BMW M340i Thread

BMW 3er G20

Hallo zusammen!

Hier können wir alle Infos zum M340i sammeln (Bestellbarkeit, Preis in D, Ausstattung, Fahrberichte/Tests, technische Daten, Bilder, und, und, und...)

Beste Grüße

Beste Antwort im Thema

Nachdem ich meinen 340i nun gut drei Wochen habe und knapp 1.900 km
gefahren bin, wollte ich mal ein erstes Fazit abgeben.

Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich einen 330d bestellt hatte, jedoch
Opfer des Hagels wurde und daher neu bestellen durfte. Da der 340i im
Leasing nur wenig teurer war, habe ich mich für dieses Fahrzeug entschieden
und zugunsten des Motors auf Leder und el. Sitze verzichtet.

Davor hatte ich einen 530d xdrive, den der Händler aufgrund von Mängeln
zurückgenommen hat.

Ich hatte beim 530d nie das Gefühl, zu wenig Leistung zu haben, daher wollte ich
wieder einen 30d bestellen. Der 40i war dann aber doch sehr verlockend, obwohl ich
ihn aufgrund meiner recht defensiven Fahrweise nicht benötige.

Alle, die also wissen wollen, wie sportlich sich das Auto fährt, können hier aufhören
zu lesen. Das ist für mich nicht wichtig, ich brauche einen Begleiter für die täglichen
kurzen und längeren Fahrten und danach bewerte ich das Auto auch. Ganz ehrlich
würde ich wahrscheinlich auch mit einem 320d klar kommen.

Der 340i hat alle Assistenten an Bord, fährt auf 18 Zoll und mit adaptivem Fahrwerk.

Am Wochenende ging es von München nach Wien. Zeit also, alles ein wenig zu testen.

Die Assistenten funktionieren nun deutlich besser als beim 5er.
Der 3er hält sauber die Spur, benötigt allerdings beim Einfahren in
Baustellen auf jeden Fall die Hand des Fahrers.
In der Baustelle klappt es aber wieder gut.

Der Abstandstempomat regelt sanft, alles sehr angenehm, zumindest bei größerem
Abstand und auf Comfort.

Ich habe mich für die Übernahme des Tempolimits per Bestätigung entschieden, da er
nicht jedes Schild erkennt und teilweise ein Tempolimit anzeigt, wo es keines gibt.

Gerade in Österreich ist die Fahrt mit Tempomat oder Limiter sehr angenehm.

Das Navi rechnet schnell und zeigt auch die Ausweichrouten bei Stau zuverlässig an.
Insgesamt ist die Bedienung recht einfach und logisch aufgebaut.

Mit dem Klang des HK-Systems bin ich zufrieden, gerade mit DAB.

Im Vergleich zum 30d läuft der 40i natürlich deutlich ruhiger, im Adaptiv-
oder Comfortmodus ist das Fahrzeug insgesamt sehr leise und unaufgeregt,
ein perfekter Gleiter. Die Automatik schaltet hier früh hoch, ist hinten raus
lang übersetzt, so dass die Drehzahl auf der Autobahn niedrig bleibt und
somit auch das Geräuschniveau sich auf einem sehr niedrigen Level befindet.
Bei 180 km/h ist der Motor immer noch unter 3.000 U/min, fast wie ein Diesel.

Auch die Windgeräusche halten sich dank Akustikverglasung zurück, so dass
lange Strecken sehr entspannt zurückgelegt werden können.

Dazu trägt auch das adaptive Fahrwerk mit den 18 Zoll-Rädern bei, für die ich
mich ganz bewusst entschieden habe, ebenso wie ich auf Runflat verzichtet habe.
Aufgrund der Testberichte war meine Sorge, dass das Fahrwerk recht unkomfortabel
sein könnte. Diese Sorge war jedoch unberechtigt. Das Fahrwerk ist für mein
Empfinden wirklich komfortabel und absolut langstreckentauglich.

Auf der Hinfahrt ging es über Salzburg nach Wien. Da von München bis zur Grenze
recht viel Verkehr war und in Österreich sowieso nur 130, auf einigen Abschnitten
140 erlaubt sind, also mit mäßigem Tempo voran. Am Ende stand ein Durchschnitts-
verbrauch von 6,7 Litern im BC. Ich finde, ein absolut toller Wert für diese Maschine.

