BMW F30 320dA vs Mazda 6 2.2 D 6-Gang Manuell

BMW 3er F30

Ich bin grad in Irland und habe hier einen Mazda 6 2.2 Diesel als Leihwagen. Ich muss sagen, BMW schockt mich immer mehr.

Die Ausstattung ist praktisch identisch zu meinem 320dA und die Bedienung auch fast gleich, inkl. IDrive. Klar, über das Design Innen kann man streiten, mein Geschmack ist es nicht, aber die Materialien und die Verarbeitung ist so gut wie bei BMW.

Aussen sieht er von Vorne fast aus wie der F30 und auch sonst ist er nicht hässlich.

Die Standard Sitze sind sogar um einiges besser als die vom 3er.

Was mich aber noch mehr schockt, die Motorgeräusche sind kaum zu hören. Kein Nageln wie im BMW, auch nicht wenn er kalt ist. Die Windgeräusche bei 125 km/h sind wesentlich niedriger. Kein Vergleich zum F30. Einzig die Abrollheräusche sind gleich hoch.

Rundherum ein Auto mit Niveau vom 3er.

Der einzige Kritikpunkt ist der Verbrauch, da kommt er an den BMW nicht ran. Meinen BMW fahre ich mit 4.8 in de Schweiz und den Mzda hier, wo gleiche Höchstgeschwindigkeit gilt, um die 5.5-6.0. muss mal nen Preisvergleich machen, aber vermutlich wird er einiges günstiger sein. Wenn ich das so sehe, muss BMW aber mächtig nachlegen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von BMW320ie46


Aber mehr als bei einem Mazda, Hyundai, Toyota usw. allemal.

Da liegst du aber falsch. Durch die EU müssen Hersteller, die hier verkaufen wollen, auch in der EU produzieren. Reiner Import, wie früher, ist nicht mehr.

Ausserdem ging es mir nicht darum einen Mazda zu kaufen, sondern darum, dass BMW immer Premium sein will, aber es de Facto nicht ist. Ansonsten ist Mazda auch Premium. Ich finde einfach, dass BMW mehr machen müstte um Premium zu sein und den Mehrpreis, den ich auch gerne zahle, zu rechtfertigen.

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Ich erwähnte es schon oft, aber Premium in der Mittelklasse, unteren Mittelklasse und Kompaktklasse ist alter Wein in neuen Schläuchen. Da kann man auch gleich zu günstigen Konkurrenz gehen. Rechtfertigende Indikation für Premiumautomobile gibt es nur dann, sobald die Mitbewerber keinen wirklichen Konkurrenten ins Rennen schicken.

Ab 5er / E-Klasse / A6 sind die Autos von der Geräuschdämmung erträglich und (uneingeschränkt) langstreckentauglich (Ausnahme: Audi A3).
Alles andere sollte man nur mit Gehörschutz länger als zwei Stunden pilotieren dürfen.

Und wer hier sagt, daß Geräuschkomfort nicht elementar sei, der braucht eigentlich kein Auto. Der kann dann auch seinen 200m Gang zum Bäcker zu Fuß absolvieren.
Vielfahrer brauchen Geräuschkomfort über allem anderen, denn Lärm geht an die Substanz wie nichts zweites.

Die Referenz im Geräuschsektor stellt für mich der neue A8 mit Dämmglas dar - einfach toll.
Und wenn man sich mal informiert, wie da drauf hingearbeitet wurde, dann weiss man: Dämmung ist kein Zufallstreffer und vor allen Dingen TEUER.

LG

Sorry aber das klingt echt überheblich! Alle, die sich nicht mind. Einen 5er leisten können, sollen lieber zu Fuß gehen? So einen Blödsinn habe ich auch noch nicht gelesen!

Es gibt auch noch andere wichtigen Punkte am Auto und nicht jeder braucht einen 5er oder A6 bzw kann ihn sich leisten. Geräuschdämmung ist ein Punkt und nicht der einzige. Ich z.B. Finde es gut, wenn ich auch Platz habe, der Wagen sportlich ist, ...

