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Golf IV 75PS, erwartete Lebensdauer bei exorbitantem Ölverbrauch

Themenstarteram 26. Februar 2008 um 22:55

Hallo,

brauche mal bitte Hilfe von Leuten, die Erfahrungen mit diesem Motor haben:

Ich fahre seit einem guten halben Jahr das oben beschriebenes Modell (Motorcode AKQ, Gesamtkilometerleistung des Fahrzeugs: ca. 83.000km). Der Ölverbrauch liegt bei moderater Fahrweise (100-120km/h gleichmäßige Fahrt) bei ca. 1 l/1000km, bei Kurzstrecken oder Autobahnfahrten bis 2l/1000km.

Wie in diesem Forum an verschiedenen Stellen nachzulesen, ist das ein übliches Problem bei diesem Motor. Hilfe von VW oder dem Händler, wo ich das Fahrzeug gekauft habe, ist nicht zu erwarten.

Meine Frage dazu:

Empfehlt Ihr mir, die Kiste weiterzufahren mit reichlich Reserveöl im Kofferraum oder ist zu erwarten, daß der Ölverbrauch mit zunehmender Kilometerleistung weiter ansteigt bzw. der Motor verfrüht komplett die Segel streichen wird ?

Beste Antwort im Thema

Für alle Besitzer von Ölsäufern:

Im Thread "Steigender Ölverbrauch Golf 1.4, 50 tkm" wurde da erst vor Kurzem dieses Thema behandelt. Habe da auch einige Tipps reingeschrieben.

Ich würde das Problem in folgenden Schritten angehen, zuerst die billigeren (siehe auch hier):

1) Neuen Öldeckel besorgen (für Öleinfüllöffnung)

2) Motor-Innenreiniger beim nächsten Ölwechsel verwenden (siehe meinen oben verlinkten Beitrag)

3) bei Longlife-Service: Umstellung auf festes 15.000-km-Intervall

4) bei festem 15.000-km-Ölwechselintervall: Vollsynthetisches Motoröl mit geringem Verdampfungsverlust verwenden, vorzugsweise mit einer 5W-40er Viskosität (siehe meinen oben verlinkten Beitrag)

5) Wenn der Motor hauptsächlich nach Schiebebetrieb blau qualmt, Ventilschaftschaftabdichtungen und evtl. auch Ventilführungen (dazu muss der ZK runter) erneuern

6) Wenn der Motor eigentlich ständig eine blaue Rauchfahne produziert, bietet sich auf Dauer eine Motorüberholung (siehe Punkt 4) + neue Kolbenringe / Kolben + Zylinderbearbeitung an

@lecaro:

Solche Tipps gefallen mir. ;) Und der nächste, uninformierte Käufer darf dann die Zeche zahlen, oder wie? Das hat nämlich dann nichts mit Pech, sondern mit arglistiger Täuschung beim Kauf zu tuen, wenn der Verkäufer von den kommenden Problemen ganz konkret weiß!

Aber warum wundert mich das überhaupt? Wo doch das rücksichtslose In-die-eigene-Tasche-wirtschaften groß in Mode gekommen ist (siehe Zumwinkel).

Zum Nachdenken: Würdest du von so einem (ober-)schlauen aber skrupellosen Verkäufer geleimt werden wollen? Wie würdest du hinterher über den denken? - Siehst du: Und genau so zu sein, empfiehlst du jetzt dem TE. (***kopfschüttel***)

Schönen Gruß

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Sehr gut, wenn du den verkaufst und das Ding geht dann ein und es kann wer nachweisen dass der Defekt schon beim Verkauf bestand dann wird der Vertrag ungültig und du musst das Geld zurückgeben und kriegst auch noch die Schrottkarre wieder.

Zitat:

Original geschrieben von LordVader81

Sehr gut, wenn du den verkaufst und das Ding geht dann ein und es kann wer nachweisen dass der Defekt schon beim Verkauf bestand dann wird der Vertrag ungültig und du musst das Geld zurückgeben und kriegst auch noch die Schrottkarre wieder.

Ja mal langsam.......warum sollte der Motor in den ersten Monaten schlappmachen ??

Es geht darum, dass man eben in die Maschine kein Vertrauen mehr hat. Ich zum Beispiel fahre im Sommer mit meinem Bora in die Toskana. Das sind locker mal 1000 Km bei höchster Beanspruchung (Vollbepackt und 3 Räder auf dem Dach).

