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Fragen zum Wechseln der Zündkerzen 1.2 TSI CBZB 77 KW

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 22. Oktober 2017 um 0:22

Hallo zusammen,

ich habe im Internet geguckt und auch bei Youtube aber nichts ansprechendes gefunden was meine Fragen beantwortet hätte:

Ich möchte den Zündkerzenwechsel selbst machen, Drehmomentschlüssel und Zündkerzennuss sind klar. Jetzt aber noch die "Kleinigkeiten":

in der Wartungsaleitung steht was von Paste die auf das Gewinde der Kerzen kurz vor dem einschrauben kommt. Was nehmt ihr das? Ich lese da teilweise was von Kupferpaste, dann aber auch wieder, dass man die in nem Alumotor blos nicht einsetzen sollte. Dann gäbe es da noch Alupaste welche empfohlen wird... oder auch gar nix. Wisst ihr da mehr? Was ist eure Empfehlung?

Zwischen Kerze und Stecker kommt anscheinend auch ne Paste oder nur Kontaktspray? Ich bin verwirrt, wisst ihr Bescheid?

Ach ja, das Abziehen der Zündstecker, dafür gibt es ja das Spezialwerkzeug T10112 (gibt es auch noch mit einem A am Ende). Braucht man das oder geht das auch mit was anderen gut ohne etwas zu beschädigen? Wenn nein, gibt es da Unterschiede zwischen dem Werkzeug mit und ohne A?

Im Reparaturbuch so wird's gemacht ist da von keinem Werkzeug die Rede, lediglich bei den anderen Motorenversionen braucht man die wohl. Auch hier, wisst ihr Rat?

Wäre super und würde mich sehr freuen.

Viele Grüße

Mathias

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Alois Steiger schrieb am 22. Oktober 2017 um 10:07:44 Uhr:

Wer so wenig Ahnung hat vom Kerzenwechsel, der sollte lieber eine Werkstatt aufsuchen. Zudem könnte das entscheidend billiger sein als selber rumzumurksen.

Jeder fängt mal irgendwo an. Wer sich vor den Arbeiten gewissenhaft darüber informiert wie es geht (Schrauberbuch, Drehmomentschlüssel, etc.) bekommt sicherlich auch soetwas wie einen Kerzenwechsel selbstständig hin.

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Auf das Kerzengewinde kommt weder Montagepaste noch Fett. Das Drehmoment gilt für die trockene Kerze. Die Kerzengewinde sind meines Wissens nach vernickelt damit das nicht oxidiert und festgammelt.

Auf das Gummi/Silikon des Kerzensteckers oder auf die Keramik der Kerze wird Kerzensteckerfett aufgetragen. Das verbessert die Isolation und verhindert das der Stecker festklebt und bei der nächsten Demontage einreisst. Ein Isolationsfehler wäre die Folge.

Kupfer und Alu verträgt sich nicht.

Du sollst halt nicht am Kabel ziehen sondern am Stecker. Und das Werkzeug soll natürlich nicht das Gummi beschädigen. Meine Kerzenstecker hatten eine Metallhülse, da hab ich dann immer mit einer Zange dran gezogen. Guck mal live wie Du da drankommst

Wenn man schlecht drankommt und beim neu einsetzen der Kerzen nicht sicher ist ob man das vorhandene Gewinde erwischt kann man die Kerze gut in ein altes Stück Gummischlauch stecken (z.B. Kraftstoffschlauch passt gut) und damit reinschrauben. Grad bei Alu und wenn man z.B. irgendwelche Gelenkstücke im Schlüssel braucht "fühlt" man das schlecht und macht evt. das Gewinde kaputt.

Mit praktischen Erfahrung exakt an dem genannten Motor kann ich nicht dienen.

Wer so wenig Ahnung hat vom Kerzenwechsel, der sollte lieber eine Werkstatt aufsuchen. Zudem könnte das entscheidend billiger sein als selber rumzumurksen.

