h über die Schwäbische Alb hin und zurück)

248 Antworten

Das zweite

und wenn man nen Bleifuß hat, dann "rechnet" sich ein Diesel noch schneller 😁

deshalb bei mir eben auch D.

Zitat:

Original geschrieben von gs-hybrid


Den meisten Dieselfahrern geht's doch, wenn sie ehrlich sind, nur ums Drehmoment - und dass sie diese wahnsinnstollen Newtonmeter vermeintlich preiswert geliefert kriegen.

Dass Kfz-Steuern, Versicherungskosten und Neupreis bei Dieseln deutlich höher sind als bei Benzinern, wird oft nicht wirklich berücksichtigt, weil das Teil an der Tanke ja sooo billig ist. Dass sich somit ein Diesel erst nach 15.000, 20.000 oder mehr Jahreskilometern überhaupt rechnet, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben. Gäbe es sonst so viele Klein-Diesel auf den Straßen, die praktisch nur in der Stadt bewegt werden?

Leute, lasst euch bloß nicht verdummdieseln!

1. Einigen hat man aber auch eingeimpft, das der Diesel günstiger ist und man unbedingt 'nen Diesel haben muss, ebenso das der Diesel robuster ist.

2. Das auch, es werden aber auch die allgemeinen Wartungskosten gern unterschlagen -> Diesel fahren mehr Öl spazieren, haben meist einen Zahnriemen (Benziner meist nicht), so ist beim Diesel der Verschleiß der Kupplung u.U. etwas höher...
Außerdem ist der Diesel ein Langstreckentier, Kurzstrecke schadet ihm sehr...

Aber der Diesel ist ja soo günstig und soo robust...

Irgendwie ist es etwas nervig hier, daß permanent versucht wird den anderen ein gewisses Antriebskonzept aufzuschwatzen. Wenn sich einer ein Auto kauft wird er sich ja vorher überlegen was er braucht. Wenn er das Ding dann hat und evtl irgendwann mal merkt das er doch nicht so zu sparen geeignet ist (Diesel) dann wird er sich das nächste mal evtl was anderes kaufen.
Ob sich ein Diesel lohnt muß jeder für sich selber entscheiden. Der eine hat bei 100tkm nen Turboschaden und das ganze gesparte Geld vom tanken ist hin. Der andere fährt 300tkm ohne Probleme und freut sich über die tausende Euro die er gespart hat.
Mich nervt dieses ewige Getue, als ob hier Leute was über den Dieselmotor wissen würden, was kein anderer weiß. So à la: "Ihr werdet schon sehen wenn euch der Turbo verraucht".
Es wird sich immer darüber lustig gemacht, weil angeblich alle sagen, der Diesel sei super.
Wer sagt eigentlich das die Miesmacher hier recht haben. Wenn so viele Leute sagen: "Kauf dir nen Diesel, ist sparsam, kann man viel Geld sparen, der Wiederverkauf ist besser, etc"
Könnte es vielleicht sein das die vielen Leute die das sagen recht haben, und die Miesmacher vielleicht unrecht. Könnte es nicht einfach sein, das viele viele Dieselfahrer trotz Turboschaden, defekten LMM, etc total zufriedene Leute sind die sich über ihr gut gehendes und sparsames Auto freuen. Könnte es nicht einfach sein, das viele Leute in D sagen: "Was brauch ich nen Prius der 5 Liter Benzin braucht, wenn ich meinen A4, Passat , etc. auch zwischen 5 und 6 Liter fahren kann.

Ich persönlich kenne keinen (keinen!!!!) der nen Turboschaden hatte. Ich kenne einen einzigen der nen ESP schaden hatte (bei 200tkm wegen Biodieselbetankung).
Klar, so gußeisern wie früher sind die Diesel nicht mehr. Dafür sind es jetzt auch verbrauchsoptimierte Dampfhämmer. Und wenn man sich so anschaut wie so mancher Diesel behandelt wird, frage ich ich mich, ob den ein (ach so?) robuster Benziner wirklich länger halten würde. Die Karren heute sind soundso auf 250tkm ausgelegt. Egal ob Diesel oder Benziner. Und die erreichen sie auch in der Regel.
Wenn einer Diesel nicht leiden kann ist es sein Bier und ich kann das voll verstehen. Aber er soll doch bitte aufhören den anderen ständig die Nachteile des Diesels vorzubeten.
Eisenschwein

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Zitat:

Original geschrieben von Stefan Payne


2. Das auch, es werden aber auch die allgemeinen Wartungskosten gern unterschlagen -> Diesel fahren mehr Öl spazieren, haben meist einen Zahnriemen (Benziner meist nicht), so ist beim Diesel der Verschleiß der Kupplung u.U. etwas höher...
Außerdem ist der Diesel ein Langstreckentier, Kurzstrecke schadet ihm sehr...