Mit der Maschine von Autofahrer 1990 hätte ich so meine Bedenken......

Noch läuft die Karre, also weg damit.

Am Besten im Autohaus in Zahlung geben. Wenn der Vertrag gemacht ist, bist du die Sorgen los........und hast ein neues Auto... :)

Übrigens kommt das klackern beim 1,4er definitiv nicht von den Hydros!!! Das Geräusch wird durch einen Kolbenkipper verursacht ( nur ein Kolben klappert, sonst würde es sich anders anhören! ) Es hört sich nur eben so ähnlich an wie die Hydrostößel.

Kolbenkipper sind eigentlich harmlos, der Kolben hat in den Laufbuchsen des Zylinders leichtes Spiel im Hunderstel oder vielleicht auch im Zehntel Bereich, welches als klackern hörbar ist. Abdichten tun ja die Kolbenringe. Wird der Motor wärmer dehnt sich der Kolben aus, das Spiel wird kleiner und das klackern leiser. Die Maschine läuft damit Problemlos weiter! Aber es klappert eben.

MrX

Moin!

Teile zwar auch die moralischen Bedenken von unbrakeable bezüglich eines Verkaufes, aber die Freundlichen lassen  einen sogar mit einem scheckheftgepflegten Ölsäufer, der bei ihnen als Neu- und Gebrauchtwagen gekauft wurde, im Regen stehen. Dann sind sie nicht in der Lage, das Problem  zu lösen, weil Hersteller und Händler verschiedener Auffassung sind. Zahlen soll ich die Experimente. VW teilt im Antwortschreiben im Betreff mit: "Es läuft ales wie geschmiert". Na dann besten Dank ..... Rechtlich sollte ein Verkauf an einen Händler (Inzahlungnahme) möglich sein, Verkauf unter Auschluß jeglicher Gewährleistung. Privat würde ich das Fahrzeug nicht verkaufen, das ist rechtlich mehr als heikel! Ich bin der mit den 50tkm! 

 

Die Sorge um einen drohenden Motorschaden kann ich nachvollziehen.

Das war der letzte VW bis in alle Ewigkeit und die Arroganz tat ein übriges!

Alles Gute!

 

 

Also meiner hat das seit ich hin fahre (urspr. 14.000 KM)... je nach Art des Fahrens kann 1l auf 1000 km sein, habe aber auch schon erlebt dass sich in 3.000 km nix verändert hat (z.B. 4.000km Urlaubsfahrt überwiegend AB -> 1 Liter nach 1000 km reingekippt, dannach Ruhe!)

Und es hat sich auch mit der Laufleistung nix verändert... hat jetzt 86.000 und braucht gleichviel wie zu Anfang.. allerdings fahre ich den auf 0W30... habe gehört dass der mit anderen Ölen zwar nicht mehr Longlife ist, aber dafür auch nix mehr an Öl braucht..

Ist zwar nicht perfekt, aber so ein paar Euro gutes Öl ist mir mein Motörchen schon wert ;9)

Zitat:

Original geschrieben von Gorillian

... allerdings fahre ich den auf 0W30... habe gehört dass der mit anderen Ölen zwar nicht mehr Longlife ist, aber dafür auch nix mehr an Öl braucht..

Ist zwar nicht perfekt, aber so ein paar Euro gutes Öl ist mir mein Motörchen schon wert ;9)

Wenn du die Wartungs-Intervall-Verlängerung (WIV = Longlife-Service) mit dem flexiblen Intervall hast, solltest du besser auf das neuere Longlife-III-Öl, also einem Öl nach VW-Norm 504 00 / 507 00 (immer mit einer 5W-30er Viskosität) umstellen. Das empfiehlt auch VW für fast alle Motoren mit WIV (bis auf wenige Ausnahmen).

Das von dir verwendete LL-II-Öl nach VW-Norm 503 00 / 506 00 / 506 01 hat aus Spritspargründen eine abgesenkte Hochtemperatur-/Scher-Viskosität, was auf Dauer leider dem Motor (je nach Betriebsbedingungen) nicht so gut tut (siehe auch hier).

Schönen Gruß

Ein Tipp!

