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Golf 2 GL Youngtimer - Warten bis er ein Oldtimer ist?

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 10. November 2015 um 21:48

Hallo zusammen:

Ich besitze einen Golf 2 GL. Der Wagen stammt von meiner verstorbenen Großcousine und ist aus erster Hand.

Der Wagen ist in einem wirklich sehr gutem Zustand.

Ich gebe mal ein paar Daten an:

Km-Stand: 52000km

Austattung: GL

Markmale: Scheckheftgepflegt, keinen Rost, keine Schäden, sehr gepflegt.

So sehr ich an diesem Wagen eigentlich hänge, habe ich leider keine Verwendung für ihn.

Bei Mobile.de oder Autoscout24 gibt es selten vergleichbares.

Meine Frage ist nun: Lohnt es sich ihn 2 Jahre unterzustellen?

-> Da es sich noch um einen Young-Timer handelt und er noch 2 Jahre braucht, bis er ein Oldtimer wird, möchte ich wissen, ob es sich lohnen würde. Ich hätte eventuell die Möglichkeit ihn für kleines Geld in einer Garage unter zu bringen.

Dann kommt die Frage hinzu: Was wäre er ca. Wert?

-> Klar muss man Glück haben, bei der Suche nach einem Liebhaber. Ich wollte lediglich wissen, was er in seinem Zustand ca. Wert ist.

Vielen Dank :-)

0220151110
Pb100485
Pb100476
Beste Antwort im Thema

Schon interessant, wie die Meinungen auseinander gehen.

Einmal wird eine Schwemme von den "Massenautos", der 80er Jahre, wie Golf 2 etc. erwartet, die bald ein H-Kennzeichen bekommen, anderseits will niemand eins dieser Modelle aufheben.

Alle sind der Meinung, das es davon noch zig gibt und in Massen bald die Treffen überschwemmen.

Alles was kein Stern, BMW Emblem oder Pferd im Emblem hat, wird als nicht erhaltenswert angesehen. Nur was damals schon einen gewissen Status spiegelte gilt auch Heute als "echtes" Kulturgut.

Wen nun nur diese Fahrzeug erhalten werden, geht ein großer Teil des damaligen Straßenbildes verloren, da nur die "Rosinen" auf Treffen zu sehen sind, wovon die breite Masse zwar geträumt hat, sich aber nicht leisten konnte. Und stattdessen eins der "Massenautos", welche als nicht sammelwürdig empfunden werden, sein eigen nannte.

Klar ist es schön, mal wieder sein Traumauto von damals zu sehen, aber beim Anblick eines Modells, was man damals selber gefahren hat, erinnert man sich bestimmt an die eine oder andere Geschichte, die man selber mit so einem Modell erlebt hat.

Egal ob es nun eine schöne Erinnerung war, wie der tolle Urlaub, den man erlebt hat, mit dem Wagen hatte oder aber ob einen einfällt wie oft man mit dem Wagen liegen geblieben ist.

Mir selber ist schon öfter ergangen das dort das vom einem bestimmten "anerkannten" Oldies 10 oder mehr standen (z.B.Benz R107 oder 911er),die sich für mich, als Laie, nur noch durch die Außenfarbe und die Farbe der Innenausstattung unterschieden.

Schön sind sie, aber wenn davon "Massen" rumstehen, werden die schönsten und tollsten Autos weniger interessant und nach ein paar hat man sich "satt gesehen".

Da freue ich mich mehr, wenn ein eins der Alltagsautos, von damals sehe, was ich schon länger nicht mehr gesehen habe, wie ein alten D- oder E-Kadett, Passat 32b...

Zu einem guten Oldtimertreffen gehört immer ein gesunde Mischung aus "Traumautos" und Alltagsautos.

Den manchmal fällt einem erst beim betrachten eines Models auf, das man dieses schon ewig nicht mehr erblickt hat.

Die Alltagsautos verschwinden meist langsam und leise aus dem alltäglichen Straßenverkehr, so das es kaum einen auffällt, das es immer weniger werden.

Das fällt einem meist schlagartig auf, wenn man dann zufällig ein solches Modell sieht, geht mir zumindestens so.

 

In den 80er Jahren zog der G-Kat ein, später wurden viele der Autos, damit nachgerüstet.

Die meisten der überlebenden Autos, dürfte daher ein G-Kat haben, aus den 80ern.

Grüne Plakette ist damit kein Problem und die Steuern oft moderat, wenn man nicht gerade 2 Liter Hubraum hat. Was bei Golf, Polo und Co. selten der Fall ist.