Aber das ist alles OT...

Zitat:

Original geschrieben von Sencer


(Ich rede nicht von den normalen Autofahrern die man eh zügig überholt hat, sondern von den ambitionierten Hanseln die Glauben sie müssen sich mit einem Motorrad "messen"😉.

Ein engagiert gefahrener Fronttriebler vom Schlage eines Mazda 6 oder gar GTI und Co. macht auf kurvigem Geläuf auch jedes Motorrad platt - und das vor allem auf der Bremse vor der Kurve und an zweiter Stelle auch in der Kurve. Ich fahre beides und beides auch durchaus nicht Blümchen pflückend. Beim Auto hatte ich sowohl Heck, als auch Front, als auch jetzt Allrad. Ich kann das Gelaber bzgl. der ach so schlimmen Fronttriebler nicht mehr hören. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem viel getan und mittlerweile sind die vergleichbaren Fahrzeuge einer Klasse absolut auf einem Niveau. Sehr gute Fahrzeuge sind da z.B. Focus, Mondeo, V50, V60, Mazda 6. Da möchte ich den gleich motorisieren 3er mal sehen, der auf kurviger Strasse wirklich davon fährt (mal abgesehen davon, dass es hinsichtlich der Aufgabe dieser Alltagsautos völlig belanglos ist, wer hier ein paar Sekunden "gewinn", weil der Fahrer des einen oder anderen nur "mutiger" oder schlichtweg riskanter fährt)...von GTI, Megane RS mal ganz abgesehen.

In erster Linie ist das Abstimmungssache des Herstellers für die entsprechende Zielgruppe und nicht das Antriebskonzept - zumindest bei den Brot- und Butterautos um die es hier geht.

Ich will den 3er keinesfalls schlecht machen. Es gibt eine Reihe von Pluspunkten, wie z.B. Entertainment, Fahrleistungen für die jeweiligen Motorisierungen, Verbrauch, Lenkung, Fahrwerk, mögliche Optionen alles erste Sahne. Aber eben so ein paar Dinge, wo Potential ist für das Facelift...kommt ja bald.

Dann schau Dir aber mal Rundenzeiten von Fronttrieblern gegen Heckantrieb an; letztere sind klar im Vorteil. Also im normalen Alltag tut sich nicht viel; hat beides Vor- und Nachteile. Aber bei engen Kurven und Beschleunigung aus dem Stand ist der Frontler im Nachteil...

Aber ich bin hier jetzt eh weg: Gibt kein besseres Auto... nur passendere zum Fahrer!
😁

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Genau - und weil einem Beschleunigung aus dem Stand und Rundenzeiten sooo wichtig sind kauft man sich einen 320d - lach. Selbst mit meinem 335i bin ich im Straßenverkehr nicht schneller als andere. Gut, auf der AB bin ich schon schneller, aber nur bis ich hinter dem nächsten LKW, oder Linksspurschleicher hänge. Ich wage zu behaupten, dass ich mich mit dem 335i weder auf der AB, noch auf der LS von einem Fahrzeug mit 150 PS nennenswert absetzen kann.
Ich finde auch, dass sich BMW seinen Markennamen, so wie alle sogenannten Premiumhersteller, sehr gut bezahlen lässt. Ich jedenfalls bin nicht vollends zufrieden und meine Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt. Sowohl bei meinem 335i, als auch bei einem kürzlich gefahrenen 640d. Die Fahrzeuge sind für das gebotene zu teuer. Bei nicht-Premiumherstellern kriegt man in vielen Bereichen ebenbürtigen und in manchen Bereichen nur marginal weniger Gegenwert für deutlich weniger Kosten.
Das "Image" wird es mir in Zukunft nicht mehr wert sein, für durchschnittliche Leistung überdurchschnittlich viel Geld auszugeben.

