Fehlercode 0299 / Turbolader Schaden?

Honda CR-V 5 (RW)

Liebe Motor Talker!

Nach defekter Lambda Sonde, abgerissenem Turbolader Schlauch und vielen kleineren Dingen (Radlager, Batterie) nun ein weiteres Highlight meines Honda CR-V 1.6 iDTEC 9 G AT EXE:

Notlaufprogramm - Motorleuchte - ACC Leuchte - Fehlercode (ÖAMTC) 0299 - Turbolader Schaden? Bei 70.000 km und Topwartung?

Hat jemand von euch Erfahrungswerte? Was könnte es noch sein? Morgen geht es zum Händler, da wäre Vorwissen gut.

Vielen Dank!

LG stürmischer Drängler ;-)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@SturmundDraengler schrieb am 4. Juni 2019 um 20:52:08 Uhr:



Zitat:

@7897civic1.5-18 schrieb am 4. Juni 2019 um 18:53:09 Uhr:


Die Mängel die sie aufgezählt haben würden bestimmt alle auf Garantie erstattet... Bei 1.6 ist die Lambdasonde oft defekt, radlager rechts hinten und der Schlauch beim Ladeluftkühler ist nicht abgerissen der ist nur vom Kühler runter gerutscht alles Mängel die in 30min gemacht sind... andere Hersteller haben bei 40tkm steuerketten Probleme da sind diese Mängel was sie gehabt haben gar nichts im Vergleich. Lg

Alles Mängel die zeitaufwändige Werkstätten Besuche notwendig machten und 2x das Auto de facto unfahrbar. Das Argument der Honda Lobbyisten in diesem Forum betreffend Steuerkette (gemeint damit immer die Deutschen Hersteller) ist der letzte Notnagel und ich
kenne niemanden, der bei 40.000 km ein Problem damit hatte. Ich bin hingegen bei meinen Freunden mit meinem Honda die Lachnummer schlechthin - rutschende Schläuche, defekte Ringe, kaputte Radlager bei einem 50.000 Euro Auto - lächerlich. Die Werkstätte in Wien macht einen super Job, ich wüsste aber trotzdem nicht, warum ich mir jemals wieder einen Honda zulegen sollte.

musste grad laut lachen, sorry
welcher notnagel darf es denn sein ?

1. Motordefekte 2.0 TDI weil der Innensechskant der Ölpumpe rundgedreht war. Audi. Bitte googlen.
2. Steuerketten vieler TSI Motoren gerissen. VW. Bitte googlen.
3. Verkokte Kolbenringe mancher 1.8 TFSI + 2.0 TFSI Motoren aus bestimnmten Baujahren. Audi. Bitte googlen.

Das sind oder waren alles mehr oder weniger schwerwiegende Motorschäden in bestimmten Modellen. Und da kommst du mir mit nem Haltering, nem rutschenden Schlauch, nem kaputten Radlager und ner Lambdasonde. Und alles auf Garantie gemacht. Frag mal nen Audibesitzer , was sie dem gesagt haben als ihm der TDI um die Ohren flog, weil die Ausgleichswelle im A**** war. 0,0 Kulanz. Und das sind keine Einzelfälle. Ich hatte den A4 Avant 2.0 TDI mit rundgedrehter Ausgleichswelle. Motor war tot nach der Autobahnfahrt. Schön war das nicht auf der Autobahn zu stehen. Andereseits glaube ich wirklich, das du bei VW besser aufgehoben bist. Dann lacht auch keiner mehr über dich. Ist doch auch schon mal was.

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Dem Hybridantrieb würde ich schon trauen. Dabei ist es auch bei diesen Fahrzeugen wie bei jeder Technik. Ich würde die schon länger auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge bevorzugen. Aber bitte vorher recherchieren. Es gibt durchaus Autos auf dem Markt, die trotz langer Verkaufszeit nie wirklich zuverlässig wurden.
Ob der Toyota RAV4 als Hybrid die gleiche Technik hat wie der Prius weiß ich nicht. Aber die Zuverlässigkeit des Prius ist längst legendär.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ein Hybrid als Ersatz für einen Diesel taugt. Im Stadtverkehr ist er sicherlich dem Diesel überlegen. Wer aber ein schnelles sparsames Autobahnfahrzeug sucht, kommt sicherlich kaum am Diesel vorbei.