Die Rückfahrt ging dann durch die Wachau, von Linz Richtung Passau und über die
A94 zurück. Da dort wenig Verkehr war, konnte ich ihn auch mal bis 220 laufen lassen.
Am Ende waren es dann 7,4 Liter.

Der 5er wurde bei höheren Geschwindigkeiten immer etwas unruhig. Das war hier gar
nicht der Fall. Auch bei über 200 liegt der Wagen satt und sicher auf der Straße!

Insgesamt bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit der Wahl und vermisse auch den 5er nicht.

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Zitat:

@JonnyCurtis schrieb am 2. Februar 2022 um 23:50:53 Uhr:


Unsere 3 Töchter bezeichnen den M340i seit der ersten sec nur noch als "Rennauto" :-)))

Du hast ihnen offensichtlich verschwiegen, dass er elektronisch abgeregelt ist ...

Es soll Menschen geben, die Fahrdynamik nicht allein über Höchstgeschwindigkeit definieren ;-)

Für einen echten Sportwagen ist unsere Möhre auch zu schwer. Ich wage eine steile These, in den Alpen bei trockenem Wetter ist mein alter Z4 E85 keinen Deut langsamer als mein M340i. Und das mit mehr als der doppelten Leistung und Allrad.

Zitat:

@t6666 schrieb am 3. Februar 2022 um 10:12:09 Uhr:


Für einen echten Sportwagen ist unsere Möhre auch zu schwer. Ich wage eine steile These, in den Alpen bei trockenem Wetter ist mein alter Z4 E85 keinen Deut langsamer als mein M340i. Und das mit mehr als der doppelten Leistung und Allrad.

Die Vorderachsbereifung ist auch nicht gerade Sportwagenreif. Die schmalen 225er waren schon beim m140i der fahrdynamische Flaschenhals.
Beim neuen m240i wurde endlich mal gegengesteuert.

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Stimmt, fahrdynamisch ein Schwachpunkt, gerade bei derart schweren Fahrzeugen. Bei einer RS3 Generation waren aus diesem Grund vorne doch mal breitere Reifen als hinten drauf, oder?

Beim aktuellen RS3 sind die Vorderreifen breiter als die hinteren. Ob das auch so bei den vorherigen Generationen war weiss ich nicht. Sieht aber besch...eiden aus. 😉

Ich hatte auch einen E85 Z4 3.0si und ich stimme zu dass der auf kurvigen Strassen mehr Spass gemacht hat. Dafür war er auf der Autobahn eine katastrophe. Ich finde der M340i macht sich auf kurvigen Strassen nicht schlecht - trotz des Gewichtes. Wenn ich einen Kurvenräuber will dann hole ich mir einen Z4M E85 zum G21 dazu. 😉

Zitat:

@t6666 schrieb am 03. Feb. 2022 um 10:25:18 Uhr:


Bei einer RS3 Generation waren aus diesem Grund vorne doch mal breitere Reifen als hinten drauf, oder?

yep, das gabs auch schon bei den Vorgängern. Aber der Punkt ist hier, dass breitere Reifen als Hinten verbaut wurden. Dadurch konnte man teilweise der starken Kopflastigkeit entgegen wirken, wodurch das Untersteuern reduziert wurde.

Da haben BMW traditionell mit dem Längseinbau von Motor und Getriebe weniger Probleme. Lustigerweise versucht man durch die breite HA Bereifung genau das Gegenteil, nämlich ein zu starkes Übersteuern, zu verhindern. Man ist nämlich der Meinung, dass Otto Normal Fahrer ein untersteuerndes Auto besser kontrollieren kann als ein übersteuerndes. Im erst genannten Fall muss man nämlich nur vom Gas gehen. Beim Übersteuern dagegen ist etwas mehr Hirnschmalz gefordert.
Fahrdynamisch wäre es sicherlich nicht schlecht am BMW auf jeder Achse möglichst breite Reifen und vor allem gleiche Dimensionen zu fahren.

Zitat:

@Bavariacruiser schrieb am 3. Februar 2022 um 09:12:25 Uhr:


Es soll Menschen geben, die Fahrdynamik nicht allein über Höchstgeschwindigkeit definieren ;-)

Der Begriff war aber nicht 'Fahrdynamik', sondern 'Rennauto', wenn das nichts mit Geschwindigkeit zu tun hat, dann weiß ich auch nicht ...