Wer nun mal rechnet, was günstiger ist, H-Kennzeichen oder Saisonkennzeichen, wird wohl sehr oft zum Saisonkennzeichen greifen, da es günstiger ist.

Da lohnt ein H-Kennzeichen nur noch für Autos mit größeren Motoren, wo die normale Steuer höher ist, wie die Steuer fürs H-Kennzeichen.

Ausnahme sind die alten Diesel, da lohnt es schon eher. Aber von denen sind wohl schon sehr viele ins Ausland verkauft oder entsorgt, aufgrund der hohen Steuern und der Einführung der Umweltzonen.

Daher wird es aus der Richtung kaum große Zuwächse geben.

In Zukunft wird der Anteil der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, die ein Stern, Pferd etc. tragen deutlich steigen und eher eine "Schwemme" aus dieser Richtung geben und nicht vom Golf, Polo...

 

Thema Kleinwagen, aus den 80ern.

da fährt Heute ja kaum noch was rum, im Alltag. Uno, Fiesta, Corsa, sieht man schon Jahre nicht mehr.

Die Polo, von damals haben noch am längsten durchgehalten, aber auch diese sind nun aus dem normalen Straßenbild verschwunden und man sieht sie nur noch äußerst selten.

Da klein und günstig, ist der größte Teil dieser Kleinwagen längst als Winterauto, Anfängerauto oder einfach billigstes Verkehrsmittel bei kaum, bis gar keiner Wartung, nun auch am Ende ihres Autolebens angelangt.

Keiner mag ihnen den Oldtimerstatus anerkennen, den paar überlebenden, lieber werden sie verspottet.

Aber viele haben selber, mit einem Kleinwagen, ihre automobiles Leben gestartet oder er diente als Zweitwagen, in der Familie, aber das wird meist verschwiegen oder ist längst vergessen.

 

Wer mit einem Auge auf einem Wertzuwachs schielt, der wird mit einem "Brot und Butterauto", wohl kaum Gewinn machen.

Der sollte lieber zu den "echten" Klassikern greifen, wie Mercedes und Porsche, da ist man fast immer auf der sicheren Seite, beim Thema Wertzuwachs.

Wer sich an alten Blech erfreuen kann, unabhängig ob dessen Wert steigt oder fällt, der wird auch mit einem Auto, das kein "typischer Oldie" ist, sicher seine Freude haben.

Man muss aber sicher mit dem ein oder anderen komischen Blick oder Kommentar rechnen, wenn man mit einem unkonventionellen Fahrzeugmodell wählt.

 

Auf den Golf GL bezogen, richtig wertvoll wird der wohl nie, dazu fehlt ihm das Image.

Da wird es wohl kaum Unterschied machen im Preis, ob man den jetzt verkauft, der erst in 1-3 Jahren.

Dagegen hat man ein Auto, was man, in so einem Zustand, wohl nicht oft antrifft.

Wer kein Problem hat, abseits der ausgetretenen Wege, beim Oldie, unterwegs zu sein, der kann auch sicher Spaß haben mit dem Golf GL.

 

Selber schwimme ich ja auch gegen den Strom, mit meinen 86C und habe Freude daran.

Und das ist wichtiger als die Meinung anderer zu dem Wagen.

MfG

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Wenn du die Möglichkeit hast ihn kostenfrei unterzustellen sehe ich keinen Grund ihn jetzt zu verkaufen. Standschäden kannst du ja mit entsprechender Pflege entgegenwirken.

Auch wenn es ein Massenfahrzeug ist, so ist es immer noch eines der zuverlässigsten Autos der letzten 30 Jahre.

Die Technik ist simpel und Ersatzteile sind kostengünstig.

Gerade der Gute Zustand der Karosse und des Lacks garantieren nach ein paar Jahren eine Wertsteigerung.

Und in einem Oldtimerforum Bedenken der Sicherheit eines 30 Jahre alten Autos zu haben frage ich mich gerade ob das ernst gemeint war ;)

Hier sind noch die aktuellen Bestandszahlen des KBA

http://www.motor-talk.de/.../...tistik-2008-2015-golf-ii-t5478872.html

Mein Gott seit ihr alle negativ. So ein schöner Golf II noch dazu in der edlen GL Ausstattung ist doch was nettes. Der Wert ist auch egal. Ich würde ihn auf jeden Fall aufheben.

