Fiesta ST
So mache mal ein neues Thema nur für den ST auf🙂
Weis denn jemand wann es das Prospekt geben wird? Wenn er im Februar beim Händler stehen soll, wird es ja nicht mehr lange dauern..
Ich hänge noch ein Bild an.
ST in Peformance-Blue sehr geil
Beste Antwort im Thema
So mache mal ein neues Thema nur für den ST auf🙂
Weis denn jemand wann es das Prospekt geben wird? Wenn er im Februar beim Händler stehen soll, wird es ja nicht mehr lange dauern..
Ich hänge noch ein Bild an.
ST in Peformance-Blue sehr geil
7803 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Creep89
Welchen Adapter hast du genau? Da gibt es ja einige..Zitat:
Original geschrieben von DaSchnee
Wenn die Wassertemp Anzeige die Mittelstellung erreicht hat, ist das Wasser, zumindest laut Bluetooth OBD Adapter und Handy App, erst 60°c warm.
Ich habe
diesen. Ist einer der Kleinsten... man bekommt die Klappe, hinter welcher die OBD Schnittstelle liegt, aber leider trotzdem nicht zu. 🙁
Arghs.. Also genau den gleichen, den ich mir holen wollte in der Hoffnung, dass die Klappe zu geht. 🙁
Kann Mountune nicht mal langsam das Handgerät mit TÜV bringen? Dann wäre das Problem weniger schlimm 😁
Blöde Frage, was bringt mir dieser Adapter? Bzw was kann ich damit sinnvolles machen?
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Zitat:
Original geschrieben von roadgecko
Das wird sich Montag zeigen. Wobei der Einschlag schon nicht ohne war.
Da haste ja noch Glück gehabt... mir ist vor 2 Monaten auch einer seitlich reingefahren ... Reparatur kostet knapp 10k € zzgl. 1,5k € Wertminderung... meine Freude hielt sich in Grenzen... :/
Hallo in die Runde,
erwarte in den nächsten Tagen meinen heiß ersehnten ST 😎 😁
Habe heute mal bei Etis reingeschnuppert und bin auf "Stahl-Notreserverad" gestoßen. Beim Bestellen gar nichts dabei gedacht, aber darf der ST nicht nur Alus fahren wegen der Bremsen?! Was soll ich dann mit einem Stahlrad..
Kann mich nicht erinnern, die Frage hier schon mal gelesen zu haben und frag deswegen mal ganz unverschämt 🙄
Danke im Vorraus
Zitat:
Original geschrieben von AmaZink
[...]
Habe heute mal bei Etis reingeschnuppert und bin auf "Stahl-Notreserverad" gestoßen. Beim Bestellen gar nichts dabei gedacht, aber darf der ST nicht nur Alus fahren wegen der Bremsen?! Was soll ich dann mit einem Stahlrad..
[...]
Nööö, technische Gründe gibt es da keine für Alu. Rad muss halt groß genug sein, Platz für die Bremsanlage, geht auch mit Stahl. Ich gehe mal davon aus, dass ein vom Hersteller angebotenes Notrad diese Voraussetzungen erfüllt. 😉
Gruß
Martin
Zitat:
Original geschrieben von DaSchnee
Die Öltemp lässt sich auch über OBD nicht auslesen, da wie blackisch bereits gesagt hat, der Sensor einfach fehlt.Wenn die Wassertemp Anzeige die Mittelstellung erreicht hat, ist das Wasser, zumindest laut Bluetooth OBD Adapter und Handy App, erst 60°c warm. Dauert dann also noch eine ganze Weile bis man über 90° kommt. Vielleicht hilft die Info ja dem ein oder anderen 😉
Hi,
ich steige grad noch ein, mal meine 5 Cent zur Temperatur-/Warmfahr-Thematik beim FoFi ST.
Ich habe da leider auch keine detaillierten Meßwerte, aber habe mich ein bißchen schlau gemacht über die Konstruktionsmerkmale des EB 1.6 . Relativ viel Interpretation also drin, aber dürfte in etwa passen.
Vorab kurz zu dem Wassertemperatur-Anzeigeinstrument (dieser LCD-Balken). Das Ding ist mir eine starken Plateau-Kurve realisiert. Soll heissen, eigentlich hat das Ding nur 3 relevante Anzeigezustände.
