Astra besiegt Focus und Megane!

Opel Astra J

Astra besiegt Focus und Megane! Besonders haben den Testern Sitze und Fahrwerk gefallen:

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-megane-vw-golf-1572418.html

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V


In dem Test steht genau das, was ich mir schon lange denke.

- Innenraum mickrig im Vergleich zu den Aussenabmessungen

- zu schwer (daher trotz viel Leistung nur durchschnittliche Fahrleistungen und hoher Verbrauch)

Opel versucht wohl, den Verbrauchsnachteil mit einer langen Übersetzung zu kaschieren. Und das bringt dem Astra gleich die nächste Klatsche ein. Die Elastizitätswerte sind für einen solchen Motor ein schlechter Witz (80-120 im 6. Gang in knapp unter 30 Sekunden 😛). Der 6. Gang ist beim Astra quasi nur zum dahinrollen zu gebrauchen während der Golf da noch richtig Dampf macht.

Wenn ich ehrlich bin, dann erschüttert mich das schlechte Abschneiden gegen den Golf und der nur knappe Sieg gegen den Megane schon ein wenig.

Danke das du uns mitteilst was du denkst. Wie sind denn nun deine eigenen Erfahrungen mit dem Astra ? Ich spreche nicht von Erwartungen oder vorurteilen oder Berichte anderer sondern eigener Erfahrung.

Meine ist (basierend auf Probefahrt):
- Innenraum ausreichend dimensioniert
- Fahrleistungen überzeugend (hab "nur" den 1.4 gefahren, 1.4 T bestellt, selbst ohne Turbo waren
die fahrleistungen mehr als ausreichend.Hab den Turbo nur genommen da er bei annähernd gleichen Verbrauchsdaten mehr Leistung hat)
- erfreulich lang übersetzter 6. Gang mit dem sich besser Sprit sparen lässt
- Preis/Leistungsverhältnis am besten
- Rundumsicht könnte besser sein hat mich aber nicht vom kauf abgehalten

Bei Berichten die schon solche Überschriften tragen:
Der VW Golf setzt seine Stärken gekonnt ein
VW zeigt wie Downsizing richtig funktioniert
Der VW Golf bleibt der Maßstab

ist ja wohl geklärt welche präferenz der Autor hat oder ? ;-)
Neutrale Tests sind eher die Ausnahme.

140 weitere Antworten
140 Antworten

Die schlechten Elastitzitätswerte vom 1.4 Turbo sind nun mal nicht von der Hand zu weisen. Ich bin auch ein Fan von lang übersetzten Getrieben, nur wo ist der Sinn, mit den Gängen 4., 5. und 6. die V-max zu erreichen? Deshalb glaube ich auch nicht an die Übersetzung 6. Gang 200 km/h bei 5000 U/min, das spricht eher für den 4. Gang. Schon ist zu erklären, wieso der Astra gegenüber dem Golf so einbricht. Das hat übrigens auch nichts mit schlecht reden zu tun, das sind einfach die Zahlen des Tests.
@FloGTC
Nun mach' Dir mal keine Sorgen um mich. Ich stehe jeden Tag vor der Wahl zu entscheiden, ob ich Opel oder VW fahre. Was soll ich sagen - jede Entscheidung ist richtig.😎

Zitat:

Original geschrieben von Dylan125


An alle die den 1.4T schlecht machen: Nur sehr wenige von euch sind den 1.4 Turbo tatsächlich selbst gefahren. Wenn ihr eurer Wissen rein aus Autozeitschriften und Tests habt, dann wartet mal bis Februar ab und fahrt den 1.4T dann SELBST. Wenn man als Autotester vor dem Astra einen Porsche oder sonst was gefahren ist, kommt einem ja a l l e s durchzugsschwächer vor... oder?