Ich würde ihn wegstellen, da ja der Zustand gut ist und er wenig gerannt ist, aber Wertsteigerung dauert wohl noch 10 jahre, dafür fahren noch zuviele rum . Ein Oldtimer , den ich bei fahrt durch die Stadt 5 x gesehen habe ist für mich nicht von Interesse. Mein Oldtimer (Ford Fiesta MK 2 Zustand 2 ) ist zwar auch nicht viel wert , aber der ist NICHT zu sehen , außer Meiner und DAS ist den Leuten oft schon aufgefallen, da der Wagen im Strassenverkehr tot ist :D

Schon interessant, wie die Meinungen auseinander gehen.

Einmal wird eine Schwemme von den "Massenautos", der 80er Jahre, wie Golf 2 etc. erwartet, die bald ein H-Kennzeichen bekommen, anderseits will niemand eins dieser Modelle aufheben.

Alle sind der Meinung, das es davon noch zig gibt und in Massen bald die Treffen überschwemmen.

Alles was kein Stern, BMW Emblem oder Pferd im Emblem hat, wird als nicht erhaltenswert angesehen. Nur was damals schon einen gewissen Status spiegelte gilt auch Heute als "echtes" Kulturgut.

Wen nun nur diese Fahrzeug erhalten werden, geht ein großer Teil des damaligen Straßenbildes verloren, da nur die "Rosinen" auf Treffen zu sehen sind, wovon die breite Masse zwar geträumt hat, sich aber nicht leisten konnte. Und stattdessen eins der "Massenautos", welche als nicht sammelwürdig empfunden werden, sein eigen nannte.

Klar ist es schön, mal wieder sein Traumauto von damals zu sehen, aber beim Anblick eines Modells, was man damals selber gefahren hat, erinnert man sich bestimmt an die eine oder andere Geschichte, die man selber mit so einem Modell erlebt hat.

Egal ob es nun eine schöne Erinnerung war, wie der tolle Urlaub, den man erlebt hat, mit dem Wagen hatte oder aber ob einen einfällt wie oft man mit dem Wagen liegen geblieben ist.

Mir selber ist schon öfter ergangen das dort das vom einem bestimmten "anerkannten" Oldies 10 oder mehr standen (z.B.Benz R107 oder 911er),die sich für mich, als Laie, nur noch durch die Außenfarbe und die Farbe der Innenausstattung unterschieden.

Schön sind sie, aber wenn davon "Massen" rumstehen, werden die schönsten und tollsten Autos weniger interessant und nach ein paar hat man sich "satt gesehen".

Da freue ich mich mehr, wenn ein eins der Alltagsautos, von damals sehe, was ich schon länger nicht mehr gesehen habe, wie ein alten D- oder E-Kadett, Passat 32b...

Zu einem guten Oldtimertreffen gehört immer ein gesunde Mischung aus "Traumautos" und Alltagsautos.

Den manchmal fällt einem erst beim betrachten eines Models auf, das man dieses schon ewig nicht mehr erblickt hat.

Die Alltagsautos verschwinden meist langsam und leise aus dem alltäglichen Straßenverkehr, so das es kaum einen auffällt, das es immer weniger werden.

Das fällt einem meist schlagartig auf, wenn man dann zufällig ein solches Modell sieht, geht mir zumindestens so.

 

In den 80er Jahren zog der G-Kat ein, später wurden viele der Autos, damit nachgerüstet.

Die meisten der überlebenden Autos, dürfte daher ein G-Kat haben, aus den 80ern.

Grüne Plakette ist damit kein Problem und die Steuern oft moderat, wenn man nicht gerade 2 Liter Hubraum hat. Was bei Golf, Polo und Co. selten der Fall ist.

Wer nun mal rechnet, was günstiger ist, H-Kennzeichen oder Saisonkennzeichen, wird wohl sehr oft zum Saisonkennzeichen greifen, da es günstiger ist.

Da lohnt ein H-Kennzeichen nur noch für Autos mit größeren Motoren, wo die normale Steuer höher ist, wie die Steuer fürs H-Kennzeichen.

Ausnahme sind die alten Diesel, da lohnt es schon eher. Aber von denen sind wohl schon sehr viele ins Ausland verkauft oder entsorgt, aufgrund der hohen Steuern und der Einführung der Umweltzonen.

Daher wird es aus der Richtung kaum große Zuwächse geben.

In Zukunft wird der Anteil der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, die ein Stern, Pferd etc. tragen deutlich steigen und eher eine "Schwemme" aus dieser Richtung geben und nicht vom Golf, Polo...

