Einfahren GTI

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo erst einmal...

da ich nun leider doch erst Mitte Mai meinen neuen GTI bekomme (mit vier Wochen Verspätung!?), rückt nun zunehmend die Frage in den Vordergrund, nach dem vernünftigen Einfahren. Wenn man sich so umhört, so heißt es, dass dies heutzutage nicht mehr nötig sei oder innerhalb der ersten 1000 KM nur dreiviertel Volllast...

Also liebes Forum, wer hat welche Erfahrung gemacht?

Danke vorab

30 Antworten

@Trollfan

Naja es hätte natürlich auch sein können das er trotzdem eine Gurke gewesen wäre wenn ich ihn gewissenhaft eingefahren hätte.

Ich glaube an dem Thema scheiden sich echt die Geister. Ich fahr halt jetzt meine Neuwagen ein.

Gruss Mando

Zitat:

Original geschrieben von Trollfan


Ich habe mein Auto 1000 km/h eingefahren,obwohl ich mir nicht vorstellen kann, das das noch wichtig ist,solange Motor immer warm ist.

1000 km/h? Wo hast Du getunt? 😁

Aber wer sagt denn, das Einfahren keine Spass machen kann? Der GTI rennt doch auch bis 3500 Touren ganz ordentlich. Man muß halt nur ein bischen auf Vmax warten, aber bei einem Neuwagen hat man die ersten 1500km eh nach der erstem Woche drauf! 🙂

Gruß Jan

Zitat:

Original geschrieben von Ein Gamer


1000 km/h? Wo hast Du getunt? 😁

Aber wer sagt denn, das Einfahren keine Spass machen kann? Der GTI rennt doch auch bis 3500 Touren ganz ordentlich. Man muß halt nur ein bischen auf Vmax warten, aber bei einem Neuwagen hat man die ersten 1500km eh nach der erstem Woche drauf! 🙂

Gruß Jan

Hehe,ok ,das /h war zuviel.

Ich fand das einfahrens chrecklich, weil er einfach so schnell über die 4000 marschiert. So musste man sich immer selbst bremsen.

bei mir hat der freundliche gemeint ich soll einfach die ersten 500 km nicht über 3500 touren, dann bis 1000 nicht über 4000 und dann könnte ich fahren wie ich wolle.

um ehrlich zu sein... ich hab gesündigt... hab ihn ab 700 km angefangen voll durchzutreten.

bin aber auch der meinung, dass es darauf ankommt auf welcher strecke das auto eingefahren wird. ich denke mal dass wenn der einfahrprozess (was ne wortfindung) mehr auf der autobahn stattfindet man ihn auch früher treten kann...

also jetzt hat er 4000 drauf und noch läuft alles

Ähnliche Themen

bei meinem Subaru stand in der BA, dass man keine Dauerdrehzahl von über 4000 fahren sollte und nicht längere Zeit mit gleicher Drehzahl, also nicht mal eben länger mit 150 auf der AB sondern abwechselnd mal langsam und schneller

Also, an - fast - alle, nochmals vielen Dank, für die Beiträge. Was ich allerdings, als quasi Neuer hier im Forum, Verbesserungswürdig fänd, wenn ich mir bei einem für mich interessantem Thema nun nicht erst einmal alles Alte zu einem bestimmten Thema durchlese, wie ein Teilnehmer meinte. Sicher ist schon einmal fast alles gesagt worden. Nur dann ist irgend einmal Schluß mit Themen. Außerdem finde ich gerade das Thema "Einfahren" immer wieder Aktuell, da ja auch die Motorenentwicklung weiter geht. Früher hat ja auch ein Motor auf 1000 KM rund einen Liter Öl verbraucht. Heute fährt man locker 5000 oder mehr KM ohne einen Liter Öl zu vebrauchen. Also, nicht immer gleich draufhauen...

Soweit ich weiss gibt VW aber an, das ein Ölverbrauch von 1l/1000km auch heute noch normal ist.
Ich denke das man hier das einfahren am besten sehen kann.
Ich habe meinen GTI die ersten 5000 km geschont (was für eine Folter 😁 ) und habe jetzt nur einen fast nicht feststellbaren Ölverbrauch.
Das habe ich bei dem Corsa den ich vorher hatte auch so gemacht - mit dem gleichen Ergebnis.
Ich denke das macht schon was aus.

