Diesel und kurzstrecken fahren
abend
ich habe seit 1,5 Monaten eine Arbeit fast vor meiner Haustür (2km)
jetzt wollte ich wissen ob es dem Motor auf dauer schadet wenn er nur auf kurzstrecken bewegt wird?
in den 1,5 Monaten hatte meine Maschine nur ein mal Betriebstemparatur
ich glaube nicht das es sich lohnt einen Benziner zu kaufen, wegen wertverlust und so
was meint ihr?
Beste Antwort im Thema
@Kaiser Wilhelm:
Ich hab Deinen Account jetzt auch für längere Beiträge freigeschaltet so dass Du mehr als zwei Zeilen pro Posting schreiben darfst 😁 😉
Gruss
Jürgen
84 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Opelowski
das mit 100 000km + ohne ÖlwechselZitat:
Original geschrieben von heikosh
was...?
gruß, heiko
ja, was...ich bin zugegeben, etwas nachlässig (auto ist für mich nur ein mittel zum zweck...oder so), aber ich mache, oder lasse erst etwas machen, wenn nichts mehr geht und habe bis jetzt kein problem damit. mein kollege hatte einen ford mondeo, der fuhr 300tkm damit und hat ihn dann abgestoßen, weil irgendwelche fahrwerksteile nicht mehr durch den tüv kämen...😛.
ja ja, es gibt hier auch einige "öl-doktoren"...beweisen können die aber nichts 😁
Na mindestens alle 30000 hätt ich gewechselt. Das dauert ja grade mal 10 Minuten. Und selbst wenn mans machen lässt, kostet es nicht die welt, bei der freien.
Zitat:
Original geschrieben von steel234
Na mindestens alle 30000 hätt ich gewechselt. Das dauert ja grade mal 10 Minuten. Und selbst wenn mans machen lässt, kostet es nicht die welt, bei der freien.
ja, steel, aber bei mir sind schnell etwas mehr km runter...😉
gruß, heiko
Zitat:
Original geschrieben von Opelowski
das mit 100 000km + ohne ÖlwechselZitat:
Original geschrieben von heikosh
was...?
gruß, heiko
wenn mir mein Auto wurscht wär, würde ichs ausprobieren. Aber ich brauch die Karre leider noch 😉
Ein Ex-Kollege hatte einen A-Vectra, 2.0er mit 115 PS. Der ist über 100 tkm mit dem Auto gefahren ohne Öl zu wechseln oder irgendwas anderes zu machen - einmal Bremsen glaubich.
Die Kiste war rostig ohne Ende aber lief lief lief... tanken und Aschenbecher leermachen war alles, was der dem Auto "gönnte". Dann hat er ihn gegen einen Daimler Double Six eingetauscht... 😉
Gruß cocker
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cocker, du bist ja auch fast in der selben situaton: was soll ich machen...einfach weiter fahren (ohne über 4500 u/min zu drehen) und und was kann passieren...muss ihn (opel) noch ein jahr fahren...
gruß, heiko
... da hast dus aber gut - ich muss den Wagen noch mind. 2 Jahre fahren - hab aber dafür die MKL soweit im Griff ... noch 😉
... das hatte ich mit der Airbag-Leuchte gemacht - bin so ein dreiviertel Jahr rumgefahren... dann musste ich zum TÜV ... 😉
Bis jetzt ist sie aus...
Gruß cocker
Zitat:
Original geschrieben von cocker
... das hatte ich mit der Airbag-Leuchte gemacht - bin so ein dreiviertel Jahr rumgefahren... dann musste ich zum TÜV ... 😉
Bis jetzt ist sie aus...Gruß cocker
😁😁😁
Ich glaube es ist in modernen Autos mit Turbolader, immer mehr Leistung pro Hubraum etc. tendenziell weniger möglich ein Öl eine halbe Ewigkeit folgenlos zufahren, dazu sind die Toleranzen zu klein und Belastungen einfach zu groß, auch wenn die Öle immer besser werden.
Sicher wird da schon Panik gemacht und zuviel am Öl das überteuert angeboten wird verdient (angeblich soll ein 5w40 guter Qualität 1€/Liter in der Herstellung kosten, verkauft wird es fast für 10), daher bin ich nicht panisch wenn man paar km mehr fährt als vorgeschrieben, da sind sicher Toleranzen eingerechnet. Wenn nicht, wäre es unerklärlich wieso die die so selten wechseln auch weit damit kommen.
Aber man kann es auch in die andere Richtung übertreiben, 100 000 sind wirklich etwas viel, auf 50 000 könnte man es ja wenigstens reduzieren.
Ich würde dann eher Innenraumluftfilter nie wechseln um zu sparen, auf Regen warten statt Waschanlage und solche Sachen.
Zitat:
Original geschrieben von Opelowski
Ich glaube es ist in modernen Autos mit Turbolader, immer mehr Leistung pro Hubraum etc. tendenziell weniger möglich ein Öl eine halbe Ewigkeit folgenlos zufahren, dazu sind die Toleranzen zu klein und Belastungen einfach zu groß, auch wenn die Öle immer besser werden.
Sicher wird da schon Panik gemacht und zuviel am Öl das überteuert angeboten wird verdient (angeblich soll ein 5w40 guter Qualität 1€/Liter in der Herstellung kosten, verkauft wird es fast für 10), daher bin ich nicht panisch wenn man paar km mehr fährt als vorgeschrieben, da sind sicher Toleranzen eingerechnet. Wenn nicht, wäre es unerklärlich wieso die die so selten wechseln auch weit damit kommen.
