Die Gölfe und die Unterhaltskosten !

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Moin Moin

ich hab mir gestern eine Tabelle gebastelt um mal die verschiedenen Golf Variationen in der Anschaffung und Unterhaltung vergleichen zu können. Dabei habe ich auch die Kosten für die Versicherung kalkuliert. Tja, ich konnte es fast nicht glauben, hatte ich doch erwartet das der GTI hier der teuerste Golf ist. Weit gefehlt, den Vogel schießt der GT TDI ab. Er ist mit Abstand der teuerste Golf in der Versicherung, noch vor dem GTI.

Basis der Berechnung:
Beamtentarif mit höchster SF Klasse (> 25 Jahre Unfallfrei)
Haftpflich unbegrenze Deckung ohne Schutzbrief
Teil/Vollkasko mit 150/300 SB
Zulasssung in MR
Jährliche Zahlungsweise

Sportline 1.9 TDI 223,69 € 2.0 TDI 230,47 €

Sportline 1.4 TSI 212,36 €

GT TDI 300,02 € GT TSI 236,39 €

GTI 278,47 €

Anmerkung zu meiner Kalkulationstabelle, diese umfasst die monatlichen Leasingkosten für einen 4 Jahresvertrag ohne Anzahlung 15000 km/Jahr, Versicherung, Steuer und Kraftstoffkosten. Kosten für Reparatur und Inspektuion hab ich mal weggelassen weil sie über alle Fahrzeuge weitgehend identisch sind.

Kosten pro Monat, der angenommene Verbrauch als Kalkulationsgrundlage ist hinter der Motorvariante angegeben. Der ausstattungsbereinigte Anschaffungspreis meiner Konfiguration abzüglich eines Rabattes steht dahinter :

1.9 TDI Sportline 6.0 ltr: 446,82 € 22784 €

2.0 TDI Sportline 6.5 ltr: 482,80 € 24720 €

1.4 TSI Sportline 7.5 ltr: 470,49 € 22344 €

GT TDI 7.0 ltr: 501,71 € 22960 €

GT TSI 8.0 ltr: 489,89 € 25138 €

Ich bitte um rege Wortbeiträge 😁 😁

Tschasu
Vadder

26 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von thbe


Die Versicherungen kennen die Statistiken besser als jede andere Organisation.

das halte ich für ein gerücht. mein versicherungfritze erzählte mir das diese komische treuhänder die diese statistiken erstellen teilweise selber gar nicht wissen was sie da machen!!!!

trotzdem, mehr ps bedeutet nicht gleich mehr unfälle...

Zitat:

Original geschrieben von thbe


Beim meinem Wagen (A6 2.7 TDI) gehe ich davon aus, dass der Wertverlust erheblich geringer ist als beim vergleichbaren Benziner (A6 2.4). Wer das außen vor läßt, der verschenkt ein paar Tausend Euro.

DU vergisst dabei, das der Diesel auch in der Anschaffung teurer ist, im Endeffekt alles Klischees und nichts hieb und stichfestes.

Wertverlust wird oft mit dem real erzielten Preis verwechselt, der Wertverlust ist beim Benziner genausoi gut bzw.schlecht natürlich Marke und Modell abhängig.

Auch was Vadder geschrieben hat hat keine allgemeine Gültigkeit, den Rabatte und andere Vergünstigungen sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich das können im Jahr bis 300 Euro und mehr sein.

Meine Meinung zu diesen Theme:Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast. 😁

Gruß Mike

@ thbe

dann ist der Vergleich auf Leasingbasis ja nicht so verkehrt. Der Leasinggeber rechnet den Wiederverkaufswert in seine Kalkulation ein. Welche Rolle ein "gutes Modell" auf dem Markt spielt kan man sich bei www.e-sixt.de sehr gut vorrechnen lassen. Nimm mal einen Ford Focus oder Renault Megane im Vergleich zum Golf, Du traust den Augen nicht.

