Gebrauchten 3.0 Diesel /3.2 LPG - Zuverlässigkeit ab 200tkm?
Hallo Leute!
Ich möchte mir irgendwann bald einen gebrauchten Phaeton zulegen und zwar gerne den 3 Liter Diesel.
Für die Anschaffung hab ich so rund 12.000 Euro, dafür wird einem ja ein bisschen was geboten - die haben so zwischen 170.000 und 230.000 km runter. Ich möchte den Wagen dann so etwa 100.000 km fahren.
Meine Frage daher:
Wie zuverlässig ist das Fahrzeug mit dem Motor und der Laufleistung? Also im "schlimmsten" Fall fahre ich den bis zu 350.000 km!
Alternativ käme auch ein 3.2 Liter Benziner mit LPG-Betrieb in Frage... Gleiche Frage, gleiche Kilometer!
Danke für Eure Erfahrungen und Meinungen!
LG
Birger
Beste Antwort im Thema
Dann kauf dir doch bitte einen und belästige das dortige Forum....
54 Antworten
Das ist schon fast lästig. Da weist man den TE freundlich aber bestimmt darauf hin, dass es sich beim Phaeton um einen Oberklassewagen mit entsprechenden Folgekosten handelt und er liest - trotz klarer entgegenstehender Aussage aller anderen Beitragersteller - heraus, dass der Phaeton im Alter nix taugt. Man sollte es einfach lassen, auf solche Threads überhaupt zu reagieren. Wenn offensichtlich nicht verstanden wird, dass ein Fahrzeug - egal welches - ab einer Laufleistung von ca. 200tkm ein höheres Reparaturrisiko aufweist, als ein Neuwagen, ist jede Mühe wertlos. Die hier aufgelisteten Antworten zur Frage des TE hätten identisch so im 7er, A8 oder S-Klasse Forum aufgeführt werden können. Gleichwohl ich meine Fahrzeuge in der letzten Zeit recht häufig gewechselt und durch die kurze Haltezeit jeweils ohne Wertverlust abgestoßen habe, werde ich den Phaeton sicher länger fahren. Das können gut 2 oder 3 Jahre werden. Dann hat er vermutlich irgendwo um die 250 tkm auf dem Tacho. Das traue ich dem Wagen ohne weiteres zu, muss jedoch im Hinterkopf behalten, dass jede Reparatur wesentlich teurer ist, als bei einem Mittelklassewagen - wobei die Wahrscheinlichkeit von Defekten natürlich nicht höher ist.
Sinnlos.
Zitat:
Also lieber Themenstarter wenn du das Auto unbedingt willst und finanziell abgesichert bist, Dann kaufe dir einen! Du wirst es nicht bereuen
Wenn das so ist, kann man das nur unterstützen.
Ich muss nur immer an die Leute denken, die regelmäßig in meinem Büro sitzen:
Anfang/mitte 20, Markenklamotten, I-Phone 4(S),....usw.
Und dann um Ratenzahlung ersuchen, weil beim GTI/TT/S4.... nun doch mal die Bremse vorn gemacht werden muss...
Nicht falsch verstehen, damit möchte ich dir (TS) nicht mangelnde finanzielle Potenz unterstellen.
Aber wenn normale Wartungarbeiten/Verschleißreparaturen kummulieren (Bremsen, Reifen, Getriebeöl, Motoröl, Filter,.....) ist das leicht ein vierstelliger Betrag.
Die Reparatur solcher Fahrzeuge kann auch nicht mal eben der Krauter an der Ecke und der, der es kann, lässt sich sein Know-How und seine Spezialwerkzeuge auch bezahlen.
Das ist bei Wettbewerbsprodukten aber auch nicht anders.
Wenn dir das alles klar ist und du die entsprechenden Rücklagen hast, spricht überhaupt nichts gegen einen Phaeton!
In Gegenteil, chipgetunte, durchgenudelte und 8-fach-lackierte Exemplare sind beim Phaeton eher seltener, als z.B. bei der S-Klasse oder dem A8.
Hallo
Ich fahre selber einen 3,2 mit 101,320km und seit 4 Jahren(2003).Keine Probleme (außer Tacho.eBay für 110€ Scheibenwischer eBay für 1€ und selber fertig gemacht. Ist klar dass ich paar €ros auf die Seite habe. Ich kann aber bis jetzt nicht schlechtes über Phaeton sagen.