 

Thema Kleinwagen, aus den 80ern.

da fährt Heute ja kaum noch was rum, im Alltag. Uno, Fiesta, Corsa, sieht man schon Jahre nicht mehr.

Die Polo, von damals haben noch am längsten durchgehalten, aber auch diese sind nun aus dem normalen Straßenbild verschwunden und man sieht sie nur noch äußerst selten.

Da klein und günstig, ist der größte Teil dieser Kleinwagen längst als Winterauto, Anfängerauto oder einfach billigstes Verkehrsmittel bei kaum, bis gar keiner Wartung, nun auch am Ende ihres Autolebens angelangt.

Keiner mag ihnen den Oldtimerstatus anerkennen, den paar überlebenden, lieber werden sie verspottet.

Aber viele haben selber, mit einem Kleinwagen, ihre automobiles Leben gestartet oder er diente als Zweitwagen, in der Familie, aber das wird meist verschwiegen oder ist längst vergessen.

 

Wer mit einem Auge auf einem Wertzuwachs schielt, der wird mit einem "Brot und Butterauto", wohl kaum Gewinn machen.

Der sollte lieber zu den "echten" Klassikern greifen, wie Mercedes und Porsche, da ist man fast immer auf der sicheren Seite, beim Thema Wertzuwachs.

Wer sich an alten Blech erfreuen kann, unabhängig ob dessen Wert steigt oder fällt, der wird auch mit einem Auto, das kein "typischer Oldie" ist, sicher seine Freude haben.

Man muss aber sicher mit dem ein oder anderen komischen Blick oder Kommentar rechnen, wenn man mit einem unkonventionellen Fahrzeugmodell wählt.

 

Auf den Golf GL bezogen, richtig wertvoll wird der wohl nie, dazu fehlt ihm das Image.

Da wird es wohl kaum Unterschied machen im Preis, ob man den jetzt verkauft, der erst in 1-3 Jahren.

Dagegen hat man ein Auto, was man, in so einem Zustand, wohl nicht oft antrifft.

Wer kein Problem hat, abseits der ausgetretenen Wege, beim Oldie, unterwegs zu sein, der kann auch sicher Spaß haben mit dem Golf GL.

 

Selber schwimme ich ja auch gegen den Strom, mit meinen 86C und habe Freude daran.

Und das ist wichtiger als die Meinung anderer zu dem Wagen.

MfG

Wahre Worte, ich muss ehrlich sagen wenn ich einen Golf 2 oder Kadett E sehe denke ich nur daran das der Hobel auf den Schrott gehört, den genauso sehen die zumeist aus. Verbrauchsautos für arme Leute. Nur bei Gti und co denke ich das könnte mal was werden.

Aber wollen wir nicht alle Traumwagen als Oldie sehen ? Treffen sind tatsächlich langweilig geworden weshalb ich selbst nur noch selten welche besuche, aber ich mag faszinierende Autos und eine freie Landstraße, das bollern des V8, sorry aber das kann ich mir in einem 80er Jahre Kleinwagen ohne Komfort mit Spielzeugmotor echt nicht vorstellen das das Spaß macht und fahren wir nicht deshalb Oldies ?

Klar, ich verstehe Deinen Blickwinkel aus der Sicht des V8 Fahrers gut.

Klare Lage, geht mir genauso.

Allerdings sollte niemand vergessen, dass der eigene Blickwinkel lediglich DER EIGENE ist.

Diesen hat man eben und wird ihn wohl auch nicht wirklich los.

Jedoch gibt es nahezu unendlich viele andere Blickwinkel aus der Sicht der Mitmenschen, die man selber vielleicht nicht unbedingt nachvollziehen kann und auch nicht muss. Aber tolerieren sollte sie Jeder.

Ich jedenfalls freue mich ebenso über eine Isabella, einen Lloyd 600, einen Opel Rekord Olympia, einen Ford 12m, einen Messerschmidt Kabinenroller und so ziemlich alles was auf den Treffen zu sehen ist.

Sie alle haben das autmobile Bild meiner Jugend geprägt.

Der Cadillac gehörte nicht dazu und kam erst viel später.

Darum halte ich persönlich jede Anstrenung zum Erhalt automobiler Zeitgeschichte für wichtig und bin dankbar für Jeden, der ein solches Fahrzeug hegt und pflegt.

Unabhängig von Hubraum und Zylinderzahl.

Alles Andere wäre für mich zu kurz gegriffen.

