Das Auto vom Sohn...Lautes Metallisches " Hämmern " ... im Standlauf
Hallo,
wir sind etwas am verzweifeln. Auto vom Sohn ( sehr begrenzte Finanzielle Mittel ).
Auto ist auf freier Bahn nach Ruckeln stehen geblieben. ( BMW 330d Touring )
Fehlerspeicher sagt " Luftmassen sensor und DPF "
Lufmassen Sensor ist getauscht. Abgasanlage wurde auf durchgängigkeit laut Sohn getestet.
Motor springt an....
Jedoch ist ein Geräusch zu hören... das ich früher von einen Motorschaden kannte.
Jedoch ist das " Metalische Hämmern " vorzugsweise " Vorne links ( Beifahrerseite ) über dem AGR zu hören und auch nicht immer gleich laut.
Mal ganz krass dann wieder weniger.
Werden mal einen Ölwechsel mit Castrol Edge Titanium 5W-40M machen.
Hat der Motor Hydro Stössel?
Kann es am einen verschliessenen Öl liegen? ( derzeit Motul xclean seit ca 15,5T KM drinnen )
Was kann es sonst sein.....?
Wir sind über tipps sehr dankbar
lg
Robert
49 Antworten
Habt ihr mal geschaut ob alle Hydrostößel intakt sind.
Ich hatte meinen 30d auch längere Zeit stehen lassen und als ich ihm dann einen Kroaten überlassen wollte, hatte ich plötzlich auch so ein Hämmern.
Hatte noch die Vakuumpumpe in Verdacht,aber wenn man den Öl Deckel öffnete,wurde es lauter.
Was es nun war.weiß ich nicht mehr. Der Motor lief bis zu der langen Standzeit einwandfrei.
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Guten Abend,
lange ist es her...das Auto stand nun sehr lange bei uns, ohne das etwas gemacht wurde.
Nach Druck von mir und auch etwas Finanziellen Spielraum, kam das Auto letzten Freitag zu BMW.
Diese haben heute den Ventildeckel abgemacht...und was gefunden. Ölschlamm und Pampe ohne ende.
Das gleiche zeug wie im Ölfilter war.
Aussage von BMW... ( mit größter wahrscheinlichkeit ) Hydrostösselschaden ( zulauf zum Stössel verstopft mit Pampe).
Würde vieles Erklären... Das Kopfen das von oben kam. Das Negeln der Nockenwelle auf den Hydrostössel.
Frage: Die Nockenwelle ( beide ) Ausbauen... Hydros erneuern, aber wie bringen wir das Schlamm/ Dreckzeug raus?
Danke
lg Robert
Zylinderkopf abbauen und im Ultraschallbad oder ähnliches reinigen. Alles andere hat keinen Sinn meiner Meinung nach. 🙂
So wie ich das verstanden habe, ist der Motor nach dem Umbau 16tkm gelaufen?
Also entweder wurde dabei heftig gepfuscht oder etwas anderes stimmt nicht.
Bei dem Umbau war ja der Zylinderkopf ab und dann würde man den wenn er so Dreckig ist in jedem Fall reinigen.
Repariert ihr den Motor selbst?
Bei BMW selbst wird das viel zu teuer und nachher habt ihr neue Hydros drinnen und das Ding klappert vielleicht immer noch.
@Matze_Lion einfach mal nichts schrieben wenn man keine Ahnung hat.
Am WE kommen die Nockenwellen raus... mal sehen was ich in den Stösselführungen so alles an Pampe finde.
Eine Reinigung folgt.
Zu der Frage des " Umbau`s"... in vielen Gesprächen mit der " Umbaufirma" hat sich so vieles Klargestellt.
Kurzgefasst: Der Verkäufer hat meinen Sohn mehr als über den Tisch gezogen... 80% der Aussage sind frei erfunden/ erlogen... an dem Motor wurde ausser ein anderer Ladeluftkühler und einer Softwareanpassung nix gemacht.
Der Motor " Sträflich" vernachlässigt.
Zum Öl selbst will ich jetzt nix sagen.. aber sowas schreit nach " Arschleckgefühl" des Vorbesitzers.
Ein " harmloser Wildschaden" war ein massiver Auffahrunfall der auf der Rahmenrichtbank war- etc. etc...
Ich will jetzt gar nicht so tief reingehen... wenn ich könnte, würde ich den Typen von Karlsruhe bis nach München mit der Peitsche verdreschen.
Sorry... aber es kocht in mir
lg
Zitat:
@Blorf schrieb am 9. April 2024 um 13:13:22 Uhr:
@Matze_Lion einfach mal nichts schrieben wenn man keine Ahnung hat.