Wenn die Kiste so viel öl verbraucht dann kipp das 15W40 billigste aus dem regal. Könnte sein dass dann der Öl verbrauch bissil runter geht. Ich würde nicht das im Vergleich teure 10W40 rein kippen. Und Ölwechel bruchst auch nicht zu machen, da du theoretisch schon nach 4Tkm automatisch mit dem Nachfüllen gemacht hast :)

Und schreib mir hier kein Scheiß mit einem Longlife für so ein Motor der So viel öl sich gönnt, leider nur theoretiker die alles dem Händler glauben!

Er soll sich das Auto leisten können oder?

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von ssawik

... Wenn die Kiste so viel öl verbraucht dann kipp das 15W40 billigste aus dem regal. Könnte sein dass dann der Öl verbrauch bissil runter geht. Ich würde nicht das im Vergleich teure 10W40 rein kippen. Und Ölwechel bruchst auch nicht zu machen, da du theoretisch schon nach 4Tkm automatisch mit dem Nachfüllen gemacht hast :)

Und schreib mir hier kein Scheiß mit einem Longlife für so ein Motor der So viel öl sich gönnt, leider nur theoretiker die alles dem Händler glauben!

Er soll sich das Auto leisten können oder? ...

Nichts gegen deinen Gedankengang, der hinter deinem Tipp steckt - aber wenn schon billig, dann aber auch vernünftig. ;)

So macht es in meinen Augen absolut keinen Sinn, einen Motor mit einem mineralischen Billigst-15W-40er mit den bekannten Nachteilen (elend lange Durchölungszeit bei niedrigen Temperaturen, meist nur ein billiges und daher wenig leistungsfähiges Additivpaket enthalten, hoher Verdampfungsverlust und damit auch ein hoher Ölverbrauch bei intakter Motormechanik, etc.), die auch für einen Ölsäufer zutreffen, zu traktieren.

Zunächst würde ich mit den einfachen, hier erwähnten Methoden versuchen, den Ölverbrauch zu minimieren. Ist er dann aber immer noch hoch, kann man natürlich auch möglichst billiges, aber noch hinreichendes Öl einfüllen, um die Kosten in Grenzen zu halten.

Sinnvoller wäre dann z. B. das Praktiker High Star 5W-40, ein recht gutes HC-Öl, das es schon für ca. 14 € / 5 l zu kaufen gibt. Bei einer dieser -20 %-Aktionen sind es dann nur noch ca. 11 € / 5 l. Das ist dann billig, aber immer noch gut, u. a. weil es auch die VW-Norm 502 00 (für Nicht-LL-Otto-Motoren unter hoher Beanspruchung) erfüllt (weitere Infos siehe hier).

Und: Einen Ölwechsel kann man sich bei entsprechend hohem Verbrauch evtl. wirklich sparen (ich würde allerdings trotzdem von Zeit zu Zeit den Mist aus dem Ölsumpf mit ablassen), nicht sparen sollte man sich aber auf jeden Fall den regelmäßigen Wechsel des Ölfilters.

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

(...)

So macht es in meinen Augen absolut keinen Sinn, einen Motor mit einem mineralischen Billigst-15W-40er mit den bekannten Nachteilen

Und warum denn nicht, wenn das Öl die VW-Vorgaben erfüllt?

Unser Familien AKQ Bj. 98, 220.000 Km läuft problemlos damit (Castrol 15W40). Im 15.000 Km müssen wir ~ 2 Liter nachkippen.

Außerdem, das mit dem Öldeckel ist Einbildung, denn technisch lässt sich nicht erklären (es ist nunmal nur ein "Deckel").

Zitat:

Original geschrieben von pitton27

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

(...)

So macht es in meinen Augen absolut keinen Sinn, einen Motor mit einem mineralischen Billigst-15W-40er mit den bekannten Nachteilen

Und warum denn nicht, wenn das Öl die VW-Vorgaben erfüllt?

1) Eine dynamische Viskosität (also die Viskosität bei sehr niedrigen Temperaturen, siehe hier unter Punkt 1.3) von 15W bleibt nun mal eine dynamische Viskosität von 15W. Das hat schon Auswirkungen auf die Zeit, die das Öl bis zum entferntesten Lager benötigt, siehe auch hier, nach @NOMDMA.

