Frage zu Schaltzeitpunkten beim 7er Golf GTI mit DSG
Hallo,
ich hätte eine große Bitte an Euch.
Mit den Schaltzeitpunkten des DSG-Getriebes meines 7er Golf GTI bin ich nicht zufrieden.
Deshalb würde es mich sehr interessieren, wie das bei Eurem Wagen ist.
Mir geht es um ganz dosiertes Beschleunigen. Also Gaspedal wirklich nur ganz leicht antippen. Und das bei den Fahrprofilen "ECO" und "Normal".
Hier die Schaltzeitpunkte meines GTI:
Fahrprofilauswahl ECO:
Vom 4. in den 5. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.500 u/min in den 5. Gang, Drehzahl fällt im 5. Gang auf 1.100 U/min.
Vom 5. in den 6. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.500 u/min in den 6. Gang, Drehzahl fällt im 6. Gang auf 1.100 U/min.
Fahrprofilauswahl Normal:
Vom 4. in den 5. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.600 u/min in den 5. Gang, Drehzahl fällt im 5. Gang auf 1.200 U/min.
Vom 5. in den 6. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.600 u/min in den 6. Gang, Drehzahl fällt im 6. Gang auf 1.200 U/min.
Ihr seht, dass der Unterschied zwischen "ECO" und "Normal" nur minimal ist.
Spritsparer dürfen ja gerne im "ECO"-Modus so untertourig unterwegs sein. Aber ich hätte mir gewünscht, dass das DSG-Getriebe im "Normal"-Modus erst bei ca. 2.000 U/min. schaltet. Dann würde die Drehzahl im nächsthöheren Gang nicht unter 1.500 U/Min. fallen. Man hätte dann bei sehr dosierter Beschleunigung dieses Brummen und Dröhnen nicht mehr.
Mir persönlich ist der Unterschied zwischen "ECO" und "Normal" zu gering und zwischen "Normal" und "Sport" viel zu groß.
Wie sind die Schaltzeitpunkte bei sehr dosierter Beschleunigung bei Eurem GTI?
Das würde mich sehr interessieren.
Viele Grüße
Tommes
37 Antworten
Nen Kasten Bier wäre es mir Wert ehrlich zu bleiben!
Im Zweifel wird er aber Dir nicht glauben und du hast Glück 😁😁
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Nen Kasten Bier wäre es mir Wert ehrlich zu bleiben!
Im Zweifel wird er aber Dir nicht glauben und du hast Glück 😁😁
Der Kasten wurde aber schon... sagen wir mal.... zu sich genommen....
Ich werde es ihm in einem ruhigen Moment schonend beibringen.... Der wird sich fühlen wie meine kleine Schwester, als ich ihr erzählt habe, dass es doch keine Bergkühe gibt, die auf der einen Seite längere Beine haben, damit sie besser am Hang stehen können 😁 Herrlich
Zitat:
Original geschrieben von Könik
Und wenn du in Individual den Motor auf "Sport" hast und das DSG manuell auf D umgeschaltet hast, merkt er sich das?Zitat:
Original geschrieben von Kurt1509
Bei 1200 raufgeschaltet?
Meiner schaltet z. B. schon bei 1200 runter , weil es ihm zu wenig erscheint .
Hochschaltdrehzahl:
ECO : 1700
Normal : 1800
Sport : 2200Zu ECO : Als Fahrprogramm nur sinnvoll , wenn man segeln ausnützen will. Abgesehen von der Klima gibt es auch kein Abbiegelicht u. kein Kurvenlicht. Interessant: Schaltet man in ECO auf DSG-Sport , ist nach einem Neustart wieder E im Programm ... In Sport merkt er sich D und schaltet nicht wieder auf S um.
Genau das habe ich gemeint ^^ Individual Motor auf auf "Sport" ( wegen Sound 😎 ) DSG Schalthebel auf "D" ... merkt er sich.
Gruß Kurt
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Hast du falsch verstanden.Zitat:
Original geschrieben von gti_3006
Mal eine vielleicht blöde Frage....Ist das DSG von VW nicht so ein lernfähiges DSG...? Also das es sich dem Fahrprofil des Fahres anpasst und nach ner Zeit einfach weiß ob ein Fahrer lieber früh schaltet und immer nur wenig Gas gibt oder ob es ein sportlicher Fahrer ist und somit immer etwas hochtouriger fährt?
Oder hab ich das mal iwie falsch verstanden?
Grüße
Lernfähig ist es nur in dem Sinne, dass es sich seinem eigenen Verschleiß anpassen sollte.
Ansonsten lernt das DSG nicht vom Fahrer, wer das meint, hat sich unbewusst an das DSG angepasst 😁
Behauptung oder Fakten? Belege bitte, ich kenne auch die Aussage, dass die Schaltpunkte adaptiv an den jeweiligen Fahrstil angepasst werden.