A. Der Balken geht bis in die Mitte, das sind normalerweise 4 von den Segmenten. Das heisst lediglich dass die Wassertemperatur im betriebsnormalen Bereich ist. Was das genau bedeutet, 50°, 60°, 80°, 95° ist da nicht ablesbar. Und die Anzeige steht da im normalen Betrieb auch wie festgenagelt. Auch im Hochsommer ist es mir nicht gelungen z.B. das 5. Segment da hervor zu kitzeln.
B. Die Anzeige steht unterhalb dieses Bereich -> der Motor ist schlicht kalt.
C. Die Anzeige steht oberhalb des Normalbereich -> da ist was richtig im Argen, Motor viel zu heiß.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding hätte man im Prinzip durch eine Überhitzung-Warnlampe ersetzen können.
Für die Warmfahr-Prozedur ist ein kurzer Blick auf das Motorkonzept nützlich, weil das schon deutlich von "normalen" Motoren abweicht. Einer der Knackpunkte ist, dass das Kühlsystem 3stufig arbeitet. Die Kühlung von Zylinderkopf und Block arbeitet getrennt, was die Warmlaufphase stark verkürzt. Diese Trennung deutet aber auch darauf hin, dass der Motor konstruktiv nicht auf homogene Durchwärmung der gesamten Konstruktion angewiesen ist, sondern auch mit teilwarmen Motor schon problemlos läuft.
Auch ist zu beobachten, dass man den Motor gerade in der kühlen Jahreszeit im "Normalbetrieb" eigentlich nie in den Zustand bekommt, dass er richtig warm im Sinne von heiß wird. Erst bei hoher Dauerlast - z.B. Berge hoch oder hohe Geschwindigkeiten auf der AB - kommt der richtig in Wallungen, was man z.B. an der Heizleistung für Innenraum unmittelbar spüren kann. Das hängt natürlich auch daran, dass dem Motor so im Alltag vielleicht im Mittel 25% seines Leistungspotentials abgefordert wird, aber natürlich auch bei Dauervolllast thermisch gesund sein muss.
Soll heissen, dass einerseits der Motor sehr schnell auf eine gewisse Grundtemperatur kommt, die die Ingenieure für ausreichend erachtet haben. Andererseits im Alltagsbetrieb der Motor immer etwas unterkühlt läuft, weil er Abwärme zügig entsorgt. Obendrein ist der Motor ja auch noch recht ökonomisch, grad im Bummelbetrieb fällt da eh wenig Abwärme an.
Diese etwas unterkühlte Betreibsart betrifft insbesondere auch das Öl, dass ja erst deutlich nach dem Kühlwasser seine "Betriebswerte" erreicht (zu "Betriebswerte" mehr unten). Dieses Niedrig-Temperaturkonzept - um es mal so zu nennen - ist aber auch sinnvoll, weil der Motor ja standardmäßig mit recht niedrigviskosem Öl - 5W-20 mit abgesenktem HTHS - bestückt ist. Sehr hohe Betriebstemperaturen wären da kontraproduktiv/gefährlich.
Das Öl und seine Temperatur sind da eine Betrachtung wert. Die klassischen old school Daumenwerte sprechen typischerweise von 80° Öltemperatur, aber der der Motor richtig belastet werden kann. Das hängt zusammen mit Stabilität des Schmierfilms bei hoher Scherung, z.B. hoher Kolbengeschwindigkeit. (Es geht da nicht um die Durchölung nach dem Start, die muss eh in wenigen Sekunden abgefackelt sein.) Weiterer Aspekt ist, dass man da dann davon ausgehen kann, das der Motor gleichmäßig durchgewärmt ist.
Bzgl. der gleichförmigen Durchwärmung scheint der Anspruch der EB-Motoren deutlich niedriger zu sein, als bei Alt-Konstruktionen und die selektiver Steuerung der Kühlkreisläufe in der Warmlaufphase sorgt da für die notwendigen Dinge.
Bzgl. der Ölfilmstabilität muss man solche Zahlen auch mal in Bezug setzen zur konkreten Visikosität des Öls. Da gibt es z.B. auf der Castrol-Website die entsprechenden Datenblätter. Und wenn man das mal nachrechnet, da sieht man, dass die Viskosität die z.B. ein Magnatec 5W-40 - herkömmliches Öl "normaler" Konstruktionen - bei 80° Celsius hat, dann bei einem Magnatec 5W-20 schon bei 60° Celsius anliegt. Also 20° weniger um dieselbe Schmierfähigkeit zu erreichen! Diese 80° Regel ist da also ein Stück weit überholt.