Schöne Grüße
Jan
Original geschrieben von BirgerS
Na das ist traurig... Ganz, ganz traurig!
Also ich hab jetzt nen Vectra B 2.2 Diesel mit über 240.000 km und der läuft ohne Probleme (gut, kürzlich neuen Turbolader...). Ein Kollege hat nen BMW 318d bis über 500.000 km. Und die Oberklasse-Konkurrenz lässt sich anscheinend auch bis über 400.000 km fahren.
Wie kann man ein Auto qualitativ hochwertig nennen, wenn man dem nicht mal 200.000 km zutraut - geschweige denn 300.000 km?
Das mit dem Nebenkosten und den Erhaltungskosten ist mir klar - dafür schaffe ich dicke Rücklagen (das ist immer noch günstiger als ein Neuwagen).
Ich find das wirklich schade! Der Phaeton gefällt mir optisch ja wirklich sowas von gut... Aber dann werd ich mir wohl was haltbareres zulegen müssen 🙁 Schade!
Noch mal ein Nachtrag:
Hab mal bei Autoscout24 geschaut... Da gibts echt verhältnismäßig wenig Phaetons mit über 200.000 km, aber ich hab immerhin einen mit 319.000 km gefunden ^^ Das zeigt aber: Lang scheinen die ja echt nicht zu halten oO Und einige werden da mit Motor- oder Getriebeschaden angeboten - je deutlich unter 200.000 km!
Was Bremsscheiben, Bremsklötze, Reifen, Turbolader usw. angeht... unwesentlich teurer als fürn Vectra (Preise für Neuteile bei eBay). Beispiel Turbolader: Fürn Vectra hab ich 500 Euro bezahlt, fürn Phaeton würde der 750 Euro kosten.
Also... Man bekommt Phaetons auch noch recht günstig mit unter 125.000 km auf der Uhr... Unterhalt, Ersatzteile und so weiter sind noch überschaubar (Diesel-Mehrverbrauch, Versicherung, Steuern kostet der 3.0 TDI auch nur 80 Euro mehr als mein 2.2 DTI).
Vielleicht überlege ich mir das mit dem Kauf noch mal... Aber insgesamt macht der wohl doch nen eher unzuverlässigen Eindruck 🙁
Aber die Optik eben!!! Neben dem Phaeton wirken S-Klasse, 7er, A8, usw. wie billige Mittelklasse-Wagen!
Beispiele für 3.2er mit Gasanlage:
http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=cu2i1shmb1cm
http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=cu1i1qekh4ct
Also 18.000 Euro in 18 Monaten sind in meinen Augen keine normalen Unterhaltskosten für einen Oberklassewagen!
Da braucht mir hier keiner vorwerfen ich würde das nicht verstehen!
Und mal kurz zu mir: Ich bin 30 Jahre alt (von jugendlichen Leichtsinn kann bei mir wohl nicht mehr die Rede sein) und mein Kapital für das Auto liegt zwischen 10.000 und 14.000 Euro (also rund 12.000 Euro). Ich hätte je nach Kaufpreis dann noch 1.000 bis 4.000 Euro Rücklagen für Reparaturen und außerdem lege ich jeden Monat 100 Euro extra für Reparaturen zur Seite (= 1200 Euro pro Jahr).
Ob das reicht oder nicht ist eben die Frage...
Bei eBay hab ich einen 3.2 V6 entdeckt, der insgesamt für fast 10.000 Euro repariert wurde. Ich habe den Verkäufer nach den Rechnungen gefragt und diese habe ich freundlicherweise auch erhalten.
Ein Großteil waren eher normale Reparaturen und weil der Wagen eine LPG-Anlage hat, waren Teile wie zum Beispiel Zündkerzen auch entsprechend teurer. Hinzu kam ein neuer Ölkühler und unendlich viele Leitungen und Dichtungen, was insgesamt fast 1000 Euro ausmachten.