Ja, richtig. Daher werden die Zeiten nicht nur geschätzt sondern mit professionellem Equipment gemessen. Und der Lichtschranke ist es glaub egal ob sie vorher nen Porsche oder nen Smart gemessen hat 😉

Übrigens macht niemand den 1.4T als solchen schlecht. Hier geht’s um das Gesamtpaket aus Motor, Getriebe und Fahrzeuggewicht. Der Motor selbst ist mit Sicherheit ne ordentliche Hausnummer. Nur wird er hauptsächlich vom Getriebe (und nebensächlich vom hohen Gewicht) kastriert.

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Die Vorurteile gegen lang übersetzte Getriebe kommen meistens nur von Leuten die zu faul zum Schalten sind oder ... äh ... *aushöflichkeitsgründennichtweiterausgeführt*

Danke Meik, sehr höflich 😉

Mein Vectra hat übrigens ein sehr lang übersetztes Getriebe und ich bin auch nicht zu faul um zu schalten. So gesehen trifft nichts von dem auf mich zu. Aber Du sagtest ja „meistens“ 😉

Gruss
Jürgen

Eine Maßnahme wäre es zum Beispiel, den Astra mit unterschiedlichen Getriebeübersetzungen anzubieten. Das hat Opel ja schon früher immer wieder gemacht. Beispielsweise im Astra F 1.6 8V. Den gabs mit einem ellenlang übersetzten Schongetriebe und mit einem knackig kurzen Sportgetriebe. Wir hatten beide Varianten in der Familie und ich kann nur sagen, daß zwischen diesen Motoren gefühlte 30-40PS Unterschied waren.

Wäre in meinen Augen ne tolle Sache, einen Astra J 1.4T "Sport" mit kurzem Getriebe anzubieten. Ist ein sehr geringer Aufwand. Man müsste lediglich die Achsübersetzung anpassen. Dann hätte das Ding in allen Lebenslagen ausreichend Dampf. Auch im 6. Gang.

Gruß
Jürgen

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V


Eine Maßnahme wäre es zum Beispiel, den Astra mit unterschiedlichen Getriebeübersetzungen anzubieten.

Hat er doch - serienmäßig gleich 6 Stück davon 😉

Vernünftig (kurz) übersetzte 5 Fahrgänge mit zusätzlichem 6. Schongang. Bei der Auswahl sollte doch für jeden was dabei sein. Warum sollte man 6 Gänge kurz auslegen von denen man die unteren dann kaum benötigt. Nur damit man im höchsten Gang ohne runterschalten genug Durchzug hat? Wozu sind die anderen Gänge denn da? Oder kann man erst ab 7 Gängen einen Schongang einbauen? 8? 9? 12? Oder einfach nur aus Prinzip nicht?

Gruß Meik, der bei seinen 6 Gängen immer was passendes findet 🙂

Ähnliche Themen

6 Gänge hab ich auch. 1 bis 5 und Racing mit besonders kurzer Übersetzung.
😁
Sorry, der Tiefflieger musste jetzt sein.

cheerio

Zitat:

Zitat:

Dein Vorgehen ist im Grunde richtig. Man kann das so machen wenn die Fahrzeuge ihre Vmax wirklich ungefähr mit der Drehzahl der Nennleisutng erreichen. Auch ich habe keine Getriebedaten zur Hand, leider. Aber aufgrund der Tatsache, daß der Astra im 6. Gang gar so lahm zur Sache geht, gehe ich da von einem Schongetriebe aus. Der 6. Gang ist da mit Sicherheit nicht direkt übersetzt. Daher die schlechten Elastizitätswerte. Mit einem Sportgetriebe wäre der Astra ne ganz andere Hausnummer. Ist im Prinzip genau das gleiche wie beim Insignia 1.6T und beim Insignia CDTI Ecoflex. Die haben ihre schlechten Elastizitätswerte auch in erster Linie aufgurnd eines sehr lang übersetzten Getriebes.

