Golf V umtauschen in C1
Moin zusammen, habe mir eben mal einige Beiträge zum C1 durchgesehen, da ich über einen Kauf nachdenke.
Seit 1992 immer nur Golf Diesel gefahren 2er TD, 3er TDI und 5er TDI mit DPF.
Vielleicht wird man da wirklich markenblind.......
Vor gut 3 Jahren bin ich durch Zufall und eher unbeabsichtigt wieder zum einem ehrgeizigen Radfahrer geworden......
Das hat sich soweit gesteigert, daß ich im letzen Jahr nur noch
4.200 km mit dem PKW aber über 9.000 km mit 2 unterschiedlichen Rädern unterwegs war.
Deshalb kam nun die Entscheidung den Golf zu verkaufen, da dieser trotz DPF noch satte 290€ Steuern kostet.
Nun die Überlegung, ob es ganz ohne Pkw geht oder aber eine Alternative zu gar kein Auto.
Dachte erst an den Smart, ist aber für diese Autoklasse zu teuer,
Chevi Matiz finde ich hässlich aber sehr günstig
und C1 wäre zurzeit der Favorit.
Habe zunächst erstmal nur probegesessen und die nackte Armut zelebriert....
Die Vorstellung ist aber klar vorgegeben: wenn noch einen PKW dann auf einfachstem Niveau sprich ohne sämtliche Extras quasi als Gehhilfe für etwa 1-3 Fahrten im Monat.
Es wird sich dann zeigen, ob Downsizing so funktioniert bin mal gespannt.....
Gruß helm17
Beste Antwort im Thema
Moin,
hier nur kurze Info an alle, die diesen Thread bisher so groß und interessant gemacht haben:
Die Probefahrt war erfolgreich und hat binnen kürzester Zeit auch zum Kauf eines C1 mit Tageszulassung geführt.
Soll ihn dann nächste Woche erhalten und hoffe nun, daß diese Entscheidung von mir auch in Zukunft als richtig empfunden wird.
Gruß helm17
154 Antworten
Hallo.
Den Themenstarter geht es ja eigentlich in erster linie darum, notfalls mit dem Auto zu fahren (schlechtes wetter, Einkauf, Besuche usw). Fakt, er braucht den Wagen nicht jeden Tag, und kann auch darauf verzichten. Fakt, er hat keine Markenbrille auf... und ist nicht an eine besonderer Marke gebunden.
Es gibt vom ADAC ein Top 10 aller Klassen mit den Kostengünstigsten Automodelle im Unterhalt.
Hier www1.adac.de/Auto_Motorrad/autokosten/TopTenAK/default_fzgklassen.asp
Vielleicht hilft es etwas zur Orientierung.
Ich Persönlich würde mir kein Neuwagen Kaufen weil die zeit wo der Wagen steht, mir einfach zu schade ist wenn ich bedenke wieviel der Wagen neu gekostet hat.
Mein Tip ein Kia Picanto. Neu oder Gebraucht sehr günsig. Neu sogar mit 7 jahren Garantie... da bist so echt sorgenfrei.
Ein Jahr alte (vorführwagen z.b) gibt es schon für rund 6000 €. Günstig im Unterhalt, lange Garantie, mehr Ausstattung als man braucht und sieht dabe garnicht mal so schlecht aus.
Hallo,
grundsätzlich ist ein Neuwagen wirklich zu teuer, hatte daher in der Vergangenheit auch meist Jahreswagen.
wenn ich mir nun die Preise bei z.B. mobile ansehe, wird schnell ersichtlich, daß das Trio C1, 107 und Aygo sehr wertstabil ist und Neuwagen, Tageszulassungen oder Kurzzeitvorführwagen meist günstiger sind.
Daher denke ich daß es bei diesen Wagen durchaus sinvoll wäre, sich zum ersten Mal einen Neuwagen zu gönnen.......
Gruß helm17
Hallo,
wenn Du so zentral wohnst, evtl. noch in einer (Groß-)Stadt - wäre da so ein Car-Sharing, City-Mobil oder was es inzwischen gibt nicht eine Alternative für Dich? Da zahlst Du das Auto nur dann, wenn Du es brauchst.
Und ganz ohne Auto und lieber einen Mietwagen bei Bedarf, das mal gerechnet? Smart-Verleih in der Umgebung??
Mensch, jetzt ein Elektro-Auto für 5.000,- € mit 100km Reichweite und Deine Probleme wären gelöst, schade, daß es das noch nicht gibt, oder?
Jo, wir haben in der Nähe 3 Autovermietungen.
Habe auch in diese Richtung schon Überlegungen angestellt:
Auto mieten, mal Taxi fahren oder auch der Bahnhof ist nur 500 m entfernt
desweiteren können alle Strecken bis 20 oder auch 25 km bei fast jedem Wetter per Drahtesel erledigt werden
(das hat mich wenigstens wieder schlank gemacht...)
Werde das auch in den nächsten Wochen - Monaten austesten und kann danach noch jederzeit kurzfristig nen PKW kaufen.