Ich denke, jeder der ein altes Auto hegt und pflegt, hat einen gewissen Schaden, sonst würde er es nicht machen, unabhängig vom Modell und Marke. :D

Diesen Aufwand, den diese Person betreibt, um seinen Blechliebling am leben zu erhalten sollte man

respektieren,unabhängig um was für ein Modell es sich handelt.

Der eine bevorzugt halt ein V8 der andere steht auf Mercedes, der dritte hat sein Glück, wenn er mit dem Käfer unterwegs ist. Jeder wie er mag und will, warum auch nicht.

Nicht jeder muss in reichlich Luxus oder PS schwelgen, damit man Freude und Spaß empfindet, manchmal reicht auch einfach die Einfachheit.

Es ist auch immer eine Sache es Blickwinkels, wie schon deville73 schrieb.

Aus der Sicht eins V8 Besitzers ist kaum zu verstehen, wie man sich ein 80er Jahre Kleinwagen an tun kann.

Schaut man aber auf die Besitzer der Kleinwagen aus den 50 oder 60ern, sieht das anders aus.

Die Autos haben meist nur die Hälfte an PS und der Komfort ist auch oft deutlich geringer, im Vergleich zu den 80ern.

Wer damit eine Oldtimerrallye unternimmt, nicht selten sogar über 2 Tage, der hat meinen Respekt. Außerdem gibt es sicherlich eine interessante Geschichte, warum sich der Besitzer für diesen Wagen entschieden hat.

Mein größten Respekt haben die Leute, die mit Vorkriegsmodelle fahren und diese am leben erhalten.

In der Zeit war das fahren noch richtige Arbeit, Technik ist ja auch oft total unterschiedlich und die Bedienung auch nicht ohne . Im Vergleich dazu, ist ein Kleinwagen der 80er kinderleicht zu fahren.

Wer von Sicht der "Luxusschiene" nur mit dem Blickwinkel schaut, Kleinwagen= Armenhaus oder rollender Notbehelf, der hat einen eingeschränkt Blickwinkel.

Anschauen tue ich mir gerne auch Autos, die ich persönlich mir nie in die Garage stellen würde, aus welchen Gründen auch immer.

 

Meine Begeisterung hält sich auch in Grenzen, wenn bei dem alten Brot und Butterauto, jedes Karosserieteil seine eigene Farbe hat und der Rost es deutlich gezeichnet hat und der optische Zustand drauf schließen lässt, das der auch nur mit ach und krach noch bis zum Tüv Ende am leben erhalten wird.

Dafür ist die Freude größer wenn dann, im Alltag, ein gut gepflegtes Modell sieht, wo die Jahre fast unbeschadet dran vorbei gegangen sind.

 

MfG

Jeder halt nach seinem Gusto: klick.

Soo häufig sind Golf 2 mittlerweile aber auch nicht mehr im Straßenbild, achtet mal bewusst drauf. Meistens mekrt man das Verschwinden erst, wenn gar keiner mehr da ist. :(

mfg

Siehe Alfasud und Ritmo.

Und plötzlich sind die teuer...

Jedenfalls die gut erhaltenen.

Ein weiteres Beispiel sind auch die T1 Trapos von VW.

Damals zu 100.000en genutzt und geschunden.

Heute gibts für Kernschrottkarossen fünfstellige Summen.

Stimmt, inzwischen sieht man die 2er Golfs auch seltener, im Straßenbild. Noch etwas weiter und sie sind aus dem Straßenbild verschwunden, wie viele andere Modelle.

Ob ein Auto mal wertvoll wird und hohe Preise erzielt, ist bei den Brot und Butterautos aber eher Zufall, bzw. Glück.

Was damals schon, als es neu war, als "Luxus" galt, hat da deutlich bessere Chancen.

Klar gibt es Ausnahmen, aber meist ist da eine große Fangemeinde hinter, die dann einen "Kult" um das Modell erschafft.

Käfer, Ente und Mini sind da eher die Ausnahme, hätte damals wohl keiner erwartet, das dafür mal viel Geld hingelegt werden muss.

Der Bulli, ist da auch eine Ausnahme, als Arbeitstier, liegt aber wahrscheinlich auch daran, das der noch Luftgekühlt ist, wie der Käfer.

Wobei da die Wertentwicklung, in den letzten Jahren, völlig absurde Formen annahm.

 

Derzeit ist es wohl Mode, ein Oldtimer zu haben.

Es scheint, das immer mehr Leute ihr Geld in Oldtimer anlegen, nachdem es auf dem Finanzmarkt kaum noch Zinsen gibt.