Die Wartungskosten sind nur geringfügig höher als beim Benziner. Wartungsintervalle liegen bei beiden zwischen 20000 und 30000 Kilometern.

Zahnriemen oder Steuerkette hat nichts mit Diesel oder Benziner zu tun. Dies ist Bauartahängig. Bei BMW z.B. haben alle Motoren Steuerkette. Und diese sind absolut Wartungsfrei.

Das evtl. Ersatzteile teurer sind als bei älteren Motoren sollte jedem bekannt sein. Injektoren, Hochdruckpumpen oder Turbolader können ganzschön ins Geld gehen. Da diese Bauteile aber im allgemeinen für eine hohe Lebensdauer ausgelegt sind, wird bei Schäden unter 100 000 Km meist sehr kulant verfahren.

Aber bei einem Prius dürfte dies auch nicht anders sein. Wie lange hält eigendlich die Batterie?
Ich bezweifle dass diese in einem Härteeinsatz z.B. als Taxi oder Vertreter-Auto mit 50000 bis 100000 Kilometer im Jahr lange hält.

Nickel-Metallhydrid-Batterien haben ja auch einige Nachteile.

Z.B. Leistungseinbusen bei hohen Temperaturen. Oder eine recht begrenzte Zahl an Ladezyklen.

Auf dem Gebrauchtwagen-Markt findet man keinen Prius mit höherer Laufleistung (über 150000 Km). Warum?

Mir scheind, dies ist doch nur ein Auto für Individualisten und Leute die Spass haben an einem so teueren Spielzeug.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von 3ertoddy


Die Wartungskosten sind nur geringfügig höher als beim Benziner. Wartungsintervalle liegen bei beiden zwischen 20000 und 30000 Kilometern.

Zahnriemen oder Steuerkette hat nichts mit Diesel oder Benziner zu tun. Dies ist Bauartahängig. Bei BMW z.B. haben alle Motoren Steuerkette. Und diese sind absolut Wartungsfrei.

Das evtl. Ersatzteile teurer sind als bei älteren Motoren sollte jedem bekannt sein. Injektoren, Hochdruckpumpen oder Turbolader können ganzschön ins Geld gehen. Da diese Bauteile aber im allgemeinen für eine hohe Lebensdauer ausgelegt sind, wird bei Schäden unter 100 000 Km meist sehr kulant verfahren.

Aber bei einem Prius dürfte dies auch nicht anders sein. Wie lange hält eigendlich die Batterie?
Ich bezweifle dass diese in einem Härteeinsatz z.B. als Taxi oder Vertreter-Auto mit 50000 bis 100000 Kilometer im Jahr lange hält.

Nickel-Metallhydrid-Batterien haben ja auch einige Nachteile.

Z.B. Leistungseinbusen bei hohen Temperaturen. Oder eine recht begrenzte Zahl an Ladezyklen.

Auf dem Gebrauchtwagen-Markt findet man keinen Prius mit höherer Laufleistung (über 150000 Km). Warum?

Mir scheind, dies ist doch nur ein Auto für Individualisten und Leute die Spass haben an einem so teueren Spielzeug.

Gruß

Was den Prius angeht sag ich nur

klick

Zitat:

Original geschrieben von 3ertoddy


Aber bei einem Prius dürfte dies auch nicht anders sein. Wie lange hält eigendlich die Batterie?

Ich sag nur 8 Jahre Sorglos-Garantie 😁

Zitat:

Original geschrieben von 3ertoddy


Ich bezweifle dass diese in einem Härteeinsatz z.B. als Taxi oder Vertreter-Auto mit 50000 bis 100000 Kilometer im Jahr lange hält.

300000 km hat ein Taxi in Canada geschafft - dann hat es Toyota zur Auswertung aus dem Verkehr gezogen 😉

Zitat:

Original geschrieben von 3ertoddy


Nickel-Metallhydrid-Batterien haben ja auch einige Nachteile.
Z.B. Leistungseinbusen bei hohen Temperaturen. Oder eine recht begrenzte Zahl an Ladezyklen.

Daher hat man ja auch Lüfter und intelligentes Lademanagement eingebaut 😉

Zitat:

Original geschrieben von 3ertoddy


Auf dem Gebrauchtwagen-Markt findet man keinen Prius mit höherer Laufleistung (über 150000 Km). Warum?