2) Auch wenn ein 15W-40 Öl die Vorgabe (Welche im übrigen? Die Norm 500 00 oder 502 00? Da gibt es allein ja schon einen gehörigen Unterschied, siehe hier.) erfüllt, gibt es darüber hinaus sicherlich auch noch qualitative Unterschiede. Es kommt eben ganz darauf an, ob man gerade so das Nötigste investieren möchte, oder ob man lieber für extremere Belastungen (z. B. überwiegenden Kurzstreckenverkehr) vorbeugen möchte.

3) Man kann (jetzt ohne Berücksichtigung exorbitanten Ölverbrauchs) mit in der Anschaffung teureren Öls während des Betriebs sogar noch Geld sparen - ganz abgesehen vom besseren Verschleißschutz (Langlebigkeit) -> siehe hier.

EDIT:

Das ihr jetzt bei eurem AKQ gute Erfahrungen mit einem 15W-40er (welches denn überhaupt?) gemacht habt, wird nicht zuletzt an "passenden" Betriebsbedingungen und/oder einem vernünftigen Öl liegen. Denn gerade in dieser Viskositäts- und Preisklasse gibt es schon erhebliche Unterschiede (siehe hier). Das lässt sich dann aber auf andere Aggregate und andere Betriebsbedingungen nur sehr eingeschränkt übertragen!

Zitat:

Original geschrieben von pitton27

Außerdem, das mit dem Öldeckel ist Einbildung, denn technisch lässt sich nicht erklären (es ist nunmal nur ein "Deckel").

Ehrlich? Wo hast du denn diese "Info" her? Dann schau mal hier bzw. im dort verlinkten Thread, welche technische Erklärung es dafür gibt!

Schönen Gruß

@unbrakeable

Du hast schon recht mit Deiner Ölbibel, aber diesem Motor genügt wirklich ein Markenöl mit den VW-Spezifikationen (Siehe Bordbuch!).

Deckel bleibt Deckel und ist es nur zum Zumachen da, für Nichts anderes. Die Threads kenne ich, eine vernünftige und plausible technische Erklärung gibt es weiterhin nicht.

Zitat:

Original geschrieben von pitton27

... Deckel bleibt Deckel und ist es nur zum Zumachen da, für Nichts anderes. Die Threads kenne ich, eine vernünftige und plausible technische Erklärung gibt es weiterhin nicht.

Und trotzdem hälst du die ganzen positiven Berichte nur für einen Placebo-Effekt? Das ist doch recht unwahrscheinlich!

Was immer auch in Wirklichkeit zutrifft, ob der neue Deckel dichter als der alte (durch Verringerung des Volumenstroms kann der Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung wieder wirkungsvoll arbeiten; siehe hier) oder weniger dicht ist (gezielte Entlüftung im Zusammenspiel mit einer geänderten Kurbelgehäuseentlüftung; siehe hier), Tatsache ist: Es scheint zu wirken - jedenfalls in den meisten Fällen. ;)

Aber BTT:

Was mich ja jetzt interessieren würde: Welche Hinweise hat der TE (Autofahrer1990) nun umgesetzt und welche Wirkung haben die? Aber auf diese Antwort werden wir uns wohl noch eine Weile gedulden müssen ...

Schönen Gruß

Themenstarteram 5. März 2008 um 22:57

Vielen Dank für Eure Beiträge,

in Kürze werde ich der Werkstatt mal einen Besuch abstatten und dann berichten.

am 6. März 2008 um 12:42

Hatte auch den selben Motor drinn gehabt. Er hatte auch bei ungefähr 100.000 angefangen öl zu nhemen. ich habe dann einfach dickflüssigeres Öl genommen und dann sank auf der Verbrauch des Öls . Bei 116.000 hab ich den dann verkauft aber am Ende nahm er kein Öl mehr bzw geringfügig.

Zitat:

Original geschrieben von Cubee87

Hatte auch den selben Motor drinn gehabt. Er hatte auch bei ungefähr 100.000 angefangen öl zu nhemen. ich habe dann einfach dickflüssigeres Öl genommen und dann sank auf der Verbrauch des Öls . Bei 116.000 hab ich den dann verkauft aber am Ende nahm er kein Öl mehr bzw geringfügig.

Geht das auch mit dem Benzinverbrauch ??? :D

Dann fahre ich meinen nämlich noch 48 Jahre.......... :p

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