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Audi A3 Sportback, langwierige Fehlersuche/Turbolader

Audi A3 8PA Sportback
Themenstarteram 23. September 2020 um 14:50

Hallo zusammen,

ich habe ein großes Problem mit einem Audi A3 Sportback, Baujahr 2009. Auf der Autobahn schaltet sich eine Warnleuchte (Spirale) ein, bei höheren Geschwindigkeiten startet das Notlaufprogramm mit gedrosseltem Tempo.

Eine freie Werkstatt konnte konnte den Fehler leider nicht exakt feststellen und musste mich an eine Audi Werkstatt verweisen. Letztlich geht es in Richtung Turbolader, der Wagen hat nun rund 160.000 km drauf. Audi hat bereits 500 Euro in die Fehlersuche gesteckt, nun möchten sie die Druckdose des Turboladers tauschen. Jedoch hat die Dame gesagt, es kann sein, dass der Fehler dann immer noch nicht behoben ist und dann muss der Turbolader erneuert werden - inklusive nochmal einer Druckdose. Das wären dann insgesamt etwa 3600 Euro.

Meine Frage ist, macht es nicht gleich Sinn, den Turbolader auszutauschen, wenn der bekanntermaßen bei Autos der VAG bei ca 160.000 km ohnehin gefährdet ist? Dann würde ich die neue Druckdose (ca 450 Euro mit Einbau) sparen, den Wagen abholen und es lieber meine freie Werkstatt machen lassen...

Hoffe das war einigermaßen verständlich und freue mich auf eure Antworten.

Beste Grüße??

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11 Antworten

Also n Turbolader ist jetzt nicht Grade n Verschleißteil, leidet jedoch unter mangelndem Ölservice und/oder Motorpflege wie zb warm und kaltfahren.

Hast du denn sonst irgendwelche Symptome wie pfeifen aus dem Lader oder Leistungsverlust? (Notlauf ausgenommen).

Kannst du selber schrauben? Ich erinnere mich dass es bei diversen Motoren Probleme mit irgendeiner Membran der Unterdruckdose gab.

Was sagt der Fehlerspeicher?

Ansonsten ruhig mehr Infos raushauen, wann kam der Fehler das erste Mal, welcher Motor ist verbaut und alles was dir einfällt :D

Woher kommst du?

Themenstarteram 24. September 2020 um 22:37

Hallo,

ich konnte früher mal etwas schrauben. Bei Fahrzeugen mit moderner Steuerelektronik bin ich überfordert und das obwohl er schon über 10 Jahre alt ist ?? Motor ist ein 2.0 TDI.

Abgesehen von der Warnleuchte und dem Notlaufprogramm gibt es keine verdächtigen Anzeichen.

Eine Frage: Hängt die Lebensdauer des Turboladers von der Fahrweise ab? Ich denke ja oder?

Viele Grüße

Klar. Bei richtiger Wartung und Pflege unterliegt der Turbolader NORMALERWEISE keinem Verschleiß.

Starkes beschleunigen mit kaltem Öl oder direktes abstellen mit heißem Öl hingegangen verschleißt die Welle. Auch Fremdkörper im Ansaugtrakt oder Öl, oder leistungssteigerung mit Überbeanspruchung des Lagers bedeuten seinen Tod.

Was viele auch vergessen: wenn der Partikelfilter mit Asche gesättigt ist, bedeutet jede volllastfahrt Abgasstau, der axial auf den turbo wirkt und ihn verschleißen lässt.

Ja das hört man öfter, aber im Prinzip sind die Autos nicht anders als damals. Man kann auch durchaus an einem 2020er TDI schrauben. Bei hybrid und Elektro sieht's wieder anders aus ^^

Also falls du die Welle prüfen willst bei kaltem Motor, Schellen lösen, Rohr raus, reinfassen und die Turbowelle bewegen. Radialspiel wird durch Öldruck ausgeglichen, sollten aber nicht in Massen vorhanden sein. Axialspiel ist tödlich.

Der Lader sitzt hinterm Motor und ist von oben gut zugänglich, habe mal ein Foto von meinem Beigefügt. Das Öl ist Kondensat aus der Kurbelgehäuseentlüftung.

