Erfahrungbericht BMW 5er vs. C220BT

Mercedes C-Klasse S205

Letzte Woche habe ich den Umstieg von der 520d Limo zum C220 T-Modell vollzogen. Obwohl das auf dem Papier ein Downgrade ist, war der Benz sogar ein wenig teuerer als der BMW vor 4 Jahren - bei nahezu gleicher Ausstattungsliste. Insofern ist der Vergleich aber auch wieder spannend.

Mein erster Eindruck nach einer knappen Woche:

  • sofort erlebbar und daher auch das spontan Auffälligste: der C220 ist tatsächlich leiser als der BMW. Gut, der hatte natürlich mehr als 150.000 km auf der Uhr und ist daher vielleicht am Ende schon nicht mehr so geschmeidig gewesen. Aber der Unterschied ist schon deutlich wahrnehmbar. Auf der AB macht sich dann auch noch das Akustikglas bemerkbar.
  • das Zweite, was sofort auffällt, ist die direktere und im Comfort-Modus leichtgängigere Lenkung im Benz. Nach dem Umstieg habe ich die ersten Kurven schon fast zu eng genommen, weil der Wagen bei gleichem Lenkeinschlag viel weiter eingelenkt hat. Sehr schön ist, dass man die Lenkung in den Sport-Modus setzen kann und sie dann auch wieder mehr Kontakt zur Fahrbahn vermittelt.
  • nächster Punkt: die Bedienung. Man gewöhnt sich ja an alles, aber man muss es ja nicht gleich schön finden. Ich halte von diesen Karussell-Animationen nix. Was ist aber wirklich verfluche, ist der Tempomat-Hebel. Ich nutze das Feature ausgiebig auf der AB und es ist einfach bequemer, die Einstellungen mit dem Daumen am Lenkrad vorzunehmen. Wer das einmal kennengelernt hat, für den ist der Hebel eine Qual.

Das soll für´s Erste genügen. Momentan bin ich noch beim Einfahren und habe es ruhig angehen lassen. Nach 500 km zeigt der BC 6,0 Liter Durchschnittverbrauch an (hoher AB-Anteil) - für flammneu nicht schlecht.

LG

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mtb2010 schrieb am 17. Januar 2015 um 10:33:33 Uhr:


  • nächster Punkt: die Bedienung. Man gewöhnt sich ja an alles, aber man muss es ja nicht gleich schön finden. Ich halte von diesen Karussell-Animationen nix. Was ist aber wirklich verfluche, ist der Tempomat-Hebel. Ich nutze das Feature ausgiebig auf der AB und es ist einfach bequemer, die Einstellungen mit dem Daumen am Lenkrad vorzunehmen. Wer das einmal kennengelernt hat, für den ist der Hebel eine Qual.

Genau diese Hebelbedienung halte ich für viel besser als die Knöpfchendrückerei im BMW. Ich finde -verglichen mit vielen anderen Fabrikaten- die Steuerung des Tempomats bei Mercedes mit Abstand am einfachsten und intuitivsten.

Bsp:
- man muss den Tempomat nicht (wie bei vielen anderen) erst einmal per Knopfdruck oder Hebelchen- umlegen "scharf stellen". Man kann direkt durch nach-oben- oder nach-unten-Drücken die Geschwindigkeit einstellen.
- Man kann die Zielgeschwindigkeit durch den zweistufigen Hebel (10er-Schritte und 1er-Schritte) viel schneller und genauer einstellen als bei Knopfdruck-Systemen
- Wenn man "ordentlich" im Auto sitz und die Hände am Lenkrad hat (so wie es sich gehört), kann man das Ganze bedienen ohne die Handstellung am Lenkrad zu verändern. Man macht das mit dem linken Ringfinger, der sich sowieso hinterm Lenkrad befindet. Gleichzeitig bleibt das Lenkrad durch den unveränderten Daumen und Zeigefinger weiter fest im Griff.

Für mich perfekt.

Bei Dir liegt es wahrscheinlich daran, daß Du noch an das "alte" gewöhnt bist. Ich prophezeie Dir mal, daß sich das mit der Zeit gibt und Du die Vorzüge erkennen wirst.

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Zitat:

@Sascha148 schrieb am 17. Januar 2015 um 18:00:08 Uhr:


Das komische ist nur, dass man die Bonuskm auch dann bekommt, wenn man wie ein wilder rumheizt. Das sind dann nur unwesentlich weniger. Beispiel: 200km auf der A1 bei normaler Fahrweise: 38 Bonuskm, bei aggresiver Fahrweise: 33 Bonuskm 🙄

Hmm.. in der Regel heize ich nicht so sehr rum mit dem Wagen.

Fahre ich aber forciert im Berufsverkehr, so kann ich weniger ausrollen und natürlich nicht so "zart" mit dem Fahrpedal umgehen, ergo ich habe deutlich weniger "grüne Punkt" und auch so gut wie keine Bonuskilometer... manchmal sogar unter einem Kilometer (auf 23 Kilometer Fahrtstrecke).

