Firmenwagenrichtlinien F3X
Hab schon häufiger hier interessiert gelesen dass es bei einigen Firmenwagenfahrern klare Richtlinien bei der Auswahl des F3X gibt.
Würde mich freuen wenn ein paar von Euch hier darüber berichten ob und was Ihr zu beachten habt!
Beste Antwort im Thema
Die Hersteller geben auch einen kombinierten Verbrauch an, der für die CO2-Berechnung herangezogen wird (s. Screenshot). Dein Hinweis, dass das kein (realistischer) Durchschnittsverbrauch ist, ist mir durchaus nicht unbekannt.
Der Sinn deines Kommentars erschließt sich mir aber noch immer nicht, es sei denn, du möchtest Haarspalterei betreiben. Fakt ist, dass dieser Wert darüber Aufschluss gibt, ob ich ein Auto bestellen darf oder nicht. Und genau nach diesen Restriktionen hat Baumbart gefragt.
62 Antworten
Als mein eigener Chef kann ich mir bestellen, was ich will, allerdings kann ich in der Bundesneidrepublik nicht mit allem beim Kunde vorfahren...und irgendwo gibts auch eine persönliche Schmerzgrenze 😁
Zitat:
Original geschrieben von bombo82
Als mein eigener Chef kann ich mir bestellen, was ich will, allerdings kann ich in der Bundesneidrepublik nicht mit allem beim Kunde vorfahren...und irgendwo gibts auch eine persönliche Schmerzgrenze 😁
Warum nicht? Neid ist doch die höchste Form der Anerkennung. 😉
Wir haben als Kunde z.B. den Service an hochwertiger Spezialtechnik in Anspruch genommen. Gelegentlich besuchte uns aus diesem Anlass der Chef der Herstellerfirma persönlich und fuhr in seinem jeweweils neuwertigen V12-Mercedes vor.
Warum sollte dabei Neid auf unserer Seite aufgekommen sein? Uns zeigte das nur, wie wichtig wir als Kunde für den uns besuchenden Firmenboss sind, indem er selbst und nicht einer seiner Ingenieure, für uns tätig geworden ist.
Neid im negativen Sinne wird m.E. nicht zwangsläufig durch Fahrzeuge bestimmter Kategorien ausgelöst. Wenn dem so wäre, dann wäre es im Umkehrschluss ein Erfolgsmodell schlechthin, wenn z.B. jemand statt mit einem 3er BMW mit einem Golf oder Polo bei den Kunden vorfährt.
Persönlich bin ich da neutral, was bedeutet, dass ich nicht aus einem teuren Fahrzeug meines Besuchers auf sein hohes Einkommen schließe, welches er seinen Kunden zwangsläufig aus der Tasche zieht. Möglicherweise hat er z.B. geerbt oder sein teures Fahrzeug ist das einzige Vermögen, was er statt Haus oder Eigentumswohnung besitzt bzw. auf Pump angeschafft hat (Leasing).
Mir ist aber schon klar, dass sehr viele Menschen irrtümlich von einem teuren Fahrzeug auf ein nach ihrer Ansicht zu hohen Einkommen ihres Gegenübers schließen, welches man ihnen als Kunden aus der Tasche zieht bzw. ziehen möchte.
Ich kann mich da einen sehr bekannten Menschen der Immobilienbranche erinnern. Dieser hat im teuren Königsstein (Taunus) auf dem Berg ein Schlösschen bewohnt, zu dem die dort im Tal wohnenden "armen Manager" einer großen deutschen Bank ehrfurchtsvoll heraufgeschaut haben.
Letztendlich wurden dem Imobilien-Menschen von diesen Bankern dann insgesamt etwa 6 Milliarden zum großen Teil ungedeckte Kredite regelrecht aufgedrängt, womit er dann zwangsläufig auf die Nase fallen musste, anschließend untertauchte und von der Zielfandung des BKA in den USA aufgespührt wurde.
Der sog. Neid kann sich auch in Ehrfurcht und den Wunsch zur Kooperation verwandeln, wie das letzte Beispiel zeigt.