Wobei m.E. auch schon bei 40° alles reichlich problemlos sein dürfte, da ist die Viskosität grad mal doppelt so hoch.
Weitere Aspekt ist, dass die Kolbengeschwindigkeiten im EB 1.6 ziemlich niedrig sind - wenn ich mich richtig erinnere 16m/s bei Nenndrehzahl -, Filmabriss ist da eh kein großes Thema. (Dazu kommt noch diese zusätzliche Leichtlaufbeschichtung, die die EB-Motoren haben, ginge sogar ohne Öl. 😉 )
Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Motorkonstruktion kommt allen Anschein auch mit niedrigen Motor-/Ölthemperaturen klar, ist da früh belastbar.
In dem Sinne wäre eine Öltemperatur-Anzeige zwar nett, aber eher akademisch. Würde das Forum ordentlich voll machen mit "Alarm, alarm, mein Auto wird nicht richtig warm." 😉
Wie sieht meine Warmfahrpraxis aus:
* Bis die Temperaturanzeige in der Mitte steht fahre ich verhalten, max. Halbgas, max 3000 U/min so in etwa. Aber auch nicht niedrigtourig unterhalb 1500 U/min. Das sind so ca. 3km auf Landstraße bei den augenblicklichen Temperaturen um die 6°.
* Danach gibt auch mal zum Beschleunigen mehr oder weniger Volllast, bis so ca. 4500 U/min.
* Irgendwann kommt dann der Punkt, wo der Motor spürbar freier und leistungswilliger wird, so ca. nach 6km. Ab da fahre ich ihn so wie ich es halt brauche, wenn ich ihn vielleicht da auch noch nicht sofort ohne Not bis in den Begrenzer drehe.
Das ist auch eine ziemlich zwanglose Sache wo man kein Hexenwerk rum machnen muss. Es ist ja nicht so, dass man im Alltag den Motor ausquetschen müsste um standesgemäß unterwegs zu sein. Selbst mit Halbgas stehen einem da ja meisten die Fahrzeuge anderer Leute im Weg rum. 😉
Zu dem "freiwerden" bei ausreichender Erwärmung: Ich habe den Eindruck, dass da auch die Motorsteuerung aktiv eingreift, wenn der Motor noch kalt ist Drehmoment und Leistung zurückgenommen werden. In dem Sinne ist der Motor wahrscheinlich eh Kaltlauf-fest. Das, was er egal in welchem Erwärmungszustand liefert, übersteht er auch ohne Schaden zu nehmen. U.U. ist der Verschleiss etwas höher, aber richtig was kaputt bekommt man da so schnell nicht.
Aber wie bei der Lotto-Ziehung natürlich alles ohne Gewähr. 😉
Gruß
Martin
PS: Hatte grad do ein déjà vu 😉 : http://www.motor-talk.de/.../fiesta-st-t4338308.html?...
Zur Erinnerung auch nochmal den:
http://www.motor-talk.de/.../fiesta-st-t4338308.html?...
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Vorab kurz zu dem Wassertemperatur-Anzeigeinstrument (dieser LCD-Balken). Das Ding ist mir eine starken Plateau-Kurve realisiert. Soll heissen, eigentlich hat das Ding nur 3 relevante Anzeigezustände.
A. Der Balken geht bis in die Mitte, das sind normalerweise 4 von den Segmenten. Das heisst lediglich dass die Wassertemperatur im betriebsnormalen Bereich ist. Was das genau bedeutet, 50°, 60°, 80°, 95° ist da nicht ablesbar. Und die Anzeige steht da im normalen Betrieb auch wie festgenagelt. Auch im Hochsommer ist es mir nicht gelungen z.B. das 5. Segment da hervor zu kitzeln.
B. Die Anzeige steht unterhalb dieses Bereich -> der Motor ist schlicht kalt.
C. Die Anzeige steht oberhalb des Normalbereich -> da ist was richtig im Argen, Motor viel zu heiß.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding hätte man im Prinzip durch eine Überhitzung-Warnlampe ersetzen können.
Diese gemittelte Art der Anzeige gibt es bei VW schon seit gut 20 Jahren, Ford hat nach Beschwerden von Kunden die sich über die schwankende Anzeige beschwerten irgendwann nachgezogen, wie auch andere Hersteller. Üblicherweise steht die Anzeige dann zwischen ca 60 und 100 Grad wie festgenagelt in der Mitte. Knallhart gesagt hat man sich der technischen Verblödung der Kunden gebeugt. Zumindest aber kann man sich die reale Temperatur noch im "Geheimmenü" anzeigen lassen, dummerweise kommt man da nur bei abgeschaltetem Motor rein und ein Teil der Anzeigen fehlt dann im Fahrbetrieb.
