Diesel und kurzstrecken fahren

Opel Vectra B

abend

ich habe seit 1,5 Monaten eine Arbeit fast vor meiner Haustür (2km)

jetzt wollte ich wissen ob es dem Motor auf dauer schadet wenn er nur auf kurzstrecken bewegt wird?

in den 1,5 Monaten hatte meine Maschine nur ein mal Betriebstemparatur

ich glaube nicht das es sich lohnt einen Benziner zu kaufen, wegen wertverlust und so

was meint ihr?

Beste Antwort im Thema

@Kaiser Wilhelm:
Ich hab Deinen Account jetzt auch für längere Beiträge freigeschaltet so dass Du mehr als zwei Zeilen pro Posting schreiben darfst 😁 😉

Gruss
Jürgen

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Mein Schwiegervater hatte vor seinem aktuellen Escort (aktuelle 300 tkm) 1.6i 90 PS einen baugleichen Escort mit 430 tkm, der nur durch eine defekte WaPu gestoppt wurde und ansonsten bei 400 tkm noch auf dem Prüfstand bei Ford volle Kompression auf allen Töpfen hatte. Mein Schwiegervater hat keine Ahnung von Autos (jedenfalls tritt er die Karre auch kalt bei Minusgraden wie ein Bekloppter) und nur weil er konstant 180 auf der Autobahn zur Montage jede Woche 1000 km unterwegs war, habens die Motoren mitgemacht.
Daneben haben meine Freundin und ich einen Fiesta 1.4 mit 73 PS, der sieht nur 1,5 km Fahrt und dann aus, ist zugesifft und hat aktuell 135 tkm. Der Fiesta gammelt, säuft, zieht trotz 930 kg Leermasse merklich schlechter als mein 100 PS Vectra 1.6 mit 1,3 Tonnen oder der Twingo meines Bruders bei 880 kg und nur 58 PS.

Statische Vorgänge sind für ein System immer am besten. Also gleichmässig warmfahren, gleichmässige Geschwindigkeit, keine schnellen Änderungen innerhalb kürzester Zeit wie Rucken oder Kaltstart.

Und einmal im Monat Vollstoff bei ansonsten Kaltfahrten ist auch unklug. Man muss einen Motor nicht ausreizen, um ihn freizubekommen. Ich fahre 80 % Autobahn mit meinem 1.6er (auf LPG) und etwa 3.000 km im Monat.

Wenn ich permanent mit 140 bei knapp 4.000 Umdrehungen unterwegs bin, ist das immer noch die beste Medizin. Hat was mit adiabatischer Zustandsänderung zu tun. Wenn ich einmal kurz volle Kanne trete, bringt das schliesslich weniger als mehrere Stunden mit > 100 km/h.

Und mit jetzt 132 tkm zieht er trotz nur 100 PS laut Werkstattmeister noch ordentlich die Wurst vom Teller, leider sind die Dämpfer vorne vorzeitig kaputtgegangen, weil ich auf meiner Arbeit in Portugal nicht immer gute Strassen hatte 🙁

Meine Lösung: Auto stehenlassen, ansonsten damit leben, dass er im Zeitraffer altert.

cheerio

Einfach nicht so viele Gedanken machen, dann passt das.
Wenn was kaputtgehen will, geht es sowieso kaputt, unabhängig davon, wie gut man damit umgeht.

Erfahrungsgemäß halten die Autos sowieso bei den Leuten am längsten, die sie am schlechtesten behandeln.

Zitat:

Original geschrieben von hades86


Erfahrungsgemäß halten die Autos sowieso bei den Leuten am längsten, die sie am schlechtesten behandeln.

Ist das nur so dahergesagt, oder ist da was dran? Der Spruch "never change a running system" kommt ja auch nicht von ungefähr.

Dies hier ist ein füllender Satz damit dieser Post über mehrere Zeilen geht. Dies ist noch ein kleiner Auffüller. Ich füll mal noch was ein.

Gruß
Kaiser

Zitat:

Original geschrieben von Kaiser Wilhelm



Zitat:

Original geschrieben von hades86


Erfahrungsgemäß halten die Autos sowieso bei den Leuten am längsten, die sie am schlechtesten behandeln.

Ist das nur so dahergesagt, oder ist da was dran? Der Spruch "never change a running system" kommt ja auch nicht von ungefähr.

