Fahrkomfort F31 330xd- enttäuschemd

BMW 3er

Fahre als Geschäftswagen einen F10 530d und privat/Frau einen F31 330xd.

Beide haben einen identischen LP-nämlich € 74.000.
Eigentlich dachte ich o.k., Du bekommst beim F31 eben ein Auto wie den 5er- selber Motor, selbes Getriebe, nur leichter und agiler und besserer Traktion- Allrad.

Sind jetzt am WE mit dem F31 unterwegs in den Bergen gewesen und muss sagen, der F31 fährt sich im Vergleich zum F10 irgendwie ruppig, viel lauter, nervöser-einfach nicht souverän. Egal ob Passstrasse, Landstrasse oder AB.

Sicherlich merkt man den Allrad im Lenkrad, aber Fahrwerksmässig habe ich im F31 das volle Programm- Aktivlenkung/Adaptives Fahrwerk etc.

O.k., der F10 ist sicherlich eine andere Klasse- auch wenn er preislich nicht weit weg liegt- vom Komfort leider meilenweit.

Beste Antwort im Thema

Man kann es einfach nicht Jedem recht machen.

In vielen Beiträgen wird der F 30/31 als zu weichgespült, komfortbetont, zu wenig sportlich und zu indirekt kritisiert, und du bemängelst dagegen den fehlenden Komfort.

Wobei ein M-Paket mit seinen großen Reifen nicht unbedingt komfortfördernd ist 😉

Da hilft nur, sich selbst ein Bild zu machen - mir ist der 5er viel zu groß, so komfortabel und wertig verarbeitet er auch sein mag.

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Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



hatte Deine Postings in der vergangenheit so gedeutet, dass die Konditionen der entscheidende Kaufgrund für ein Modell sind.

Das Zauberwort heisst: Preis-Leistungs-Verhaeltnis :-)

Zitat:

Original geschrieben von codergeek


Ich denke der Grund ist schlicht und einfach, dass das hier alles Leute sind, die BMW grundsätzlich mögen, die Marke vielleicht auch irgendwie als "ihre" Automarke sehen und halt gerne wieder einen BMW hätten, der ihren Erwartungen entspricht.

Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf.

Jemand der sich nicht mit der Marke identifiziert macht es sich leicht und wechselt einfach beim nächsten Fahrzeug, insofern er unzufrieden ist.

User die hier über Fehler sprechen und auf Nachbesserung seitens BMW hoffen, machen es sich da schon deutlich schwerer.

Ich würde ungerne die Marke wechseln, zumal woanders auch nur mit Wasser gekocht wird.

Andererseits werden dort eben auch andere Preise aufgerufen, weshalb ich mich eher damit arrangieren könnte.

Der F10 überzeugt mich bisher im Vergleich zum E60.

Beim F30 ist dies leider nicht der Fall, hier sollte wirklich nachgebessert werden.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von codergeek


Mir gefallen F30 und F32 wirklich gut. Ich hätte nur gerne eine sportlichere Lenkung und ein weniger weiches Fahrwerk. Ich habe also großes Interesse daran, dass BMW diese Punkte verbessert. Was Opel macht ist mir dagegen völlig egal ;-)
Aber das macht ja gerade das Dilemma deutlich, in dem BMW sich befindet. Viele hier wollen einen kleinen komfortablen 5er, Du hingegen willst es noch härter haben.

Dieses Dilemma ist mir durchaus bewusst, aber gerade BMW hat sich immer als sportliche Marke positioniert und ist daher auch Kompromisse in Sachen Komfort eingegangen. Ich erwarte einfach nur, dass sie ihrer Linie treu bleiben, denn sie hatten ja bisher auch Erfolg damit. Das Problem ist einfach, dass es hier wenig Alternativen gibt. Es ist wesentlich leichter einen anderen Hersteller in dieser Fahrzeugklasse zu finden, der ein komfortableres Auto baut, als einen, der ein sportliches Auto baut.