Tschau
Vadder

Zitat:

Original geschrieben von mrs081174


Auch was Vadder geschrieben hat hat keine allgemeine Gültigkeit, den Rabatte und andere Vergünstigungen sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich das können im Jahr bis 300 Euro und mehr sein.

Meine Meinung zu diesen Theme:Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast. 😁

Gruß Mike

Tach "Oberkritiker" 😁

Ich habe bewusst meine Kriterien offengelegt und keine exotischen Versicherungsrabatte wie sie zuweilen anzutreffen sind eingerechnet. Einfach und schlicht 😁

Tschau
Vadder

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Hi Oberlehrer Vadder, 😁

habe den Sinn deines Beitrages verstanden! Aber wie gesagt eigentlich unnötig da zu viele Versicherungen und zu viele Angebote und teilweise sogar Bundesland abhängig usw.......

Gruß Mike

Zitat:

Original geschrieben von thbe


Natürlich kennt der ADAC nicht den zukünftigen Wertverlust von Autos. Schon deshalb, weil ihn - wie Du richtig schreibst - keiner kennen kann. In den vier Jahren kann ja alles mögliche passieren.

Doch - und da sehe ich bei Dir einen Widerspruch - kennt auch keiner die Höhe der Spritkosten, Versicherungsraten und KFZ-Steuern für die nächsten vier Jahren. Mit welchen Spritpreis wurde wohl vor drei Jahren kalkuliert? Konsequent wäre, dann gar nichts zu vergleichen.

Nein, ich halte es durchaus für umsetzbar, auch den Wertverlust zu kalkulieren. Ob die Kalkulation im Einzelfall stimmt, lasse ich mal außen vor. Die Kostenkalkulation wird dadurch immer noch genauer sein, als wenn man von einem identischen Wertverlust ausgeht. Das wäre nämlich auch eine Annahme, und zwar eine, die praktisch nie stimmt.

Tatsache ist, dass der Wertverlust bei leistungsstarken Benzinern in der Regel höher ausfällt als bei Dieseln. Mag sein, dass der TSI dabei schlechter weg kommt als es angemessen wäre. Doch wissen können wir das beide nicht. Was ist, wenn die TSI nach 100 tkm Laufleistung reihenweise schlapp machen? Dann wäre die Schätzung vom ADAC noch konservativ.

Beim meinem Wagen (A6 2.7 TDI) gehe ich davon aus, dass der Wertverlust erheblich geringer ist als beim vergleichbaren Benziner (A6 2.4). Wer das außen vor läßt, der verschenkt ein paar Tausend Euro.

Im Kontext zum GT TSI/TDI-Vergleich soll es nur ein Hinweis sein. Ich denke auch, dass doppelt aufgeladene Benziner den Dieseln weit besser Paroli bieten können, als die einfach oder nicht aufgeladenen Spritkollegen.

Du weisst aber schon,das der hochgezüchtete TDI Motor im GT ein halbes JAhr den GT verzögert hat?

Nicht der TSI,der lief einwandfrei.

Also warum soll der TSI in 100t KM möglicherweise Probs bereiten,der TDI nicht?

Arbeitskollege hatte einen A6 1.9 TDI und der Preis,den er noch bekommen hat,war bestimmt deutrlich niedirger als beim ADAC berechnet^^.

Für meinen Diesel Benz habe ich etwa genau Schwackepreis nach 4 Jahren bekommen.Schwackepreis ohne Extras.
Leider hat mein Auto Extras im Wert von 25t Euro gehabt.

Wiederverkaufspreis ist absolut unkalkulierbar.

Spritkosten bleiben von der Differenz her wohl gleich.

Ab der Diesel jetzt 115Cent kostet, Super Plus 135 Cent (im Winter statt 30 wohl eher 22-23 Cent Differenz) oder 215 Cent Diesel und 235 Super Plus,an den KM pro Jahr ändert sich nichts, bis sich der Diesel zum Benziner lohnt.