 

Die Anhängelasten sind zwar richtig, aber mit der tatsächlichen Zugkraft im 6. Gang hat das nichts zu tun. Die 1400Kg auf 12% sind meinem Gefühl nach (ich habs ja für dieses Fahrzeug aufgrund fehlender Getriebedaten noch nicht gerechnet) eher im 3. Gang realistisch.

 

Übrigens ist das kein Opel-typisches Problem. Mein Onkel hatte mit seinem VW Touareg 2.5 TDI (174PS, 400Nm) auch extreme Probleme. Der konnte seinen WoWa auch erst nach einem Chiptuning im 6. Gang ziehen.

 

Versteh mich bitte nicht falsch. Der neue Astra ist, wie ich schon bemerkte, sicher kein schlechtes Auto. Ganz im Gegenteil. Der ist im Schnitt wahrscheinlich sogar ein sehr gutes Auto. Nur ist die Getriebeübersetzung einfach unüblich lang ausgefallen. Das bringt Vorteile (Geräusch, Verbrauch), aber leider auch Nachteile (Durchzugskraft, Spontanität). Was man persönlich mehr gewichtet, ist jedem selbst überlassen.
-------------------------------------------
Habe auch nicht gedacht das Du den Astra schlecht machen willst , konnte nur Deinen Gedanken nicht ganz folgen bei den mir voliegenden Daten.
Wenn der 6. Ga. ein "Schongang" ist dann muss der 5. Ga. für den WW gewählt werden da stimme ich Dir zu .
Mir würde ein "Schongang" sehr gelegen kommen da ich nur 15% in der Stadt unterwegs bin .
Warten wir mal ab bis die Getriebedaten im Netz zufinden sind .

Hmmm ...

*zur Auflockerung mal Nadel und Faden rüberreicht* (Sollte ja jeder im Auto haben falls er mal ein Loch in der Socke hat*

Du siehst - ich fahre selten mit mehr als einem Basketballspieler im Auto rum.

Zitat:

Original geschrieben von floca



Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Man kann sich auch über Dinge aufregen die in etwa so wichtig sind wie ... hmmm ... Loch in der Socke ....
Na also erstens Mal kann es ganz schön nerven, wenn man gerade unterwegs ist mit löchriger Socke und keinen Ersatz parat hat. Das birgt erstaunlich viel Ärgernis-Potential!

Und zweitens: Mit irgendetwas muss man sich doch die Wartezeit bis zum Liefertermin vertreiben. Was soll man denn sonst machen? Nagut, Socken stopfen vielleicht. - Ok, überzeugt!! 😛

Außerdem kannst du als Porschefahrer beim Thema Fond eigentlich nicht wirklich mitreden 😉 *duck-und-wegschleich*

Genau das ist das Essential meines Beitrages - Wenn ich VIEL Platz in der zweiten Reihe brauche - laufe ich keinen Kleinwagen und auch keinen Kompakten. Ich kaufe ein Auto entsprechend meiner Bedürfnisse.

Zitat:

Original geschrieben von PtOwEr


DANKE!!!

Ich kaufe mir solch ein Auto weil es mir gefällt, ich achte auf Design, den Motor, den Innenraum (vorne weil da sitze ICH!) und ein bisschen auf den Kofferraum. Was auf der zweiten Reihe passiert ist mir letztlich egal und wenn ich doch mal vier Leute mitnehme, dann sitzt die kleinste Person hinter mir und wenn ich doch mal vier 2m Männer mitnehme und einer meint meckern zu müssen, kann er gerne laufen.

Diskutiert dieses Thema doch nicht immer in jedem Thread TOT, zu mal man hier VIELE parallelen zum Insignia sieht, da waren auch die TOP Diskussionen Motoren, Gewicht, Aussenmaße und der Platz auf der zweiten Reihe.

Bisheriges Resultat beim Insignia: Er wird gekauft! Und nicht zu wenig für einen "Opel" wie es andere gerne bezeichnen...

Richtig Jürgen - das darfst du (mache ich ja genauso). Nur gibt es ja z.B. auch die Situation, das jemand z.B. von einem 45 PS Corsa B "aufsteigt". Für den ist dieses Modell dann im wahrsten Sinne des Wortes eine Rakete.