Aber man kann es auch in die andere Richtung übertreiben, 100 000 sind wirklich etwas viel, auf 50 000 könnte man es ja wenigstens reduzieren.Ich würde dann eher Innenraumluftfilter nie wechseln um zu sparen, auf Regen warten statt Waschanlage und solche Sachen.
naja, aber gegen reale erfahrungen kannst du nichts machen
und es auch nicht als seltenen einzelfall abstempeln...😁.
gruß, heiko
ich weiß ja nicht in welchem zeitraum ihr die 100tkm fahrt, aber ich mach 2x im jahr alle filter.
das geld sollte man schon parat haben, um nach dem auto zu schauen. die zeit lass ich mal dahingestellt, wer keine zeit hat für nen ölwechsel zu machen oder machen zu lassen, der hat mein beileid verdient.
ich will hier keinem zu nahe treten, früher die motoren konnte man sicherlich fahren wie man wollte, aber heutzutage finde ich das weniger.
selbst wenn, hab ich nicht soviel geld über, es einfach zu "testen".
wenn die maschine hin ist, ist das auto nix mehr wert.
ihr verkauft das auto wahrscheinlich dann weiter mit halben motorschaden und dann kommen wieder die neuen besitzer und melden sich hier bei MT an und motzen, wie sche... opel ist 😛
wie gesagt, ich will keinem zu nahe treten, aber bei heikosh wurde doch z.b. ne gasanlage eingebaut. die kostet schonmal einiges mehr als ein paar filter und muß sich natürlich auch irgendwann rechnen. da würde ich auf den motor und das auto schon acht geben, denn je länger man es fahren kann, desto mehr spart man damit.
ach ja und die einbaudauer einer gasanlage dürfte einen ölwechsel auch übersteigen.
nennen wir es doch beim namen, es ist einfach nur die faulheit. geld und keine zeit seh ich da eher als ausrede.
filter bzw. inspektionskit´s gibt es schon recht günstig bei ebay. ich glaub, ich zahl um die 50,- für alles. ( denke ohne öl, dafür gibts oilportal.de oder auch inspektionskit´s mit original opel öl, die etwas mehr kosten ).
sagt ja keiner, daß der ölwechsel beim foh sein muß 😉
frostixxl hats doch auf den Punkt gebracht, und ich halte das ebenso für am falschen Ende gespart.
Sicher kann man 50-150€ im Jahr sparen (und seinem Protest gegen übertriebene Mineralölproduktpreise Ausdruck verleihen) wenn man das Motoröl nicht wechselt. Und wer nur tankt und den Aschenbecher leert fährt sowieso sehr preiswert und anspruchslos Auto 😉
Kann man ja alles tun, aber wer kann schon in einen Motor reingucken? Ich jedenfalls nicht, und da mein Auto für mich
a) unbedingt notwendiges Transportmittel
b) eine erhebliche finanzielle Investition
ist, werde ich es auch nicht riskieren mein Auto durch mangelnde Wartung eine verfrühten und garantiert unpassenden "Tod" sterben zu lassen.
Dann sind die paar eingesparten Euros vom nicht gemachten Ölwechsel oder dergleichen schnell um ein mehrfaches aufgefressen wenn eine neue Karre her muss.
Ohne die Berufsgruppe mobben zu wollen - eben eine Milchmädchenrechnung 🙄
Ich verzichte lieber auf Glühbirnen für 30€ das Stück, strecke das rechte Bein beim Fahren nicht so weit aus, wasche mein Auto nur nach Bedarf und lasse es auch mal stehen wenn ich die Fahrt auch anders erledigen kann. OK ich schweife ab 😉
Machbar ist sicher vieles, und Motoren sind häufig zäher als ich gedacht hab. Die lustigen Ludolf-Brüder haben irgendwann mal ein Wettrennen mit Autos ohne Öl und ohne Kühlwasser gefahren und haben mit nem gammeligen Fiat Uno erstaunlich viele Runden übern Flugplatz geschrubbt - und haben dann aufgehört weil die Karre immer noch lief 😁
Aber mit meinem Alltagsauto werde ich keine solchen Experimente machen.
In diesem Sinne - immer gut Öldruck!
...ohne jetzt jemanden auf den schlips zu treten oder eine "öldiskusion" anfangen zu wollen...es gab vor einigen jahren mal einen wissenschaftlich fundierten beitrag im öffentlich rechtlichen fernsehen, wo nachgewiesen wurde, dass die ölwechselintervalle völlig überzogen sind! sinngemäß kam zum ausdruck, dass es volkommen reicht, das öl nach "bedarf" zu wechseln. irgendetwas von "öllobby" wurde erzählt 😉. dieser beitrag wurde auch nie wiederholt (warum wohl 😁)!
gruß, heiko
HI,
also ich mache regelmäßig Ölwechsel (alle 15 tkm), weil mich ein Ölwechsel effektiv weniger als 20 € kostet.
Allerdings wechsle ich die Filter (Lufi, Innenraum...) nur nach Bedarf und den Ölfilter bei jedem 2. Wechsel. Das seh ich irgendwo nicht ein, alle Filter jedes Jahr auszuwechseln nur weil Opel das bei der Inspektion auch machen würde oder warum auch immer... nee. Die wereden getauscht wenn sie dreckig sind. Zumindest kontrolliere ich das regelmäßig.
Sicher kann man eine hochmoderne niegelnagelneue Maschine nicht 100 tkm mit demselben Öl fahren. Wäre allein schon wegen der Sachmängelhaftung gefährlich.
Aber ich bitte euch - ein X18XE oder X20XEV z.B. könnte sicher auf den einen oder anderen Ölwechsel verzichten ohne dass die Maschine davon verreckt oder Schaden nimmt. Die Öle werden auch immer besser...
Hat nix mit Faulheit zu tun (zumindest bei mir nicht) sondern mit reiner Wirtschaftlichkeit.
Gruß cocker