Deawegen warte ich auch noch auf Verkaufsprogrammen der Autohäuser - gut, wenn man da keine Eile hat.
Ohne Auto hat man aber auch den Nachteil, daß man schnell verdächtigt wird, den Lappen los zu sein.
Gruß helm17
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Hallo,
hast Du den C1 schon gekauft? Wir haben ein paar günstige Vorführwagen im Angebot.
www.citroen-saarbruecken.de. oder telefonisch unter der 0681/30900-0
Viele Grüße
Noch habe ich nicht zugeschlagen,
habe bei 2 Händlern in der Nähe Neuwagen mit Überführung und Zulassung für etwas über 8.000€ angeboten bekommen
und im Internet Tageszulassungen ab 6.666€ gesehen,
mit Metallic und Servo ab 7.200€.
Könnt ihr da denn mithalten???
Gruß helm17
Ich kann nur sagen das unser C1 Günstiger ist als meine alter GPZ 1100 UT war.
Verbrauch liegt je nach Fahrweise zwischen 5-6 Liter.
Wartung im schnitt 100-200€.
Kann sonst nicht`s schlechtes über den kleinen schreiben.
Der Dreizylinder macht auch Spaß beim fahren und hört sich recht knackig an.
Die Fahrgastzelle ist auch sehr sicher. Ist auch nicht viel dran was kaputt gehen kann.
Heiko
Zum Golf kann ich noch nicht viel sagen haben ihn erst seit gestern
@heizdüse,
und ich bin meinen Golf V 1.9TDI erst seit gut einer Woche los.
Habe vor knapp 2 Jahren 13.000€ dafür bezahlt, war 1,5 Jahre alt und hatte 34.000km runter und vor 10 Tagen mit 46.000km für satte 11.000€ noch verkauft bekommen.
Kosten waren in den 2 Jahren nur Tüv + AU sowie 1 Ölwechsel.
Der Verbrauch laut BC auf den letzten 4.000km 5,8l.
War ein toller Wagen, hat sich nur leider für mich nicht mehr gelohnt.
Gruß helm17
Zitat:
Original geschrieben von Der Tänzer
Ich würde den Golf einfach behalten, für den Kaufpreis eines C1, selbst wenn es nur die Differenz zwischen dem Golf und dem C1 ist, kann man den Golf schon eine ganze Weile lang fahren.
Dem Ratschlag würde ich mich glatt anschließen - so hätte auch meine Empfehlung ausgesehen.
Auch wenn der Golf im Unterhalt etwas teuerer ist (viel kann es ja bei einem Jahresbetrag von 500,- EUR nicht wirklich sein), musst du in deine Gesamtrechnung ja auch den Wertverlust einbeziehen. Ein C1 als Neuwagen wird da sicher mehr verlieren, als der bereits einige Jahre alte Golf (der hat den größtenj Wertverlust eh schon hinter sich).
Zudem ist der Golf - auch wenn er nicht mein Favorit ist - sicher das bessere Fahrzeug hinischtlich Ausstattung und Sicherheit. Diesen Vorteil würde ich auch bei den recht wenigen Km nicht verlieren wollen. Letzere sprechen auch für den Golf, der vermutlich so schnell keine größeren Reparaturen bedarf.
Also nichts gegen "Downsizing" - aber in diesem Fall fände ich persönlich das eher am falschen Platz gespart. Im Gegenteil: ich bin mir fast sicher, dies wäre eine "Milchmädchenrechnung"...
Zitat:
Original geschrieben von Scratchy
Dem Ratschlag würde ich mich glatt anschließen - so hätte auch meine Empfehlung ausgesehen.Zitat:
Original geschrieben von Der Tänzer
Ich würde den Golf einfach behalten, für den Kaufpreis eines C1, selbst wenn es nur die Differenz zwischen dem Golf und dem C1 ist, kann man den Golf schon eine ganze Weile lang fahren.Auch wenn der Golf im Unterhalt etwas teuerer ist (viel kann es ja bei einem Jahresbetrag von 500,- EUR nicht wirklich sein), musst du in deine Gesamtrechnung ja auch den Wertverlust einbeziehen. Ein C1 als Neuwagen wird da sicher mehr verlieren, als der bereits einige Jahre alte Golf (der hat den größtenj Wertverlust eh schon hinter sich).
Zudem ist der Golf - auch wenn er nicht mein Favorit ist - sicher das bessere Fahrzeug hinischtlich Ausstattung und Sicherheit. Diesen Vorteil würde ich auch bei den recht wenigen Km nicht verlieren wollen. Letzere sprechen auch für den Golf, der vermutlich so schnell keine größeren Reparaturen bedarf.
Also nichts gegen "Downsizing" - aber in diesem Fall fände ich persönlich das eher am falschen Platz gespart. Im Gegenteil: ich bin mir fast sicher, dies wäre eine "Milchmädchenrechnung"...