Die Achsübersetzung des Astra J 1.4 Turbos ist soweit ich weiß 4.18.

Gruß Kester

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Das weiß ich Kester. Allerdings darf ich ein Fahrzeug, welches die Elastizitätsprüfung in einer halben Minute schafft (doppelt so lange wie die schon nicht sonderlich flotte Konkurrenz) für mich (!!) doch hoffentlich als untauglich deklarieren, ohne dass ich mir hier vorkommen muss, als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte. Diese Elastizitätswerte sind nunmal jenseits von gut und böse. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

Mir gehts nicht darum, hier Beifall zu ernten. Wenn ich darauf aus wäre, würde ich die Fahrleistungen des Astra als sportwagenähnlich verkaufen. Dann hätte ich meine 50-60 "Danke" 😛

Gruss
Jürgen

Zitat:

Original geschrieben von Tonto



Zitat:

Original geschrieben von es.ef


(...) Kurz zum Längenwachstum, es hat nichts mit der Crashsicherheit zu tun. Der Facelift-Golf (VI) ist auch nicht gewachsen und hat bessere Werte als der Astra J.
Doch, das Längenwachstum ist sehr wohl zu einem Teil in die Crash-Sicherheit geflossen.
Die Euro NCap-Werte von Golf und Astra sind nicht direkt miteinander zu vergleichen, da der Golf noch nach den alten, der Astra hingegen nach den neuen, verschärften Vorschriften getestet wurde.
Ausserdem zeugen die niedrigen Versicherungseinstufungen des Astra von seinen guten Crash-Eigenschaften bei tiefen Geschwindigkeiten.
Ein Auto so zu entwickeln, dass es sowohl bie Crashtests mit hohen Geschwindigkeiten als auch bei solchen mit tiefen Geschwindigkeiten gut abschneidet, ist nicht ohne "Platzverschwendung" hierfür möglich, da die Anforderungen gegenteilig sind. Bei den Niedriggeschwindigkeitstests ist es wichtig, dass die Vorderpartie genügend weich ist, damit die Kräfte dort absorbiert werden und nicht auf tiefer liegende Bauteile übertragen werden. Bei hohen Geschwindigkeiten (NCap) dagegen sind diese weichen Teile so gut wie nutzlos, da sie zu weich sind. Auch hier wird ein bestimmter Knautschbereich benötigt, dieser muss jedoch höhere Kräfte aufnehmen können und insgesamt muss das Fahrzeug dennoch stabil bleiben.

Grüsse
Tonto

Manche Gerüchte halten sich wirklich hartnäckig...z.B., dass sich das (bessere) NCAP-Ergebnis vom Golf VI nicht mit dem des Astra J vergleichen lassen könne...und dass es "verschärfte Vorschriften" (für was?) gäbe...beim NCAP gibt es diese "verschärften Vorschriften" jedenfalls nicht...

Mal im Klartext: Seit dem Test des Golf VI wurde der NCAP nicht verändert. Lediglich das bewertungssystem wurde geändert, weshalb auch bei Test's kurz vor 2009 (Golf VI z.B.) die damals erzielten Ergebnisse von NCAP in das neue Bewertungsschema übertragen werden, so dass zwischen diesen jüngeren Tests eine 100%-ige Vergleichbarkeit gegeben ist.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...ertungen-ab-2009-984271.html

Naja, wie auch immer...siehe nachfolgende links:

http://www.euroncap.com/tests/vw/golf.aspx

http://www.euroncap.com/tests/opel_vauxhall/astra.aspx

Der 2008er Golf VI, der genaugenommen ein größeres facelift des Golf V ist, ist immer noch das Maß der Dinge beim NCAP-ohne Diskussion. Der konstruktionstechnische jüngere Astra J ist größer und schwerer und schneidet trotzdem etwas schlechter beim NCSAP ab. Daran gibt es nichts zu "deuten", derartige nachvollziehbare Sachverhalte sollte man einfach "hinnehmen" und nicht soviel in der "Gerüchteküche" essen...