Gruß
Kaiser

ist doch mein reden!!! man kann autos auch kaputt pflegen 😁.

gruß, heiko

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Zitat:

Original geschrieben von Kaiser Wilhelm



Zitat:

Original geschrieben von hades86


Erfahrungsgemäß halten die Autos sowieso bei den Leuten am längsten, die sie am schlechtesten behandeln.

Ist das nur so dahergesagt, oder ist da was dran? Der Spruch "never change a running system" kommt ja auch nicht von ungefähr.
Gruß
Kaiser

Nun, wenn ich mir anschaue, dass jemand bei mir in der Nachbarschaft mehrere alte Omegas fährt und die noch nie nen Ölwechsel bekommen haben, geschweige denn Zündkerzenwechsel etc und die einfach nur gefahren werden, bis etwas kaputtgeht und das, was kaputtgeht, wird dann getauscht... dann komme ich zu dem Schluss: ja, ist wohl so, denn die sind schon 20 Jahre alt und laufen immer noch, trotz fast 300tkm ohne Ölwechsel. Wenn die Kühlwasserleuchte leuchtet, wird das übrigens auch ignoriert, weil "Ach, scheiß' drauf!". Federbruch? Ach, egal. Stoßdämpfer so fertig, dass das Auto kaum noch zu fahren ist: fährt man eben langsamer. Abgefahrene 15 Jahre alte Sommerreifen? Den nächsten Winter überstehen sie noch 😁

Entweder ist es also wirklich so, oder Opel baut doch bessere Autos, als gemeinhin behauptet wird...

Das mit dem pünktlichen Ölwechsel und den Inspektionen ist ja schon hier und da thematisiert worden, sodas ich darauf gar nicht eingehen möchte.
Ich für mich kann nur sagen, dass ich bei der anvisierten Laufleistung von 270.000 und einem Endalter von 12 Jahren (ich kaufe in der Regel ca 5 Jahre alte Autos), nur dann Ölwechsel machen lasse, wenns mal  etwas am Motor zerdeppert hat (ZKD), oder der Wagen gerade eh in der Werkstatt ist. Bei keinem meiner Autos kam der Exitus wegen billig Öl oder zu wenig Ölwechsel. Und Wagenpflege?? Falls mal die Kinder nichts wollen und es nicht gerade Samstags regnet und der Rasen gerade nicht gemäht werden muss und und und
dann wird auch mal der wagen gewaschen und vor der Urlaubsreise wird er auch mal gewachst. Aus dem Alter der Protzkisten und der Statussymbolik bin ich Gott sei Dank raus.

Gruß Kaiser

... sag ich ja - theoretisch wie auch praktisch läuft ein Motor problemlos 100 tkm ohne Ölwechsel - ok, nachfüllen sollte man dann udn wann vllt mal... diese ganze Ölwechselei ist nur Propaganda der Öl- und Autofirmen...
ich kenne auch Leute, die nach eigenen Aussagen noch nie einen Ölwechsel gemacht haben... die Autos laufen auch noch..

Gruß cocker

fahre auch seit ca. 100tkm ohne ölwechsel (nicht mal nachgefüllt!!!)😁.

gruß, heiko

... is nich wahr ... tz tz tz *Fingerheb* ... 😁

Ich möchte nicht wissen, wie der jetzt von innen aussieht.

...ist aber so!...habe gar keine zeit und lust (und geld...dafür 2 jungs 😁) für so einen schei...😁.

gruß, heiko

Ich würde das nicht machen, aber etwas lerne ich daraus: Hatte letzter Zeit eher Kurzstreckenbetrieb und wollte deshalb mein Öl vor der nächsten Inspektion wechseln. Bei mir mit Longlife sind das alle 30 000 km (kein Opel). Werde es aber lassen wenn andere mit 100 000 km auskommen, dann werden die 30 000 auch nicht schlimm sein.

Zitat:

Original geschrieben von Opelowski


Ich würde das nicht machen...

was...?

gruß, heiko

Leute, man soll ja nicht übertreiben.. Also alle 10000 ist imho etwas übertrieben, aber 100 000 ist , imho ebenfalls übertrieben... in die andere Richtung. Ich bleibe bei meinen 15-17 Tkm..

Zitat:

Original geschrieben von heikosh



Zitat:

Original geschrieben von Opelowski


Ich würde das nicht machen...
was...?

gruß, heiko

das mit 100 000km + ohne Ölwechsel

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