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Zitat:
Die Schaltzeiten beruhen sich nur auf die Gaspedalstellung und auf den Neigungswinkel des Fahrzeuges.
Beim Bergauffahren schaltet das DSG auch nicht automatisch in den nächst höheren Gang bei gleicher Gaspedalstellung wie auf ebener Strecke.
Eine Anpassung wie zum Beispiel bei der Wandlerautomatik AG4 hat das DSG nicht.
Zitat :
Das DSG ist nicht adaptiv. Die Mechatronik berücksichtigt in erster Linie zwei Faktoren, nämlich Drehzahl und Last. Weitere Größen, die den Schaltzeitpunkt beeinflussen können, sind die Kühlmitteltemperatur (beim Benziner), die aktive Regeneration des DPF (beim Diesel), die Raddrehzahlsensoren (um ein Hochschalten in Kurven zu vermeiden) und logischerweise das Sport-Programm bzw. die manuelle Gangwahl.
Ein Fahrer kann wie bekloppt über den Hockenheimring heizen, sobald er im D-Modus mit geringer Last fährt, wird das Getriebe wieder wie bei einem gemütlichen Fahrer schalten.
Zur Mechatronik schreibt VW:
"Das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Steuereinheit bilden eine kompakte Einheit. Das Steuergerät verwendet unter anderem die Informationen über Motordrehzahl, Fahrtgeschwindigkeit, Gaspedalstellung und Fahrprogramm, um die optimale Gangstufe zu wählen und den besten Gangwechselpunkt zu bestimmen. Die hydraulische Steuereinheit setzt die Schaltbefehle schließlich in eine komplexe Abfolge einzelner, genauestens koordinierter Aktionen um."
und
"Die Entscheidung, welche Gangstufe als nächste eingekuppelt werden soll, trifft das Steuergerät anhand der Gaspedalstellung bzw. –betätigung, der Motordrehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit."
Von adaptiver Regelung ist da nirgends die Rede. Die Aussage, dass sich das DSG dem Fahrstil des Fahrers anpasst, ist natürlich richtig, heißt aber nicht, dass das DSG lernfähig ist. Die Anpassung an den Fahrstil erfolgt über die o.g. Parameter, insb. also über Last und Drehzahl.
Müsste aus nem SSP sein?
Ich habe gehört, und so kommt es mir auch vor, dass das DSG "lernt": Fährst Du überwiegend niedrigtourig, reagiert das DSG mit frühen Schaltpunkten, fährst Du überwiegend sportlich, schaltet mit der Zeit auch das DSG später. Einfach mal ausprobieren!
Zitat:
Original geschrieben von tbausa
Hallo,ich hätte eine große Bitte an Euch.
Mit den Schaltzeitpunkten des DSG-Getriebes meines 7er Golf GTI bin ich nicht zufrieden.Deshalb würde es mich sehr interessieren, wie das bei Eurem Wagen ist.
Mir geht es um ganz dosiertes Beschleunigen. Also Gaspedal wirklich nur ganz leicht antippen. Und das bei den Fahrprofilen "ECO" und "Normal".Hier die Schaltzeitpunkte meines GTI:
Fahrprofilauswahl ECO:
Vom 4. in den 5. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.500 u/min in den 5. Gang, Drehzahl fällt im 5. Gang auf 1.100 U/min.
Vom 5. in den 6. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.500 u/min in den 6. Gang, Drehzahl fällt im 6. Gang auf 1.100 U/min.Fahrprofilauswahl Normal:
Vom 4. in den 5. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.600 u/min in den 5. Gang, Drehzahl fällt im 5. Gang auf 1.200 U/min.
Vom 5. in den 6. Gang:
Das DSG schaltet bei 1.600 u/min in den 6. Gang, Drehzahl fällt im 6. Gang auf 1.200 U/min.Ihr seht, dass der Unterschied zwischen "ECO" und "Normal" nur minimal ist.
Spritsparer dürfen ja gerne im "ECO"-Modus so untertourig unterwegs sein. Aber ich hätte mir gewünscht, dass das DSG-Getriebe im "Normal"-Modus erst bei ca. 2.000 U/min. schaltet. Dann würde die Drehzahl im nächsthöheren Gang nicht unter 1.500 U/Min. fallen. Man hätte dann bei sehr dosierter Beschleunigung dieses Brummen und Dröhnen nicht mehr.
Mir persönlich ist der Unterschied zwischen "ECO" und "Normal" zu gering und zwischen "Normal" und "Sport" viel zu groß.
Wie sind die Schaltzeitpunkte bei sehr dosierter Beschleunigung bei Eurem GTI?
Das würde mich sehr interessieren.Viele Grüße
Tommes
Ich habe gehört, und so kommt es mir auch vor, dass das DSG "lernt": Fährst Du überwiegend niedrigtourig, reagiert das DSG mit frühen Schaltpunkten, fährst Du überwiegend sportlich, schaltet mit der Zeit auch das DSG später. Einfach mal ausprobieren!