Viele Grüße, vectoura

Eins vorneweg: Ich stelle nicht infrage, dass der Golf minimal besser im Crashtest ist als der Astra.

Aber:
Auf ein oder zwei Prozentpunkte (Golf 97%, Astra 95%, beides absolute Topwerte, ich glaube nur noch der Chevy Cruze hat ein so gutes Ergebnis) beim NCAP Test würde es mir beim Kauf so oder so nicht ankommen. Da würden andere Sachen mehr maßgebend sein, bspw. wie ich in dem Auto sitze oder wie sehr ich von Radio, Navi usw. abgelenkt werde. (wo wieder der Astra punkten kann, wegen AGR-Sitzen und Display direkt im Blickfeld mit großer Schrift) Zudem gilt: Wenn ich, nur mal angenommen, mich im Astra wohler fühle und mich irgendetwas im Golf massiv stören und ablenken würde, wie eine unbekannte Funktion oder irgendwas anderes, dann wäre ich mit dem Astra trotz des minimal schlechteren Ergebnisses im NCAP Test besser beraten als mit dem Golf (das gilt natürlich auch umgekehrt). Außerdem ist ja da noch das ganze Kapitel der aktiven Sicherheit.

Der Astra ist extrem sicher, keine Frage. Der Golf natürlich auch. Doch wann herrschen schon im Straßenverkehr Laborbedingungen?? Na ja, ich denke mit beiden Fahrzeugen hat man sicherheitstechnisch gesehen die allerneueste Technik an Bord und die besten Vorraussetzungen für den Straßenverkehr, und das ist doch schon mal ne feine Sache.😁

Und noch eine kleine Ergänzung nebenbei:
Der Opel Astra hat mit seinen neuen aktiven Kopfstützen 3,7 von 4,0 Punkten bei Euro NCAP geholt. Das ist das beste jemals dort erzielte Resultat.🙂

Quelle der Crashtest-Ergebnisse: http://www.euroncap.com/latest.aspx

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Manche Gerüchte halten sich wirklich hartnäckig...z.B., dass sich das (bessere) NCAP-Ergebnis vom Golf VI nicht mit dem des Astra J vergleichen lassen könne...und dass es "verschärfte Vorschriften" (für was?) gäbe...beim NCAP gibt es diese "verschärften Vorschriften" jedenfalls nicht...

Mal im Klartext: Seit dem Test des Golf VI wurde der NCAP nicht verändert. Lediglich das bewertungssystem wurde geändert, weshalb auch bei Test's kurz vor 2009 (Golf VI z.B.) die damals erzielten Ergebnisse von NCAP in das neue Bewertungsschema übertragen werden, so dass zwischen diesen jüngeren Tests eine 100%-ige Vergleichbarkeit gegeben ist.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...ertungen-ab-2009-984271.html

Naja, wie auch immer...siehe nachfolgende links:

http://www.euroncap.com/tests/vw/golf.aspx

http://www.euroncap.com/tests/opel_vauxhall/astra.aspx

Der 2008er Golf VI, der genaugenommen ein größeres facelift des Golf V ist, ist immer noch das Maß der Dinge beim NCAP-ohne Diskussion. Der konstruktionstechnische jüngere Astra J ist größer und schwerer und schneidet trotzdem etwas schlechter beim NCSAP ab. Daran gibt es nichts zu "deuten", derartige nachvollziehbare Sachverhalte sollte man einfach "hinnehmen" und nicht soviel in der "Gerüchteküche" essen...