Gruß

Dirk

Einfahrhinweise von Volkswagen

Immer schön vorsichtig
Was Sie bei einem Neuwagen beachten sollten

Ein neues Auto muss eingefahren werden !“ Diesen Satz kennen die jüngeren Neuwagenbesitzer unter uns wahrscheinlich gar nicht mehr. Doch auch wenn die Zeiten, in denen Neufahrzeuge mit so genannten Einfahrölen befüllt werden mussten, längst vorbei sind, empfiehlt Volkswagen nach wie vor einen behutsamen Start ins Autoleben. Die Zylinderfertigung hat zwar inzwischen ein qualitativ so hohes Niveau, dass es kaum noch Unebenheiten gibt, die durch die Kolbenbewegungen abgerieben werden. Aber trotz verbesserter Zylinderoberflächen, richtig eben sind diese bei Neuwagen eben auch nicht. So weist der Motor während der ersten Betriebsstunden eine höhere innere Reibung auf. Es kann zwar mittlerweile auf einen frühen Ölwechsel, mit dem früher die abgeschmirgelten Metallspäne entfernt wurden, verzichtet werden, aber die ersten gut tausend Kilometer sollten mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl gefahren werden. Wer sofort Vollgas gibt, riskiert überhöhten Ölverbrauch, weil die Zylinderoberflächen nicht geglättet, sondern großflächig abgetragen werden. Und das kann eine verringerte Lebensdauer des Motors zur Folge haben.
Motor immer sorgfältig warm fahren

Die zu erwartende Haltbarkeit des Triebwerks ist allerdings nicht nur von der Behandlung während der ersten Kilometer abhängig, sondern auch von einem schonenden Umgang danach. Generell sollte ein Motor nicht hoch gedreht werden, bevor das Öl eine Temperatur von gut 80 Grad Celsius erreicht hat. Das gilt vor allem für Turbo- und Dieselmotoren. Frühes Hochschalten schont außerdem die Umwelt, weil weniger Sprit verbraucht wird und weniger Schadstoffe emittiert werden.

Bei neuen Dieseltriebwerken sollte der Ölstand bei jedem Tankstopp kontrolliert werden, denn die Selbstzünder neigen zu erhöhtem Ölverbrauch. Seine Betriebstemperatur erreicht ein Motor – je nach Ölmenge – ab etwa fünf Kilometern Fahrtstrecke, im Winter sind es meist noch weit mehr. Drehzahlschwankungen sind für einen neuen Motor dagegen sogar wünschenswert. Nach Meinung des ADAC bekommt das Fahren auf kurvigen Landstraßen neuen Autos besser als lange Autobahnfahrten mit konstant hohen Drehzahlen.

Bremsen richtig „einbremsen“

Genauso wie der Antrieb benötigen auch Stoßdämpfer, Bremsen und Reifen eine Zeit, bis sie voll belastbar sind. Erst wenn sich Bremsbeläge und -scheiben „eingeschliffen“ haben, können die Bremsen schnell und richtig dosiert verzögern. Gleiches gilt, wenn die Bremsanlage generalüberholt wurde. Wer mit neuen Reifen unterwegs ist, sollte beachten, dass sie – richtigen Luftdruck vorausgesetzt – ihre optimale Haftungsfähigkeit erst nach rund 300 Kilometern erreichen. Die Stoßdämpfer sind im Neuzustand manchmal etwas schwergängig. Wem das zu unkomfortabel ist, kann mit Fahrten über Kopfsteinpflaster Abhilfe schaffen. Das Schütteln trägt dazu bei, dass sich die Federn und Dämpfer schneller „einarbeiten“. Neue Fahrzeuge sollten auch so oft wie möglich gelüftet werden. Frischer Kunststoff verursacht fertigungsbedingte Ausdünstungen, die aber nicht unbedingt gesundheitsschädlich sind. Allerdings können sie nachweislich müde machen. Insgesamt gilt für Fahrten mit neuen Autos besonders vorausschauend und defensiv zu fahren.