Möglicherweise gibt es aber auch einen Ausweg aus dem Dilemma, da die Individualsierungsmöglichkeiten bei den neuen Modellen immer größer werden. Beim F30 haben wir ja mittlerweile 3 verschiedene Lenkungen und Fahrwerke. Warum bietet man nicht einfach eine Abstimmung an, die wirklich sportlich ist und eben schlechteren Komfort bietet, eine, die komfortabel ist und eventuell eine dazwischen? Derzeit sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fahrwerken und Lenkungen einfach zu gering.

Alle Meckerei hier in diesem (und anderen) threads ist aber für die Katz.

Es wurde doch vor einiger Zeit ein großer thread gestartet, der "BMW zur IAA-sagt uns eure Meinung" oder so ähnlich hieß und der (angeblich) von einem offiziell damit beauftragten BMW Mitarbeiter erstellt wurde.

Resultat: mehrere hundert Antworten, aber 0 Reaktion von BMW, zumindest wurde keine einzige Antwort öffentlich gegeben.

Die Verkaufszahlen des neuens 3ers sind hervorragend, zumindest in Deutschland - solange das so bleibt, hat BMW keine Veranlassung, etwas am Auto zu verändern.

Ganz unabhängig von der Forenmeckerei, egal ob diese gerechtfertigt ist oder nicht 😉

Also regt euch nicht auf, sondern kauft oder eben nicht, ob es woanders besser ist bleibt die große Frage.

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Zitat:

Original geschrieben von steff-a4-2.5tdi


Hallo Zusammen,

ich habe mir jetzt die ganzen Beiträge zum Thema Qualität durchgelesen und ich muss zugeben, dass ich einigermaßen geschockt bin.
Bis Sommer 2011 hatte ich einen E92 335d und war von diesem Auto absolut begeistert. Zumindest solange die Straßen schnee- und eisfrei waren. Aber das ist ein anderes Thema.
Aufgrund von Familienzuwachs hatte ich mich seinerzeit für einen A6 3.0Tdi als nachfolger für mein schönes Coupé entschieden. Das Auto ist, na ja sagen wir OK. Da der Leasingvertrag für den A6 im Juni nächsten Jahres ausläuft fange ich gerade an mich mit den potenziellen Nachfolgern zu beschäftigen.
Ich hatte mich aufgrund meiner tollen Erfahrungen mit dem E92 schon ziemlich auf einen F31 335xd fixiert. Ein 5er ist mir eigentlich zu groß. Ich habe festgestellt, dass mir ein kleineres agilers Auto mehr Spass macht.
Aber diese Qualitätsdiskussion verunsichert mich jetzt doch schon erheblich.
Sind es nur die Windgeräusche die subjektiv gesehen lauter geworden sind oder woran macht ihr einen Qualitätsverlust fest?

VG
Steff

Hi Steff

Die Sache liegt im Auge des Betrachters, hier also mein Eindruck zu dem Fahrzeug. Ich bin gerade von einem E36 328i auf einen F31 330dx umgestiegen. Am Anfang sind mir viele Sachen aufgefallen weil sie ungewohnt oder einfach anders waren. Inzwischen habe ich mich schon ganz gut an des neue Fahrzeug gewöhnt. Für mich stimmt das Paket, ich fühle mich wohl und es funktioniert alles wie es sollte. Ich habe bis jetzt keine der genannten Auffälligkeiten wie Windgeräusche, knackende Sitze, polternde Achsen usw. festgestellt. Ich fahre flüssig/sportlich und bin trotz RFT Reifen mit dem Fahrgefühl zufrieden. Das Beste ist eindeutig Probefahren und sich selbst einen Eindruck vom Fahrzeug verschaffen.

LG
Unit

Zitat:

Original geschrieben von codergeek


Dieses Dilemma ist mir durchaus bewusst, aber gerade BMW hat sich immer als sportliche Marke positioniert und ist daher auch Kompromisse in Sachen Komfort eingegangen. Ich erwarte einfach nur, dass sie ihrer Linie treu bleiben, denn sie hatten ja bisher auch Erfolg damit. Das Problem ist einfach, dass es hier wenig Alternativen gibt. Es ist wesentlich leichter einen anderen Hersteller in dieser Fahrzeugklasse zu finden, der ein komfortableres Auto baut, als einen, der ein sportliches Auto baut.