Das ist auch meine Erfahrung. Wenn man eine längere Strecke extrem sportlich gefahren ist, kann es sogar passieren, dass das DSG in Fahrstufe D anschließend selbst bei 4.000 nicht hochschaltet. Nach einiger Zeit gemächlicher Fahrt gibt sich das dann wieder. Erscheint mir schon hochgradig adaptiv.
Zitat:
Original geschrieben von MacV8
Das ist auch meine Erfahrung. Wenn man eine längere Strecke extrem sportlich gefahren ist, kann es sogar passieren, dass das DSG in Fahrstufe D anschließend selbst bei 4.000 nicht hochschaltet. Nach einiger Zeit gemächlicher Fahrt gibt sich das dann wieder. Erscheint mir schon hochgradig adaptiv.
So würde ich es aber nicht haben wollen. Ich fahre doch nicht immer gleich! Mal gemütlich, mal rasant, und das direkt aufeinanderfolgend. Da möchte ich das DSG doch nicht jedesmal "anlernen".
Irgendwie sehr widersprüchlich, das Ganze!
Er lernt ja schnell. Das ist doch allemal besser, als wenn das Getriebe stumpf immer gleich schaltet, egal wie ich gerade fahre.
Zitat:
Original geschrieben von MacV8
Er lernt ja schnell. Das ist doch allemal besser, als wenn das Getriebe stumpf immer gleich schaltet, egal wie ich gerade fahre.
Das ist nicht lernen, das ist Anpassung an die aktuelle Situation. Lernen würde ja bedeuten, dass er weiter hoch schaltet, wenn man schon wieder sparsam fährt, wäre ja total konterproduktiv.
Egal was vorher war, wenn man ein bestimmtes Schema fährt, wie zB den Normzyklus, fährt er diesen immer gleich! Lernen wäre, wenn er den Normzyklus bei vorheriger Sparfahrt besser fährt als bei vorheriger Nordschleife!
Zitat:
Das ist nicht lernen, das ist Anpassung an die aktuelle Situation. Lernen würde ja bedeutet, dass er weiter hoch schaltet, wenn man schon wieder sparsam fährt, wäre ja total konterproduktiv.
Egal was vorher war, wenn man ein bestimmtes Schema fährt, wie zB den Normzyklus, fährt er diesen immer gleich! Lernen wäre, wenn er den Normzyklus bei vorheriger Sparfahrt besser fährt als bei vorheriger Nordschleife!
So ist es.
Trotzdem schon einmal vielen Dank für Eure Beiträge, Tests.
Übrigens... man kann nicht immer "mehr Gas geben", damit man aus diesem untertourigen Bereich (1.100 bis 1.400 U/min. rauskommt. Das lässt der Verkehr eben oft einfach nicht zu.
Und da wünsch ich mir dann, dass es eine vernünftige Abstufung zwischen den Profilen ECO, Normal und Sport gibt.
Aber bei dosiertem Gasgeben sind die Schaltzeitpunkte bei Einstellung ECO und Normal fast gleich. Der GTI schaltet also auch im Nomalmodus bereits bei 1.600 U/min. in den nächsthöheren Gang. Dadurch fällt die Drehzahl auf 1.100 bis 1.200 U/min. Und wenn man dann dosiert beschleunigt brummt der Wagen.
Warum kann man das nicht so programmieren, dass im Fahrprofil "Normal" der Wagen erst bei 1.900 oder 2.000 U/min. hochschaltet? Dann sinkt die Drehzahl nach dem Schaltvorgang auf ca. 1.400 bis 1.500 U/min und das Brummen wäre weg.
Und wer eben untertourig fahren möchte, kann auf ECO schalten.
Zitat:
Warum kann man das nicht so programmieren, dass im Fahrprofil "Normal" der Wagen erst bei 1.900 oder 2.000 U/min. hochschaltet?
Weil dann der Normverbrauch zu schlecht ausfällt 😉
Zitat:
Die Entscheidung, welche Gangstufe als nächste eingekuppelt werden soll, trifft das Steuergerät anhand der Gaspedalstellung bzw. –betätigung, der Motordrehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit.
...Lage des Fahrzeugs käme noch hinzu, denn bei Steigungen oder Gefälle schaltet das DSG definitiv anders.
In der SSP zum 6-Gang-DSG (386) gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Getriebe auch nur die kleinste Kleinigkeit vom Fahrer lernen sollte.
Bei komplett gleichen Bedingungen wird ein intaktes DSG im selben Fahrmodus auch immer zum gleichen Zeitpunkt schalten.
Beim DSG ist es eher immer so, dass sich der Fahrer an das Getriebe anpasst.
laut meiner Werkstatt ist das DSG nicht lernfähig.
es gibt nur eine Adaptionsfahrt für die Kupplung.
Macht auch keinen Sinn wenn ich Freitags sportlich fahren will und Sonnabends das Brautpaar durch die Stadt kutschieren muss und das DSG sagt nein.