Was aber mit über 3300 Euro zu Buche geschlagen hat: Motor ausbauen, erneuern, wieder einbauen (plus entsprechend neue Dichtungen, Flüssigkeiten usw.)! Eine wirklich aufwändige Arbeit! Der Motor hatte zu dem Zeitpunkt erst 125.000 km runter! Da frage ich mich: Ist sowas bei einem Motor mit so einer geringen Laufleistung notwendig? Eine typische Notwendigkeit kann das auch nicht sein - Oberklasse hin oder her!
Es geht bei hier nicht um irgendwelche Bremsscheiben/Klötze oder Reifen... Es geht um die richtig fetten Reparaturen, die zig Tausend Euro kosten und die bei anderen Modellen wohl nicht nötig sind. So enorme Erhaltungskosten sind ganz sicher nicht normal!
Darf ich denn erfahren, was genau in 18 Monaten 18.000 Euro gekostet hat? Da steckt bestimmt etwas mehr dahinter, als nur Bremsen und Reifen?
Und ich hab nochmal bei mobile.de geschaut. Modelle ab Baujahr 2003 nach Kilometern sortiert:
Bei Phaeton ist bei 286.000 km schluß! Da fangen BMW 7er, Audi A8 und Mercedes S-Klasse erst richtig an: Seitenweise über 300.000 km, über 400.000 km und Benz kommt auf über 640.000 km! Warum ist das so? Wird der Phaeton einfach so wenig gefahren, oder kann er gar nicht so viel fahren?
Ich würde ja gerne glauben daß der Phaeton zuverlässig ist und lange hält, ich trau es ihm (bzw. VW) ja zu... Aber wenn ich mir anschaue was so verkauft wird und was so alles repariert werden muß, dann kann ich es nicht glauben.
Also wenn ein Phaeton nach 125.000 km so reparaturbedürftig ist, daß die Reparaturkosten den Wert des Wagens bei weitem übersteigen, dann ist das doch ein Totalschaden!? UND DAS IST NICHT TYPISCH OBERKLASSE!!!
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Mit deinem Budget kaufst du halt an der unteren Nahrungskette vom Fähnchenhändler, da sind Reparaturen oft nötig.
Zitat:
Es geht um die richtig fetten Reparaturen, die zig Tausend Euro kosten und die bei anderen Modellen wohl nicht nötig sind. So enorme Erhaltungskosten sind ganz sicher nicht normal!
Da kann ich nur 😁, frag doch mal im S klasse Forum nach einem kompletten Airmatic Austausch, da sind schnell 5000€ weg, willst du dann 50 Monate sparen?
Zitat:
Original geschrieben von BirgerS
...die Reparaturkosten den Wert des Wagens bei weitem übersteigen, dann ist das doch ein Totalschaden!? UND DAS IST NICHT TYPISCH OBERKLASSE!!!
Das hat mit Oberklasse nichts zu tun.
Es gibt zwei Dinge beim Phaeton, die ihn als Gebrauchten im Unterhalt so teuer machen:
1) Die erdrückende Mehrzahl der VW Händler kennt sich nicht damit aus und verursacht deshalb völlig unnötige Kosten
2) Der Phaeton ist gerade im Motorraum nicht sehr wartungsfreundlich konstruiert. Für zahlreiche eigentlich zu den Bagatellreparaturen zählenden Arbeiten muß ein erheblicher Montageaufwand im Umfeld geleistet werden (z.B. Motor ausbauen). Das macht die Sache richtig teuer.
Wenn man nicht an die richtige Werkstatt gerät und/oder keine Gebrauchtwagenversicherung hat (die übernehmen nämlich vor allen Dingen die horrenden Arbeitsaufwände), dann kommt man ratz fatz genau zu dem auch von Dir erkannten Dilemma: Die Reparaturkosten übersteigen den Zeitwert.
MfG
P.S.: Elende Krankheit moderner Autos: Enge Motorräume. Etwas mehr "Platzverschwendung" würde manches leichter machen.
...setze doch einfach mal die Stückzahlen der von Dir genannten Mitbewerber ins Verhältnis zum Phaeton. Allein daraus ergibt sich doch schon die gewaltige Angebotsdifferzenz von Langläufern. Das ändert sich auch nicht, wenn Du die Suchkriterien auf einen kleineren KM-Stand eingrenzt. Insofern also alles mal wieder eine Sache der "Statistik".
