3.0 TDI absoluter Schwachsinn bei Kurzstrecke?
Hallo an alle,
brauch nochmal euren Rat... 😕
...also ich war grad bei unserem "Garagenchef" und hab erzählt, dass wir für unser neues Auto auch einen neuen Garagenstellplatz brauchen...
Als der dann von 3.0 TDI hörte kam der aus den Nachteilen gar nicht mehr raus:
- Bei einer Fahrleistung von 10 000KM lohnt sich der Diesel hinten und vorne nicht - erst ab 25 000 KM
- Hauptsächlich Kurzstrecke (5KM zur Arbeit und zurück) und im Jahr 3-4 Urlaube ist für einen Diesel tötlich(!) - nach 80 000 km wäre der Motor Schrott
- Im Winterurlaub, wenn's mal -25°C hat, würd der Motor erst gar nicht mehr anspringen
- Jeder Diesel stinkt innen
- Beim Tanken braucht man immer Handschuhe und die Brühe läuft überral runter und dann würd auch noch alles schäumen beim Tanken
FAZIT: Man wäre doch total bescheuert einen Diesel zu kaufen.
Also ich hab grad beim ADAC nochmal in der Tabelle geguckt - auch bei 10 000 KM wäre doch der Diesel kein Fehler. Was meint ihr??? Wäre der Diesel für uns so ein "Schwachsinn"? Und bei 80 000 Totalschaden durch Kurzstrecke? - Jetzt echt??? 😰 Dachte Diesel sind robuster...
49 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von winston1972
Ich würde unbedingt einen Diesel kaufen, und zwar nicht aus Geldgründen, sondern weil man keinen Benziner mehr fahren möchte, nachdem man einen Diesel hatte. Ein Benziner ist "subjektiv" wesentlich "lahmer" als ein Diesel.
Der Diesel bieter viel mehr Fahrspass als ein Benziner. Sogar eingefleischte Sportwagenfahrer aus meinem Bekanntenkreis haben ihre Sportwagen abgegeben, nachdem sie "dicke" Diesel gefahren haben. Ein 3.0 TDI ist mit das beste, was man kaufen kann. Würde bei mir das Geld keine Rolle spielen, würde ich einen V8 Diesel fahren und keinesfalls einen Benziner.
GENAU MEINE REDE!!!!!
Zitat:
Original geschrieben von winston1972
Der Diesel bieter viel mehr Fahrspass als ein Benziner. Sogar eingefleischte Sportwagenfahrer aus meinem Bekanntenkreis haben ihre Sportwagen abgegeben, nachdem sie "dicke" Diesel gefahren haben. Ein 3.0 TDI ist mit das beste, was man kaufen kann. Würde bei mir das Geld keine Rolle spielen, würde ich einen V8 Diesel fahren und keinesfalls einen Benziner.
Wenn der Fahrspaß, daraus besteht, auf der AB immer voll auf den Pinsel zu treten, dann ja.
Aber Fahrspaß ist ja auch noch etwas anderes, als die reine maximale Beschleunigung. Zum Beispiel sauber aus einer Kurve heraus zu beschleunigen und das geht mit einem Turbodiesel bestimmt nicht bessere als mit einem Benziner (Sauger), wie z. B. 3.2 FSI. Deine sogenannten Sportwagenfahrer können für mich nur Autobahnbolzer sein. Wer wirklich Fahrspaß mit einem Auto haben will, der braucht einen Motor, der direkt auf jede Gaspedalbewegung reagiert und nicht das, was unsere TDIs abgeben. Entweder voll da oder keine Leistung. Die Leistung zu dosieren geht bei einem Benzinsaugmotor klar besser. Ich habe mich immer noch nicht richtig an die Charakteristik des TDI gewöhnt. Mir ist ein direkt ansprechender 6-Zylinder Benziner für den Fahrspaß jedenfalls lieber und ein handlicheres Auto als der A6 auch. Aber der A6 ist ja auch nicht unbedingt zum Kurvenräubern gebaut, sondern zum Reisen z. B. auf der Autobahn, was auch wesentlich besser geht und zum A6 passt.
Ich kann mir gut vorstellen, den nächsten wieder als Benziener zu nehmen, wegen dem Fahrspaß.
A6_hase
@A6-hase: Also das kann ich so nicht nachvollziehen.
Ich hatte früher nur Benziner. Von 2.8 bis 4 Liter war da schon einiges dabei - auch einige mit "Bums" unter der Haube.
