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Motorschaden am Vectra Diesel 2,0 DTI

Themenstarteram 27. Februar 2004 um 22:47

Folgendes ist passiert: Bei der Beschleunigung auf der Autobahn geht die Drehzahl hoch, als würde man im Leerlauf das Gas voll durchtreten. Auf dem Standstreifen rumpelt das Auto wie eine alte Waschmaschine. ADAC stellt fest, dass sich Sonde für die Motordrehzahl gemeldet hat, Fehler wird anschließend gelöscht, Abschleppen zur Werkstatt.

Dort die Diagnose: Auf einem Zylinder keine Kompression, Glühkerze verschmolzen, 2 Ventile und ein Kolben verbrannt. Seitens der Werkstatt wird vermutet, wir hätten zu viel Öl eingefüllt. Den Ölstand haben wir vor Fahrtantritt tatsächlich kontrolliert, und er war in Ordnung. Andere Ursachen werden seitens der Werkstatt ausgeschlossen. Das Fahrzeug ist 2 1/2 Jahre alt und hat 38.000 km gelaufen. Kann uns jemand in diesem Fall helfen?

Die Werkstatt schließt einen Kulanzfall aus!

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21 Antworten
am 28. Februar 2004 um 2:17

Die Überfüllung des Motoröls ist auf keinen Fall Ursache des Schadens. Ich tippe eher in Richtung Einspritzanlage.

Laß den Wagen -insbesondere die Düse des defekten Zylinders- von einer *vertrauenswürdigen* Werkstatt untersuchen.

Auf Kulanz würde ich bei der niedrigen Laufleistung bestehen. Beschwerde direkt an Opel richten und der Werkstatt in den Hintern treten.

das ein zu hoher ölstand ein deartigen deffekt

verursacht hab ich auch noch nie gehört.

 

vielleicht stimmts hja... aber wie gesagt

hab sowas noch nie gehört

Ich würde sofort einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen! Lass dich nicht verarschen. Hast du denn die vorgeschriebenen Intervalle für Kundendienst und Ölwechsel eingehalten?

Themenstarteram 28. Februar 2004 um 15:26

Das Autochen wurde gepflegt und gehegt. Ich hab ihn vor ca. 1 1/4 Jahr im selben Autohaus erworben. Keine Frage, dass ich die Inspektionen regelmäßig wahrnehme (zuletzt im Dezember 03). Genauso war es mit den vorherigen Fahrzeugen, die auch dort erworben und regelmäßig gewartet wurden. Umso größer der Frust :-(

Dann lass dich nur nicht einschüchtern vom "unfreundlichen". Ich würde nichts reparieren lassen, bevor es nicht unabhängig begutachtet ist und dein Händler Zusagen in Sachen Kulanz macht. Ruf am besten mal direkt bei Opel an und schildere die Sache. Dort ist man sehr darum bemüht, zufriedene Kunden zu haben.

Was ist das denn für ein Freak, der Händler?

Hat der sonst noch irgendwelche absurden Theorien auf Lager? Wenn im Dez. letzte Wartung war hat er doch wohl den Ölstand kontrolliert und ist damit selbst für den Ölstand verantwortlich... Oder meint der Händler, bei einem so jungen Auto hat der Besitzer nix anderes zu tun als literweise Öl nachzukippen.

Würde auch auf jeden Fall Opel kontaktieren und im Zweifel einen Gutachter zu Hilfe nehmen. Kontaktier doch mal Auto-Bild oder den ADAC, wenn die sich einer solchen Sache annehmen, geht das mit der Regulierung oftmals auch plötzlich ganz anders...

Das kann doch echt nicht sein... Wenn sowas öfter praktiziert wird, kann sich Opel den ganzen "Wir haben verstanden"-Kram sparen, da wirds nix mit Marktanteile gewinnen.:o

Gruß

@ vectrapilot18c: So einfach ist das mit dem betreffenden Motor nicht. Auf der Abdeckung vom Motor klebt extra ein Zettel, der darauf verweist, dass beim 2.0dti der Ölverbrauch "konstruktionsbedingt" bis zu 0,6 Liter auf 1000 km beträgt und deshalb vor Fahrtantritt (insbesondere bei einer längeren Fahrt) der Motoröl-Stand zu überprüfen ist.