Persönlich würde ich bei der Suche nach einer Oberklasselimousine mit KM-Ständen >200 Tkm allerdings keinen Phaeton in die engere Auswahl nehmen. Die von Dir genannte Kapitalreserve von rund 2 TEUR ist dafür zu knapp ausgelegt. Es gibt hier ja gerade einen aktuellen Thread, wo jemand einen gebrauchten V10 mit "frischen TÜV" und eben solcher Laufleistung erste Erfahrungen in Sachen Werkstattkosten machen darf. Und das Kostenkarussel ist auch nach einer solchen Reparatur noch lange nicht am anhalten. Ganz abgesehen davon, dass ein Phaeton mit noch größeren Laufleistungen nachher schlichtweg unverkäuflich ist.
Filou
Mit 30 Jahren ein Budget von 12000,-€ und noch 200,- € Rücklagen, das ist doch toll, allerdings nicht für einen gebrauchten Phaeton.
Damit kannst du mal Richtung vier Jahre alter 1,8 l A4 oder ein Mondeo schauen.
Das ist genau so ein Quatsch als wenn jemand mit 30000,- € gespartem einen W12 mit 7 Jahren für 25000,- € kaufen will.
Um es mal auf den Punkt zu bringen, wenn auch Hammerhart.
Du bist bettelarm und willst eine Luxuskarosse die mit 200000 km vom Vorbesitzer abgeschossen wurde.
Ein solches Auto fährt man wenn der Existenzaufbau abgeschlossen ist und zudem genug auf der Seite liegt.
Also : Haus und Hof ohne Finanzierung, Altersvorsorge abgehakt und anständige Anlagen gestreut.
Wo bleibt die Seriösität und der Horizont für den Blick in die Zukunft ????
Alte Regel: Man fährt ein Auto was im Neuzustand Liste nicht mehr kostet als das Bruttojahresgehalt.
Das Leben stellt noch andere Hürden auf als ein Auto.
Das ist eine Faustformel die vor Überraschungen sicher vorbeugt.
Alles andere sind möchtegern Spinnereien.
So, nun können wieder Alle die nichts auf den Rippen haben auf mich losgehen.
????? Wer gibt sich als Erster die Blöse ???
Zitat:
Und mal kurz zu mir: Ich bin 30 Jahre alt (von jugendlichen Leichtsinn kann bei mir wohl nicht mehr die Rede sein) und mein Kapital für das Auto liegt zwischen 10.000 und 14.000 Euro (also rund 12.000 Euro). Ich hätte je nach Kaufpreis dann noch 1.000 bis 4.000 Euro Rücklagen für Reparaturen und außerdem lege ich jeden Monat 100 Euro extra für Reparaturen zur Seite (= 1200 Euro pro Jahr).
Ob das reicht oder nicht ist eben die Frage...
Klare Frage, klare Antwort:
Es reicht NICHT.
Es reicht für kein Oberklassefahrzeug, es reicht auch nicht für die A6/5er/E -Klasse (bei 200kkm).
Jedenfalls nicht dann, wenn man davon aus geht, dass ggf. auch etwas kaputt gehen kann.
Mit 1200€/Jahr deckst du die Wartungskosten eines solchen Fahrzeuges (inkl. Verschleisreparaturen) nicht ab. Jedenfalls nicht, wenn du es auch fahren willst und Achsträger, Querlenker....ebenfalls 200.000km gelaufen sind.
Das ist auch keine Frage der generellen Zuverlässigkeit oder der Marke, sondern eine Frage der laufenden Kosten und der (zwangsläufig) höheren Reparaturanfälligkeit eines Autos mit über 150.000km.
Luftfederung, Allrad, Autom., 10.000 kleine mötörchen, Massagesitze..............
...sind alles Features, die ein kleineres Fahrzeug ggf. nicht hat und die daher dort auch nicht kaputt gehen können.
Hast du einen Schaden an einem der drei erstgenannten, ist dein gesamtes Reparaturbudget weg.
Freunden, die zu einem älteren Fahrzeug, mit hoher Laufleistung, tendieren, rate ich, min 5.000€ auf dem Sparbuch zu haben und monatlich 70€ für Wartung und Verschleis zurück zu legen.
Allerdings in der Golf/Passat-Klasse.