Weil es seit 2000 in D bisher fast keiner geschafft hat, so viele Kilometer runterzureissen. Bei durchschnittlich 15Tkm/Jahr auch kein Wunder oder? Wer jetzt doch schon >150Tkm runter hat, wird Ihn als zuverlässiges Auto auch nicht unbedingt verkaufen 😉

Meinereiner (45Tkm/a) hat sich erst Ende 2003 einen zugelegt, daher steht er noch nicht auf 270Tkm, sondern erst 100Tkm... In ein paar Jahren kann ich dir bestimmt das Gegenteil zeigen.

Bei der ganzen Diesel-diskussion wird immer wieder auf PM rumgehackt. Warum eigentlich? PSA hat seit Jahren(!) ein funktionierendes System. Die NOx bekommen sie aber auch nicht runter.....

Und wenn man soviel Energie in die Weiterentwicklung des Benziners gesteckt hätte, führen einige auch schon in anderen Spritspar-Ligen. Kombiniert mit Hybrid - das wäre zuknftsweisend und noch sparsamer.
Diesel ist zwar - wegen Verbrauch in Litern - immer ein "guter" Vergleichkandidat zum Hybrid - aber halt nur beim Verbrauch. In der Schweiz - keine Subvention des Diesel - fiele die Wahl andersrum aus.

Die Hybrid sind für beste Umweltverträglichkeit ausgelegt und nicht für den Geldbeutel, daher haben sie auch einen Benziner und keinen Diesel 😁

Da man die Pobleme des heutigen Sauber-Diesel schon zu Magermixzeiten hatte wird ihn das gleiche Schicksal ereilen. Sollte man es lösen können, dann hätte man es schon für den Magermix gemacht - Nicht in D, denn der Mager ist nicht auf Leistung, sondern Verbrauch optimiert.

Mir ist kein Diesel bekannt, der die E4 für Benziner(!) heute schon schafft, geschweige denn SULEV o.ä.

@souler22:
Sorry, dein Vergleich hinkt doch sehr, denn deine Beispiele decken die Mehrkosten durch die hohe Vollkasko. Aber wer zahlt schon freiwillig 1000€/a für Vollkasko? Wer so hoch gestuft ist, der fährt eh nur "alte" und dann nur TK...

Zitat:

Original geschrieben von Fubbel


@souler22:
Sorry, dein Vergleich hinkt doch sehr, denn deine Beispiele decken die Mehrkosten durch die hohe Vollkasko. Aber wer zahlt schon freiwillig 1000€/a für Vollkasko? Wer so hoch gestuft ist, der fährt eh nur "alte" und dann nur TK...

Welcher Vergleich?

Du meinst den Autobild Vergleich? Das ist dann nicht mein Vergleich sondern der der Autobild 😉

Ach ja. Ich fahr auch VK zahle etwa 1000 Euro im Jahr.
Und wer seinen Neuwagen nicht mit VK zulässt hat entweder zuviel Geld oder fährt zu selten Auto.

MFG Souler22

Mild- oder Vollhybrid?

Hallo allerseits,

den PRIUS bin ich inzwischen insgesamt drei mal probegefahren und von dem Hybrid-Prinzip (und auch von dem Wagen) absolut begeistert. Da mein derzeitiges Fahrzeug aber erst knapp drei Jahre alt ist, wäre der Wertverlust beim einem Verkauf größer, als die Einsparungen durch den Fahrzeugwechsel auf einen Hybriden. Insofern lasse ich mir mit einem Neukauf noch etwas Zeit, aber ein Hybride soll es auf alle Fälle werden. Allerdings bin ich mir nicht schlüssig, ob ich mich für einen Vollhybriden (PRIUS) oder einen Mildhybriden (Honda HYBRID, vormals Honda IMA) entscheiden soll.

Der neue Honda HYBRID - inzwischen die dritte Generation - könnte m. E. ein Renner werden. Folgende Optimierungen sollen dabei realisiert worden sein (Quelle: AUTO ZEITUNG Nr. 1/2006):
Wie im Thread bereits an anderer Stelle erwähnt wurde, die dreistufige Ventilsteuerung des Benzinmotors, um die Brennraumfüllung den unterschiedlichen Fahrbedingungen besser anpassen zu können. Durch neue Materialien wie Kolben aus Alu-Guß mit Feinschliff, ionenbeschichtete Kolbenringe und speziell geglättete Laufbuchsen, soll die innere Reibung um fast sieben Prozent gesunken sein. Der Zylinderkopf des 1,3-Liter-Benziners wurde kräftig überarbeitet und leistet nun 95 PS, das max. Drehmoment von 123 Nm liegt bei 4600 U/min an.
Auch der Elektromotor des neuen Honda HYBRID wurde gründlich überarbeitet:
Durch neue, extrem dicht gewickelte Spulen und Hochleistungsmagnete konnte die Leistung im Vergleich zum Vorgänger um 50% gesteigert werden, so daß er nun 20 PS leistet. Die Baugröße blieb dabei gleich. Max. Drehmoment 103 Nm bei 2500 U/min.