Zitat:

@msbot0811 schrieb am 9. Juni 2019 um 20:15:34 Uhr:


Dem Hybridantrieb würde ich schon trauen. Dabei ist es auch bei diesen Fahrzeugen wie bei jeder Technik. Ich würde die schon länger auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge bevorzugen. Aber bitte vorher recherchieren. Es gibt durchaus Autos auf dem Markt, die trotz langer Verkaufszeit nie wirklich zuverlässig wurden.
Ob der Toyota RAV4 als Hybrid die gleiche Technik hat wie der Prius weiß ich nicht. Aber die Zuverlässigkeit des Prius ist längst legendär.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ein Hybrid als Ersatz für einen Diesel taugt. Im Stadtverkehr ist er sicherlich dem Diesel überlegen. Wer aber ein schnelles sparsames Autobahnfahrzeug sucht, kommt sicherlich kaum am Diesel vorbei.

Leider besteht mein Fahrprofil aus sehr vielen und längeren Autobahnfahrten. In Österreich zwar mit “nur” 130 bzw. 140 km/h . . .

Zitat:

@Schlauer Hund schrieb am 4. Juni 2019 um 23:21:16 Uhr:


Honda-Lobbyisten haben leicht reden. Sie wissen ganz genau, dass das Einzige, was man bei Honda verkehrt machen kann, darin besteht, den Diesel zu kaufen.

Genauer geagt: "... den doppelt aufgeladenen 1,6 Liter Diesel zu kaufen"

Mein einfach aufgeladener 2,2 Liter Diesel läuft nämlich seit nun 65.000 TKM ohne jede Beschwerde ud mt ca 6,5 LIter Verbrauch: Hubraum heißt das Zauberwort... 😎

Da muss ich recht geben, HUBRAUM ist durch NIX zu ersetzen, dass ist nunmal Fakt!

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Zitat:

@Robin2810 schrieb am 12. Juni 2019 um 16:06:58 Uhr:



Zitat:

@Schlauer Hund schrieb am 4. Juni 2019 um 23:21:16 Uhr:


Honda-Lobbyisten haben leicht reden. Sie wissen ganz genau, dass das Einzige, was man bei Honda verkehrt machen kann, darin besteht, den Diesel zu kaufen.

Genauer geagt: "... den doppelt aufgeladenen 1,6 Liter Diesel zu kaufen"

Mein einfach aufgeladener 2,2 Liter Diesel läuft nämlich seit nun 65.000 TKM ohne jede Beschwerde ud mt ca 6,5 LIter Verbrauch: Hubraum heißt das Zauberwort... 😎

Ich bin mir sicher..... wenn Honda den 2.2L Diesel auf Euro 6 hätte hochrüsten müssen wäre auch der Anfällig
geworden mit dem ganzen Abgasreinigungsgedöns hinten drann.

Motortechnisch ist der 1.6 Biturbo eigentlich unauffällig.... jedoch verursacht die ganze Abgasbehandlung die meisten Probleme.

Grüsse Chris

Mal langsam 🙂
Ihr redet so, als wenn alle 1.6 Biturbos Schrott wären.
Stimmt doch überhaupt nicht.
Ich kenne niemanden mit Problemen, dafür 2 (aus der Werkstatt), die gut 70.000 gelaufen sind und mein Auto mit 64.000 km. Alles ohne Probleme.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es niemanden mit Problemen gibt. Aber das als Regel zu definieren, geht etwas zu weit, oder?

Eine zu schwache / fehlerhafte Schelle für den Schlauch zum Turbolader, eine verbaute defekte Lambdasonde, ein defekter Haltering haben rein gar nichts mit dem Motor / Hubraum / Turbo etc. zu tun, sondern ausschließlich mit mangelnder Qualitätskontrolle in Swindon. Das ist genau die Enttäuschung und daher nie wieder Honda. Eine nach 3 Jahren zu tauschende Batterie und ein bei 30.000 km defektes Radlager
komplettieren den schlechten Eindruck.

Also meine ersten 2 Civics aus Swindon sind um die 90 000km gelaufen, ohne richtige Probleme (beim 8er Civic ging der Tankdeckel nicht zu, und das Kupplungpedal machte Geräusche), beim 9er Civic überhaupt keinen aufenthalt.

Jetzt habe ich den CRV Hybrid Made in Japan, bin gespannt... nach der Erfahrung mit Honda bin ich zuversichtlich..