Es können aber auch 3-5 Kilometer sein wenn man ökonomischer fährt.

Zitat:

@mtb2010 schrieb am 17. Januar 2015 um 17:07:02 Uhr:


schon klar ... wenn ich mir Dein breites Grinsen auf Deinem Video ins Gedächtnis rufe, wie Du auf der Probefahrt mit dem C250er um die Ecken geheizt bist, erkenne ich klaren Erziehungsbedarf bei Dir... 😉

Das war jetzt aber Ironie, oder? In den beiden Videos zur Abholung meines C250 fahre ich doch sehr ruhig und verhalten... und selbst als ich die 1.500 Km endlich überschritten hatte, bin ich nicht über 170 Km/h gefahren (80 Km/h Reserve!).

🙂

Zitat:

@fraxx2001 schrieb am 17. Januar 2015 um 22:09:47 Uhr:


Es würde mich schwer wundern, wenn hier echtes Holz verwendet wurde (außer bei designo vielleicht).
Alleine schon aus Kostengründen.

Es wird aber ECHTES Holz verwendet!

Das Holz ist ein sehr dünnes Furnier das auf einen Kunststoff oder Verbundwerkstoff träger aufgebracht wird und in den letzten 20 Jahren hat man auch gelernt das Holz formen zu können (siehe Türverkleidungsleisten und Mittelkonsole).

Alles Holz in einem Mercedes ist auch echtes Holz, das offenporige sogar deutlich dicker als das der lackierten Varianten.

Zitat:

@fraxx2001 schrieb am 17. Januar 2015 um 22:20:32 Uhr:


Zudem ist Holz ein Naturprodukt mit Abweichungen, die bisherigen Autos und Bilder die ich aber mit Holz gesehen haben, waren so gut wie gleich.

Ich mag mich irren, aber wie gesagt, es würde mich wirklich sehr wundern.

Kein Holzinnenraum gleicht dem anderen. Sie sehen nur ähnlich aus, aber niemals gleich... siehst Du auch auf allen Fotos!

Zitat:

Das war jetzt aber Ironie, oder? In den beiden Videos zur Abholung meines C250 fahre ich doch sehr ruhig und verhalten... und selbst als ich die 1.500 Km endlich überschritten hatte, bin ich nicht über 170 Km/h gefahren (80 Km/h Reserve!).
🙂

siehe in Deinem YT-Channel: Our Test Drive of the New Mercedes-Benz C-Class W205 (German), Timecode: 10:54.

Habe gerade nochmal verfiziert. Breites Grinsen... eindeutig. 😉

LG

Aaaachso... 😁
Ja, das war auch ein (eingefahrenes) Presse-Testauto... da muss man etwas forcierter fahren um auch etwas dazu erzählen zu können.

Sternengruß.

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OK, dann echtes Holz, mea culpa. Ändert am Ende aber ja auch nichts.

Danke für die Aufklärung Landgraf!

Zitat:

@Der_Landgraf schrieb am 17. Januar 2015 um 22:41:20 Uhr:



Zitat:

@fraxx2001 schrieb am 17. Januar 2015 um 22:09:47 Uhr:


Es würde mich schwer wundern, wenn hier echtes Holz verwendet wurde (außer bei designo vielleicht).
Alleine schon aus Kostengründen.
Es wird aber ECHTES Holz verwendet!
Das Holz ist ein sehr dünnes Furnier das auf einen Kunststoff oder Verbundwerkstoff träger aufgebracht wird und in den letzten 20 Jahren hat man auch gelernt das Holz formen zu können (siehe Türverkleidungsleisten und Mittelkonsole).

Alles Holz in einem Mercedes ist auch echtes Holz, das offenporige sogar deutlich dicker als das der lackierten Varianten.

Zitat:

@Der_Landgraf schrieb am 17. Januar 2015 um 22:41:20 Uhr:



Zitat:

@fraxx2001 schrieb am 17. Januar 2015 um 22:20:32 Uhr:


Zudem ist Holz ein Naturprodukt mit Abweichungen, die bisherigen Autos und Bilder die ich aber mit Holz gesehen haben, waren so gut wie gleich.

Ich mag mich irren, aber wie gesagt, es würde mich wirklich sehr wundern.

Kein Holzinnenraum gleicht dem anderen. Sie sehen nur ähnlich aus, aber niemals gleich... siehst Du auch auf allen Fotos!

holz verformen konnte man vor 40 jahren schon. ich muss mir nur das armaturenbrett meines w114 anschauen...

Zitat:

Es wird aber ECHTES Holz verwendet!
Das Holz ist ein sehr dünnes Furnier das auf einen Kunststoff oder Verbundwerkstoff träger aufgebracht wird und in den letzten 20 Jahren hat man auch gelernt das Holz formen zu können (siehe Türverkleidungsleisten und Mittelkonsole).

Alles Holz in einem Mercedes ist auch echtes Holz, das offenporige sogar deutlich dicker als das der lackierten Varianten.

Ernsthaft, Echtholz?

Das heißt bei der Esche offenporig könnte man einen Fingernageltest machen und eine Kerbe erzeugen?