Für die Steuerung der Motordrehzahl kommt jetzt digitale Technik zum Einsatz, wodurch sich der Motor nun viel häufiger im Bereich der optimalen Drehzahl aufhalten soll.
Die Batterieleistung konnte ebenfalls gesteigert werden und zwar um 30% gegenüber dem Vormodell. Die Leistungssteigerung soll wohl hauptsächlich durch ein gekühltes Batteriefach erzielt werden.

Der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Betrieb soll nach Norm 1999/100/EC 4,6 Liter/100 km betragen. Über den Verkaufspreis sind leider keine Angaben gemacht worden.
Den Honda HYBRID wird es jedoch nur als viertürige Fließhecklimousine geben, welche mir persönlich optisch sehr gut gefällt. Die Frontpartie übernimmt augenscheinlich Anleihen vom Mazda RX-8 (Scheinwerfer, Kotflügel), bin sehr gespannt, wie das Fahrzeug in Natura zur Geltung kommt. Etwas betrüblich stimmt mich allerdings die Kofferraumkapazität, welche lediglich mit 350 Litern angegeben wurde (VDA-Meßmethode). Hier bietet meines Wissens der PRIUS um einiges mehr. Obwohl man bei den Meßmethoden sehr aufpassen muß, ob das tieferliegende Staufach mitgezählt wurde, oder nicht.

Ach ja, zu den Fahrleistungen wurden noch folgende Angaben gemacht:
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h, Beschleunigung 0-100 km/h in 11,5 Sekunden.
Das Leergewicht soll 1324 kg betragen.

Mild- oder Vollhybrid - das ist hier (für mich) die Frage!

Hallo,

der Honda Civic Hybrid ist sicher ein sehr interessantes Auto. Das Design mit dem RX8 zu vergleichen, find ich jetzt etwas weit hergeholt. Das Design wird aber auch das Hauptproblem des Autos werden. Das Auto wurde offenbar nur auf den amerikanischen Markt zugeschnitten. Auch wenn dir der Wagen gut gefällt, die Mehrheit hierzulande bevorzugt in dieser Fahrzeugklasse eher ein Fliessheck/Steilheck. In meinen Augen wirkt der Wagen mehr als bieder. Ist aber wohl Geschmackssache.

Gruß
Alf

Wobei man noch erwähnen sollte, das Mazda an "Wankel"* Hybriden arbeitet, die auch irgendwann mal serienreif sein dürftn.

Ev. könnte man den Verbrauch ja doch hinbekommen, wobei man dann aber auch mit einer Scheibe auskommen könnte...

Und eben, der Vergleich Civic Hybid '06 zu Mazda RX8 ist auch weit hergeholt, da der RX8 nunmal eher in die Kategorie der Sportwagen gehört...

*der Begriff Wankelmotor ist eigentlich falsch, für den Kreiskolbenmotor, da Felix Wankel den Drehkolbenmotor erfand, der nicht soo viel mit dem Kreiskolbenmotor zu tun hat

Hi,

für mich ist die Hybridtechnik ein erster und richtiger Schritt zu Antriebskonzepten der Zukunft (weg vom Öl). Eines Tages übernimmt halt eine Brennstoffzelle den Part des Verbrennungsmotors, bis dahin wird sich die restliche Techink dieses Antriebskonzeptes, bes. die Leitungsfähigkeit der Batterien, noch drastisch weiterentwickelt haben (siehe schon den Unterschied Prius I zu Prius II). Diese Fahrzeuge können noch nicht alles besser und sind auch nicht das Non-Plus-Ultra, sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Unabhängig vom Hybrid, der mich zweifellos sehr interessiert: Ich persönlich habe mich und werde mich auch weiterhin gegen Dieselmotoren in meinen Fahrzeugen entscheiden, unabhängig von einem eventuelle Verbrauchsvorteil gegenüber meinem konventionellen Benziner, weil ich, auch mit Partikelfilter, das Abgasverhalten von Dieselmotoren inakzeptabel finde.

Es kann nicht angehen, daß man aus wirtschaftlichen Interessen als Hersteller Motoren den Vorzug gibt, die krebserzeugende Partikel ausstoßen (K2 Liste kreberzeugender Stoffe - .http://www.hvbg.de/d/bia/fac/kmr/kmr.pdf)
Der Rußfilter bringt hier nix, weil die relevanten, alveolengängigen Partikel vom Filter nicht zurückgehalten werden. Partikel in dieser Größenordnung können übrigens auch mit den Geräten, die unsereiner bei der Abgasuntersuchung verwendet, nicht gemessen werden.