Viele Grüße, vectoura

Hallo Vectoura

Hättest du den Rest des Threads auch gelesen, hättest du bemerkt, dass wir die Sache mit den neuen Vorschriften bereits geklärt haben.
Allerdings kann aufgrund der NCAP-Resultate beim Golf nicht vom "Mass der Dinge" gesprochen werden, er ist beim Insassenschutz lediglich minim besser als der Astra. Beim Fussgängerschutz schneidet er zwar besser ab, dafür punktet der Astra beim Heckaufprall (der eine der 2009 eingeführten Neuerungen des NCAP darstellt) mit dem besten bisher erreichten Resultat. Das "Mass der Dinge" ist etwas anderes...

Grüsse
Tonto

VW "betrogen" mit Golf 6 im EuroNCAP-Test .... meiner Sicht.

Weil Golf 6 hat einen Knieairbag.

Ohne diese airbag ... würde sicherlich eine andere Ergebnisse wurden.

Schauen Sie sich Scirocco !.... was Schande

Anlegen Astra J mit einem Knie-Airbag und machen Sie den Test erneut.

Was ist denn dann das Maß der Dinge?

Der Golf VI ist eine große Modellpflege des Golf V, das wissen wir alle und es wird hier von einigen usern auch gerne angebracht, um den Golf zu "diskreditieren" .

Und dieser "alte" Golf, der selbst als Golf VI schon über 1 Jahr vor der Neukonstruktion Opel Astra J auf dem Markt kam, ist beim Frontalaufprall messbar besser (+ 2%) als der Astra J, bei der Kindersicherheit gleich, beim Fußgängerschutz gar 15% besser als der Astra J und nur beim Heckaufprall erzielt der Astra J dank der aktiven Kopfstützen 0,4 Punkte mehr als der Golf mit den passiven Kopfstützen, wobei der Golf hier immer noch deutlich im sicheren Bereich ist und 58 andere getestete Fahrzeuge in dieser Disziplin hinter sich läßt (darunter auch den Opel Insignia 9 Plätze weiter hinten, auch dieser mit aktiven Kopfstützen) und nur 6 Fahrzeug momentan in dieser Disziplin besser sind.

Der Kompaktwagen Golf VI ist, wenn ich mich nicht täusche, auch aktuell noch das Fahrzeug mit dem insgesamt besten Crashergebnis aller Zeiten beim NCAP.

DAS ist für mich das Maß der Dinge, das erkenne ich neidlos an. Andere reden von längeren Karosserieüberhängen wegen der Fußgängersicherheit oder davon, dass "größere" Autos "sicherer" sind usw....und dann "kommt" VW mit einer Grundkonstruktion von vor 10 Jahren, welche "nur" modellgepflegt wird und setzt DEN Maßstab beim NCAP.

Da sage ich nochmals: RESPEKT! Das ist eine reife Leistung.

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von hassel_t


VW "betrogen" mit Golf 6 im EuroNCAP-Test .... meiner Sicht.

Weil Golf 6 hat einen Knieairbag.

Ohne diese airbag ... würde sicherlich eine andere Ergebnisse wurden.

Schauen Sie sich Scirocco !.... was Schande

Anlegen Astra J mit einem Knie-Airbag und machen Sie den Test erneut.

Sorry,but this is bullshit! The driver knee airbag is a key feature from the Golf VI. It's the own problem from Opel/Vauxhall, if they can not deliver a driver knee airbag.

Sorry, aber das ist Bullshit! Denn der Knieairbag ist im Golf VI Serie!

Und wenn Opel den Astra eben nicht mit einem Knieairbag ausstattet, dann ist das das Problem von Opel, nicht von VW.

Viele Grüße, vectoura

Also, mir ist egal ,was die Zeitschriften testen, mein Auto suche ich mir nach meinen Kriterien aus. Und wenn ich Tests gern lese, dann die ADAC-Tests. Jeder Punkt wird da Stück für Stück nüchtern abgearbeitet, was den schönen Effekt hat, dass nicht positive oder negative Aspekte "unter den Tisch fallen". Stattdessen immer kurz und knapp, was gut ist, und was eher nicht. Zudem stimmten die Tests bisher mit meinen eigenen Erfahrungen zu den entsprechenden Autos sehr gut überein.