Dazu kommt das zB bei Ford mittlerweile eh nicht mehr die Wassertemperatur gemessen wird sondern die Temperatur des Zylinderkopfes, stellt sich die Frage ob dieser Wert Aussagekräftiger ist oder Er nur billiger zu erfassen.
Wie auch immer, ein Öltemperatursensor würde den Preis eines Autos auch nicht wirklich in die Höhe treiben, wäre aber nützlicher als eine Pseudoanzeige der Wassertemperatur.
Zitat:
Für die Warmfahr-Prozedur ist ein kurzer Blick auf das Motorkonzept nützlich, weil das schon deutlich von "normalen" Motoren abweicht. Einer der Knackpunkte ist, dass das Kühlsystem 3stufig arbeitet. Die Kühlung von Zylinderkopf und Block arbeitet getrennt, was die Warmlaufphase stark verkürzt.
Vorsicht! Das trifft aktuell nur auf den 1,0L Motor zu, alle anderen Ecoboost haben noch das konventionellen zwei Kreisläufe. Erst der kommende 1,5L Ecoboost bekommt einen dritten Kreislauf wie auch den integrierten Krümmer und ein paar andere Details aus dem Dreizylinder. Aber im Kern ist der 1,5L immer noch der 1,6L.
Man darf nicht vergessen das die Ecoboostmotoren auf drei komplett unterschiedlichen Motorenbaureihen basieren.
Zitat:
Diese Trennung deutet aber auch darauf hin, dass der Motor konstruktiv nicht auf homogene Durchwärmung der gesamten Konstruktion angewiesen ist, sondern auch mit teilwarmen Motor schon problemlos läuft.
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Bei zurückhaltender Fahrweise vermutlich Richtig, aber bei schärferer Fahrweise könnte diese Auslegung auch problematisch werden.
Zitat:
Soll heissen, dass einerseits der Motor sehr schnell auf eine gewisse Grundtemperatur kommt, die die Ingenieure für ausreichend erachtet haben. Andererseits im Alltagsbetrieb der Motor immer etwas unterkühlt läuft, weil er Abwärme zügig entsorgt. Obendrein ist der Motor ja auch noch recht ökonomisch, grad im Bummelbetrieb fällt da eh wenig Abwärme an.
Das Problem ist eher das bei Teillastbetrieb so wenig Abwärme anfällt das es schwer wird den Motor auf Betriebstemperatur zu halten, insbesonders wenn die Frostbeule am Steuer auch noch einen Teil der Wärme abhaben will. 😁
Zitat:
Dieses Niedrig-Temperaturkonzept - um es mal so zu nennen - ist aber auch sinnvoll, weil der Motor ja standardmäßig mit recht niedrigviskosem Öl - 5W-20 mit abgesenktem HTHS - bestückt ist. Sehr hohe Betriebstemperaturen wären da kontraproduktiv/gefährlich.
Richtig. Dabei stellt sich dann aber das nachfolgende Problem das bei niedrig gehaltenen Öltemperaturen Benzin und Wasser sehr schlecht aus dem Öl verdampfen können was ein 5W20 noch problematischer macht als es eh schon ist. Glücklicherweise ist der Spriteintrag ins Öl bei Direkteinspritzern nicht mehr so problematisch wie früher.
In welchem Temperaturfeld ein Öl optimal arbeitet hängt leider von diversen Unbekannten ab, wobei eine Angabe des Herstellers dabei schon mal sehr helfen würde.
Wobei ein xW20 mit Sicherheit grundsätzlich eher grenzwertig ist als ein Öl mit anspruchsvollen Freigaben und höherer Heißviskosität.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Diese gemittelte Art der Anzeige gibt es bei VW schon seit gut 20 Jahren, Ford hat nach Beschwerden von Kunden die sich über die schwankende Anzeige beschwerten irgendwann nachgezogen, wie auch andere Hersteller....Zitat:
Original geschrieben von martins42
Vorab kurz zu dem Wassertemperatur-Anzeigeinstrument (dieser LCD-Balken). Das Ding ist mir eine starken Plateau-Kurve realisiert. Soll heissen, eigentlich hat das Ding nur 3 relevante Anzeigezustände.
