Ganzjahresreifen mit Stern

BMW 5er F11

Hi!

Welche Ganzjahresrreifen der Dimension 245/45/18 96y gibt es mit * (Stern)?
Gyula

Beste Antwort im Thema

Moin,

es ist sooo müßig über den Sinn oder Unsinn von GJR zu diskutieren. Last doch jeden das machen, was für Ihn "Richtig" ist! Aber immer dieses Belehren, was soll das ?
Ist das gleiche Problem wie mit den RF-Reifen! Bla Bla……………………..
Ich fahre Sommer/Winter Reifen samt RF-Reifen, und das ist auch Gut so. Und was interessiert mich das Geschwätz von den Oberlehrern was für mich Gut ist. Da steht man rüber, und das ist ganz Allein mein Ding.

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"Gibt's eigentlich brauchbare GJR in 20 Zoll Mischbereifung?"

Ich zitiere mich einfach nochmal selbst, wie gesagt, bin für alles offen

Du wirst hier keine vernünftige Antwort finden - hier wird mit irgendwelchen vergleichen und Stammtischargumenten um sich geworfen. Neues ist nunmal schwer zu akzeptieren und alte Denkweisen lassen sich nicht so einfach erneuern. Gleiches gilt für bspw. Original Bremsscheiben vs. Zubehör. Shell vs BMW Öl, Filter, Scheibenwischer usw. Immer locker bleiben 😉

Zitat:

@Hotpown schrieb am 28. März 2021 um 14:34:12 Uhr:



Zitat:

@gyula1 schrieb am 28. März 2021 um 13:01:06 Uhr:


Hi!

So viele Chips und Bier gibt es gar nicht, wenn ich das alles verfolge....

Btw...
* Wie viele Bremsungen macht ihr in einem Jahr, wo das ABS mithelfen muss?
* Wie oft geht euch in Kurven die Traktion aus, so, dass der Stabilitätsassistent eingreifen muss?
* Wie oft hattet ihr Aquaplaning?
* Wie oft seid ihr schon im Schnee / Morast, oder auf Eis stecken geblieben, so, dass nichts mehr ging?

Wenn euch das alles immer mal wieder passiert, dann braucht ihr die bestmögliche Bereifung!!!

Wenn euch das so gut wie nie passiert, reichen auch normale Durchschnittspneus.

Ich fahre deshalb GJR........

Gyula

Ich kann deine Argumente verstehen, aber hier liegt ein Denkfehler vor. Es reicht nur ein einziges Mal von deinen ganzen geschrieben Situationen aus und dein Leben ist vorbei. Ein einziges Mal wo die x Meter Bremsweg, Seitenführung etc. x km/h Unterschied bedeuten und zwischen Leben und Tod unterscheiden.

Ich sehe jeden Tag genug Verkehrsunfälle wo hohe Geschwindigkeit die Ursache ist. Und es ist gut, dass die ganze Technik und Weiterentwicklung dazu führt, dass bei Unfälle die Aufprallgeschwindigkeit sinkt also warum dann dies nicht nutzen. Es geht hier nicht um Stadtverkehr. Aber wer mit GJR am besten noch im Hochsommer mit 200 über die Bahn knallt, dann finde ich das fahrlässig. Völlig egal ob man Abstand hält etc. Sobald man eine gewisse Geschwindigkeit fährt, braucht nur irgendein Depp reinziehen oder irgendwas anderes (Wildwechsel) eine Gefahrensituation erzeugen und man ist über jedes reduzierte km/h beim Aufprall "glücklich".

Du kaufst also jedes Jahr den Testsieger und wirfst reifen mit 6-7 mm weg?

Das ganze Leben ist ein Kompromiss. Oder läufst du mit einem Helm und schutzweste durch die Stadt? Deine Wandfarbe ist ohne Titandioxid und deine Duschmittel alle codecheck geprüft? Ich bin sehr zufrieden mit meinen GJR auf dem F11. Bei Hitze und schnee top bei meinem vorauschauenden normalen Fahrstil.

Natürlich ist es ein Kompromiss und man kann auch jeden Augenblick Tod umfallen. Allerdings geht es um Risikostratifizierung. Was unterscheidet vom pragmatischen Ansatz GJR zu SR/WR. Aus meiner Sicht der Komfort hinsichtlich Radwechsel und Geld. Man braucht keinen zweiten Felgensatz etc. Die finanzielle Differenz ist jedoch vernachlässigbar im Gesamtkontext der Kosten eines Fahrzeugs. Bleibt also der Komfort. Und deswegen auf Sicherheitsreserve verzichten? Ich wette diese Diskussion gab's vor x Jahren schon mal bezüglich der Sicherheitsgurtes...

Natürlich passieren nicht tagtäglich Unfälle wo der Unterschied SR/WR zu GJR die Zünglein an der Waage bedeutet, aber ich will nicht das eine Mal erleben wo ich oder ein anderer Teilnehmer mit einem bleibenden Schaden bezahlen muss.

Ich fahre auch vorausschauend und selbst bei freier Bahn nicht schneller als 180, trotzdem ist vor mal ein LKW eingepennt und von ganz rechts in die Mittelleitplanke gefahren. Ich hatte nur einen Blechschaden. Eine minimale Änderung der Umstände und es wäre vielleicht nicht dabei geblieben. Also warum sollte man an den eigens beinflussbaren Stellschrauben Risiko eingehen (Abstand, Reifen etc.)? Und bei >60 Grad Asphalt Temperatur machen sich die Unterschiede eher bemerkbar

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was macht der Fahrer, der im Okt/Nov die WR aufzieht? Nicht selten haben wir bis in den Dez 15°C im Schatten, d.h. der Asphalt in der Sonne hat noch viel mehr.