Da bin ich völlig Deiner Meinung. Im Prinzip finde ich es schon grenzwertig, dass man überhaupt in den Wettbewerb mit C-Klasse und A4 tritt. Früher waren Mercedes und BMW die beiden am entferntesten Pole, die es gab – heute gibt es ein Klientel, welches sich zwischen diesen Fahrzeugen das aussucht, welches die schönere Cockpitverkleidung hat. Heraus kommen dann halt Kompromisse, die jeden nur so ein bißchen überzeugen, anstatt manche vollends und andere gar nicht. 🙂

Es gibt schon länger keine klare Abgrenzung mehr, BMW wird komfortabler und Mercedes möchte sportlicher werden; Audi liegt irgendwo dazwischen und versucht sich durch gefälliges Design und besonders hochwertig wirkende Innenräume abzuheben.

Wenn ich mich selber von anderer Stelle zu dem Thema mal zitiere:

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Diese Tendenz gibt es immer wenn etwas "mit Profil" zu etwas "mehrheitsfähigem" werden will. Das passt bei Automarken, wie auch bei Parteien oder sonstigen Dingen wo von breiter Masse abgestimmt wird. BMW als Aktienunternehmen will wachsen, da man dass eben von einem "gesunden, wirtschaftlich starkem Unternehmen" erwartet. Und wachsen geht einfacher, wenn man sich zur mehrheitsfähigen Mitte hin bewegt, denn damit holt man neue Käufergruppen dazu. Das ursprüngliche Profil ist dann v.a. ein Imageträger und Argument fürs Verkaufsgespräch, aber nicht mehr der eigentliche Fokus.

Mit einem noch sportlicheren Fahrzeug holt man keine neuen Kundengruppen dazu, die braucht man allenfalls als Nischenfahrzeug/Imageträger. Denn wie du schon richtig fest stellst: Wo sollen die Kunden denn schon hin abwandern? Ein GT-86 und vergleichbares welches Konzeptionell in die Ecke geht die früher BMW besetzt hat, wird von den Käufern nicht als Alternative wahrgenommen (nicht Premium genug, nicht genug Image und nicht genug Leistung).

Eine vergleichbare Entwicklung siehst du auch bei Porsche (immer mehr in Richtung allgemeiner Luxuswagen, als nur rein sportlich).

Und du siehst sie umgekehrt auch bei Mercedes - früher stolz auf das kompromisslose Komfort-Image, bewegt man sich mit den aktuellen Fahrzeugen auch immer mehr in die Richtung von Audi und BMW. Alles mutige mit dem sein Profil schärfen könnte, droht potentielle neue Kunden zu verschrecken.

Da hat die frühere Kernkäuferschaft von BMW doch noch was gemeinsam mit den alten Kernwählern der Grünen... 😁

Die Kunden die es "ernst" meinen und auf etwas puristischer/sportlicheres abwandern kann man doch an einer Hand abzählen. Eher noch wird trotzdem gekauft und dann beim Spezialisten nachgeholfen (anderes Fahrwerk, Sperr-Differential usw.), warum sollte sich BMW da also Sorgen machen?
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Eine SPD hat auch erst wieder angefangen soziale Themen zu bearbeiten als die Linkspartei gezeigt hat, dass diese Themen mehrheitsfähig sind. Deswegen sage ich voraus, dass BMW erst wieder sportlichere Autos bauen wird, wenn ein anderer Hersteller in nenneswerten Umfang sportlich orientierte Käufer "abwerben" kann. Insofern sollte eigentlich auch jeder BMW-Fan hoffen, dass Fahrzeuge wie ein Toyota GT 86 zu einem Massenerfolg wird, anstatt es mitleidig zu belächeln oder darüber zu spotten.

Ja, das scheint wohl leider der Trend zu sein. Schade ist es trotzdem, wenn alles zu einem Einheitsbrei verkommt 🙁

Zitat:

Original geschrieben von Frischling2



Die Verkaufszahlen des neuens 3ers sind hervorragend, zumindest in Deutschland - solange das so bleibt, hat BMW keine Veranlassung, etwas am Auto zu verändern.