Zitat:

Original geschrieben von softwarefriedl


also wirklich gewinnen kann der Mazda hier weder in Dynamik noch in Komfort, nur in Kosten liegt er vorn

http://www.autozeitung.de/.../fazit

(ja, es ist ein anderer Motor. Ich war so frei es einfach auf den Diesel zu übertragen 😛)

Wow, ein toller Test... 🙄

Thema Beschleunigung: BMW, Mercedes und Mazda alle 106 Punkt (alle 8,9 Sek von 0-100km/h), obwohl der BMW mit Abstand die wenigsten PS unter der Haube hat, sogar 20 weniger als der Stern. Aber klar, solche Kleinigkeiten braucht man in Tests ja nicht einfließen lassen...

In den Bereichen, bei denen hier so viel gestritten wird - Verarbeitung/Qualität (180 Punkt BMW, 174 Mazda, 181 Mercedes) oder die Geräuschkulisse (36/72 BMW, 36/70 Mazda) schaut es nach deren Meinung für den BMW aber besser aus als für den Mazda.

Und da gibt es auch noch andere sehr fragwürdige Bewertungen...

Aber klar ist auch, dass der VW gewinnt - denn es kann nicht sein, was nicht sein darf... 🙄
Meiner Ansicht nach sind solche Tests für den A... 😠

Nene! Wenn der Passat gewinnt, dann ist das die nächsten Tage noch in Ordnung! Erst in 10 Tagen kann der BMW gewinen!
😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von ergoprox


Ein engagiert gefahrener Fronttriebler vom Schlage eines Mazda 6 oder gar GTI und Co. macht auf kurvigem Geläuf auch jedes Motorrad platt - und das vor allem auf der Bremse vor der Kurve und an zweiter Stelle auch in der Kurve.

Natürlich. Kein Einwand meinerseits. Mir ging es auch gar nicht um theoretische Zehntel.

Ich meinte etwas anderes, nämlich das vermittelte Vertrauen. Beim Hecktriebler fährt man spielerisch schnell, insbesondere auf engen Landstraßen, weil sich der Wagen auch beim starken beschleunigen in kurven leicht und präzise in der Spur halten lässt bzw. Leicht einlenken lässt. Beim fronttriebler bekommen die meisten ambitionierten Fahrer "Angst" und schneiden die kurven, weil das Vertrauen fehlt. Wenn die Straßen breiter sind ist das weniger ein Thema, aber man merkt es dennoch.

Anderes Beispiel: Auch mit einem alten französischen schaukelfahrwerk mit starker Neigung in Kurven kann man theoretisch noch sehr schnell um die Kurve - aber trotzdem bevorzugen die meisten ein straffes Fahrwerk mit wenig seitenneigung, weil es vertrauen schafft. Und so mehr Spaß macht.

Rennen fahren passt irgendwie nicht zum 318er oder 320er. 😁
"Früher" war eben die Lenkung bei BMW ein großer Pluspunkt, weil die eben viel präziser und gefühlvoller war als bei allen Fronttrieblern. Heute sieht es so aus, dass sich beide angenähert haben (BMW schlechter, FWD besser). Wenn man nicht unbedingt ambitioniert ist, bemerkt man den Unterschied zwischen FWD und RWD überhaupt nicht mehr.

"FREUDE AM FAHREN" ist weichgespült! Als Beispiel kann man das M-Fahrwerk ebenfalls aufführen. Viel zu komfortabel und (überspitzt) schwammig. Das hat doch mit Sportfahrwerk nicht mehr viel zu tun. Wenn ich doch das explizit beim Bestellen anhake, möchte ich doch kein tiefergelegtes Komfortfahrwerk. 🙁

Nun, wenn es soweit gekommen ist, dass einem die persönlich wichtigen Punkte an einem Fahrzeug neueren Baujahrs einer bestimmten Marke nicht mehr zusagen, empfiehlt sich wohl ein Wechsel.