An das Gewinde der Kerze gehört wie ja auch alex1234567890 schon geschrieben hat nichts.

An den Kerzenstecker kommt laut Rep-Leitfaden beim 1.2er auch nichts, wobei Zündkerzensteckerfett sicher nicht schadet.

Mit meinem heutigen Wissen würde ich es auch benutzen, mir ist nämlich erst vorletzte Woche bei meinem Lupo ein Stecker beim Kerzenwechsel kaputt gegangen weil er auf der Kerze festgebacken war.

Ich weiß nicht was du für Unterlagen hast, zwecks T10112 und T10112 A, laut meinen Unterlagen (von VW erWin) soll sowieso das T10112 A verwendet werden.

Ohne „Spezialwerkzeug“ wird man die Stecker auch nicht abbekommen, ob das mit einer „normalen“ Zündkerzenstecker-Zange geht wage ich fast zu bezweifeln.

Ist das bei Zylinder 3 oder 4, da ist das zwischen Turbolader, Wasser- und Öl-Leitungen, Hitzeschutzblech so eng, da kommt man fast nicht ran.

Beim Golf von meinen Eltern, 1.2er CBZA (ist ja das gleich wie beim CBZB) habe ich mir zwei Bleche zurechtgeflex und gebogen das ich sozusagen zwei Haken hatte, aber da muss man schon aufpassen das man nichts kaputt macht. Das richtige Spezialwerkzeug ist da sicherlich für den Anfang deutlich sicherer.

Zitat:

@Alois Steiger schrieb am 22. Oktober 2017 um 10:07:44 Uhr:

Wer so wenig Ahnung hat vom Kerzenwechsel, der sollte lieber eine Werkstatt aufsuchen. Zudem könnte das entscheidend billiger sein als selber rumzumurksen.

Jeder fängt mal irgendwo an. Wer sich vor den Arbeiten gewissenhaft darüber informiert wie es geht (Schrauberbuch, Drehmomentschlüssel, etc.) bekommt sicherlich auch soetwas wie einen Kerzenwechsel selbstständig hin.

Zudem ist ein Kerzenwechsel nicht so gefährlich wie wenn jemand an der Bremse rumfummelt und diese nicht mehr richtig funktioniert oder auch nur die Räder wechselt und nicht richtig anzieht oder sich beim Räderwechsel das Auto auf die Füße schmeißt weil der Wagenheber nicht richtig saß.

Gefahr für Leib und Leben besteht beim Kerzenwechsel eher weniger und vor allem nicht für unbeteiligte.

Themenstarteram 22. Oktober 2017 um 15:27

Hi zusammen,

danke für eure Beiträge. Finde es aber immer wieder echt nicht nett wie manche hier den Experten raushängen lassen um mitzuteilen, dass man die Arbeit doch lieber beim Freundlichen machen lassen soll. Die Antwort von Alex trifft es auf den Punkt. Das Ganze ist ja keine Raketenwissenschaft und nur weil ich auf der Uni war darf ich dass doch trotzdem selber machen. Am besten wäre es natürlich wenn man ein Praktikum im Betrieb macht, aber da fehlt mir leider die Zeit dazu. Daher bleibt mir natürlich nichts anderes übrig als mich im Internet oder aus Büchern zu informieren und natürlich hier im Forum.

Zu dem "trocken" anziehen: Das dachte da gibt es von VW so eine Anleitung, dass da Paste drauf soll, aber wenn hier alle der Meinung sind, dass dies nicht nötig ist dann lass ich die Weg. Bei nem Händler für die Zündkerzen wurde mir Caramba Kontakt Spray empfohlen für die Verbindung Kerze und Stecker...

Wegen dem Zugang und dem Zündkerzensteckerabzieher schau ich mal "in echt" an.

Man findet zu dem Motor so wenig auf Youtube :(

Die Empfehlung des Händlers kann ich nicht nachvollziehen.