 

Edit: ich schreibe und schreibe und gehe die ganze Zeit vom cffb aus...welchen Code hat dein Motor noch gleich? Komme langsam in die ganzen threads durcheinander :D

Img-20200912-wa0011

Zitat:

@Scheef04 schrieb am 23. September 2020 um 14:50:40 Uhr:

 

Eine freie Werkstatt konnte konnte den Fehler leider nicht exakt feststellen und musste mich an eine Audi Werkstatt verweisen.

Dann ist diese genauso unfähig wie Audi.

Zitat:

Meine Frage ist, macht es nicht gleich Sinn, den Turbolader auszutauschen, wenn der bekanntermaßen bei Autos der VAG bei ca 160.000 km ohnehin gefährdet ist? Dann würde ich die neue Druckdose (ca 450 Euro mit Einbau) sparen, den Wagen abholen und es lieber meine freie Werkstatt machen lassen...

Lass doch bitte als erstes von einem VCDS- User ein Diagnoseprotokoll erstellen. Dieses bitte hier einstellen. Dann sehen wir weiter. Mir will auch nicht einleuchten, warum man die Druckdose auf verdacht tauschen will. Entweder sie funzt oder funzt nicht. Das kann man doch mit einem Vakuumtester prüfen.

Leider ist es heute auch nicht mehr üblich, ordentliche Fahrzeugdaten beizustellen. Wir sehen deinen Hobel nicht und können dir hier alles aus der Nasen ziehen.

Turbolader kann man günstig im Netz ordern. Dann kommt das mit Einbau um 1000 €, je nach Motor mehr o. weniger.

Und das die Turbos generell ab deinen besagten "160000 km" gefährdet sind halte ich für ein Kneipen Gequatsche.

Habe noch einen alten 2.0 TFSI mit ersten Turbo und 280000 km am laufen.

Dafür war bei meinen S3 8v der Turbo nach knapp 80000 km am Ende. ( mit Serie )

Also kann man hier keine generelle Aussage treffen.

Beim 2.0 TDI CR der ersten Generation ist die Druckdose ein bekannter Fehler

Themenstarteram 26. September 2020 um 23:08

Ich denke nicht, dass das Problem an der Kompetenz der freien Werkstätten liegt. Vielmehr haben die Auslesegeräte, die in manchen Fällen nicht mehr den exakten Fehler feststellen können. Und das ist doch genau das, was die Hersteller forcieren möchten. Nicht umsonst hat man uns gestern in der Vertragswerkstatt nochmal ausgiebig darauf hingewiesen, dass man gleich hätte dorthin kommen sollen. Ist aber eigentlich ein anderes Thema :-)

Spezifische Daten des A3 hab ich nicht zur Hand, es wurde nun die Druckdose getauscht und das hat inklusive Fehlersuche und Arbeitskosten fast Tausend Euro gekostet. Aber selbst Audi möchte sich nicht festlegen, dass bald nicht doch der Turbolader getauscht werden muss.

Wenn das schon bei einem 11 Jahre alten Auto so spekulativ ist, möchte ich gar nicht wissen, wie das erst bei manchen der aktuellen Modelle wird...

Grüße und danke für euer Feedback.

Themenstarteram 26. September 2020 um 23:13

Ach ja und das mit den 160.000 km Turbolader Schwäche bei VW hatten mir unabhängig voneinander die beiden freien Werkstätten erzählt, aus ihren Erfahrungen. Dazu muss ich auch sagen, dass wir den Wagen/Motorraum eher sporadisch pflegen, als regelmäßig. Außerdem werden wir in Zukunft wieder ein bisschen mehr auf vor und nachglühen achten.

Klar wollen die Tauschen, Tauschen ist immer gut und füllt die Kassen.

Was heißt sporadisch, fahren ohne Ölwechsel etc bis nichts mehr geht ?

Themenstarteram 27. September 2020 um 20:44

Zitat:

@lucky65 schrieb am 27. September 2020 um 14:38:44 Uhr:

Was heißt sporadisch, fahren ohne Ölwechsel etc bis nichts mehr geht ?

Doch das schon. Die Service Intervalle werden eingehalten. Was darüber hinaus geht jedoch eher nicht. Allerdings wird der Wagen auch nur alle ein, zwei Wochen bewegt, also eher untypisch für einen Diesel. Früher war das jedoch noch anders :-)

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