A. Der Balken geht bis in die Mitte, das sind normalerweise 4 von den Segmenten. Das heisst lediglich dass die Wassertemperatur im betriebsnormalen Bereich ist. Was das genau bedeutet, 50°, 60°, 80°, 95° ist da nicht ablesbar. Und die Anzeige steht da im normalen Betrieb auch wie festgenagelt. Auch im Hochsommer ist es mir nicht gelungen z.B. das 5. Segment da hervor zu kitzeln.
B. Die Anzeige steht unterhalb dieses Bereich -> der Motor ist schlicht kalt.
C. Die Anzeige steht oberhalb des Normalbereich -> da ist was richtig im Argen, Motor viel zu heiß.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding hätte man im Prinzip durch eine Überhitzung-Warnlampe ersetzen können.
Völlig richtig, wobei das auch bei Ford schon lange so ist. Die Zeigerinstrumente in meinen TDCis hatten auch alle eine Plateaukurve, also mindestens 10 Jahre.
Wollte ich aber nicht weiter drauf eingehen. Das ist wieder nur ein Beispiel für die Herrschaft der Dummen, weil die "Klugen" nachgeben. (Weswegen es ja zwischenzeitlich auch mal keine Momentanverbrauchsanzeige bei den Focus gab. Die Leute waren zu dumm die richtig zu interpretieren. 🙄 )
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Vorsicht! Das trifft aktuell nur auf den 1,0L Motor zu, alle anderen Ecoboost haben noch das konventionellen zwei Kreisläufe. Erst der kommende 1,5L Ecoboost bekommt einen dritten Kreislauf wie auch den integrierten Krümmer und ein paar andere Details aus dem Dreizylinder. Aber im Kern ist der 1,5L immer noch der 1,6L.Zitat:
Für die Warmfahr-Prozedur ist ein kurzer Blick auf das Motorkonzept nützlich, weil das schon deutlich von "normalen" Motoren abweicht. Einer der Knackpunkte ist, dass das Kühlsystem 3stufig arbeitet. Die Kühlung von Zylinderkopf und Block arbeitet getrennt, was die Warmlaufphase stark verkürzt.
Man darf nicht vergessen das die Ecoboostmotoren auf drei komplett unterschiedlichen Motorenbaureihen basieren.
Uuuups, du hast völlig recht, da habe ich die Dinge unzulässig vermengt. Mea culpa.
Die Trennung von Kopf- und Blockkühlung hat zur Zeit nur der 1.0er .
Gemeinsam ist beiden aber, dass das elektronische Motormanagement den Kühlmittelfluß steuert, nicht nur ein einfaches temperaturabhängige Ventil vor dem großen Kreislauf.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Bei zurückhaltender Fahrweise vermutlich Richtig, aber bei schärferer Fahrweise könnte diese Auslegung auch problematisch werden.Zitat:
Diese Trennung deutet aber auch darauf hin, dass der Motor konstruktiv nicht auf homogene Durchwärmung der gesamten Konstruktion angewiesen ist, sondern auch mit teilwarmen Motor schon problemlos läuft.
Ja, vielleicht, könnte, unter Umständen. 😉
Wie schon geschrieben bin ich zum einen davon überzeugt, dass der Motor "kaltlauffest" ist, was aber eine rein persönliche Einschätzung ist. Bei den engen Passungen mit denen die da arbeiten können die es sich gar nicht leisten irgendwelche großen Abhängigkeiten von thermischen Anpassungen zu haben.
Zum anderen eben - auch schon geschrieben - dass man im Alltag in der Regel eh nur 25% des Leistungspotential abruft, was die Sache von vorneherein deutlich entschärft.
In der Praxis mache ich mir da keinen Kopp. Wäre vielleicht anders, wenn ich den Autobahnanschluss direkt vor der Haustür hätte - erlebe das ja vielleicht noch, dass die A44 in Nordhessen fertig wird. Aber selbst da kann man völlig schmerzfrei genug Leistung zum zügigen Auffahren abrufen, mit 120 steigend ein paar km warmfahren und dann ist der Keks gegessen.