Aber alleine vom Drehmoment her ist der Diesel (gerade der 3.0er) der Spurtfreudigste auch ohne "Gasfuss". Das meine ich für mich auch wenn ich von Fahrspaß rede: Wenig schalten, viel Leistung für Zwischenspurts.
Endgeschwindigkeit ist mir nicht so wichtig, finde ich viel zu anstrengend.
Aber es gibt in der Tat einige Benziner, die ich stattdessen auch fahren würde. Nur kosten die halt in der Anschaffung deutlich mehr als ich bereit bin auszugeben.
@miwalter
Sicher auf der AB zwischen 100-200 geht der 3.0er Spitze. Auch die absolute Beschleunigung ist besser, als z.B. bei meinem alten 2.8er. Aber wenn man einmal aufs Gas geht, ist eben der Benziner sofort da, wärend der Diesel erst überlegt, ob er wirklich soll, um dann mit aller Gewalt, die in ihm steck, los zu stürmen. Sagen wir einmal, mir ist die Motorcharakteristik vom TDI einfach zu digital (0/1) mit einer kleinen Verzögerung beim Leistungseinsatz.😁
Und wenn ich auf der Landstraße fahre brauche ich mit dem Diesel die 4, die 5 und die 6, beim Benziner hat meistens der 5te gereicht (hatte nur 5), um ruhig zu gleiten. Der 3.0er geht im 6ten unter 70 ja fast aus und ab 80 fängt er wieder leicht an zu beschleunigen. Ich bin ja einmal gespannt, wie das im Sommer in Norwegen so läuft, da darf (sollte) man ja auf der Landstraße nur 80 fahren. Wie ich finde, ist gerade 80 eine ganz blöde Geschwindigkeit für den 3.0er (für 6ten zu wenig, im 5ten schon etwas laut).
A6_hase
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Zitat:
Original geschrieben von A6_hase
@miwalter
Ich bin ja einmal gespannt, wie das im Sommer in Norwegen so läuft, da darf (sollte) man ja auf der Landstraße nur 80 fahren. Wie ich finde, ist gerade 80 eine ganz blöde Geschwindigkeit für den 3.0er (für 6ten zu wenig, im 5ten schon etwas laut).
A6_hase
Hallo,
das mit der Drehzahl stimmt.
Wer gehorsamen Leistungsabruf schätzt, dem sei die S Stellung der wunderbaren Tiptronic wärmstens empfohlen.
Bin jedes Jahr in Norwegen, in diesem Jahr mit Wohnwagen.
Mit genau 80 bist Du dort allerdings ein Verkehrshindernis - da mangeln Dich die Laster platt - 90 darf es schon gerne sein, die vielen Blitzkästchen sind eh nur Atrappe.
Gruß Espetveit.
Moin
nunja, erstens mal: 3 liter autos sind sowieso Schwachsinn 😁
Aber mal im Ernst: Dies ist mein erster "hubraumriese", davor war bei 2 liter Hubraum schluss, mal mit, mal ohne Turbo. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ding, auch wenn ich nur 15000 im Jahr mach.
Ich hatte den 3.2 Benziner mal als Ersatzwagen. Ich muss schon sagen, genossen hab ich es nicht. Ok, es war ein Handschalter, vieleicht passt die Tiptronic dort besser, aber ich war froh als ich meinen heizölbrenner wieder hatte.
Ich mag den 3.0 TDI grüsse
marc
Mit dem 3.0 TDI fahre ich nun in meinem ganzen Autoleben meinen ersten Diesel nach etlichen hubraumstarken und drehfreudigen Sportlimousinen, mittlerweile geläutert wegen Umweltbewustsein und Tankrechnungen.🙂
Was mir beim Wechsel negativ aufgefallen ist:
- das eingeschränkte nutzbare Drehzahlband
- das nagelnde Kaltstartgeräusch, das auch bei warmem Motor immer noch latent zu hören ist. Es erinnert ein wenig an die Busse der städtischen Verkehrsbetriebe und an die Umzüge mit Klein-LKW von Europcar in der Studentenzeit.
Obwohl ich zugeben muß, irgendwann erscheint die Geräuschkulisse gar nicht mehr so unangenehm.
Die positiven Fakten sind:
- der absolute Drehmoment-/Turbobums
- die m. E. mittlerweile zu vernachlässigende Turbo- Gedenksekunde, da kaum noch vorhanden
- die Rechnung an der Tanke
Was mich aber etwas beunruhigt, schon sind wir wieder in der Problemecke 😕, ist ein metallisch-schleifendes, leicht pfeifendes und lästiges Geräusch beim Übergang vom Schiebebetrieb zum leichten Beschleunigen im 5. und 6. Gang bei 1600-2000 U/min. Was mich dabei am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, daß dieses Geräusch bei gleicher Fahrsituation mal stark, mal leicht und mal überhaupt nicht vorhanden ist.