Und ich warte nur drauf,das die regierung die 21 Cent Steuerbegünstigung für den Diesel kippt oder verringert.

Der wurde nämlich eingeführt,als nur Bauern,Taxis und LKWs Dieselfahrzeuge fuhren und wahrscheinlich keine 5% der Autos Diesels hatten (kein Wunder,bei Saugerdiesel).

Mittlerweile werden mehr Diesel als Benziner zugelassen (kann sich mit dem TSI Konzept wieder ändern) und somit gehen dem Staat paar milliarden Euro im Jahr verloren.

Da mehr Benziner = mehr Kraftfahrzeugsteuereinahmen bedeutet.

Zitat:

Original geschrieben von herr b


das halte ich für ein gerücht. mein versicherungfritze erzählte mir das diese komische treuhänder die diese statistiken erstellen teilweise selber gar nicht wissen was sie da machen!!!!

trotzdem, mehr ps bedeutet nicht gleich mehr unfälle...

Also, die komischen Treuhänder wissen das wohl ganz sicher, vielleicht reicht es nur nicht aus, um es "Versicherungsfritzen" zu erklären. 😉

Die Treuhänder erstellen die Statistiken aufgrund der Meldungen der Versicherungen. Da kann man gar nicht viel falsch machen.

Es gibt drei Hauptfaktoren für typenbezogene Unfallwahrscheinlichkeit: Mensch, Maschine und Gelegenheit. Der bestimmt es z. B. durch die Risikobereitschaft und Können, die Maschine durch aktive Sicherheit und die Gelegenheit durch gefahrene Kilometer. Diesel-Fahrer bauen statistisch auf den km gerechnet erfahrungsbedingt zwar weniger Unfälle, fahren jedoch erheblich mehr km, so dass unter dem Strich Diesel höher eingestuft sind als vergleichbare Benziner.

Unter den R32- und GTI-Fahrern gibt es zwar viele, die besser Auto fahren können, als es bei den meisten 1.4 16V-Fahrern der Fall ist, sie sind jedoch meist auch risikobereiter und weisen auch eine erheblich höhere Quote an kirnlosen Jungspacken auf, die weder fahren können noch regelentsprechend fahren wollen.

Also, ich kann da keine Ungerechtigkeit erkennen. Klar, man kann die Risikofaktoren noch spezifischer, nämlich zusätzlich auf den Fahrer ausrichten, was ja in Ansätzen auch gemacht wird. Doch das führt dann dazu, dass z. B. männliche Mitbürger mit südländischen Migrationshintergrund gar keine Autoversicherung mehr kriegen. Das wäre dann zwar gerecht, aber nicht nett.

Zitat:

Original geschrieben von vadder.meier


@ thbe

dann ist der Vergleich auf Leasingbasis ja nicht so verkehrt. Der Leasinggeber rechnet den Wiederverkaufswert in seine Kalkulation ein. Welche Rolle ein "gutes Modell" auf dem Markt spielt kan man sich bei www.e-sixt.de sehr gut vorrechnen lassen. Nimm mal einen Ford Focus oder Renault Megane im Vergleich zum Golf, Du traust den Augen nicht.

Tschau
Vadder

Im Prinzip ist Deine Vorgehensweise richtig, speziell bei Sixt jedoch nicht. Sixt kalkuliert Restwerte besonders hoch (und gibt sie übrigens ohne Mehrwertsteuer an), um die Monatsraten entsprechend gering halten zu können. Der Kunde ist ja beim Restwertleasing für den Restwert verantwortlich. Und selbst beim km-Leasing holen es sich die Leasinggeber manchmal gerne wieder vom Kunden zurück, wenn der Wagen irgendwelche Mängel aufweist.