Ging mir ähnlich. Als der F30/F31 neu rauskamen, waren das für mich keine wirklichen Alternativen für meinen E90. Das Design sagte mir nicht zu, und von einem verbesserten und größeren Innenraum (Sitzprobe in einem F31), von dem der Verkäufer sprach, konnte ich auch nichts bewußt bemerken.

Als dann der F34 rauskam, war das dann für mich ein geeignetes Auto als Nachfolger. Da ich nicht mehr so der flotten Fahrt auf der Autobahn fröhne, reichte mir dann auch der 20d statt dem 30d.
(160 bis 180 km/h als Reisegeschwindigkeit schafft der "Neue" aber auch ohne Anstrengung, für mich reichts).

Hätte es den F34 nicht gegeben, wäre ich jetzt immer noch E90-Fahrer.

Zitat:

Original geschrieben von Bartman


"FREUDE AM FAHREN" ist weichgespült! Als Beispiel kann man das M-Fahrwerk ebenfalls aufführen. Viel zu komfortabel und (überspitzt) schwammig. Das hat doch mit Sportfahrwerk nicht mehr viel zu tun. Wenn ich doch das explizit beim Bestellen anhake, möchte ich doch kein tiefergelegtes Komfortfahrwerk. 🙁

Die Frage ist, ist das neue Sportfahrwerk besser/schneller, oder nur noch eine "schwammige Alibigeschichte"? Mir ist klar, dass es den meisten nur um den subjektiven Eindruck und nicht um tatsächliche Verbesserungen geht, weil kaum jemand mit dem 3er auf die Rennstrecke geht.

@7L-WA
Wenn ich das doch anhake, habe ich mich doch auch für etwas mehr härte bereit erklärt. Mir ist es lieber als diese Schaukelei (persönliche Präferenz). Und aus Erfahrung mit diversen Fahrzeugen ist dieses verstellbare Fahrwerk auch wieder nur ein Kompromiss. In unserem aktuellen F11 mit M-Fahrwerk wurde es für dieses Fahrzeug gut erwischt. Da war unser vorheriger F11 mit dynamischem Fahrwerk weder Fisch noch Fleisch mit größerer Tendenz in Richtung Komfort. Sport war so gekünstelt hart ohne Fahrbahnkontakt. Aber das ist hier OT.

Zitat:

Original geschrieben von Bartman


...
"Früher" war eben die Lenkung bei BMW ein großer Pluspunkt, weil die eben viel präziser und gefühlvoller war als bei allen Fronttrieblern. Heute sieht es so aus, dass sich beide angenähert haben (BMW schlechter, FWD besser). Wenn man nicht unbedingt ambitioniert ist, bemerkt man den Unterschied zwischen FWD und RWD überhaupt nicht mehr....

Meiner Meinung nach hat dies aber vor allem damit zu tun, dass (so gut wie) alle Hersteller mittlerweile zu den "elektrischen Lenkungen" gewechselt haben, die in Hinsicht auf Rückmeldung alle total Sch... sind. So gesehen habe ich Glück, dass ich mit meinem Mondeo ein Auto erwischt habe, das noch die alte gute Hydraulik hat - die Lenkung ist ein Traum! Umso größer war der Schock, als ich bei meinen beiden Probefahrten des 4-ers (beide mit der adaptiven Sportlenkung, oder wie das Ding heißt) festgestellt habe, dass Rückmeldung bzw. Informationsfluss übers Lenkrad nicht mehr existent ist... Sowas nenne ich Fortschritt 😕 Na ja, Hauptsache, es spart 0,nix Liter Sprit und somit unser Planet rettet... (Kotzsmiley) 😠

Dafür kann man die rumpelnde Vorderachse spüren. 😁

Zitat:

Original geschrieben von Bartman


Dafür kann man die rumpelnde Vorderachse spüren. 😁

Na ja, auch wenn meine Vorderachse nicht rumpelt, würde ich sagen - lieber dadurch spüren, dass die Vorderachse "lebt" (sprich arbeitet), als einen "toten Fisch" in der Hand haben 😁

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