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AGR vs Adblue - technische Frage

BMW 5er F11
Themenstarteram 25. März 2016 um 13:00

Frage :

Welche 6 Zyl Diesel im F1x haben den nun dieses AdBlue und entfällt dann dieser AGR Kram mit all seinen

Problemen ?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@B-Bernie schrieb am 25. März 2016 um 16:05:22 Uhr:

Hallo

also Adblue (SCR-Kat) haben alle xdrive LCI (außer 550d), also sowohl 6- als auch 4-Zylinder. Der Verbrauch ist sehr gering, die von maxmosley reingebrachte Dramatik des Adblue-betankens stimmt nicht.

Eine Adbluefüllung (15 Liter) hält bei mir 25 - 26000 km. Der Verbrauch liegt also bei ca. 0,6 Liter/1000km.

Bei Mercedes und Audi wird ein Verbrauch von bis zu 1,5 Liter angegeben. Erfahrungsberichte habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Mit Adblue wird die Abgasrückführung nicht ersetzt, sondern reduziert. Bin kein Techniker, aber aufgrund des geringen Adblueverbrauchs bei BMW vermute ich mal, dass die Abgasrückführung weniger stark reduziert wird als bei Mercedes und Audi.

Resumee: Alles kein Problem und Adblue ist für den Motor die sauberere Technik der Abgasreinigung. Sollte von BMW intensiviert werden.

Gruß B-Bernie

...wenn eine AdBlue-Füllung für 25.000km reicht, dann deshalb, weil durch AdBlue nur eine Lücke gefüllt wird, die mit AGR nicht mehr zu schließen war. Die xDrive-Ausführungen sind etwas schwerer als die entsprechenden HA-Modelle und schaffen deshalb die EUR6-Norm nicht.

Es wird nur ein winziger Bereich des EUR6-Testspektrums abgedeckt - deshalb der geringe Harnstoffverbrauch.

Grundsätzlich ist es - im Gegensatz zur AGR-Lösung - möglich, einen Diesel mit AdBlue-Zusatz in allen Betriebszuständen "sauber" zu machen...nicht nur unter den willkürlich gewählten Testkriterien.

Dann braucht er aber soviel AdBlue, wie von mir genannt.

Ich dachte, mich verständlich ausgedrückt zu haben.

mm

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535xd hats

...AGR gibt es auch bei den EUR6-AdBlue-Fahrzeugen - parallel sozusagen.

Der Grund: AdBlue nachfüllen ist lästig und kostet Geld, außerdem fehlt der Raum für ein angemessenes Tankvolumen.

Deshalb wird der Einsatz auf ein Minimum beschränkt - allerdings eh nur auf den normrelevanten Testbereich.

Würde AdBlue in allen Betriebszuständen des Motors eingesetzt, müsste man ca. 8-10% des Kraftstoffverbrauchs als zusätzliche AdBlue-Menge tanken.

Bei den üblichen Vorratsbehältern wäre das fast bei jedem Tankstopp.

Das erscheint wohl als unzumutbar.

mm

Themenstarteram 25. März 2016 um 14:35

Merci jedoch schade das es trotzdem nicht ohne AGR geht.

Nachfüllen täte mir nix ausmachen - hauptsache AGR weg.

Hallo

also Adblue (SCR-Kat) haben alle xdrive LCI (außer 550d), also sowohl 6- als auch 4-Zylinder. Der Verbrauch ist sehr gering, die von maxmosley reingebrachte Dramatik des Adblue-betankens stimmt nicht.

Eine Adbluefüllung (15 Liter) hält bei mir 25 - 26000 km. Der Verbrauch liegt also bei ca. 0,6 Liter/1000km.

Bei Mercedes und Audi wird ein Verbrauch von bis zu 1,5 Liter angegeben. Erfahrungsberichte habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Mit Adblue wird die Abgasrückführung nicht ersetzt, sondern reduziert. Bin kein Techniker, aber aufgrund des geringen Adblueverbrauchs bei BMW vermute ich mal, dass die Abgasrückführung weniger stark reduziert wird als bei Mercedes und Audi.

Resumee: Alles kein Problem und Adblue ist für den Motor die sauberere Technik der Abgasreinigung. Sollte von BMW intensiviert werden.

Gruß B-Bernie

hat der 550d kein AddBlue?

 

unser X5 50d hats drin

Zitat:

@softwarefriedl schrieb am 25. März 2016 um 16:07:00 Uhr:

hat der 550d kein AddBlue?

unser X5 50d hats drin

Lt. Preisliste/Ausstattungsliste fährt der M550xd ohne Adblue.

Gruß B-Bernie

Zitat:

@softwarefriedl schrieb am 25. März 2016 um 16:07:00 Uhr:

hat der 550d kein AddBlue?

 

unser X5 50d hats drin

Nein, hat er definitiv nicht.

Image

ok ok :)

Zitat:

@B-Bernie schrieb am 25. März 2016 um 16:05:22 Uhr:

Hallo

also Adblue (SCR-Kat) haben alle xdrive LCI (außer 550d), also sowohl 6- als auch 4-Zylinder. Der Verbrauch ist sehr gering, die von maxmosley reingebrachte Dramatik des Adblue-betankens stimmt nicht.

Eine Adbluefüllung (15 Liter) hält bei mir 25 - 26000 km. Der Verbrauch liegt also bei ca. 0,6 Liter/1000km.

Bei Mercedes und Audi wird ein Verbrauch von bis zu 1,5 Liter angegeben. Erfahrungsberichte habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Mit Adblue wird die Abgasrückführung nicht ersetzt, sondern reduziert. Bin kein Techniker, aber aufgrund des geringen Adblueverbrauchs bei BMW vermute ich mal, dass die Abgasrückführung weniger stark reduziert wird als bei Mercedes und Audi.