Zitat:

@BercherKnorz schrieb am 3. Februar 2022 um 10:43:51 Uhr:


Fahrdynamisch wäre es sicherlich nicht schlecht am BMW auf jeder Achse möglichst breite Reifen und vor allem gleiche Dimensionen zu fahren.

Gibt es hier denn Erfahrungen, mit abweichenden Reifendimensionen von den 225 vorne, 255 hinten ab Werk?
Ich habe nämlich nun wohl 20" Felgen für meinen G21 gefunden, auf die laut Gutachten entweder 225 vorne, 255 hinten dürften oder 235 vorne und 265/275 hinten. Die Option wäre also da... 😁

Der Alpina B3S fährt
Vorn 8,5 x 19 255/35 ZR19
Hinten 9,5 x 19 265/35 ZR19
sukzessive 20“ mit 30er Querschnitt

DAS wäre meine Wunschbereifung, zum Spass haben reicht die Seriengrösse mit PS4S aber allemal.

Zitat:

@BercherKnorz schrieb am 3. Februar 2022 um 10:43:51 Uhr:



Zitat:

@t6666 schrieb am 03. Feb. 2022 um 10:25:18 Uhr:


Bei einer RS3 Generation waren aus diesem Grund vorne doch mal breitere Reifen als hinten drauf, oder?

yep, das gabs auch schon bei den Vorgängern. Aber der Punkt ist hier, dass breitere Reifen als Hinten verbaut wurden. Dadurch konnte man teilweise der starken Kopflastigkeit entgegen wirken, wodurch das Untersteuern reduziert wurde.

Da haben BMW traditionell mit dem Längseinbau von Motor und Getriebe weniger Probleme. Lustigerweise versucht man durch die breite HA Bereifung genau das Gegenteil, nämlich ein zu starkes Übersteuern, zu verhindern. Man ist nämlich der Meinung, dass Otto Normal Fahrer ein untersteuerndes Auto besser kontrollieren kann als ein übersteuerndes. Im erst genannten Fall muss man nämlich nur vom Gas gehen. Beim Übersteuern dagegen ist etwas mehr Hirnschmalz gefordert.
Fahrdynamisch wäre es sicherlich nicht schlecht am BMW auf jeder Achse möglichst breite Reifen und vor allem gleiche Dimensionen zu fahren.

Der aktuelle RS3 (8Y) hat eine bei sportauto ermittelte Gewichtsverteilung von 58% zu 42%, A45S ist z. B. auf der Vorderachse bei über 60% (und insgesamt schwerer), ebenso wie Civic-R (63%-37%) und viele andere Kompakte. Trotzdem setzt Audi beim Rs3 vorn 265er (hinten 245er) ein.

Die diversen BMW haben meiste rund 52-48% Gewichtsverteilung (typisch, kann natürlich schwanken). Das bedeutet, dass beim M340i auf jeden Fall mehr Last auf der Vorderachse ist als bei einem RS3 8Y, mindestens 100kg. Dafür sind die 225er tatsächlich etwas wenig, 245er vorn wären sicher die harmonischere Kombination.

Zitat:

@dare100em schrieb am 03. Feb. 2022 um 15:36:43 Uhr:


Der aktuelle RS3 (8Y) hat eine bei sportauto ermittelte Gewichtsverteilung von 58% zu 42%, A45S ist z. B. auf der Vorderachse bei über 60% (und insgesamt schwerer), ebenso wie Civic-R (63%-37%) und viele andere Kompakte. Trotzdem setzt Audi beim Rs3 vorn 265er (hinten 245er) ein.

Die diversen BMW haben meiste rund 52-48% Gewichtsverteilung (typisch, kann natürlich schwanken). Das bedeutet, dass beim M340i auf jeden Fall mehr Last auf der Vorderachse ist als bei einem RS3 8Y, mindestens 100kg. Dafür sind die 225er tatsächlich etwas wenig, 245er vorn wären sicher die harmonischere Kombination.

Ich sprach ja auch bezüglich RS3 und dessen kopflastiges Fahrverhalten vom 8v, sonst hätte ich im Präsens geschrieben. Der Allrad hilft natürlich noch bei Frontquermotoren das Gewicht besser zu verteilen, siehe hierzu den allrad-losen civic. Trotzdem bringt der Allrad mehr Gewicht ins System, was erstmal immer schlecht ist. Es stimmt, der neue RS3 ist weniger kopflastig geworden, jedoch nicht zu vergleichen mit einem BMW Layout. In Verbindung mit der breiteren Spur und dem Torque Vectoring an der HA hat man dem neuem eben das Querfahren beigebracht. (damit auch keiner mehr was von Kopflastigkeit im der Sportauto schreibt).