Da werden dann die Preise für teure und seltene Oldtimer und ein paar sehr beliebte Modelle in die Höhe getrieben, wohl in der Hoffnung, das man damit in kurzer Zeit viel Geld verdienen kann.

Fragt sich ob so eine Rechnung aufgeht, wenn die wahren Fans sich ihr Lieblingsmodell nicht mehr leisten können/ wollen, weil der Preis astronomisch in die Höhe geht. Und die Anleger ihre Objekte anbieten und sich aus dem Markt zurück ziehen.

Sollte sich die "Mode" ändern oder es wieder vermeintlich lukrativere Anlageformen geben als Oldtimer, ist es zu vermuten, das einige Preise deutlich fallen werden.

 

MfG

Das Gejammere über hohe Preise kann ich nicht mehr hören, es gibt doch keinen Kaufzwang für gefragte Oldies, warum die armen Schlucker die einzigen echten Liebhaber sein sollen erschließt sich mir auch nicht .

Hier gings ja eigentlich um einen Golf 2, der ist doch immer noch schön billig, für mich auch noch kein Oldie, eher Verbrauchswagen, davon gibt es hier ( Studentenstadt ) immer noch reichlich Drecksgurken .

Moin Zusammen,

jeder Wagen ist es Wert ihn zu erhalten, wenn die Substanz gut ist.

Und da es hier um den Golf II vom TE geht, der ja soweit ganz gut da steht, wird dieser Wagen in Zukunft (ob nun Nah oder Fern wird die Zeit zeigen) auch seinen Liebhaber finden der Summe X dafür bezahlen wird.

Marktwert? Egal! Hauptsache Verkäufer und Käufer sind sich einig, und jeder ist zufrieden.

Es geht bei Old- und Youngtimern auch nicht um Wertzuwachs oder Rendite, sondern um ein Stück automobiler Geschichte. Da geht man mehr mit Emotionen ran.

 

Gruß,

der_Nordmann

Ich habe meinen 2er letztes Jahr im Oktober verkauft. War ein dunkelblauer CL mit NZ und 5-Gang. Ich habe es bald bedauert, weil ich dieses ungefilterte Go-Kart-Feeling sehr geschätzt habe. Ich fand ihn auch nicht so furchtbar lahm. Der GII ist m.E. der schönste von allen.

Käfer, Kadett & Co. waren auch mal reine Verbrauchsautos, und heute sind sie gern gesehene Gäste auf Oldie-Veranstaltungen. Und die billigen Zeiten sind da auch vorbei.

Dein roter GL sieht gut aus. Vor allem ist er noch rot, und nicht blassrosa. Mach ein paar schöne Original-Alus drauf, und fahre ihn selbst. Irgendwann drehen sich auch wieder mehr Leute danach um. Eine Freundin von mir hat ihren roten CL mit NZ von 1991 letztes Jahr für 3000 Euro komplett lackieren lassen, einfach, weil er rosa geworden war. Aber sie hängt an dem Auto, weil sie ihn 2001 zum Abi bekommen hat. Das ist wahre Liebe... :D

Ich hasse neue Autos. Immer piept und blinkt irgendwo was, Reparaturen gehen nur noch mit Laptop o.ä. Solange es geht, fahre ich alte Autos im Alltag. Das macht Laune, ist billig und sieht gut aus...

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 2. Dezember 2015 um 22:31:36 Uhr:

Mein Gott seit ihr alle negativ. So ein schöner Golf II noch dazu in der edlen GL Ausstattung ist doch was nettes. Der Wert ist auch egal. Ich würde ihn auf jeden Fall aufheben.

Ich würde ihn wohl auch aufheben, zumindest dann, wenn eine persönliche Bindung dazu besteht. Bis das Auto einen gewissen Wert hat, werden aber sicher noch viele Jahre vergehen, zumal es sich jetzt nicht um irgendeine besondere Version handelt. Ein GL ist ja nun auch nicht edel *lol* sondern gerade so erträglich ausgestattet, während C und CL ja eher erbärmlich bis karg ausgestattet waren.

Grüße

SpyderRyder

Ich hatte einen Golf Rabbit, das war eine Österreichversion basierend auf dem CL mit den "Tellerminen" des Carats und der Mittelkonsole des GL und getönten Scheiben. Ein GL mit seinen weichen Veloursitzen, statt der kratzigen Stoffsitze und dem geschäumten Armaturenbrett war im Vergleich edel.

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