Zu Golf VI und Astra J sagt der ADAC folgendes:
Raumangebot
Astra Raumangebot vorne (Note 1,1)
Auf den Vordersitzen finden auch Personen mit über zwei Meter Größe noch gut Platz. Die Innenbreite
ist für diese Klasse großzügig bemessen. Insgesamt ergibt sich ein angenehmes subjektives Raumgefühl.
Raumangebot hinten (Note 2,7)
Auf der Rückbank stehen zwei vollwertige Sitzplätze und ein schmaler
Notsitz zur Verfügung. Sind die Vordersitze für 1,85 m große Leute
eingestellt, können hinten auch über 1,90 m große Personen noch gut
sitzen. Für drei Erwachsene nebeneinander wird es eng, die
Innenbreite fällt für diese Fahrzeugklasse durchschnittlich aus.
Insgesamt geht das subjektive Raumempfinden in Ordnung.

Golf: Raumangebot vorne (Note 1,8)
Auf den vorderen Plätzen finden Personen bis zu einer Größe von fast 1,95 m
angenehm Platz. Besonders üppig fällt die Kopffreiheit aus. Die Innenbreite ist ebenfalls
mehr als ausreichend. Auch das subjektive Raumgefühl ist angenehm und lässt kein Gefühl
der Enge aufkommen.
Raumangebot hinten (Note 3,2)
Sind die Vordersitze für 1,85 m große Personen eingestellt, bietet die
Rückbank noch Menschen bis 1,85 m Platz - die Raumverhältnisse sind
also nicht ganz so großzügig wie vorne, das gilt auch bei der
Innenbreite und spiegelt sich wiederum im subjektiven
Raumempfinden wider, das zufriedenstellend ausfällt.

Innengeräusche:
Astra (Note 2,3): Der gemessene Geräuschpegel bei 130 km/h ist noch niedrig, der
Motor hält sich im Teillastbereich angenehm zurück. Dreht man den
Motor aber aus, wird er über 4.500 U/min. dröhnig, mit weiter
steigender Drehzahl erhöht sich auch die Lautstärke. Die sonstigen
Fahrgeräusche liegen niedrig, auch Windgeräusche sind gut
gedämpft und fallen kaum auf.

Golf (Note 2,1): Das Fahrgeräusch ist stets niedrig, selbst bei hohem Tempo ist der Motor sehr leise
(weil auch das Drehzahlniveau meist niedrig ist), lästige Brummgeräusche sind diesem
Motor fremd. Die Karosserie ist so gestaltet, das auch Windgeräusche sehr niedrig sind. So
kann man sich bis in höchste Geschwindigkeit gut unterhalten, ohne die Stimme erheben
zu müssen.

Bremse:
Astra (Note 1,8): Bei einer Notbremsung aus 100 km/h bis zum Stillstand benötigt
der neue Astra durchschnittlich 36 m (Mittel aus zehn
Einzelmessungen, halbe Zuladung, Reifen 225/45 R18). Dabei bleibt
auch bei hoher Beanspruchung die Bremsanlage standfest. Das
Ansprechverhalten der Bremse ist gut, sie lässt sich sehr gut dosieren.
Der Bremsassistent hilft auch weniger geübten Fahrern, in einer
Notsituation das volle Potential der Bremsanlage zu nutzen.

Golf (Note 2,3): Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h bis zum Stillstand steht der Golf VI nach
durchschnittlich 38 m (Mittel aus zehn Einzelmessungen, halbe Zuladung, Reifen
205/55R16) - ein recht gutes Ergebnis. Die Bremsanlage zeigt sich dabei ausgesprochen
standfest, verbessert sich sogar mit zunehmender Belastung. Ansprechen und Dosierbarkeit
sind insgesamt sehr gut.