Zitat:
Original geschrieben von BMW-Testfahrer
Letztendlich wurden dem Imobilien-Menschen von diesen Bankern dann insgesamt etwa 6 Milliarden zum großen Teil ungedeckte Kredite regelrecht aufgedrängt, womit er dann zwangsläufig auf die Nase fallen musste, anschließend untertauchte und von der Zielfandung des BKA in den USA aufgespührt wurde.
Eigentlich alles richtig gemacht... getreu dem alten Spruch: hast Du 1000 Mark Schulden ist es dein Problem, hast Du 100 Millionen Mark Schulden, so ist es das Problem der Bank ;-)
Wenigstens hat der angesprochene Herr die wirklich interessante Zeilgalerie "durchfinanziert" 😁
Zitat:
Original geschrieben von Chucker
Eigentlich alles richtig gemacht... getreu dem alten Spruch: hast Du 1000 Mark Schulden ist es dein Problem, hast Du 100 Millionen Mark Schulden, so ist es das Problem der Bank ;-)
Da rief mich doch heute mein Bankberater an und sagte, Sie haben Ihr Konto um eine Million überzogen und haben daher hohe Schulden bei uns.
Ich sagte daraufhin zu ihm:
Schauen Sie doch bitte mal auf meinen Kontostand der vergangenen Woche.
Bankberater:
Drei Millionen Guthaben waren es da.
Ich:
Also hatte ihre Bank drei Millionen Schulden bei mir. Habe ich mich darüber etwa bei Ihnen beschwert? 😉
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Nun, ein Firmenwagen sagt schon etwas aus. Viele Sparkassen haben bspw. Regelungen, dass eben keine fetten Autos gefahren werden, um weiterhin als bodenständig zu gelten. Man will auch nicht den Eindruck erwecken, das Geld der Kunden vor allem ins Firmenauto zu stecken.
Zitat:
Original geschrieben von TePee
Also dass man zum Firmenwagen noch etwas brutto dazu bekommt, habe ich auch noch nie gehört!? Oder gibt es gewisse Eigenanteile, die man dadurch kompensiert?Oder dass ein 335i von der CO2-Grenze im grünen Bereich ist, finde ich auch ungewöhnlich.
Wie auch immer. Bei uns für "normale MA":
Limousine oder Kombi
Diesel
Max. 2l-Hubraum und 135kW
Dezente Farbe
Je nach Position bestimmtes Budget (max. Leasingrate).
Privatnutzung in vernünftigem Rahmen inklusive.
Das liegt hier u.a. daran, dass es hier im Forum auch Leute gibt, die ihren Firmenwagen aufgrund des Job und nicht aufgrund Führungskraft/Hierarchie bekommen.
Erinner mich an einen Thread vor einigen Jahren, da hat einer mit knapp über 2000€ brutto einen Firmenwagen gehabt. Da wirds schwer bei 1%-Regel und km-Versteuerung irgendeinen Wagen zu finden, der einem nicht die Haare vom Kopf frisst.
Klar, als als FK mit 5-stelligem Monatsgehalt tut einem die Versteuerung nicht so wirklich weh.
Zitat:
Original geschrieben von campr
Nun, ein Firmenwagen sagt schon etwas aus. Viele Sparkassen haben bspw. Regelungen, dass eben keine fetten Autos gefahren werden, um weiterhin als bodenständig zu gelten. Man will auch nicht den Eindruck erwecken, das Geld der Kunden vor allem ins Firmenauto zu stecken.
Das entspricht nicht gerade dem Eindruck, der meisten Sparkassen-Niederlassungen :-)
Protziger gehts ja meistens nicht, als bei der Sparkasse. So ist das halt, wenn man Gewinne am Jahresende an die Stadt / Land abführen muss.
Bei uns gibt es nahezu gar keine Beschränkung.
Es wird gern gesehen wenn Audi gewählt wird, da die GFs Audi fahren (aktueller S8 & R8 V10 Spyder) und irgendwie VIP-Leasing-Verträge haben, aber da muss man sich nicht zwingend dran halten.
Sportwagen werden allerdings nicht geduldet - für die Angestellten. Ob Limousine, Touring, Coupé oder Cabrio ist egal. Hatte ja vorher auch nen E93. Der Chef mit dem R8 fährt mit nem Q5 (3.0TDI) zum Termin. 😁
Man muss sich halt nur über die normale 1%-Regel + Heimfahrtpauschale beteiligen. Also es wird einem auch nichts geschenkt!