Wenn das Budget nicht angefasst werden muss, um so besser, bisher waren mir aber alle dankbar für diesen Rat.
In der Oberklasse ist das doppelte sicherlich realistisch und dann stellt sich bereits die Frage, ob du mit einem Golf Neuwagen, mit Wartungs/Verschleis/Versicherungs...etc.Paket, bei dem du die nächsten 4Jahre nur noch Tanken musst, nicht glücklicher fährst.
Zumal in dem Alter (bin selber 33), sehr plötzlich noch ganz andere Umstände eintreten können und eigendlich das Auto nicht der größte Kostenfaktor sein sollte.
Zitat:
Original geschrieben von BirgerS
Also 18.000 Euro in 18 Monaten sind in meinen Augen keine normalen Unterhaltskosten für einen Oberklassewagen!
Da braucht mir hier keiner vorwerfen ich würde das nicht verstehen!Und mal kurz zu mir: Ich bin 30 Jahre alt (von jugendlichen Leichtsinn kann bei mir wohl nicht mehr die Rede sein) und mein Kapital für das Auto liegt zwischen 10.000 und 14.000 Euro (also rund 12.000 Euro). Ich hätte je nach Kaufpreis dann noch 1.000 bis 4.000 Euro Rücklagen für Reparaturen und außerdem lege ich jeden Monat 100 Euro extra für Reparaturen zur Seite (= 1200 Euro pro Jahr).
Ob das reicht oder nicht ist eben die Frage...Bei eBay hab ich einen 3.2 V6 entdeckt, der insgesamt für fast 10.000 Euro repariert wurde. Ich habe den Verkäufer nach den Rechnungen gefragt und diese habe ich freundlicherweise auch erhalten.
Ein Großteil waren eher normale Reparaturen und weil der Wagen eine LPG-Anlage hat, waren Teile wie zum Beispiel Zündkerzen auch entsprechend teurer. Hinzu kam ein neuer Ölkühler und unendlich viele Leitungen und Dichtungen, was insgesamt fast 1000 Euro ausmachten.
Was aber mit über 3300 Euro zu Buche geschlagen hat: Motor ausbauen, erneuern, wieder einbauen (plus entsprechend neue Dichtungen, Flüssigkeiten usw.)! Eine wirklich aufwändige Arbeit! Der Motor hatte zu dem Zeitpunkt erst 125.000 km runter! Da frage ich mich: Ist sowas bei einem Motor mit so einer geringen Laufleistung notwendig? Eine typische Notwendigkeit kann das auch nicht sein - Oberklasse hin oder her!Es geht bei hier nicht um irgendwelche Bremsscheiben/Klötze oder Reifen... Es geht um die richtig fetten Reparaturen, die zig Tausend Euro kosten und die bei anderen Modellen wohl nicht nötig sind. So enorme Erhaltungskosten sind ganz sicher nicht normal!
Darf ich denn erfahren, was genau in 18 Monaten 18.000 Euro gekostet hat? Da steckt bestimmt etwas mehr dahinter, als nur Bremsen und Reifen?Und ich hab nochmal bei mobile.de geschaut. Modelle ab Baujahr 2003 nach Kilometern sortiert:
Bei Phaeton ist bei 286.000 km schluß! Da fangen BMW 7er, Audi A8 und Mercedes S-Klasse erst richtig an: Seitenweise über 300.000 km, über 400.000 km und Benz kommt auf über 640.000 km! Warum ist das so? Wird der Phaeton einfach so wenig gefahren, oder kann er gar nicht so viel fahren?
Ich würde ja gerne glauben daß der Phaeton zuverlässig ist und lange hält, ich trau es ihm (bzw. VW) ja zu... Aber wenn ich mir anschaue was so verkauft wird und was so alles repariert werden muß, dann kann ich es nicht glauben.
Also wenn ein Phaeton nach 125.000 km so reparaturbedürftig ist, daß die Reparaturkosten den Wert des Wagens bei weitem übersteigen, dann ist das doch ein Totalschaden!? UND DAS IST NICHT TYPISCH OBERKLASSE!!!
Du kannst gerne meinen Thread Mängelliste Phaeton 3.0 TDI mal lesen.