Also ich seh das anders.Was wäre denn deine hochqualifizierte Vermutung zu diesen ausgeprägten Ölkohleablagerungen?
Eine Vermutung bringt überhaupt nichts und bringt keinem weiter wenn sie unbegründet in den Raum geworfen werden.
Hätte man das Problem abwenden können indem er alle 10t km den Wechsel gemacht hat? Ich denke nicht.
Außerhalb dieser „Forum-Bubble“ machen die wenigsten unter 25-30 t km ein Ölwechsel und das Ergebnis sieht dann nicht so aus wie oben gezeigt.
Ich selber habe keine Vermutung deswegen schreibe ich einfach nichts und lese interessiert mit anstatt irgendwas zu schreiben.
Naja, lange, bzw. zu lange Intervalle führen schon durchaus tendenziell zu einer höheren Polymerisation (Eindickung), welche wiederum die Schlammbildung begünstigt.
Eine Eindickung findet idR oxidativ statt, wobei hohe Temperaturen (Lasten) und auch eingetragene, saure Emissionsrückstände die Polymerisation katalytisch begünstigen.
Die Ölhersteller additivieren daher insbesondere Antioxidantien.
Dabei hat man zudem festgestellt, dass die Grundölqualität und auch der Bioanteil sowie der Kraftstoffeintrag, insbesondere bei Dieselfahrzeugen eine Öleindickung begünstigt (bspw TFZ Bayern, 2005).
Da der Kraftstoffeintrag beim Diesel ohnehin größer ist, da Dieselkraftstoffe selbst wiederum nur wesentlich weniger zur Verdampfung neigen, führen lange Intervalle schon aus den vorgenannten Gründen tendenziell zum bezeichneten Risiko.
Ich lasse bei unseren Fahrzeugen regelmäßig Ölanalysen bei Oelcheck durchführen und kann bestätigen, dass insbesondere beim N57 schon nach wenigen tausend Kilometern der Kraftstoffeintrag in den Prozentbereich steigt.
Dazu kommt, dass die Additive sich durch Temperatur, Oxidantien und Scherkräfte auch mit der Einsatzzeit abbauen und damit die Polymerisation mit der Laufleistung zusehends weniger verhindern können.
Ein Maß für den Verschleiß des Motoröls ist bspw die Total Base Number (TBN) als sog. alkalische Reserve, die die sauren Emissionsbestandteile binden. Auch diese hängt mit von der Ölqualität ab.
Und da eine solche Eindickung eben nicht nur von einer Einflussgröße abhängt, sondern von mehreren, trifft es den einen unmittelbar und heftig und den anderen eben nur über den Verschleiß.
Wir haben hier fähige User, die die Motoren sehr gut kennen und keiner kommt auf die Idee die Longlife-Intervalle als harmlos zu bezeichnen. Tomelino weist bspw vielmehr selbst beim N55 darauf hin, dass viele Probleme, wie Lackbildung und erhöhter Verschleiß regelmäßig auf lange Intervalle zurückzuführen sind und hat hierzu (hier oder im F10-Forum) schöne Vergleichsbilder vergleichbarer Motoren mit unterschiedlichen Wechselintervallen gebracht.
Ich vermute eher das Gegenteil, dass viele User, insbesondere bei Gebrauchtfahrzeugen mit größeren Motoren nicht auf die LL-Intervalle bauen, sondern spätestens nach 10-15tkm wechseln.
VG
Chris
Zitat:
@Blorf schrieb am 10. April 2024 um 06:54:11 Uhr:
Eine Vermutung bringt überhaupt nichts und bringt keinem weiter wenn sie unbegründet in den Raum geworfen werden.
Hätte man das Problem abwenden können indem er alle 10t km den Wechsel gemacht hat? Ich denke nicht.
Außerhalb dieser „Forum-Bubble“ machen die wenigsten unter 25-30 t km ein Ölwechsel und das Ergebnis sieht dann nicht so aus wie oben gezeigt.
Ich selber habe keine Vermutung deswegen schreibe ich einfach nichts und lese interessiert mit anstatt irgendwas zu schreiben.
Wie soll sich bei stark verkürzten Ölwechselintervallen solche Ölkohle bilden?Kannste das begründen?
Also für mich sieht das so als ob die Ölwechselintervalle massive überzogen wurden.Denn dann entstehen solche Ölkohle Ablagerungen.Man sieht das in der Realität bei schlecht gewarteten Fahrzeugen auch öfter als in irgendeinem Forum.Bei 30.000 km Ölwechselintervallen entstehen solchen Probleme nicht.