Gerade bei den heutigen komplexen Dieselfahrzeugen sind Reparaturen rund um den Motor (Turbo, DPF, Injektoren, Hochdruckpumpe) ein teurer Spaß. OK, vielleicht gibt's auch nichts zu reparieren. Aber wenn, dann wird's richtig teuer. Der C1 mit seinem Benziner ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt.
Ob jeder auch immer so einen Riesenkasten, wie den Golf fahren muss, halte ich für Geschmacksache. Während mein C1 bei der Inspektion war, fuhr ich einen C4 - fand ihn furchtbar groß. Zu viel Blech für 1-2 Personen.
Ich habe mich vor über einem Jahr nach einem wirklich zuverlässigen Berlingo für einen C1 entschieden, weil ich nur von A nach B fahren möchte, ohne irgendwelchen Firlefanz und mit geringen Kosten. Diese Sache macht mein C1 nach einem Jahr und 38.000 km sehr gut.
Franko
Hallo,
habe oben ja bereits erwähnt, das ich nur 2.000€ Wertverlust in 2 Jahren hatte, da der Golf bereits 18 Monate alt war, als ich ihn gekauft habe.
Das war nun die Überlegung, auch wenn kaum gefahren, so müssen trotzdem Bremsen, Reifen Flüssigkeiten, Batterie etc. beizeiten erneuert werden.
Das war meiner Meinung nach genau der richtige Zeitpunkt, zu einem guten Kurs verkaufen und dann dem veränderten Ansprüchen nachkommen, den Markt sondieren und dann zuschlagen, wenn der richtige Wagen gefunden ist.
By the Way: Was hat ein C1, der für unter 7.000 zu haben ist, denn groß an Wertverlust zu erwarten?
Das sieht doch bei 20.000€ Autos aufwärts ganz anders aus.
Gruß helm17
Sehe ich aucch so. Such mal einen vernuenftigen (!) C1/107/Aygo fuer unter 6.000. Findste nicht. Kannste besser neu kaufen (noch).
Zitat:
Original geschrieben von helm17
habe oben ja bereits erwähnt, das ich nur 2.000€ Wertverlust in 2 Jahren hatte, da der Golf bereits 18 Monate alt war, als ich ihn gekauft habe.
Das war nun die Überlegung, auch wenn kaum gefahren, so müssen trotzdem Bremsen, Reifen Flüssigkeiten, Batterie etc. beizeiten erneuert werden.
[...]
Sorry, ausgerechnet diesen Beitrag hatte ich wohl überlesen und bereits vorher auf "antworten" geklickt. Somit hat sich mein Ratschlag ohnehin erübrigt. 🙂
Ich würde an deiner Stelle dann tatsächlich erst einmal alternative Möglichkeiten austesten - scheint ja soweit ganz gut zu funktionieren. Sollte doch Bedarf bestehen, würde ich in der Preisklasse aber kein Neuwagen kaufen, dann lieber einen jungen Gebrauchten (so ca. 2 Jahre?), ggf. mit einer Anschluss-Garantie.
Bei deiner Fahrleistung wirst du so schnell nicht in größere Reparaturen laufen.
Ein anderer Weg, wenn du nur temporär ein Auto benötigst (wenige Monate - warum auch immer): Leasingrückläufer. Da kannst du u.U. recht günstig vernünftige Autos für einen kurzen Zeitraum übernehmen - ist auf jedenfalls auch eine Überlegung als "Interims-Lösung" wert.
Das Problem mit jungen gebrauchten einer der Drillingen ist die oft hoch geheizt werden jemand der sich ein sparsames Auto kauft möchte es doch bestimmt länger fahren als 2 Jahre. Wenn ich dann gegen rechne neu 8-10000€ oder gebraucht mit ca. 20-90000Km für 5-8000€.
Muss sich jeder selbst durchrechnen und entscheiden.
Wir sind damals zu unserem C1 gekommen weil er günstig mit recht guter Ausstattung in der Klasse war und ist, Toyotamotor drin Klima Airbag vorn und hinten Radio und es gab 500€ von Maggi beim Kauf eines C1 bei Abgabe von drei Maggi Tüten fix und frisch.
C1 Style mit Audio-Klima Paket haben wir damals(2006) 9700€ bezahlt.
Wenn ich mal bei Mobile vergleiche steht unserer noch mit 7500€ drin. Da ist der Wertverlust dann nicht so sehr groß, zum Golf etwa je nach Ausstattung 3-4000€.
Heiko
Schließe mich Heizdüse an.
Wenn man schon bereit ist, ca. 8000 € für einen Kleinstwagen auszugeben, dann macht es doch wirklich Sinn sich nach einen neuwagen umzuschauen. Der Preisunterschied ist sehr gering und da die Gebrauchtwagen Preise bei den Kleinstwagen sehr stabil sind und bleiben, macht es Finanziell kaum ein unterschied. Dazu kommt, das gerade Kleinstwagen für Stadt- und Kurzstrecke benutzt werden und deshalb stark unter Kurzstreckenverschleiß leiden.
Für den Preis, lieber neu. Mein Favorit bleibt der Kia Picanto (als Tageszulassung)