Hier sieht man zum Beispiel beim Innenraumgeräusch, dass beide erstmal auf demselben Niveau liegen, wer gerne mit hohen Drehzahlen fährt, ist im Golf besser aufgehoben, wer normales Autobahntempo fährt, ist mit dem Astra mindestens genauso gut bedient. Das sind dann die Feinheiten, die erst bei so einer Gestaltung rauskommen. Rein aus einer Punktzahl kann man sowas leider nicht ablesen.

Im Test bekommen übrigens beide insgesamt eine 2,0; dabei hatte der Golf aber den großen 160PS-Motor drin, was ihn bessere Noten beim Motor einbringt bei etwas höherem Verbrauch.

Quellen:
ADAC-Autotest 1
ADAC-Autotest 2

P.S.
1) Sorry für den großen Beitrag
2) Der beste Autotest ist man selbst, wenn man unvoreingenommen zum Händler geht und die persönlich wichtigen Eigenschaften vergleicht. MEINE Meinung!!

Gute Nacht 😉

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Was ist denn dann das Maß der Dinge?

Das Mass der Dinge ist etwas, was in einem Berich ungeachtet äusserer Umstände eine klare Führungsrolle einnimmt. Der Golf mag beim Insassenschutz das Mass der Dinge beim Euro NCAP sein, aber auch er leistet sich Schwächen und ist in eingien Kategorien schlechter als andere Fahrzeuge, sodass er über den gesamten Test nicht als das Mass der Dinge bezeichnet werden kann.

Zitat:

Der Golf VI ist eine große Modellpflege des Golf V, das wissen wir alle und es wird hier von einigen usern auch gerne angebracht, um den Golf zu "diskreditieren" .

Und dieser "alte" Golf, der selbst als Golf VI schon über 1 Jahr vor der Neukonstruktion Opel Astra J auf dem Markt kam, ist beim Frontalaufprall messbar besser (+ 2%) als der Astra J, bei der Kindersicherheit gleich, beim Fußgängerschutz gar 15% besser als der Astra J und nur beim Heckaufprall erzielt der Astra J dank der aktiven Kopfstützen 0,4 Punkte mehr als der Golf mit den passiven Kopfstützen, wobei der Golf hier immer noch deutlich im sicheren Bereich ist und 58 andere getestete Fahrzeuge in dieser Disziplin hinter sich läßt (darunter auch den Opel Insignia 9 Plätze weiter hinten, auch dieser mit aktiven Kopfstützen) und nur 6 Fahrzeug momentan in dieser Disziplin besser sind.

Der Kompaktwagen Golf VI ist, wenn ich mich nicht täusche, auch aktuell noch das Fahrzeug mit dem insgesamt besten Crashergebnis aller Zeiten beim NCAP.

DAS ist für mich das Maß der Dinge, das erkenne ich neidlos an. Andere reden von längeren Karosserieüberhängen wegen der Fußgängersicherheit oder davon, dass "größere" Autos "sicherer" sind usw....und dann "kommt" VW mit einer Grundkonstruktion von vor 10 Jahren, welche "nur" modellgepflegt wird und setzt DEN Maßstab beim NCAP.

Da sage ich nochmals: RESPEKT! Das ist eine reife Leistung.

Viele Grüße, vectoura

Wenn man die Crashresultate des Golf V mit denen des VIers vergleicht, erkennt man schnell, dass der VIer sich gegnüber dem Ver verbessert hat. Ergo wurde die Crashsicherheit überarbeitet und der VIer ist zumindest in diesem Bereich eben nicht einfach der Ver mit neuer Hülle.

Ausserdem darf das Konstrutkionsalter bei der Ernennung des Masses der Dinge keinen Einfluss haben. Wenn es beispielsweise ein 50jähriger schafft, hundert Meter in zwölf Sekunden zu laufen, dann ist dies eine mehr als respektable Leistung. Dass Mass der Dinge in dieser Disziplin ist derzeit aber dennoch Usain Bolt.

Grüsse
Tonto

Deine Antwort
Ähnliche Themen