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Der doofe sechste Gang.

Themenstarteram 25. Februar 2007 um 17:12

Hallo Leute

Ich möcbhte wieder ein Thema ansprechen welches in diesen Astra H Forum schon mehrfach diskutiert wurde, mir aber keine Ruhe lässt. Nämlich der Verbrauchsunterschied zwischen dem fünften und sechsten Gang beim Astra H Caravan 1.7CDTI. Es geht mir um folgendes: Ich bin dieselbe Strecke jeweils wie folgt gefahren:

130 km/h im fünften bei ca. 2900 U/min

130 km/h im sechsten bei ca. 2300 U/min

---Geschwindigkeit stets mit Tempomat gefahren---

Da ich einen Bordcomputer habe konnte ich den jeweilligen Verbrauch sehen. Entgegen meiner Erwartung habe ich im fünften Gang stetst um 2 L weniger verbraucht als im Sechsten. Ich dachte immer, dass ein Motor bei niedriger Drehzahl weniger verbrauchen würde. Gibt es für diesen Umstand vielleicht eine technische Erklärung (speziel für den 1.7 CDTI mit 6 Gang) die man mir verständlich machen könnte?

Ich habe natürlich festgestellt, dass der Sechste z.B. bei 160 km/h weniger verbraucht als der Fünfte. Was bei dieser Geschwindigkeit logisch ist mir aber nichts bringt da ich so schnell nicht fahre weil ich doch Sparen möchte ;-)

Seid gnädig, dass ich wieder dieses Thema anschneide, aber es nervt mich eben......

Gruß

Meta

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19 Antworten
am 25. Februar 2007 um 18:00

Setz dich auf ein Fahrrad mit Mehrgangschaltung. Eine Geschwindigkeitsanzeige sollte das Ding auch haben.

Nun fahre etwa zehn km/h im kleinen Gang, dann bei gleicher Geschwindigkeit ein einem mittleren Gang und im höchsten Gang.

Der mittlere Gang wird am wenigsten ermüdend sein.

Fährst du jetzt aber schneller, wir der höchste Gang der sein, wo du am längsten durchhältst.

Das dürfte deine Frage beantworten.

am 25. Februar 2007 um 18:37

Re: Der doofe sechste Gang.

 

Zitat:

Original geschrieben von Metallisto

130 km/h im fünften bei ca. 2900 U/min

130 km/h im sechsten bei ca. 2300 U/min

 

stetst um 2 L weniger verbraucht als im Sechsten. I

Der Wagen verbraucht bei gleicher Geschwindigkeit in dem Gang weniger, wo ein höheres Drehmoment anliegt;) Lernt man so in der Fahrschule.

Luftwiderstand und Rollverluste können vernachlässig werden!

Reicht das als Antwort?

 

Grüße

globalwalker

Themenstarteram 25. Februar 2007 um 18:59

@ globalwalker

Da muss ich mich wohl von dem Gedanken trennen, niedrige Drezahl = weniger Verbrauch. Also werde ich weiterhin fleissig im Fünften weitertuckern. Wenigstens mach der Sechste am Knauf etwas her.

am 25. Februar 2007 um 19:05

Zitat:

Original geschrieben von Metallisto

Wenigstens mach der Sechste am Knauf etwas her.

........ und senkt den Verbrauch, wenn Du mal schneller fährst:D

Wieso ist dann zeitiges Hochschalten allgemein empfohlen ? Wieso wird empfohlen, für Spritsparende Fahrweise ab 50 schon in den fünften zu schalten ? Ich bin übrigens schon Autobahnstrecken von 400km im sechsten Gang bei zwischen 120 und 130 km/h mit Tempomat gefahren und hatte im großen und ganzen einen Durchschnitt von 5,7 l/100km. Was heißt im fünften Gang 2 Liter weniger ? Hätte ich etwa denn nur um die 4 Liter gebraucht ?

Das mit dem Fahrrad kann ich gut nachvollziehen... aber für mich ist es eher der Grund, wieso ein Motor in hohen Gängen bei niedriger Geschwindigkeit untertourig wird. Bei 120 oder 130 hätte ich das nicht für sonderlich relevant gehalten.

am 26. Februar 2007 um 8:46

Diese Diskussion macht mich neugierig.

Ich bin auch so ein absoluter Sparfahrer. Ich versuche nie über 2000 Touren zu kommen, und werde mit einem langjährigen Durchschnittsverbrauch von unter 3,8 L/100 KM bei ca. 110 KM/h belohnt (Astra ECO4). Kann man das noch weiter reduzieren? Ich schalte immer schon recht früh in den nächsten Gang. Allerdings ist die Kiste dann immer sehr bockig und dröhnt ohne Ende.

Es wäre super wenn mir jemand kurz erklären könnte was aus Verbraussicht das beste Drehmoment ist.

Sollte die Frage zu naiv sein, bitte einfach ignorieren.

Danke Montana

Hat nicht jemand ein Bild des Kennfeldes von einem TD-Motor zur Hand? Damit diskutiert es sich leichter.

Wichtig beim Sparen ist einzig der Betriebspunkt des Motors.

Hierzu suchst Du im Kennfeld des Motors die niedrigste Drehzahl, bei der das max. Drehmoment anliegt.