Sobald das Wort -optik hinten dran hängt, ist es kein echtes Holz mehr. Sonst immer echt bei MB. Gibt es eigentlich irgendwo einen Film über die Produktion solcher Holzverkleidungen ?

Die "Domplatte" der Mittelkonsole ist aus einem einzigen Stück Furnierholz gefräst. Dies erkennt man daran, dass sich die Maserung im Deckel der Ablage fortsetzt.
Diese Hölzer werden entsprechend laminiert und oberflächenbehandelt.

Hier ist dazu ein etwas älterer Bericht:
http://m.spiegel.de/.../a-298219.html?...

so ist es... Die Maserung ist durchgehend.... Jedes Auto individuell...

Zitat:

@Joolo schrieb am 18. Januar 2015 um 00:03:53 Uhr:



Zitat:

Es wird aber ECHTES Holz verwendet!
Das Holz ist ein sehr dünnes Furnier das auf einen Kunststoff oder Verbundwerkstoff träger aufgebracht wird und in den letzten 20 Jahren hat man auch gelernt das Holz formen zu können (siehe Türverkleidungsleisten und Mittelkonsole).

Alles Holz in einem Mercedes ist auch echtes Holz, das offenporige sogar deutlich dicker als das der lackierten Varianten.

Ernsthaft, Echtholz?
Das heißt bei der Esche offenporig könnte man einen Fingernageltest machen und eine Kerbe erzeugen?

kann man(n) und Frau... viel spass dabei

Zitat:

@Joolo schrieb am 18. Januar 2015 um 00:03:53 Uhr:



Zitat:

Es wird aber ECHTES Holz verwendet!
Das Holz ist ein sehr dünnes Furnier das auf einen Kunststoff oder Verbundwerkstoff träger aufgebracht wird und in den letzten 20 Jahren hat man auch gelernt das Holz formen zu können (siehe Türverkleidungsleisten und Mittelkonsole).

Alles Holz in einem Mercedes ist auch echtes Holz, das offenporige sogar deutlich dicker als das der lackierten Varianten.

.......
Das heißt bei der Esche offenporig könnte man einen Fingernageltest machen und eine Kerbe erzeugen?

Könntest Du!

Und wenn der Putzlappen nicht der für diese Holzart richtige ist, dann bleiben sogar kleine Reste davon an der Holzoberfläche hängen.

Ich bin auch kein Holzfan, aber diese Art gefällt mir deutlich besser als silbernes Plastik oder glänzendes schwarzes Plastik, was dann auch noch super kratzempfindlich ist.

Und Carbon matt gab es leider nicht :-(

Zitat:

@tippexx schrieb am 18. Januar 2015 um 00:51:14 Uhr:


Die "Domplatte" der Mittelkonsole ist aus einem einzigen Stück Furnierholz gefräst. Dies erkennt man daran, dass sich die Maserung im Deckel der Ablage fortsetzt.
Diese Hölzer werden entsprechend laminiert und oberflächenbehandelt.

Hier ist dazu ein etwas älterer Bericht:
http://m.spiegel.de/.../a-298219.html?...

Schon, aber dennoch wurde das Holz einmal an einer Stelle getrennt und wieder zusammengesetzt (Vielleicht auch unabsichtlich). Man kann das bei meinem Fahrzeug genau erkennen.

Zitat:

@clientMB schrieb am 18. Januar 2015 um 18:54:27 Uhr:



Zitat:

@tippexx schrieb am 18. Januar 2015 um 00:51:14 Uhr:


Die "Domplatte" der Mittelkonsole ist aus einem einzigen Stück Furnierholz gefräst. Dies erkennt man daran, dass sich die Maserung im Deckel der Ablage fortsetzt.
Diese Hölzer werden entsprechend laminiert und oberflächenbehandelt.

Hier ist dazu ein etwas älterer Bericht:
http://m.spiegel.de/.../a-298219.html?...

Schon, aber dennoch wurde das Holz einmal an einer Stelle getrennt und wieder zusammengesetzt (Vielleicht auch unabsichtlich). Man kann das bei meinem Fahrzeug genau erkennen.

Wenn das wirklich so sein sollte kannst Du es reklamieren,auf Garantie. Das Holz der M.Konsole ist aus einem Stück! Es wird vor der Bearbeitung mit weisser Farbe verpresst,und dann geschliffen.Dadurch kann es ev. optisch auch täuschen,sodass Du meinst es wäre eimal zerbrochen. Gruss (Esche schwarz)

Zitat:

@clientMB schrieb am 18. Januar 2015 um 18:54:27 Uhr:


Schon, aber dennoch wurde das Holz einmal an einer Stelle getrennt und wieder zusammengesetzt (Vielleicht auch unabsichtlich). Man kann das bei meinem Fahrzeug genau erkennen.

Das ist bestimmt nicht in Ordnung so.

Das solltest du in der Werkstatt beheben lassen.

Hattest du nicht auch das fusselnde Handschuhfach?

Lass das gleich miterledigen!

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