Die wichtigsten Regeln beim Einfahren eines neuen Autos:

• Die ersten 1.000 bis 1.500 Kilometer mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl fahren.
• Mit mäßigen Drehzahlen fahren, bevor das Motoröl 80º C erreicht hat. Das gilt besonders für Turbo- und Dieselmotoren.
• Bremsanlage richtig „einbremsen“. Es dauert einige Kilometer und Bremsmanöver, bis sich Beläge und Scheiben eingeschliffen haben. Das gilt auch für generalüberholte Bremsen.
• Geringere Bremswirkung durch stärkeren Pedaldruck ausgleichen.
• Vor allem neue Dieselmotoren neigen zu erhöhtem Ölverbrauch. Den Ölstand bei jedem Tankstopp kontrollieren.
• Neue Stoßdämpfer sind manchmal auf den ersten Kilometern etwas schwergängig.
• Reifen erreichen erst nach 300 Kilometern die höchste Leistungsfähigkeit.
• Neufahrzeuge so oft wie möglich lüften. Neuer Kunststoff dünstet aus.

Danke für diesen Beitrag,OPAmitTDI.Genau so isses! Betreffs der Einfahrphase hat sich in den letzten 30 Jahren nämlich nichts geändert,da es ja nicht nur den Motor betrifft,sondern viele andere Teile des Fahrzeugs.Wer z.Bsp. mit neuen Reifen sofort Gas gibt,lebt gefährlich.In diesem Zusammenhang haben wir vom Getriebe noch garnicht gesprochen (Straßenbahnsummen bei bereits geringer Laufleistung).

Zitat:

Ich habe meinen GTI die ersten 5000 km geschont

Das ist einfach übertrieben... ab spätestens 1500 Kilometern kann er ruhig voll belastet werden. Wahrscheinlich schon eher aber was tut man nicht alles für das "gute Gewissen".

Nur 5000 Kilometer ist einfach unnötig... wahrscheinlich haben sich in der Zeit schon etliche Ablagerungen im Motor angesammelt, da er nie vernünftig „ausgebrannt“ wurde. Das ist sicherlich auch nicht gerade sinn der Sache.

Also gibt es offensichtlich doch noch einiges zum Einfahren zu sagen. Danke nochmals, vor allem an OPAmitTDI. War doch sehr aufschlussreich. Vielleicht doch noch eine Frage in diesem Zusammenhang. Es wurde jetzt ein paarmal erwähnt, die 80 Grad Öltemperatur. Hat denn der aktuelle GTI serienmäßig eine Öltemperaturanzeige? Aber bitte nicht gleich... "hat sich einen GTI gekauft und weiß nicht...

Zitat:

Original geschrieben von OPAmitTDI


Einfahrhinweise von Volkswagen

• Neufahrzeuge so oft wie möglich lüften. Neuer Kunststoff dünstet aus.

warum das denn?

ich finde jedenfalls den Geruch von neuem Leder und Kunststoff klasse und der Wagen wird nur wenn es nötig ist gelüftet, z.B. beim Saugen etc. ansonsten bleibt die Kiste solange wie möglich zu

zur Öltemperatur:
nein, leider hat der GTI keine Öltemperaturanzeige

Scheint also VW nicht so wichtig zu sein, das mit der Öltemperatur.

Zitat:

Original geschrieben von Wave1


warum das denn?

ich finde jedenfalls den Geruch von neuem Leder und Kunststoff klasse und der Wagen wird nur wenn es nötig ist gelüftet, z.B. beim Saugen etc. ansonsten bleibt die Kiste solange wie möglich zu

Ich mag den Geruch auch und kann nicht verstehen, dass die Hersteller einiges dafür tun, diesen zu verhindern. "Viele wollen keinen Neuwagengeruch."

Trotzdem sollen diese Ausdünstungen nicht sehr gesund sein und könnten evtl. Reizungen hervorrufen. Daher das Lüften. Sollte auch gemacht werden, wenn das Auto lange in der prallen Sonne stand.

Zitat:

Original geschrieben von Wave1


zur Öltemperatur:
nein, leider hat der GTI keine Öltemperaturanzeige

Bitte????

Seit wann das denn??

Mein 3-er GTI hatte ja sogar eine Öltemperaturanzeige in der MFA.

Deine Antwort
Ähnliche Themen