Ganz unabhängig von der Forenmeckerei, egal ob diese gerechtfertigt ist oder nicht 😉

Also regt euch nicht auf, sondern kauft oder eben nicht, ob es woanders besser ist bleibt die große Frage.

Es regt sich niemand auf. Die "Forenmeckerei", wie Du es nennst, ist eine Art der Meinungsaeusserung, die von den Herstellern sehr ernst genommen wird. Genau wie die Motorpresse, das Feedback bei Haendlern und Werkstaetten, diverse Meinungsumfragen und last but not least das Kaufverhalten von uns allen.

Letztendlich ergibt sich daraus ein Meinungsbild, das sich am Ende selbstverstaendlich in der Weiterentwicklung der Fahrzeuge wiederfindet.

Ich darf nur an das LCI beim E90 erinnern, das weit deutlicher ausgefallen ist als jemals eines zuvor. Glaubst Du im Ernst das waere so gewesen wenn sich niemand beschwert haette? Oder, anderes Beispiel: Glaubst Du im Ernst, der 235i waere noch einmal als R6 gekommen, wenn es nicht einen flaechendeckenden, kollektiven Aufschrei der R6-Fans gegeben haette? Ich garantiere Dir, haette die Gemeinde das Downsizing beim 3er klaglos hingenommen, der Kleine waere als 230i mit 2,0 R4 Tri-Turbo oder so gekommen.

Da glaube ich halt nicht dran, ist aber nur meine private Meinung.

Es gibt/gab in allen Foren einen Riesenaufschrei, weil die 6 Zylinder Sauger nicht mehr angeboten werden in Deutschland.

Und was ist das Resultat all dieser Proteste?

Keine 6 Zylinder Sauger mehr bei 3er oder 5er im Programm, Proteste hin, Proteste her.

Selbst die Autopresse bedauert den Wegfall, aber auch das ändert nichts daran.

Dass BMW in den größeren Foren mitliest bzw. sie auswerten lässt, das kann ich mir gut vorstellen.

Daß der R6 Sauger so schnell wiederkommen würde, daran hat sicherlich niemand geglaubt. Aber hättest Du vor zwei Jahren ernsthaft daran geglaubt daß BMW mit einem Soundgenerator wie im 428i kommen würde? Sicher, ein kleiner Schritt, aber einer, der zeigt, daß BMW sehr wohl zuhört.

Ja, BMW liest definitiv mit. Vor einigen Jahren habe ich und einige andere sich eine aufpreispflichtige, größere Sportbremse gewünscht. Jetzt schau, was sich BMW einfallen hat lassen.

Dass BMW sich dieser Informationsquellen bedient bedeutet nicht, dass sie auf alles reagieren. Gewisse Kritik ist wohl schlicht eingeplant und wird zur erlangung anderer Vorteile in kauf genommen.

Zitat:

Original geschrieben von MurphysR


Es regt sich niemand auf. Die "Forenmeckerei", wie Du es nennst, ist eine Art der Meinungsaeusserung, die von den Herstellern sehr ernst genommen wird. Genau wie die Motorpresse, das Feedback bei Haendlern und Werkstaetten, diverse Meinungsumfragen und last but not least das Kaufverhalten von uns allen.

Wobei aber auffällt, dass die Meinung der Presse und die Forenkritik nicht konform gehen.

Der F30 wurde bei seiner Einführung oftmals als neuer Maßstab in der Mittelklasse betitelt, das seht ihr ja anders. 😉 Einzig die Innenlautstärke wurde ab und zu mal kritisch gesehen.

Zitat:

Original geschrieben von MurphysR


Daß der R6 Sauger so schnell wiederkommen würde, daran hat sicherlich niemand geglaubt.

Es gibt ja Gott sei dank noch andere Hersteller, z.B. welche, die den nicht-Turbo-Benziner für die heutigen Bedürfnisse erfolgreich weiter entwickelt haben und damit Verbräuche erreichen, die andere mit Turbo nicht schaffen...

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