Themenstarteram 29. Februar 2004 um 21:03

Hallo Ihr alle. Ich hab mich jetzt am Wochenende mal umgehört. Im Bekanntenkreis - wie bei Euch - Erstaunen. Theoretisch sei so etwas möglich, wurde mir gesagt, ist aber eher unwahrscheinlich. Wie bei Euch der Tipp, die Einspritzanlage kontrollieren zu lassen. Was auch noch dafür spricht: Bin auf eine Internetseite gestoßen, die einen Motorschaden bei einem Ford Galaxy 1,9 TDI beschreibt, hey, das hätte vom Schadensbild her auch meiner sein können !!! Und was war es: Eine der Einspritzdüsen hatte einen niedrigeren Einspritzdruck als die anderen. Das hatte zur Auswaschung des Zylinders geführt. Will mich morgen an den ADAC und ans Opel-Werk wenden. Drückt mir die Daumen !!!

Laß die Düse auf Dichtheit und Abspritzdruck prüfen!

Das war hier aber keine Auswaschung mit Fresser sondern ein klassischer Fall der Überhitzung.

Zitat:

Original geschrieben von wuestenfux

@ vectrapilot18c: So einfach ist das mit dem betreffenden Motor nicht. Auf der Abdeckung vom Motor klebt extra ein Zettel, der darauf verweist, dass beim 2.0dti der Ölverbrauch "konstruktionsbedingt" bis zu 0,6 Liter auf 1000 km beträgt und deshalb vor Fahrtantritt (insbesondere bei einer längeren Fahrt) der Motoröl-Stand zu überprüfen ist.

Und wieviele zigtausend km kann Apfelbanane seit Dezember schon gefahren sein? 0,6 Liter sind doch eher der theoretische Höchstwert, den der Hersteller angibt um auf der sicheren Seite zu sein.

Bei meinem Motor ist der Ölverbrauch mit 0,75 Litern auf 1000km angegeben..."Konstruktionsbedingt" kann ich jetzt auch noch dahinterhängen, aber das kann man dann bei allen Motoren schreiben. Zwischen 2 Ölwechseln muss ich selten mal nachfüllen, wenn dann einen halben Liter. Und selbst wenn modernere Motoren mal ein bisschen mehr Öl brauchen, so wird es doch selten dazu führen, dass man zwischen 2 Ölwechseln 10 Liter Öl nachkippt. Ich halte die Werkstatt schon noch für den Ölstand verantwortlich, wenn man als Besitzer des Fahrzeugs angibt, nichts nachgefüllt zu haben. Gute 5000km sind auch ohne nachfüllen möglich.Denke kaum dass sich in diesem Fall eine Werkstatt so aus der Affäre ziehen kann, in dem sie versucht dem Kunden Fehlverhalten zu unterstellen, wenn sie im letzten Quartal eine Inspektion durchgeführt hat.

BTW bei allen Motoren sollte man vor anstehenden längeren Fahrten mal die Flüssigkeiten seines Fahrzeugs inklusive des jeweiligen Motors checken...

Gruß

@ vectrapilotc18: Vielleicht sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Meine beiden Benziner von Opel haben auch kaum bis gar kein Öl gebraucht. Anders ist das beim Y20DTH. Der verbraucht wirklich richtig Öl. Es ist nicht selten, dass meiner einen halben Liter auf 1000 km verbläst - egal welche Qualität drin ist! Und bevor du es jetzt wieder besser weißt: Das ist kein Einzelfall - siehe dieses Forum. Die Sache wurde schon ausführlich diskutiert.

Nach 2000 km muss man also wirklich einen Liter Öl nachfüllen - aber eben nicht immer. Seit Dezember wären dies also bei der Fahrleistung von "Apfelbanane" bis zu 2 Liter neues Öl.

Ich sage ja nicht, dass es so gewesen sein muss und der Fehler wirklich bei "Apfelbanane" liegt. Es geht mir nur darum, dass man sich speziell bei diesem Motor nicht mehr auf einen Kundendienst zwei Monate zuvor berufen kann was den Ölstand anbelangt.

nette diskussion...

zumindest weiss ich welchen motor ich

nie mein eigenen nennen werde.

Themenstarteram 1. März 2004 um 12:51

Grad teilt mir die Werkstatt mit, eine Überprüfung der Einspritzanlage sei nicht mehr möglich. Die Düsen hätten aber in Ordnung ausgesehen.

Kann das sein ???

hmmm

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