Zitat:
Original geschrieben von Downloader
Erinner mich an einen Thread vor einigen Jahren, da hat einer mit knapp über 2000€ brutto einen Firmenwagen gehabt. Da wirds schwer bei 1%-Regel und km-Versteuerung irgendeinen Wagen zu finden, der einem nicht die Haare vom Kopf frisst.
Versteh ich jetzt nicht. Wer 2k€ brutto verdient, bekommt vielleicht - je nach Steuerklasse - 1.200€ raus. Da wird es schwer, irgend einen Wagen zu finden, den man sich noch leisten kann. Wenn man statt dessen den Staat noch bei vielen Kosten beteiligen kann (Steuer, Werkstatt, Versicherung, Sprit) ist das am Ende doch nur ein Vorteil beim Firmenwagen (wenn man nicht verdammt weit weg wohnt).
Zitat:
Original geschrieben von campr
Versteh ich jetzt nicht. Wer 2k€ brutto verdient, bekommt vielleicht - je nach Steuerklasse - 1.200€ raus. Da wird es schwer, irgend einen Wagen zu finden, den man sich noch leisten kann. Wenn man statt dessen den Staat noch bei vielen Kosten beteiligen kann (Steuer, Werkstatt, Versicherung, Sprit) ist das am Ende doch nur ein Vorteil beim Firmenwagen (wenn man nicht verdammt weit weg wohnt).
Ich auch nicht. Nettolohn.de, Annahme: Stkl. 1, Kirche, keine Kinder, gesetzlich KK: €2000 -> €1346 netto
Gleiche Daten, mit Dienst Pkw, BLP €30.000 plus 10 Entfernungskilometer: €1190 netto
Das sind also €156 netto für einen Wagen, den sich diese Personen ansonsten niemals leisten könnte. Besser kann man nicht Autofahren... bei höheren Gehältern sieht das natürlich anders aus.
Aber auch da sieht es gut aus, mach die Rechnung mal mit nem vollen 330 oder 335 bei 43% Steuer.
750€ Brutto
Sind
427€ Netto für ein 75 tsd € Fahrzeug incl. allen Kosten. Das lohnt sich selbst für hohe Ämter!
Stimmt schon grundsätzlich. Wenn man sich sonst überhaupt einen Neuwagen kaufen würde.
Aber es fallen nicht nur Einkommenssteuer an, sondern auch die volle Abgaben-Palette inkl. Sozialversicherung.
Außerdem bleibt es bei vielen nicht bei 1%, sondern es kommen noch KM zwischen Wohnung und Büro dazu. Da kann einiges dazukommen.
Aber wir sollten zum Thema zurückkommen. Es ging nicht um die politische Diskussion der Firmenwagen generell, sondern um unsere Konditionen und Budgets!!!
Zitat:
Original geschrieben von TePee
Stimmt schon grundsätzlich. Wenn man sich sonst überhaupt einen Neuwagen kaufen würde.Aber es fallen nicht nur Einkommenssteuer an, sondern auch die volle Abgaben-Palette inkl. Sozialversicherung.
Außerdem bleibt es bei vielen nicht bei 1%, sondern es kommen noch KM zwischen Wohnung und Büro dazu. Da kann einiges dazukommen.Aber wir sollten zum Thema zurückkommen. Es ging nicht um die politische Diskussion der Firmenwagen generell, sondern um unsere Konditionen und Budgets!!!
Auf den Firmenwagen fallen (bei Angestellten) keine Sozialversicherungsabgaben an, sondern ausschließlich die Steuer. Chucker hat das Beispiel auch inkl. 10 km Entfernung gerechnet, insofern passt in diesem Beispiel wirklich alles.
Natürlich fallen bei Angestellten SV-Abgaben an! Der gesamte Geldwerte Vorteil des Fitmenwagens wird auf das Bruttogehalt draufgeschlagen und durchläuft die komplette Abgabenberechnung.
Wenn du einen Firmenwagen hast, Schau doch mal auf deine Lohnabrechnung!