Es sind diverse Defekte mit 3 maligem Liegenbleiben, über ACC-Steuergeräte und Lackmängel.
Ich habe an VW etliche Seiten geschrieben,die jedoch nicht erhört wurden.
Mittlerweile ruckelt das Getriebe und der Motor wird auch hörbar lauter und fängt das Öltrinken an.
DerKM-Stand heute beträgt 77.000 KM.
Die Mängel begannen bei ca. 23.000 KM
Mein Fahrzeug istsicherlich ein Ausreißer,jedoch kan man bei höheren KM-Leistungen und fortgeschrittenem Alter des Fahrzeuges davon ausgehen, dass die Mängel auftauchen können.
Achja,der Radioempfang war/ist immer noch leicht gestört.
Für die Reparatur wurde die Heckscheibe erneuert und zweimal der Dachhimmel aus- und eingebaut.
Ich kann nur von einem alten Phaeton mit hohen KM abraten,da das Risiko Motor/Getriebe/Elektrik unkalkulierbar wird.
Viele Grüße
Johannes
Ja OK, Ihr habt mich echt überzeugt!
Der Phaeton ist in meinen Augen kein zuverlässiges Auto (leider), was mir hier und wo anders jetzt einige Leute bestätigt haben. Auf Grund dessen sind die Instandhaltungskosten für mich unbezahlbar!
Ich schau entweder nach nem schönen alten Audi V8 (Anfang 90er) oder nem alten 7er (Mitte 90er) oder S-Klasse (Anfang 90er). Die kosten in der Anschaffung nur ein bruchteil, sind zuverlässiger, Ersatzteile sind günstiger und man kann auch was selbst reparieren...
Schade drum!
Zitat:
Original geschrieben von BirgerS
Ja OK, Ihr habt mich echt überzeugt!
Der Phaeton ist in meinen Augen kein zuverlässiges Auto (leider), was mir hier und wo anders jetzt einige Leute bestätigt haben. Auf Grund dessen sind die Instandhaltungskosten für mich unbezahlbar!Ich schau entweder nach nem schönen alten Audi V8 (Anfang 90er) oder nem alten 7er (Mitte 90er) oder S-Klasse (Anfang 90er). Die kosten in der Anschaffung nur ein bruchteil, sind zuverlässiger, Ersatzteile sind günstiger und man kann auch was selbst reparieren...
Schade drum!
Oh mann, du lernst ja garnichts dazu !
Dein Auto ist ein Opel-Omega 2003 mit 3.2 liter executive, in Vollausstattung , bei 70ooo km kostet der nur 6000,- €, dann hast du 218 PS, Automatik, 6-Zylinder, Allen Komfort, und der ist sogar vollverzinkt.
Den kannst du auch unterhalten.
Aber A8 und Konsorten bist du genau wieder im Sumpf der euro-Stücke.
Ich rede von (nahezu) "Youngtimern"! Alles Modelle 1990 bis 1996!
Aber mit dem Omega haste auch Recht... Hatte den auch schonmal im Auge. Und der schafft im Gegensatz zu dem Phaeton auch locker die 300.000 km Grenze :-P
Zitat:
Der Phaeton ist in meinen Augen kein zuverlässiges Auto (leider), was mir hier und wo anders jetzt einige Leute bestätigt haben.
Niemand hat hier irgendwo geschrieben das der Phaeton nicht zuverlässig sei!, es sind nur die Verschleissreperaturen, die bei einem (jedem) Fahrzeug mit 200-250 Tkm auftreten, ein vielfaches teurer sind und da reichen nun mal deine Rücklagen nicht.
Dann kauf dir ein W140 oder E38, ob´s am Ende billiger wird, wenn man es ordentlich machen will, glaube ich kaum.
Also wenn bei 125.000 km der Motor komplett überholt werden muß, dann ist das ganz sicher kein normaler Verschleiß! Mein oller Vectra hat über 240.000 km runter und der hat bis auf den Turbolader keine größeren Reparaturen hinter sich. Und selbst der defekte Turbolader galt als "unnormal". Und auch der E36 318 Diesel vom Kollegen war erst bei 500.000 km Schrott - ohne große Reparaturen.
Also erzähl mir hier nicht, sowas wäre normal! Das ist es ganz sicher nicht!