Das dürfte beim Diesel recht früh anliegen (ca. 2000min-1).

Idealerweise fährst Du nun bei dieser Drehzahl konstant.

Ziel ist es hierbei die Last am Motor derart zu erhöhen, dass die Drosselklappen weitmöglich öffnen.

Dann kann man auch Treibstoff sparen.

Ich denke nicht, dass die genannten 3,8l/100km noch weiter zu reduzieren sind....zumindest nicht nennenswert.

Denn es ist immer leichter mit nem 10l/100km Auto 10% einzusparen als mit nem 5l/100km Auto 5%....(eigene Erfahrung mit Corsa...)

Ich hoffe das war halbwegs verständlich.....

In diesem Sinne

Zitat:

Original geschrieben von ET420

Wieso ist dann zeitiges Hochschalten allgemein empfohlen ? Wieso wird empfohlen, für Spritsparende Fahrweise ab 50 schon in den fünften zu schalten? ...

... weil es für den Otto(Diesel)normalfahrer deutlich einfacher ist, sich zu merken, daß er möglichst niedrigtourig fahren soll, als ihm zu erzählen, daß er dabei auch noch ständig auf die dem Motor abverlangte Leistung und ein möglichst optimales Drehmoment zu achten hat, wenn der Fall eintritt, daß die Grundregel "niedrigste Drehzahl" gerade mal nicht gilt.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß damit der "Durchschnittsfahrer" zurechtkäme - oder?

Dafür gibt es ja vom ADAC (u.a.) Spritsparseminare, in denen das genau eruiert wird. Aber für die Therorie der Fahrschulen ist es doch ein klein wenig zu abgefahren - zumal man anfangs bei Autofahren eher auf andere Sachen achten sollte, als das optimale Leistungs/Drehmoment/Treibstoffverbrauchsverhältnis.

Ein Motor verbraucht im optimalen Drehzahlbereich am wenigsten. Fährt man darunter ich er bocking und träge im Anzug und Verbraucht entsprechend mehr. Logischerweise auch wenn man drüber liegt.

D.h. bei dem Beispiel ist 130 km/h für den 6ten Gang zu wenig.

Man kann auch mal de Test machen bei weniger Geschwindigkeit fahre mal 20 km/h im 3ten Gang und achte auf den Verbrauch. Ist das selbe weil man viel zu Untertourig fährt.

Das kann man eigentlich auf jeden Gang erreichen ob es nun der 3-4ten ist oder 5-6ten Gang.

Naja okay... untertourig fahren macht eh keinen Spaß. Ich denke so genau sollte man es mit dem Spritsparenden fahren nicht nehmen. Bei allem Geschalte muß man dabei natürlich auch die beiden Löcher im Kopf benutzen und mal nach vorne aus dem Auto gucken und sich Gedanken machen, ob es denn überhaupt Sinn macht, z.B. in der Stadt bei 50 in den 5. Gang zu schalten. Ich mache das z.B. nur dann, wenn die Straße vor mir frei ist und ich ungebremst dahinrollen kann. Ist ein Auto vor mir, ein Hindernis auf der Fahrbahn oder ist diese eingeengt und es kommt Gegenverkehr, dann muß ich oft den Fuß vom Gas nehmen, das Auto wird 5km/h langsamer, ich muß wieder Gas geben und fahre total laut scheppernd und untertoruig und komme dazu nicht von der Stelle. Auf die genauen Kennzahlen des Motors kann ich dabei nicht achten, die sind darüber hinaus ja auch von Auto zu Auto unterschiedlich, während zügiges Schalten überall anwendbar ist. Ich denke den optimalen Bereich des Autos in den einzelnen Gängen hat man dann doch schnell herausgefunden. Ich fand es bei meinem Spritsparkurs ebenso blöde, daß man generell den 5. Gang für die Stadt empfohlen hat, wie daß man empfohlen hat, Grundsätzlich im Leerlauf auf Hinernisse zuzurollen und die Schubabschaltung zu vergessen, weil das möglichst lange Beibehalten von Schwung oftmals sinnvoller ist. Das habe ich mir in den allermeisten Fällen schon wieder abgewöhnt und handhabe es nur noch bei Ampeln, von denen ich weiß, daß sie bald schalten, so.

am 26. Februar 2007 um 17:30

Schwung ausnutzen und trotzdem die Schubabschaltung nutzen, aber an das hochschalten und rollen lassen denkt eh kaum einer.

Zitat:

Original geschrieben von Looser27

Ziel ist es hierbei die Last am Motor derart zu erhöhen, dass die Drosselklappen weitmöglich öffnen.

Dann kann man auch Treibstoff sparen.

Das funktioniert beim Benziner aber nicht beim Diesel. Weil der Diesel keine Drosselklappe hat!

Also ich habe folgenden Test gemacht.

 

Die exakt gleiche Wegstrecke mit eingeschaltetem Tempomat gefahren und den Verbrauch im 5. und 6. Gang ermittelt.

Mein Resultat war: bei gleichbleibender Geschwindigkeit ist der Verbrauch der selbe....

Falls beschleunigt werden muss, dann gelten all die Angaben der Vorredner (Vorschreiber).

 

Gruesse

Schienchen

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