Ist das nun Stand der Turbo-TDI Technik oder "Vorsprung durch Technik" oder sind das sich frühzeitig ankündigende Lader-Probleme?
Gruß Rooby
Also wenn hier alle vom "Turbobums" des 3,0TDI reden, dann fahrt mal den 530d Facelift zur Probe mit 500nm statt 450n, im Audi (habe ich dieser Tage gemacht), der hat "Bums" oder gar den 535d ("geliftet" mit 286 PS und 580nm), da kann man vom "Bums" sprechen, aber kaum im schweren und frontlastigen A6. Oder ein E 420 CDI ist auch nicht zu verachten, aber der 3,0TDI ist in dieser Klasse nur "mittel".
Grüße von Harry, der vorhatte als neuen FW einen A6 zu bestellen, aber jetzt wirds doch ein 530dA.
@ Hallo Harry,
hier geht es hauptsächlich um die Unterschiede zwischen Benziner und Diesel im allgemeinen und weniger um firmenübergreifende Vergleiche, also auch weniger um die Frage, ob ein BMW-Diesel mit 500 Nm besser "bumst" als ein Audi mit 450 Nm 😁
Gruß Rooby
Da muss ich doch auch einmal meinen Senf zugeben!
Der "Garagenchef" erzählt natürlich Schwachsinn!
Aber wer bei so einem Anwendungsprofil - 5km zur Arbeit, 3-4x pro Jahr in Urlaub und <10000km - überhaupt an ein Fahrzeug der A6 Klasse denkt, ist auch nicht besser als der Garagenchef.
Zitat:
Original geschrieben von matthias1771
Aber wer bei so einem Anwendungsprofil - 5km zur Arbeit, 3-4x pro Jahr in Urlaub und <10000km - überhaupt an ein Fahrzeug der A6 Klasse denkt, ist auch nicht besser als der Garagenchef.
Manche wollen/brauchen aber eben den Platz eines A6... soll es auch noch geben 😉
@PhoneX; matthias1771
genau PhoneX; mein Dad hat jetzt 15 Jahre(!!) den Audi 100 2,6 gefahren mag Urlaube mit Ski & Hund, besucht Fortbildungen und will auch mal wieder was "Vernünftiges", auch ein wenig als "Presige" nach der alten Gurke. Andere in seinem Alter und Stellung fahren fast ständig ne neue Karre wie E-Klasse, 5er etc.; dazu lässt sich der Wagen noch absetzen - ich persönlich fände es bescheuert, da einen A3 etc. zu nehmen - der kommt auch, aber als Zweitwagen für die Frau ;-); Ursprünglich wollte er nur Benz C-Klasse - ich hab mich richtig ins Zeug gelegt, um Ihn zum A6 zu überreden!
Außerdem hab ich ein wenig was draufgelegt und darf mal am Bose rumspielen und mich am S-Line Ext. erfreuen... 😁 ...bis ich zum Studieren ausziehe ...
Ein Rentner hier um die Ecke hat sich ne E-Klasse gekauft und fährt fast gar nicht - das nenn ich erst sinnvoll...
PS: War heute nochmal bei Audi: Werkstattmeister sagt - der Diesel macht auch beim recht großen Kursstreckeneinsatz keine Probleme. Jetzt wird's einfach mal probiert - und Verkaufen nach 3 Jahren kann man zur Not den Dicken sowieso noch (als Diesel um so besser!)
Ich denke, ein nur 10tsd km bewegter A6, der die halbe Zeit voll beladen ist, hat - nicht nur ökologisch - schon deutlich mehr Sinn gemacht, als ein A6 der 30tsd km bewegt wird von einer Person mit Aktentasche und Laptop.
Aber da wären wir wieder bei dem Punkt, dass ein Audi in der Klasse oft primär auch "etwas darstellen muss" 😉
Zitat:
Original geschrieben von PhoneX
Ich denke, ein nur 10tsd km bewegter A6, der die halbe Zeit voll beladen ist, hat - nicht nur ökologisch - schon deutlich mehr Sinn gemacht, als ein A6 der 30tsd km bewegt wird von einer Person mit Aktentasche und Laptop.
Na der war ja mal gut. 😉 In die Richtung habe ich noch nicht drüber nachgedacht, aber ich kann dem nur zustimmen. Allerdings wollte ich eh nichts anderes als einen A6 mit mehr als 193 PS. 😁
A6_hase