Resumee: Alles kein Problem und Adblue ist für den Motor die sauberere Technik der Abgasreinigung. Sollte von BMW intensiviert werden.

Gruß B-Bernie

...wenn eine AdBlue-Füllung für 25.000km reicht, dann deshalb, weil durch AdBlue nur eine Lücke gefüllt wird, die mit AGR nicht mehr zu schließen war. Die xDrive-Ausführungen sind etwas schwerer als die entsprechenden HA-Modelle und schaffen deshalb die EUR6-Norm nicht.

Es wird nur ein winziger Bereich des EUR6-Testspektrums abgedeckt - deshalb der geringe Harnstoffverbrauch.

Grundsätzlich ist es - im Gegensatz zur AGR-Lösung - möglich, einen Diesel mit AdBlue-Zusatz in allen Betriebszuständen "sauber" zu machen...nicht nur unter den willkürlich gewählten Testkriterien.

Dann braucht er aber soviel AdBlue, wie von mir genannt.

Ich dachte, mich verständlich ausgedrückt zu haben.

mm

Hallo maxmosley,

ich hatte dich in der Tat nicht richtig widergegeben, sorry.

Ich denke wir sind uns darin einig, dass eine Abgasreinigung über Adblue zwar aufwendiger, aber erstmal grundsätzlich die technisch bessere Lösung gegenüber der Abgasrückführung ist. Ansonsten würdet ihr ja nicht so viel an den Motoren rumbasteln um die AGR-Rate zu erhöhen und damit die Abasrückführung zu reduzieren.

Also wäre BMW gut beraten künftig den AdBlue-Reinigunganteil zu erhöhen. Oder???

Gruß B-Bernie

Gruß B-Bernie

...natürlich, aber man glaubt wohl, dem Publikum den Aufwand nicht zumuten zu können - auch wirtschaftlich.

Außerdem gibt es ja ein Bevorratungsproblem: Die AdBlue-Tanks müssten größer sein - wo will man einen 40- oder 50l-Tank unterbringen? Und man würde stets ein Mehrgewicht mit sich 'rumschleppen.

Der Totalverzicht auf AGR würde - selbst wenn man die AdBlue-Eindüsung nur im testrelevanten EUR6-Rahmen betreibt - schon größere Tanks bzw. kürzere Nachfüllintervalle bedingen.

Neben dem Vorteil eines sauberen Ladelufttrakts hätte man natürlich auch einen geringeren Verbrauch, da die Verbrennung ohne AGR optimal verläuft und somit der thermische Wirkungsgrad steigt.

Das ist auch der Grund, weshalb bei Nutzfahrzeugen Nur-AdBlue-Lösungen forciert werden.

mm

Zitat:

@B-Bernie schrieb am 26. März 2016 um 09:39:01 Uhr:

Hallo maxmosley,

ich hatte dich in der Tat nicht richtig widergegeben, sorry.

Ich denke wir sind uns darin einig, dass eine Abgasreinigung über Adblue zwar aufwendiger, aber erstmal grundsätzlich die technisch bessere Lösung gegenüber der Abgasrückführung ist. Ansonsten würdet ihr ja nicht so viel an den Motoren rumbasteln um die AGR-Rate zu erhöhen und damit die Abasrückführung zu reduzieren.

Also wäre BMW gut beraten künftig den AdBlue-Reinigunganteil zu erhöhen. Oder???

Gruß B-Bernie

... nicht nur BMW, das machen ja (fast) alle so mit AGR. Das ist der letzte Mist, grr. Abgase im Frischluftsystem, das kann auf Dauer nur in die Hose gehen.

Mich würde mal interessieren wann das System kippt. Wenn die Fuhre neu ist hilft das ja evtl. die Messwerte einzuhalten. Aber wie sieht das aus wenn die Kanäle etc. langsam versiffen? Könnte mir vorstellen, dass die Messwerte dann schlechter sind als ohne den Kram. Aber da misst ja dann (noch) keiner mehr?

Ich wäre zumindest bereit für eine richtige Adblue-Lösung etwas mehr auf den Tisch zu legen.

Themenstarteram 26. März 2016 um 11:22

Verkokte Ansaugkanäle und Ventile sind ja nix neues in diesem Zusammenhang.

Manche Kanäle/Einlass-Ventile sind so zu das man diese mechanisch reinigen muss.

Ich denk das AGR Zeugs ist eifach die günstigste Alternative um Abgaswerte zu drücken

aber sicherlich nicht die Beste. Im Grunde könnte es ja Wurst sein würd dieser AGR Gelumpe nur nicht

soviele Probleme im Laufe der km mit sich bringen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasr%C3%BCckf%C3%BChrung

...die Abgaswerte der "neueren" Diesel (EUR4, ab EZ 01/06) werden ja gar nicht gemessen - es scheint aber für die Zukunft geplant.

Z.Zt. fragt der TÜV bei diesen Fahrzeugen nur den Fehlerspeicher - bzw. dessen abgasrelevante Auswertung - ab.

Genaugenommen verweigert also das Bordsystem selbst ein positives AU-Testat.

In welchem physischen Zustand das System ist, wird nicht festgestellt, solange es keinen Fehlereintrag gibt.

Tendenziell wird ein verkoktes System wohl eher mehr Ruß produzieren, den der DPF schluckt, obwohl die Motorsteuerung ein "zu fettes" Gemisch erkennt (Lambdasonde vor dem Oxy-Kat) und nachregelt.

 

mm

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