Da man da aus einen gewissen Überschuss schöpfen kann, tun ein paar km Zurückhaltung nicht weh, sind eigentlich einfach Bestandteil normal zivilisierten Autofahrens. Keine speziellen Rituale erfordlich, die in Kasteiung ausarten.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Das Problem ist eher das bei Teillastbetrieb so wenig Abwärme anfällt das es schwer wird den Motor auf Betriebstemperatur zu halten, insbesonders wenn die Frostbeule am Steuer auch noch einen Teil der Wärme abhaben will. 😁Zitat:
Soll heissen, dass einerseits der Motor sehr schnell auf eine gewisse Grundtemperatur kommt, die die Ingenieure für ausreichend erachtet haben. Andererseits im Alltagsbetrieb der Motor immer etwas unterkühlt läuft, weil er Abwärme zügig entsorgt. Obendrein ist der Motor ja auch noch recht ökonomisch, grad im Bummelbetrieb fällt da eh wenig Abwärme an.
Schrieb ich doch, oder? Das ist eben eine Facette der Thematik. Im Winter längere Strecken bergab rollen wird kühl, selbst wenn man vorher 50km Überland gefahren ist.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Richtig. Dabei stellt sich dann aber das nachfolgende Problem das bei niedrig gehaltenen Öltemperaturen Benzin und Wasser sehr schlecht aus dem Öl verdampfen können was ein 5W20 noch problematischer macht als es eh schon ist. Glücklicherweise ist der Spriteintrag ins Öl bei Direkteinspritzern nicht mehr so problematisch wie früher.Zitat:
Dieses Niedrig-Temperaturkonzept - um es mal so zu nennen - ist aber auch sinnvoll, weil der Motor ja standardmäßig mit recht niedrigviskosem Öl - 5W-20 mit abgesenktem HTHS - bestückt ist. Sehr hohe Betriebstemperaturen wären da kontraproduktiv/gefährlich.
Ja, aber wohl eher auf akademischer Ebene. Das Thema mit Kondensat-Einträgen wird neben der Direkteinspritzung auch durch den konstruktiv reduzierten Blow-By entschärft. Wird bei dieser Motorengeneration keine Rolle spielen, behaupte ich.
Ich werde mich an dieser Diskussion bzgl. der Ford-Öle mit abgesenkten HTHS auch nicht wieder beteiligen. Da ist jedes Wort gesagt, alle die auf theoretischer Ebene berechtigen Bedenken zeigen sich als praktisch irrelevant.
Oder wo sind die schon für das 5W-30 prophezeiten massig dahinsterbenden Fords, serienweise Motoren die schon bei niedrigen Kilometerleistungen zu Ölsäufer werden? 😉
(Und bitte keine ST 170, die verrecken mit egal welchem Öl der Welt.)
Zitat:
In welchem Temperaturfeld ein Öl optimal arbeitet hängt leider von diversen Unbekannten ab, wobei eine Angabe des Herstellers dabei schon mal sehr helfen würde.
Wobei ein xW20 mit Sicherheit grundsätzlich eher grenzwertig ist als ein Öl mit anspruchsvollen Freigaben und höherer Heißviskosität.
Das betrifft den Hochtemperaturbetrieb, der bei den EB keine Rolle spielen dürfte. Für den diskutierten Kaltbetrieb ist das im Gegenteil eine sehr gute Wahl. (Grundsätzlich nichts anderes, als die Winteröle die man anno dunnemal - vor der Zeit der Mehrbereichsöle - halbjahrsweise in die Fahrzeuge gefüllt hat.)
Gruß
Martin
Zitat:
Original geschrieben von Creep89
Leider nicht, habe nur aus Langeweile geschaut, welche Sportreifen für unseren ST verfügbar sind und da war der Conti der leichteste.Zitat:
Original geschrieben von wildduck
Ist der Conti der leichteste? Hast Du den drauf und kannst über ihn berichten?Ist aber irgendwie nicht mehr verfügbar, letztes Jahr gabs den noch.
Wenn die Brückensteine RE 050 bei meinem ST durch sind, werde ich wohl den Michelin Pilot Sport 3 drauf machen. Soll ja laut Sport Auto ein hervorragender, sportlicher Reifen sein. Hatte den schon jemand auf seinem ST drauf?
Zitat:
Original geschrieben von J_K_B_B
Wie komm ich denn in das "geheimmenü" rein? Habt ihr da ne kleine Anleitung? (;
Knöpfchen zum Nullen des Kilometerstandes halten, dann entweder Zündung einschalten oder direkt den Motor starten. Dann fangen die Zeiger an sich im Kreis zu drehen😉 dann das Knöpfchen loslassen. Durch das tippen des Knöpchens kannst du dich durch das "Menü" tippen. Kannst deine LEDs im Tacho testen, Drehzahl digital anzeigen lassen usw.. Durch stoppen des Motors oder Zündung wieder ausmachen beendest du das "Menü"
Gruß MHK90