Siehe auch hier:

http://www.krebs-durch-diesel.de/diesfakt.htm

http://www.krebs-durch-diesel.de/diesstin.htm

und hier unter Stichwort Dieselmotoremissionen:

http://www.hvbg.de/d/bia/fac/stoffdb/index.htm

Für ganz Neugierige:

http://www.baua.de/.../TRGS_20901-027.pdf

Grüße: Markus

Zitat:

Original geschrieben von zinnenberg


Hi,

für mich ist die Hybridtechnik ein erster und richtiger Schritt zu Antriebskonzepten der Zukunft (weg vom Öl). Eines Tages übernimmt halt eine Brennstoffzelle den Part des Verbrennungsmotors, bis dahin wird sich die restliche Techink dieses Antriebskonzeptes, bes. die Leitungsfähigkeit der Batterien, noch drastisch weiterentwickelt haben (siehe schon den Unterschied Prius I zu Prius II). Diese Fahrzeuge können noch nicht alles besser und sind auch nicht das Non-Plus-Ultra, sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Weit du, wo das Problem an dieser ganzen 'Weg vom Öl Geschichte' ist?

Soll ichs dir sagen? 😉

Das Problem ist, das man die Idee schon vor gut 100 Jahren hatte!

Rudolf D. sah seinen Motor für die Verwendung mit mehreren Kraftstoffen vor, hauptsächlich Pflanzenöl und Ethanol.

Heutzutage läuft er aber mit Mineralöl!

Ebenso hat Henry Ford ein 'Öko Auto' gebaut, das zu größten Teilen aus Kunststoff, der aus Soja Bohnen gewonnen wurde, betand!

Zitat Wikipedia:

Zitat:

Henry Ford hatte lange Zeit ein besonderes Interesse an Kunststoffen aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen, besonders aus Sojabohnen. Auf Soja basierende Kunststoffe wurden in Ford Automobilen während der 1930er für Autohupen, Farben und so weiter verwendet. Dieses Projekt gipfelte am 13. Dezember 1942 darin, dass Ford ein Automobil patentieren ließ, welches fast vollständig aus Kunststoff bestand. Es wog 30 % weniger als ein durchschnittliches Auto derselben Größe, und ihm wurde nachgesagt, dass es zehnmal stärkeren Schlägen standhalten könnte, als es eine Karosserie aus Stahl könne.

Hi,

das Problem, was Herr Diesel lösen wollte, war die Tatsache daß Deutschland nicht zu den erdölfördernden Ländern gehörte und er deshalb nach Alternativen vor Ort suchte. Die selbe Problematik führte zur Erzeugung synthetischer Kraftstoffe (Diesel aus Kohle) und synthetischen Gummis im 2. Weltkrieg, weil Deutschland von der Versorgung mit Öl abgeschnitten war.

Heute liegt das Problem doch eher im Preis des Öles und künftig in seiner Verfügbarkeit (es wird halt irgendwann alle sein), was Fahrzeughersteller zu anderen Motorenkonzepten veranlasst. Wäre Öl bis in alle Ewigkeit billig verfügbar, würde niemand (aus der Wirtschaft) nach Alternativen forschen.

Ob es nun zehn, zwanzig oder dreißig Jahre dauert: Irgendwann sind konventionelle Motoren tot. Mausetot, downgesizt oder nicht...

Grüße: Markus

Ansonsten sind pflanzliche Materialien im Auto ein alter Hut. Der erste SLK zum Beispiel hat Armaturenbrett und Türverkleidungen aus gepressten Pflanzenfasern.

Zitat:

Original geschrieben von zinnenberg


Hi,

das Problem, was Herr Diesel lösen wollte, war die Tatsache daß Deutschland nicht zu den erdölfördernden Ländern gehörte und er deshalb nach Alternativen vor Ort suchte. Die selbe Problematik führte zur Erzeugung synthetischer Kraftstoffe (Diesel aus Kohle) und synthetischen Gummis im 2. Weltkrieg, weil Deutschland von der Versorgung mit Öl abgeschnitten war.

Öhm, Herr Diesel erfand seinen Motor noch im 19. Jahrhundert, damals hat sich ein Östereicher namens Adolf H. in die Windeln geschissen, als Einjähriger 😉

Der Dieselmotor war also schon vor der Weimarer Republik weitestgehend fertig/nutzbar.

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