Um ein wirkliches Urteil in Sachen Langzeitqualität zu finden, müsste man noch viele Jahre weiterfahren. 15-20 Jahre und ne halbe Million Kilometer, dann kann man den CR-V mit dieser Motor-Getriebe-Kombination einem Resümee unterziehen. Wenn es der Saugbenziner wäre, würde ich sagen, nach Beseitigung anfänglicher Schwierigkeiten läuft der jetzt die nächsten 400.000 km wie eine Eins.

Zitat:

@CD10 schrieb am 12. Juni 2019 um 23:23:09 Uhr:


Mal langsam 🙂
Ihr redet so, als wenn alle 1.6 Biturbos Schrott wären.
Stimmt doch überhaupt nicht.
Ich kenne niemanden mit Problemen, dafür 2 (aus der Werkstatt), die gut 70.000 gelaufen sind und mein Auto mit 64.000 km. Alles ohne Probleme.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es niemanden mit Problemen gibt. Aber das als Regel zu definieren, geht etwas zu weit, oder?

Das einzigen 2 Punkte was beim Bi-Turbo wirklich durch diverse Foren zieht ist eben die Schelle die abrutscht (bei mir schon von Anfang an Nachgebessert) und der öftere Tod der 2.Lambdasonde. Dies scheint aber wirklich ein grobes Problem des Bi-Turbos zu sein. Selbst ich habe die 3te drinn nach 25000km Gesamtlaufleistung. Dürfte aber mit der Nutzungsart zusammen hängen warum dies bei manchen öfters passiert und bei manchen weniger. Nicht schlimm aber ärgerlich. Alles andere sind Einzelfälle bei dem Motörchen. Ahja... bei der 9Gang Automatik sind mehrere Fälle von Vibrationen aufgetreten die der Winkeltrieb durch zu grosses Zahnflankenspiel verursacht. (wurde auch bei mir getauscht). Das sind aber alles keine Fehler die ein weiterfahren verhindern. Ansonsten läuft die Kiste zuverlässig.

Grüsse Chris

Zitat:

@Ceejay_ch schrieb am 14. Juni 2019 um 22:48:10 Uhr:



Zitat:

@CD10 schrieb am 12. Juni 2019 um 23:23:09 Uhr:


Mal langsam 🙂
Ihr redet so, als wenn alle 1.6 Biturbos Schrott wären.
Stimmt doch überhaupt nicht.
Ich kenne niemanden mit Problemen, dafür 2 (aus der Werkstatt), die gut 70.000 gelaufen sind und mein Auto mit 64.000 km. Alles ohne Probleme.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es niemanden mit Problemen gibt. Aber das als Regel zu definieren, geht etwas zu weit, oder?

Das einzigen 2 Punkte was beim Bi-Turbo wirklich durch diverse Foren zieht ist eben die Schelle die abrutscht (bei mir schon von Anfang an Nachgebessert) und der öftere Tod der 2.Lambdasonde. Dies scheint aber wirklich ein grobes Problem des Bi-Turbos zu sein. Selbst ich habe die 3te drinn nach 25000km Gesamtlaufleistung. Dürfte aber mit der Nutzungsart zusammen hängen warum dies bei manchen öfters passiert und bei manchen weniger. Nicht schlimm aber ärgerlich. Alles andere sind Einzelfälle bei dem Motörchen. Ahja... bei der 9Gang Automatik sind mehrere Fälle von Vibrationen aufgetreten die der Winkeltrieb durch zu grosses Zahnflankenspiel verursacht. (wurde auch bei mir getauscht). Das sind aber alles keine Fehler die ein weiterfahren verhindern. Ansonsten läuft die Kiste zuverlässig.

Grüsse Chris

Natürlich verhindern ein abgerutschter Turboschlauch und eine defekte Lambda Sonde das sinnvolle Weiterfahren vor allem auf der Autobahn. Jedes mal wenn die Motorleuchte angeht ist grundsätzlich sofort die Werkstätte aufzusuchen - da sonst Folgeschäden entstehen können. Ich verstehe die Toleranz des Forums für Mängel die einem „Liegenbleiben“ des Autos entsprechen überhaupt nicht. 20 Jahre lang hat bei meinen Autos (VW, MINI) nie die Motorleuchte aufgeleuchtet und nun in 4 Jahren Honda nahezu jährlich. Werkstätte und Kulanz ist top, aber Honda ist zumindest in Österreich zu teuer (Anschaffung, jährliches Service, etc.) dass solche Fehler toleriert werden können - weil ja auch der Wiederverkaufswert deutlich niedriger als bei VAG etc. ist.