- wie sehen nun die Bremswege im Vergleich zu den SR-ähnlichen GJR aus?
- Vergleiche nun die Anzahl von Fahrstunden in diesen Situationen mit denen, die du tatsächlich im Matsch oder Schnee fährst (wenn ich die Driftfahrten abziehe, bleibt da bei mir nicht viel übrig)

Dann sollte eine realistische Risikoberwertung stattfinden.

Hauptsache BMW fahren;
aber dann Ganzjahresreifen fahren und bei Problemen zu ATU...und Öl vom Baumarkt...fahr Opel oder Trabbi,macht auch kein Spaß.

Du redest einen Unsinn. Bitte selbst testen, bevor man Unwahrheiten in die Welt setzt.

Ich habe den direkten Vergleich gemacht mit neuwertigen UHP SR in der gleichen Dimension auf dem A6: die Spurtreue und das Geräusch sind deutlich besser mit den Quatracs, die Lenkung minimal leichtgängiger, die Lenkpräzision blieb aber erhalten, ganz im Gegensatz zu den WR (ist beim A6 aber eh in Watte). In der Querdynamik merkt man praktisch keine Unterschiede und ich werfe den 1,9 Tonner durchaus mal in die Biegung.

Vielleicht kann man mit den UHPs 2/10s rausfahren, nur wenn interessiert das wirklich? Die Vredestein fahren und fühlen sich wie SR an und im Winter komme ich auch durch. Was will man mehr?

Aber hey, der A6 ist kein Rennwagen.

Auf dem Zetti fahre ich PS4, aber da gehören die auch drauf. Ich würde auch sagen, der hat gegenüber dem A6 ein leicht abgewandeltes Konzept😉

Mir ist egal was wer wann wie fühlt und wie schnell die Rundenzeiten sind (bei dieser Fahrzeugkategorie). Wichtiges Kriterium sind die sicherheitsrelevanten Daten wie u.a. Bremsweg.

Ich möchte mich nicht nochmal wiederholen, deswegen bin ich hier raus. Betonen möchte ich auch nochmal, dass ich lediglich eine sachliche, differenzierte Betrachtung mit dem Fokus auf die Sicherheit anstrebe. Eine Diskussion lebt von verschiedenen Blickwinkeln und jeder kann sich seine Meinung anhand der Dinge selbst bilden.

nun ja, wie bewertest Du die Eingabe, dass viele mit WR ab Oktober bei Temperaturen von 10-20° im Schatten fahren und längere Bremswege als mit GJR in Kauf nehmen müssen (selbst oft genug erlebt)?

Das ist doch nicht von der Hand zu weisen.

Die falschen Reifen für die Witterungsbedingungen sind immer schlecht.
Dass es Leute gibt die das machen ist keine gute Ausrede ("Aber die Anderen!"😉.

Winterreifen als Kältespezialisten bei 20°C sind schlecht.
Sommerreifen als Wärmespezialisten bei >0°C sind schlecht.
Und Ganzjahresreifen als fauler Kompromiss sind bei jeder Witterung schlecht.
😁

Ok, d.h. im warmen Dezember wechsle ich dann eben mal schnell, oder wie?

Klar, man kann faktenbasiert diskutieren, oder auch nicht. Daher kann ich nur empfehlen, sich die Testergebnisse genauer anzusehen und die realen Unterschiede in Prozent zu bewerten.

Nur ein Tipp am Rande: selbst Denken und Testen.

Warum fährt die F1 eigentlich nicht mit Ganzjahresreifen?
Wär doch billiger, oder...?

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 29. März 2021 um 13:21:04 Uhr:


Ok, d.h. im warmen Dezember wechsle ich dann eben mal schnell, oder wie?

Klar. Ich mach das tatsächlich so, wenn die Wetterlage wirklich absehbar dauerhaft ungünstig ist (zumindest bei einem von drei Autos).
Meine Radsätze liegen in der Garage. In 20min hab ich den Satz getauscht. Wagenheber, Schlagschrauber, fertig.

Zitat:

@stefftubab schrieb am 29. März 2021 um 13:42:00 Uhr:


Warum fährt die F1 eigentlich nicht mit Ganzjahresreifen?
Wär doch billiger, oder...?

Der A6 macht auf dem Hockenheimring gar nicht mal eine so schlechte Figur.

Und wenn ich das irgendwann mal nötig haben sollte, schraube ich auch UHPs drauf.

Zitat:

@KaiMüller schrieb am 29. März 2021 um 13:42:08 Uhr:



Zitat:

@TheRealThing schrieb am 29. März 2021 um 13:21:04 Uhr:


Ok, d.h. im warmen Dezember wechsle ich dann eben mal schnell, oder wie?

Klar. Ich mach das tatsächlich so, wenn die Wetterlage wirklich absehbar dauerhaft ungünstig ist (zumindest bei einem von drei Autos).
Meine Radsätze liegen in der Garage. In 20min hab ich den Satz getauscht. Wagenheber, Schlagschrauber, fertig.

Du hast zu viel Zeit.

Ein Wagen bei mir hat immer SR, dahe mache ich mir keinen Streß und schone den Rücken.

Wie gesagt, vergleichen, Fakten checken und nachdenken: machen 5-10% weniger Bremsweg bei Idealbedingugnen (ergo: Schnee) an 5 Tagen im Jahr wirklich den Unterschied? Dafür habe ich aber mit GJR in gut 12 Wochen in der Saison dafür kürzere Bremswege?

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