Bei dem fahrdynamischen Einfluss der Gewichtsverteilung geht es neben der absoluten Gewichtszahl vor allem um das relative Verhältnis zwischen VA und HA und der primär angetriebene Achse. Daher ist dein Vergleich zwischen einem 3er und a3 etwas Äpfel mit Birnen. Ein BMW wird auch mit etwas mehr Gewicht auf der VA tdm aufgrund des RWD Layouts mit dem Heck aus Kurven schieben, entsprechende Fahrwerkseinstellung natürlich vorrausgesetzt.
Außerdem haben wir einmal ein RS Modell und auf der anderen Seite ein zivilieres m performance Modell. Guck mal welche Reifenbreite ein m3 vorne fährt.

Zitat:

@BercherKnorz schrieb am 3. Februar 2022 um 15:46:58 Uhr:



Zitat:

@dare100em schrieb am 03. Feb. 2022 um 15:36:43 Uhr:


Der aktuelle RS3 (8Y) hat eine bei sportauto ermittelte Gewichtsverteilung von 58% zu 42%, A45S ist z. B. auf der Vorderachse bei über 60% (und insgesamt schwerer), ebenso wie Civic-R (63%-37%) und viele andere Kompakte. Trotzdem setzt Audi beim Rs3 vorn 265er (hinten 245er) ein.

Die diversen BMW haben meiste rund 52-48% Gewichtsverteilung (typisch, kann natürlich schwanken). Das bedeutet, dass beim M340i auf jeden Fall mehr Last auf der Vorderachse ist als bei einem RS3 8Y, mindestens 100kg. Dafür sind die 225er tatsächlich etwas wenig, 245er vorn wären sicher die harmonischere Kombination.

Ich sprach ja auch bezüglich RS3 und dessen kopflastiges Fahrverhalten vom 8v, sonst hätte ich im Präsens geschrieben. [...]

Bei dem fahrdynamischen Einfluss der Gewichtsverteilung geht es neben der absoluten Gewichtszahl vor allem um das relative Verhältnis zwischen VA und HA und der primär angetriebene Achse. Daher ist dein Vergleich zwischen einem 3er und a3 etwas Äpfel mit Birnen. Ein BMW wird auch mit etwas mehr Gewicht auf der VA tdm aufgrund des RWD Layouts mit dem Heck aus Kurven schieben, entsprechende Fahrwerkseinstellung natürlich vorrausgesetzt.
Außerdem haben wir einmal ein RS Modell und auf der anderen Seite ein zivilieres m performance Modell. Guck mal welche Reifenbreite ein m3 vorne fährt.

Das stimmt natürlich, der RS3 ist deutlich kompromissloser ausgelegt und hat (eigentlich) natürlich eine ganz andere Zielgruppe als ein M340i. Im Vergleich der sportauto war noch der M240i udnd er A45S, was aber auch dann wieder nicht richtig passt.

Am Ende beides (M340i und RS3) sehr reizvolle Autos in einer sehr änlichen Preisklasse. Ich lande Liste fast auf der gleichen Ebene bei jeweils knapp über 80k €.

Zitat:

@dare100em schrieb am 03. Feb. 2022 um 17:49:30 Uhr:


Ich lande Liste fast auf der gleichen Ebene bei jeweils knapp über 80k €.

Zwar bissel off topic, aber finde die Preisgestaltung bei Audi seit jeher einfach nur frech, vor allem wenn man mal drin gesessen ist und das Hartplastik genießen konnte.

Da wird ordentlich Geld mit dem Motor als letzten Mohikaner gemacht. BMW bietet da deutlich mehr fürs Geld.

Bei den echten M Modellen werden die hinteren Seitenwände ausgestellt (m2), beim Audi entwickelt man einfach nen breiteren Kotflügel, dann kann auch der 1.0 tfsi in die selbe Karosse am gleichen Band einziehen. Finde da das BMW Konzept schon noch ein bisschen reizvoller, da aufwendiger.

Zitat:

@JonnyCurtis schrieb am 2. Februar 2022 um 23:50:53 Uhr:


Unsere 3 Töchter bezeichnen den M340i seit der ersten sec nur noch als "Rennauto" :-)))

Mein Sohn nennt ihn Düser. 😁

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