"Sorry, habe auch den 1.6 er Diesel Exe, Automatik Bj 2015 EZ 03/16
Top Fahrzeug, 53000 km gelaufen und keine Probleme. Den gebe ich nicht her, und der Spritverbrauch lag bei mir im Österreichurlaub bei genau 5,3 l Einfach ein Klasse Wagen. Kann deine Schäden am Fahrzeug nicht nachvollziehen. Aber egal, manchmal liegt es eben am Fahrer und seiner Fahrweise.
Da wird gejammert und gefragt, nur weil viele ihr Fahrerhandbuch nicht lesen. Sorry, da muss man eben 2 oder 3 mal lesen. Oder warum denken viele, warum legt Honda ein Handbuch bei? Andere Hersteller sparen sich das Buch und bieten ihre Anleitungen nur im Netz per PDF an. Ist billiger und der Kunde fährt das Buch nicht spazieren. Da Lob ich mir bei Honda das Buch in der Hand.
Andere jammern und klagen übers Navi etc...... Warum? Macht doch mehrere Probefahrt en, lasst euch vom Händler eure Fragen beantworten und, und.... Und entscheidet dann erst ob ihr kauft oder nicht.
Und was in China und Amerika mit den Autos passiert ist für mich so interessant als wenn dort ein Sack Reis umfällt. Für mich zählt Europa und da speziell Deutschland.
Ich habe fertig..... "
--------
Habe gleiches Fahrzeug, gleiches Alter und etwa gleiche Kilometer......was Du schreibst kann ich nur bestätigen, außer dem von Dir genannten Verbrauch (habe viel versucht aber ich liege im Schnitt über gesamten Zeitraum bei 6,2 bis 7,9 ltr.) Bin zufrieden mit dem Gekauften und verstehe manche Beiträge nicht. Mir kommt es so vor als ob von den Negativisten keiner wirklich 1,6 er Diesel fährt oder Keine Omi mehr hat um zu "quasseln"
( Das Gesagte paßt zwar nicht direkt zum Thema aber es wird fast immer ! verlassen. Warum eigentlich ?)
Grüße vom sraacher

Das die Probleme wie abgerutschter Schlauch und defekte Lambdasonde am Fahrer bzw. seine Fahrweise liegen soll, zeugt schon von einigem technischen Unverständnis.
Ich bin mit meinen zwei Hondas (CR-V und Logo) hochzufrieden. Hatte noch nie so problemlose Autos.
Trotzdem kann ich den Ärger von SturmundDraengler nachvollziehen.
Leider wird Kritik an einem Produkt in einem Markenforum oft so bewertet, als wenn man ein Denkmal anpinkelt.
Ist mir im Yetiforum auch schon so ergangen. Die Reaktionen waren ähnlich wie hier.
Ist halt so.
Ich habe meinen Yeti aus Angst vor weiteren Problemen und den damit verbundenen Folgekosten kurz nach Ablauf der Garantie wieder verkauft.
Ein Arbeitskollege hat die Sache mit dem Yeti durchgezogen. Nach zwei Mal gewechselten Steuerketten, div. Defekte an Schläuchen und Zündkabeln, hat er jetzt nach ca. 150.000 km ein defektes Panoramadach ( Reparatur ca. 1500 €) und einen sich durch Geräusche ankündigenden Getriebeschaden.
Trotzdem zieht er insgesamt noch ein positives Resümee und würde sich, so es den Yeti noch gäbe, wieder so ein Auto kaufen.
So ist das halt mit der Liebe zum Auto. Sie macht blind.

An der Haltbarkeit des 1.6er Biturbos selbst habe ich eigentlich keine Zweifel. Es sind eher die ganzen Turbo und Diesel spezifischen Anbauteile. Insbesondere die beiden TL sind bei defekt halt ziemlich teuer. Bei meiner Defektliste sind nur 2 Sachen Motor bzw. Dieselspezifisch. Der Rest ist schlicht mangelnde Qualität die genauso auch Benziner treffen können. Auf mobile.de sind jedenfalls Biturbos mit über 160Tkm drin. Der Karren sollte also noch ne Weile halten.

Ein jeder hat so seine eigenen Vorstellungen von "noch ne Weile halten". Wenn ich bei der Suche ab 350.000km eingebe bleiben drei CRV-Benziner in Deutschland übrig... einer davon hat 450.000km drauf, das entspricht dann meinen Vorstellungen von Haltbarkeit bei Honda.

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