Kontakt-Sprays, Kontaktöle oder ähnliches sind in der Regel sauer legiert um die Oxide anzulösen die das Kontaktproblem verursachen, sonst würde das ja auch nicht funktionieren. Das von dir genannte Spray gehört ebenso dazu. Wenn die Rückstände nicht nach der Anwendung aus den Kontakten gespült werden dann fängt es regelrecht an zu blühen. Leider sind Steckverbinder, Kontakte etc. in der Regel so verwinkelt das es eben so gut wie unmöglich ist die Reste komplett auszuspülen. Wird dann der oft dichtende Stecker verschlossen ist die Katastrophe perfekt. Kurzfristig helfen diese Sprays langfristig nur die Reparatur des dann in der Regel schlimmeren Schadens.

Ebenso wird vom darin enthaltenen Lösemittel Kunststoff teilweise porös und Gummiisolation angegriffen.

Das genannte Steckerfett hat wie schon geschrieben eine vollkommen andere Aufgabe.

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 11:36

Hi Alex, danke für die Info, Ketzenfett it is. Habe grade noch wegen Werkzeug geguckt. Ist das Hazet 1849-9 passend?

Dann ist es das gleiche Modell was im Smart verwendet wird.

Ausgehen vom bild kann ich ja auch das hier nehmen, oder?

http://s.aliexpress.com/2QRRbQ3U

Falls noch jemand eine andere Idee hat wo man keine 30 € ausgeben muss für das Werkzeug wäre das natürlich umso besser.

Meine Werkstatt schmiert das Gewinde immer mit einer Paste ein. Glaube es heißt Never Seeze oder Seize. Mit dem Mittel soll es beim Rausdrehen der Kerzen sehr einfach sein. Die Mechaniker haben jedes Mal Schweißperlen auf der Stirn, wenn die Kerzen sich schwer rausdrehen lassen und festgestellt wird, dass sie "trocken" reingedreht wurden. Daher wird das Gewinde mit dem Mittel geschmiert. Funktioniert wunderbar.

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 11:59

Zitat:

@TeamTSI schrieb am 24. Oktober 2017 um 11:46:43 Uhr:

Meine Werkstatt schmiert das Gewinde immer mit einer Paste ein. Glaube es heißt Never Seeze oder Seize. Mit dem Mittel soll es beim Rausdrehen der Kerzen sehr einfach sein. Die Mechaniker haben jedes Mal Schweißperlen auf der Stirn, wenn die Kerzen sich schwer rausdrehen lassen und festgestellt wird, dass sie "trocken" reingedreht wurden. Daher wird das Gewinde mit dem Mittel geschmiert. Funktioniert wunderbar.

So wie ich das sehe ist das Kuperpaste...

Ich weiß es nicht. Aber es gab nie Probleme mit.

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 12:23

Aber du siehst es gibt da wohl unterschiedliche Philosophien und es ist schwierig für jemanden der nicht in ner Werkstatt arbeitet es "richtig" zu machen. Aber scheint wohl mit dem schmieren des Gewindes nicht so wichtig zu sein.

Brauche nur noch die Info zum Werkzeug für's abziehen, dann kann es fast losgehn :)

Es gibt Montagepasten für diese Zwecke, ja. Aber Kupferpaste ist es bei einem Alu-Kopf ganz sicher nicht (siehe Bild). Wenn die Kerze nicht rausgeht, dann liegt es meistens daran das der Motor nicht kalt war als die Kerze eingedreht wurde. Motor warm laufen lassen und danach nochmal versuchen.

Wer Angst und kein Gefühl für "ab" hat, kann auch einen Drehmomentschlüssel benutzen um zu merken wann es zu viel wird und man besser aufhört.

 

Wenn Du dir es nicht verkneifen kannst dort eine Montagepaste zu verwenden, würde ich es mal mit Weicon Anti-Seize High-Tech, Nr. 26100045 probieren.

Spannungsreihe
Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 17:09

Hi, Werkzeugmäßig geht es mir nur noch um den Steckerabzieher. Drehmomentschlüssel hole ich in jedem Fall noch.

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