Sixt geht ja soweit, ein FAirbag anzubieten, was bedeutet, dass sie für EUR 15,95 im Monat zusätzlich fair bei der Rückgabe vorgehen, was wiederum bedeutet, dass sie ansonsten unfair sind... 😉

Die Restwerte bei der Kalkulation des von mir bestellten Golf 1.4 nach vier Jahren und 60 tkm waren (alles inkl. MwSt.):
VÁG A: EUR 8.335,-
VAG B: EUR 10.463,-
SIXT: EUR 10.011,-
ALD: EUR 9.344,-

Zitat:

Original geschrieben von thbe


Doch das führt dann dazu, dass z. B. männliche Mitbürger mit südländischen Migrationshintergrund gar keine Autoversicherung mehr kriegen. Das wäre dann zwar gerecht, aber nicht nett.

wir wollen nicht nett sein sonern nur gerecht!!!!

Re: Die Gölfe und die Unterhaltskosten !

Zitat:

Original geschrieben von vadder.meier


1.9 TDI Sportline 6.0 ltr: 446,82 € 22784 €

2.0 TDI Sportline 6.5 ltr: 482,80 € 24720 €

1.4 TSI Sportline 7.5 ltr: 470,49 € 22344 €

GT TDI 7.0 ltr: 501,71 € 22960 €

GT TSI 8.0 ltr: 489,89 € 25138 €

Das deckt sich qualitativ mit meinen Überschlagsrechnungen (hab aber damals nur den 140 PS TDI mit dem GT TSI verglichen und kam nicht auf einen Vorteil für den 2.0 TDI). Ich habe aber immer die DPF-Version kalkuiert, die ist schon teurer als der GT TSI. Und mit 17 Zoll siehts nochmal schlechter aus.

Restwerte für nicht DPF-Autos werden in ein paar Jahren mit Sicherheit schlecht sein.

Sonst stimme ich den Vorrednern zu, dass der Wertverlust schwer abzuschätzen ist. Hängt auch sehr von der Dieselbesteuerungspolitik der Zukunft ab (s. Trollfan)und den Rohölpreisen. Und natürlich von ev. Problemen mit dem TSI und dem 170 PS-TDI und den VW-Partikelfiltern ab. Glaube aber nicht, dass es da wirklich Überraschungen gibt- bislang haben sich die Probleme z.B. beim 4er nicht auf die hohen Golfpreise ausgewirkt und keiner der Motorentypen wird massenhaft sterben.

Mich würde noch etwas anderes interessieren: weiß jemand, wie die Produktionskosten von Diesel bzw. Benzin vom Rohölpreis abhängen?
Unterschiede könnten dann ja auch die Spritpreise beeinflussen.

Zitat:

Original geschrieben von thbe


Im Prinzip ist Deine Vorgehensweise richtig, speziell bei Sixt jedoch nicht.

Das war nicht mein Ansatz, mir ging es darum aufzuzeigen das bei Leasingverträgen sehr wohl der von einigen hier in Frage gestellte Restwert in der Kalkulation eine wichtige Rolle spielt. Er ist in jedem Fall realitätsnäher als ein zu prognostizierender Wertverlust beim Privatverkauf. Sixt habe ich ja nur gewählt weil man das als markenübergreifende Orientierungshilfe nutzen kann. Die Abrechnungsmethode ist da erst mal nebensächlich.

Tschau
Vadder

Zitat:

Original geschrieben von vadder.meier


Das war nicht mein Ansatz, mir ging es darum aufzuzeigen das bei Leasingverträgen sehr wohl der von einigen hier in Frage gestellte Restwert in der Kalkulation eine wichtige Rolle spielt. Er ist in jedem Fall realitätsnäher als ein zu prognostizierender Wertverlust beim Privatverkauf. Sixt habe ich ja nur gewählt weil man das als markenübergreifende Orientierungshilfe nutzen kann. Die Abrechnungsmethode ist da erst mal nebensächlich.

Stimmt.

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